E-Bike

Heute hat Christian uns zum Fahrradfahren auf dem Berg mitgenommen. Dabei humpelte ich morgens noch mit meinem Muskelkater vom Paddeln, auf den ich noch die gestrige Wanderung draufgesetzt hatte.
Bei 14 Grad ging es auf ca. 800 Meter los.

Die Beiden beim ersten Stop.

Die Bikes sind ein Traum! Man fährt halt unbeschwert mit ca. 15km/h den Berg hoch und doch verlockt es einen letztendlich genauso in die Pedale zu treten, wie man es ohne Motor machen würde. Man ist nur weniger langsam.

Heute konnte man mich leider nicht fotografieren weil ich immer so schnell durchs Bild geflogen bin. 😉 😀

Es ging meistens am Berg entlang, erst hauptsächlich aufwärts, dann ging es endlose Kurven den Berg hinunter. Da reicht es schon wenn man mit 30 km/h durch den Schotter brettert, denn man kommt sich schon richtig schnell vor! Das Ganze ging in etwa 3h so 40km weit.
Man erlebt den Wald dabei ganz anders!  Obwohl es heute etwas grau war bekamen wir ein schönes Spektrum an Waldlandschaften zu sehen. Es gibt hier schon sehr urige Orte.

Mit Ausblick auf Buen Paso.

Als es dann gefühlt 900 weitere Kurven zurück zum Auto ging, war ich am Ende auch froh es geschafft zu haben.
Für den Platz hier ist das ein genialer Sport! Man hat unzählige Wege und begegnet so gut wie keinem Menschen.
Zum Glück haben wir unseren Christian, der hier die Räder vermietet und tolle Touren organisiert!

Wanderung, 29.12.2018

Dieses mal ging es ganz in unserer Nähe durch eine kleine Schlucht, nach der man eine ganze Weile an diesem sprudelnden Wasser entlang laufen kann.

Der Klang verändert sich bei jedem Schritt! Aus den Agavenstämmen könnte man übrigens gut Trommeln und Didgeridoos bauen.

Nach einer Weile verwandelt sich der Kanal zu einem Wasserfall. Rechts ging es noch ein Stück diese stufige Kalkbank runter.

Man sieht öfter Pflanzenteile die dick mit Kalk beschichtet waren und sich mit der Zeit zersetzten, so, dass nur noch die leeren Kalkhüllen übrig bleiben.
Bernadette beim chillen 🙂 Da fühlen sich die Schweizerinnen wie Zuhause. 😉
Während die Jungs weiter raus klettern.
Eines der schönen Nachbardörfer im Westen – Los Silos
Und noch ein Blick auf den Wasserfall.

Am Ende war die Runde kompakt aber sportlich. Wir hingen da oben noch ein paar Schlaufen ran, bevor es zum Essen zu unserem Nachbarort nach Garachico ging. Auch hier schlenderten wir anschließend noch durch die Stadt und ich sah endlich mal ein wenig mehr von dem schönen Dörfchen.

 

Paddleboard

Heute hatte ich das erste mal die Gelegenheit meinen Actionfreund Christian mit dem Paddleboard zu begleiten.
Es hieß zwar, das Meer sei heute ruhig, aber he, steh mal auf dem Atlantik. Da ist das alles relativ! 🙂
Die Aufregung war groß! Wie werde ich mich wohl blamieren? Das Planschen mit einem kurzen Neopren Anzug war super! Erst saß ich auf dem Ding und versuchte Abstand von der Brandung und den brechenden Wellen zu bekommen. Dann kniete ich zum Paddeln auf dem Teil und das war schon brutal anstrengend. Was für ein Gewackel und was für Wellen, die scheinbar von allen Seiten gleichzeitg kamen. Nach einer Weile merkten wir, dass es doch extremer war als gehofft. Christian widmete sich zwischendurch mal dem Schnorcheln und fand dabei ein buntes Schmuckstück einer Muschel.
Doch dann fuxte es mich schon, ob ich überhaupt eine Chance habe bei dem Wellengang zu stehen. Mit zitternden Beinen klatschte ich immer wieder in die Wellen, was mich noch mehr angespornt hat! Schnell kamen mir die ersten Meerwasserrülpser. 😀 Ich keuchte, denn man verausgabt sich doch sehr, wenn man immer wieder Paddel und Board hinterher schwimmen muss. Doch nun gab es kein Zurück mehr! Es muss klappen! Nach geschätzten 30 Versuchen zitterte ich doch gelegentlich ein paar Sekunden stehend über die Wellen. Jetzt kenn ich das Gefühl, dacht ich mir und kämpfte fast schon verbissen weiter. Dann wurde es echt immer besser! 30 Sekunden, vielleicht auch mal eine Minute stehend auf den Wellen, wahnsinn! Wie Schade, dass Christian nicht geschaut hatte! 😀 Nun kam ich schon etwas von der Stelle, was es leichter macht. Dann hat Christian doch endlich meine freudig hysterischen Rufe gehört, geschaut und sich gefreut. 🙂 Super! Es gab ein paar Versuche bei denen ich echt sowas wie Ruhe gefunden hatte, dann gabs wieder die Wackelpartien. Alles in allem ein großer Erfolg und es hat mich echt eine Zeit lang aus allen Gedanken rausgerissen!

Witzle. 🙂 Archivbild

Spaziergang am Abend

Gestern lud mich mein entfernter Nachbar und Freund Christian spontan zum Abendspaziergang ein. Unser Treffpunkt in der Mitte liegt etwa 200m von mir entfernt und dort lernte ich quasi vor der Haustür einen der schönsten Wege zum Meer kennen.

Ein paar Schritte den Hügel runter…
…und schon sieht man die ersten Abschnitte der Steilküste. Den Fels da unten kann man auch vom Festland aus begehen.
Christians Gäste aus Frankreich, die uns neulich so toll bekocht hatten, waren auch dabei. Und Benji auch! 🙂

An einer anderen Stelle kann man ebenfalls bis zur Brandung runter, die an dem Tag selten still war. Wir sahen sogar Taucher im Wasser.
Benji auch! 🙂
Normalerweise toben die Wellen in der Höhle da unten, dass einem ganz Angst und Bange werden könnte!
Zum Abschluß saßen wir noch bei Christian & Debby auf der schönen Terasse, wo ich schon wieder allerfeinst mitessen durfte. 🙂 Dort, so wie bei meinen Nachbarn nebenan bekomme ich täglich nebenher intensives Sprachtraining.

War ein mega Spaß!

Finish & Service

Endlich sind sämtliche unangenehme Arbeiten an der Musikmaschine erledigt!

Oft muss man ein Teil wegschrauben, damit man an ein weiteres Teil ran kommt, das wiederum ein weiters Teil verdeckt usw… Hier musste ich den Gehäuseboden zerlegen um ein Ramenteil ausbauen zu können.
Dann bekam die Welle eine Messingverkleidung, eine Kupplung und einen optimiertes Kugellager. Unter der Spiegelkugel könnt ihr sehen wie einfach man die Welle mit einer Schraube trennen kann. Das Gehäuse rechts war noch von unten durch den Boden verschraubt. Viel zu umständlich wenn man sie zerlegbar halten will!
Jetzt bekam das Gehäuse eine eigene Bodenplatte eingepasst. Diese kann man mit den Löchern auf die Schrauben stecken, die fest aus der Grundplatte darunter rausstehen. In Kürze lässt sich das Ganze mit 3 Flügelmuttern fixieren/lösen. Noch zwei Kabel ausstecken und das komplette Modul lässt sich von oben abnehmen.

Abschließend spendierte ich mir noch ein kleines Regal auf dem das Steuergerät fixiert ist. Jetzt hab ich es in Reichweite und kann somit mitten im Spiel 20 Konfigurationen wechseln. Man kann z.b. den Rhythmus, der eben noch helle Töne gespielt hat, tiefe Töne spielen lassen und in diesem Sinne, alles durcheinader tauschen.

Spiel

Heute hab ich endlich ein Foto von dem Spiel gemacht, von dem ich neulich noch erzählte.

Wie der Namen schon sagt erinnert es auch an Romme. Nur wenn mal eine Menge Nummern auf dem Tisch liegen hat man viel mehr Möglichkeiten, alles komplett umzulegen, wenn es einem nützt und wenn das ganze am Ende aufgeht.

Es war mal wieder ein Spaß mit meiner Equipo de caminarse, also meinen Wanderfreunden zu spielen.
Hatte ich eigentlich von den Muscheln erzählt? Letzten Freitag waren wir bei Christian eingeladen, wo wir von seinen Gästen aus Frankreich verwöhnt wurden. Es war sehr schön und auch interessant. Nach zwei Gläsern Wein ging die Unterhaltung in fünf Sprachen weiter. 😀 So traf Spanisch auf Portugisisch, Französisch, Deutsch und wenns half auch noch Englisch.  …und die Muscheln! Ein frisches großes Blech in Knoblauchöl und mit Parmesan gebacken. An demTag hatte ich echt lange geschlemmert und am Ende wahnsinnig viel gegessen! 🙂

Weihnachtsblög

Herzlichen Dank für all die Mails, Fotos und Grußkarten!
Genau pünktlich zu Weihnachten begann die erste Blüte meines Bottle-Brush-Tree, oder Flaschabutzer, wie der östereichische Gärtner zu sagen pflegt,  sich zu öffnen.

Eigentlich wollte ich sie vor blauem Hintergrund fotografieren, aber das wird heute schwierig. 🙂 Dafür hatten wir bereits um 7:30 Uhr 18°C.

Nachtrag um 15:30 Uhr:

…geht doch! 🙂 25°C.

Mein Festessen hatte ich eben auch schon gebrutzelt. Die Langusten hab ich gestern spontan geschnappt, weil ich dachte, wow, so günstig bekommst du sie nie wieder! Sie waren für 15 € das Kilo ausgezeichnet. Doch als ich 9 Stück an der Theke wollte brach erst mal Hektik aus. Zwei Verkäuferinnen und ein Verkäufer begannen zu diskutieren, weil am Seitenfach der Theke 48 bzw.
68 € als Kilopreise standen. Aber da konnten sie schon keinen Rückzieher mehr machen. 🙂

Das war eine richtig große Pfanne. Beim Brutzeln find ich sie meistens etwas gruselig, aber sie waren so unglaublich lecker! 🙂

Kaum hatte ich gegessen kam der Weihnachts-Geza und schenkte mir 10 Säcke Sand für meine Veranda. Der Sand hat eine schöne bräunliche Farbe und verdichtet sich zu einem ganz festen Untergrund auf dem man wunderbar barfuss laufen kann. Freu mich mega! 🙂

Mit diesem kurzen Zwischenbericht wünsche ich auch Euch allen wunderschöne Feiertage!

Wanderung 22.12.18

An diesem wunderschönen Samstag ging es an das andere Ende der Insel zum Anaga Gebirge. Das liegt am äussersten Zipfel, ganz rechts, wenn man auf die Karte schaut.

Hier ging es los, bei Las Carboneras.
Am Startpunkt dachten wir noch, auweh, ein starker Wind. Doch nach 500 Metern war es schon wieder windstill.
Bereits nach dem ersten Hügel denkt man dann schon: „Hach, herrlich, dieser erfrischende Wind. 🙂
Dieser Teil der Insel hat eine ganz eigene Ausstrahlung.

Für mich war es wieder die perfekte Barfussstrecke. Wir hatten auch ein sehr großes Glück mit dem Wetter, denn das Gebirge mit seinem Lorbeerwald hängt fast immer in den Wolken. Dieser Tag war ein „Sommertraum“!

Hier bekommt man immer wieder einen schönen Überblick.
Zwischen den schönen Aussichtspunkten läuft man immer wieder windgeschützt durch Tunnels aus Bäumen und Büschen.
Der Teide mal aus einer ganz anderen Perspektive.
Auf so einem Boden hat man barfuss immer wieder das Gefühl Schritt für Schritt die Welt zu umarmen! 🙂

In unserer Fünfergruppe ist es auch immer lustig und alle sind sehr begeisterungsfähig, sonst könnten wir sicher keine so große Runden machen.

Bei Chinamada umrundeten wir eine Höhlensiedlung und machten auch mal ne Rast.

Die ganzen Häuschen sind in den Fels gegraben. So spart man sich drei Wände, eine Decke und die Klimaanlage.
Auch dort sieht es nach jedem Hügel anders aus. Die Dimensionen lassen sich kaum mit der Kamera einfangen.
Von diesem Aussichtspunkt aus sieht man  auf Punta del Hidalgo. Das nördlichst gelegene Städtchen der Insel.
Doch vor allem geht es weit nach unten.
Ein schöner Weg…
…und man schafft es kaum mal die Kamera wegzupacken.
Auf dem Rundweg entdeckt man immer wieder neue spektakuläre Felsen und Inseln. Und es gibt dort noch viele viele interessante Wege!
…oder „Neues in der Botanik.

Als wir aus dem Wald kamen stoppten wir erst mal in einer Guachinche zum Essen. Doch es war immer noch so wunderschön, dass wir genau zum Vollmond, gegen 18:45 Uhr, einen weiteren Stop in der schönen Stadt La Laguna einlegten. Dort solle ich mit meiner Musikmaschine hin! Höre ich immer wieder. Die Stadt hat echt eine super Atmosphäre, viel Leben auf den Straßen und ist wunderschön!

Veredeln

Hola, von der Insel! Die Tage war ich sehr beschäftigt und es geht mir auch sehr gut!
Vorgestern waren vier meiner Sportsfreunde zu Besuch und stellten gleich mehrmals meinen Wohnwagen um. Dazwischen zwitscherten wir gemeinsam ein Bierchen und ich konnte in aller Ruhe entscheiden, ob es sich nun richtig anfühlt, wo der Wohnwagen nun steht. So korrigierten wir immer wieder ein wenig, bis es endlich gepasst hat. Warum es nun perfekt ist werde ich in einem extra Beitrag zeigen…
Wie die Überschrift schon sagt geht es hier um das veredeln und zwar eines Avocado Bäumchens:

Gestern stand ich noch mit Geza vor den letzten Töpfen, die er mir über den letzten Sommer gebracht hatte. Da bei diesem hier alles über der veredelten Stelle abgestorben ist sagte ich noch: „Den hier kann man auch entsorgen, weil würde er gut wachsen, dann hast du bestenfalls ein gutes Holz. Und was will man mit einem guten Holz?“ Kaum ausgesprochen, dacht ich: „Pfropfen!“
Das ist mein erster Avocado Baum. Die aufgesetzte Sorte heisst Pinkerton. Der letzte knappe halbe Meter wuchs seit meiner Anwesenheit, also in etwa 6-7 Wochen.
Die frische Spitze, die eh nach unten wächst, dient als Organspender.
Das ist also mein erster Versuch eine neue Sorte aufzusetzen. Wenn es nicht klappt probier ich noch andere Methoden. Sollte es klappen, dann gibt es bald noch mehr Multifrucht-Bäume.  🙂

máquina música …hecho!

Die letzte Modifikation hat geklappt und das Teil groovt wie sau! 🙂

Die zwei rechts sind stumm geschaltet. Man kann also am Anfang alle zurück klappen und dann im Song ein Instrument nach dem anderen reinklappen. Jetzt vermisse ich beim Spielen noch eine Freihand-Aktivierung, aber auch da kommen mir schon ein paar ganz gute Ideen!

Gestern konnte ich meinen Gästen Christian, Debby und Geza damit auch schon ein kleines Minikonzert spielen. Neben der mechanischen Modifikation bastelte ich gleichzeitig am elektronischen Teil rum. Seit gestern spielt die Maschine auch auf dem Klangerzeuger der Zukunft. Das ist zwar auch „nur“ ne app auf dem Ipad, aber ein richtiger Sampler mit genialen Möglichkeiten! Damit kann ich alle Klänge gezielt so fein filtern, dass sie auch möglichst so klingen wie die Maschine aussieht. 🙂 Praktisch hab ich erst seit gestern die Gewissheit, dass alle Komponenten überhaupt zusammen arbeiten wie ich mir das gewünscht hatte. Es ist also eine große Erleichterung!