Nochmal Mango

Also auf diese tolle Mango vom letzten mal muss ich nochmal zurueck kommen. Erstens hab ich nur die eine, 😀 aber vor allem gibt es eine tolle Geschichte dazu: Da die Mango, die bei Geza in einem meiner Toepfe schon lange fertig aussah, pfruefte Geza regelmaessig, ob sie nicht schon abfallen moechte. Aber nein, sie hielt bis zum Schluss. Selbst bevor Geza mich vom Flughafen abholte hing sie noch am Baum. Geza legte aber schonmal vorsichtshalber ein Nest aus Gras darunter, damit meine einzige grosse Mango nicht platzt, sollte sie doch runter fallen.
Erst als ich kam, lag sie schliesslich auf dem Boden. Sie landete also zufaellig zeitgleich mit mir! Ist das nicht klasse?

Von den kleinen Mangas haengen da schon mehr auf dem Baum. Eine hab ich schon probiert. Was soll ich sagen? Es war natuerlich die beste Manga auf der Welt 🙂
Aber wartet es mal ab, bis ich die Tage von meinen Papayas berichte. Das hat mich jedenfalls umgehauen… 🙂

La Esperanza

Heute hatte ich die erste Gelegenheit ein Grueppchen mit einem sehr erfahrenen Reisefuehrer zu begleiten, die regelmaessig auf der Insel Wandern gehen.
Das Beste ist noch, dass allesamt direkte Nachbarn von mir sind: Jeanot, Bernadette und Geza. Jeanot fuhr uns ans andere Ende der Inse, wo wir durch einen schoenen Pinienwald bei La Esperanza gewandert sind. Hier sind ein paar Bilder:


Am Anfang waren es breite Wege auf denen man auch mal mit einem Moped oder Fahrrad durchbrettern koennte.

Geza gings genauso wie mir. Auch neben den Wegen ist die Landschaft so einladend schoen, dass man im zickzack den Wundern des Zauberwaldes folgen koennte.

Ein Baum ist schoener als der andere und der Boden ist schoen mit einem Nadelteppich ausgekleidet.

Stellenweise ging es ganz ordentlich hoch. Wir kamen also heute zu unserem Sport.

Wir starteten uebrigens bei 1000m. und weiter oben wurde es immer stiller.

Nach einer schoenen Tour schlenderten wir schon wieder ins Tal, wo wir erst mal fein Essen gingen. Spontan entschieden wir uns fuer eine Guachinche. Guachinches sind traditionelle Restaurants die ueberwiegend eigene Produkte verarbeiten. Dort gibt es in der Regel auch kein festes Menue, weil die Speisen oft taeglich wechseln. Wir hatten echt Glueck und waren sehr zufrieden! Ich hatte z.b. eines meiner besten Fischmenues auf der Insel.

Laden

Einen Tag vor dem Abflug schaffte ich es gerade noch die Didgeridoos in den Laden zu stellen. Nun stehen drei Instrumente als Blickfang im „Limited Edition“. Gleich neben der Treppe zum zweiten Stockwerk, wo ein schoener Verkaufsraum fuer Instrumente eingerichtet wird.

Mein bester Trick ist der Patrick! Das ist der Ladenbesitzer, der erst am 20.Nov. wieder im Lande sein wird. Dann wird er sicher die Dekoration etwas anpassen.

Angekommen

Hallo, meine Lieben! Gestern Abend kam ich gut auf Teneriffa an, wo ich wegen dem Kopfweh direkt ins Bett bin. Darum melde ich mich jetzt erst, sorry!
Seht mal meine erste Mango von einem Minibaum:

¿Ist sie nicht praechtig?
Und so sehen die ersten Mangas von dem aelteren Baum aus:

Den heutigen Tag konnte ich voll geniessen! Die Luft, der Duft, das Echo im Tal… wunderbar! Es gab auch schon einige herzliche Begruessungen…
Das Didgeridoo und die Sitar haben den Flug auch gut ueberstanden!

10 Spur Magnet Walze

Auch eine weitere Baustelle macht Fortschritte:

Dieses mal bekam jede Spur ein eigenes Instrument. So wären alle aktiv geschaltet…
Zwei Messingkugeln stehen für ein zusammenhängendes Instrument. Z.B. eine Trommel mit einem hohen und einem tiefen Ton. Die vier inneren 4 schwarzen Kugeln bilden nochmal zwei Zweiton, oder ein vierton Instrument. Ganz links und ganz rechts laufen extra Percussions wie eine Snare, Shaker, Sticks oder Glocken. Man kann aber auf Knopfdruck alle 10 Spuren auf ein Melodieinstrument senden. Oder an 6 Trommeln und eine 4-ton Basspur.
Damit kann man allein durch das rein- und rausklappen der Instrumente eine schöne Abwechslung und musikalische Strukturen zaubern. Dann hat man ja noch 320 Magnetnoten zum versetzen… ein Traum von einem Männerspielzeug! 🙂

Letztendlich spielt das Instrument die Klänge direkt von einem Ipad ab. Diese Kombination hat sich in der Sommersaison 18 bereits auf meinem Beatmaker zum ersten mal bewährt. Der Druck und der Groove sind amtlich!

Präsentation…

…steht! Morgen kommt eine ganze Kollektion Didgeridoos in einen Laden in Reutlingen. Um den Glanz zu schützen nähte ich den Instrumenten feine Stoffschläuche und nähte die Preisschilder, die ich auf meine Postkarten druckte direkt ran. So hoffe ich, dass die Leute den Schutzschlauch ähnlich sehen wie die Folie auf dem neuen Smartphone. Aus den Resten nähte ich noch weitere Taschen. Ein schönes Gefühl, wenn man die Gelegenheit hat solche Lagerbestände endlich zu verwerten!
Harz, Holz, Stoff, alles verarbeitet. 🙂

Sieht doch schön aufgeräumt aus, oder? Im Laden gibt es später keine doppelte Reihe, sondern drei Didgeständer die an verschiedenen Stellen plaziert werden.

Gestern bekam ich übrigens Besuch aus Berlin. Marcus, ein erfahrener Didgespieler schnappte sich ein schönes großes Didge. Inzwischern tuckern sie mit dem Bus wieder heim.
Es war mir eine Ehre, dass jemand so einen weitern Weg auf sich nahm, um eines meiner „Holy-Grail“ Didges zu kaufen. Und es war auch ein sehr nettes und unterhaltsames Treffen mit einem neuen Leidensgenossen!  🙂

Problem gelöst

Eines der größten Probleme bei meinen besonderen Didgeridooformen ist die Form der Mundstücke. Gerade die anspruchsvollen Instrumente werden innen bereits 1-2 mm nach dem Mundstück viel größer. Darum passiert es schnell, dass mal ein Mundstück zu groß wird. Nicht viel, aber jeder Spieler weiß, dass genau der Part am wichtigsten ist. Und wie hält man nun den dünnflüssigen Sabber innen, an die richtige Stelle? Gestern löste ich das Problem auf folgende Weise:

Mein altes „Klon-Didge“ wartet schon seit Jahren auf ein neues Mundstück!
der Deckel wird als eine art Syphon eingeklebt.

Aber wie hängt man ein Didge kopfüber an die Decke ohne es zu verkratzen?

Richtig! Mit einer Socke. 😀
Mit der Spritze ein kleiner Einlauf von unten…
Sah nicht ganz so aus wie erwartet, aber mal kurz aufgebohrt.
Geschliffen und mit neuem Glanz veredelt. Man sieht noch die Rillen vom Sprudeldeckel. 🙂

Perfekt! Jetzt spielt sich der alte „Kröten Klon“ besser denn je! Warum Klon? Früher entwickelte ich mal eine Methode um den Innenabdruck originaler Didgeridoos zu kopieren. Auf diesen laminierte ich dann Fieberglass Didges, die verblüffend nah am Original liegen. Das Verfahren war teuer, schwer und aufwendig! Diese kann man auch nicht mehr vervielfältigen, weshalb es für mich so kostbare Einzelstücke sind, wie die Originale!
Würde ich sie vermurksen, wären sie verloren! Deshalb wartete ich jahrelang  bis ich mir meiner Sache sicher sein konnte.
Mit den letzten Tropfen Harz und Herklopfen verpasste ich meinen zwei Klon-Didges ein neues Finish.

Auf dem Bild unten seht ihr ein rituelles Mago aus den frühen Siebzigern. Ein Museumsstück, dessen Klon ich nun in der Gegend rumschleifen kann. Egal ob Hitze oder Kälte, man kann es auch mal im Auto rumliegen lassen, was für den „Opa“ daneben der sichere Tod wäre!

In der Vergrößerung unten sieht man, dass selbst die Maserung bis ins Detail übernommen wurde.

Frisch aus Cambodia

Beim Bau meiner letzten Magnetwalze musste ich feststellen, dass es die elektronischen Kontakte, welche ich für die Musikmaschinen brauche, nicht mehr zu kaufen gibt. Das war verhängnisvoll, da ich bereits für die letzte 10 Kanal-Rhythmuswalze nur noch vier Kontakte hatte. Und derzeit baue ich eine weitere Walze mit 10 Spuren. Auch für weitere Ideen steigt mein Hunger nach den Knöpfen, die vom Markenhersteller immerhin 30 € das Stück gekostet hatten.
Um Grundlagenforschung zu treiben bestellte ich für 20 € günstige Piezos, die man zum Schutz immer noch in Harz eingießen kann… Nach zwei Monaten kamen sie in Zolltüten verpackt:

Statt der erwarteten 20 Stück, kamen 2 x 20 Packungen mit je 6 Stück Inhalt.

Aber das Beste ist: Gestern hab ich den ersten Kontakt zum testen mal eingelötet und er funktioniert bestens!  Wollte ich diese Menge an Kontakten durch die alten Markenteile ersetzen, dann käme da ein Preis von 7200€ raus. Also bei jeder 10 Spur Walze spare ich in Zukunft knapp 300€. Ausserdem waren die alten Knöpfe viel zu breit für meine ganz neuen Instrumente.
Zum Glück hat das geklappt, sonst wüsste ich jetzt echt nicht weiter!

Oktave Didges

Das C# Megadidge, ist immer noch das fetteste und dankbarste das ich bisher je gespielt hab. Mit über 7 Liter Volumen ist es sehr wuchtig, laut und durchsetzungsfähig! Die Stimme klingt ernst aber mit einer guter Seele. Der erste Trompetenton liegt auf der Oktave (c#) und der Zweite ergänzt es mit der Quinte (g#) zum perfekten Instrument.

Eigentlich ging es mir bei dem Bild um den neuen Didgeständer, den ich für den Laden gebaut habe: Im „Limited Edition“ in Reutlingen werde ich bald eine schöne Serie Didgeridoos ausstellen.

Das rechte Instrument wurde schon die zweite Saison auf der großen Musikmaschine gespielt und hat sich dafür sehr gut gehalten! Mit einer neuen Oberflächenvergütung hat sich die Qualität dieses Jahr nochmal wesentlich weiter entwickelt!
Die Tage verarbeite ich die letzten Reste des Materials, wobei nochmal 7 – 8 Schmuckstücke entstehen dürften. Für die Präsentation arbeite ich gerade an einer ausführlichen Beschreibung die bald fertig sein sollte.

Rolf

Gestern bekam ich Besuch von Rolf, einem treuen Fan und Freund aus Weinheim.


Wir hatten sehr schöne Stunden und er hat sich so gefreut! 🙂
Rolf ist ein erfahrener Didger, dem es nach einigen Versuchen nicht schwer fiel sich für ein Masterclass Didge zu entscheiden. Das Didge mit dem schönsten Sound, das allerdings seinen Spieler immer wieder aufs Neue heraus fordert. Und weil es eben fordert war ich mir nicht sicher, ob diese Qualität Liebhaber finden wird. Doch Rolf bekommt nur noch eine Gänsehaut wenn der Ton anspringt.  🙂  Er hat offensichtlich ein akustisches Paradies zum Spielen, was für so ein „bigsound“ Didge perfekt ist! Rolf hat auch einen reichen Ansatz! Vielleicht gibt es ja eines Tages ein Video wenn er sich etwas darauf eingespielt hat. 🙂