Endlich angekommen!

yes, letzte Nacht gegen Drei Uhr kam ich endlich an und wurde  direkt an der Straße von Klaus empfangen, der für mich extra nochmal aufgestanden ist.
Jetzt bin ich das erste mal im Paradies erwacht. Es ist schön! Sonnig und still, wunderbar! Als erstes hab ich mein Frangipanis- Bäumchen versorgt, das nun in der Sonne Energie tanken darf… bevor ich mehr erzähle muss ich erst mal mein Gepäck sortieren und versorgen, dann möglichst schnell einen Stellplatz für den Wohnwagen vorbereiten. Letzteres könnte mich evtl. Eine Weile beschäftigen, also bis demnächst. 🙂

Gran Canaria by night

vorletzte Station in Gran Canaria. Kaum zu glauben, nur noch 4 – 5 h. und ich komme auf Teneriffa an. 🙂 Zum Glück hatte ich kurz vor der Reise tonnenweise Hörspiele runtergeladen! Damit geht die Reise- und Wartezeit wie im Flug rum. Nun seh ich noch auf zwei Etappen die ich hinter mich bringen muss, bevor ich endlich richtig aufatmen kann: – Das Gespann rückwärts durch die enge Rampe aus der Fähre rauswursteln. – und der Transport vom Wohnwagen in das enge Tal, wofür wir die Hilfe eines Abschleppwagens benötigen. Wenn alles gut geht zerr ich gleich morgen Vormittag den Roller aus dem Wohnwagen und baue ihn wieder zusammen. Was freu ich mich auf die erste Fahrt mit meinem kleinen roten Flitzer. Jetzt bei Nacht bläst bei etwa 17°C. ein milder Wind, bei dem man auch gerne mal in einen Kapuzenpulli steigt… immer noch besser als lange Unterhosen. 😀 Morgen sind 8 h. Sonne angesagt. 🙂

Land in Sicht! :-)

erste Station in Lanzarote. Die Insel erkennt man gleich weil dort nur weiße Häuser stehen. Der Rest sieht ein bisschen aus wie ne braune Wüste. Nachher gehts erst mal nach Gran Canaria bis wir dann, in ca. 10 h, endlich auf Teneriffa ankommen. Inzwischen kamen wir auch in die kanarische Zeitzone, die unserer Sommerzeit entspricht. Es ist hier also eine Stunde weniger spät.

Buenos días

eben ging hier die Sonne überm Atlantik auf. Die Nacht ging     trotz dem lauten Gebrumme gut rum. Beim ersten Spaziergang aufs Deck musste ich feststellen… es ist warm!
Am frühen Morgen, wie schön! Gestern hatte es um diese Zeit an der Südküste Spaniens frostige 6 °C. Heute sind es etwa 16° und leicht bewölkt.  Die Luft tut gut und ich kann endlich wieder breit grinsen ohne, dass mir die spröden Lippen einreissen. 🙂 Zum Glück durfte ich eben kurz zu meinem Wohnwagen unter Deck. Dafür musste ich mich etwa 10 cm flach machen, um reinzuflundern, damit ich ein paar vergessene Kleinigkeiten holen konnte.  Vielleicht meld ich mich nach dem Frühstück nochmal… auf jeden Fall wünsch ich euch allen ebenfalls milde Temperaturen und einen happy day!

Der Atlantik…

..ist zum Glück sehr ruhig! Die ersten 6 h gingen super rum, somit sind die ersten 20 % geschafft. 🙂 Wie schon geschrieben, kann ich gar nicht alles erzählen was mir die Tage bei der Fahrt alles wiederfuhr. Z.B. fürchtete ich bereits vor Wochen, mitsamt Wohnwagen einmal in eine enge Sackgasse zu geraten in der ich nicht mehr umdrehen kann. Voila, auf dem Weg zu einer vermeindlichen Autobahnraststätte passierte mir genau das. Vorn und hinten hatte ich vielleicht 2 Meter Spielraum zum wenden. Als ich gerade damit begann 20 mal hin- und her zu stechen, bemerkte mich ein freundlicher Nachtwächter. (Ja, natürlich bei Nacht! Wenn schon. 🙂 ) Er öffnete das große Tor seiner Fabrik damit ich in dem Hof wenden kann. Was für ein Glück! Ich stand zwar bereits schon quer, (natürlich 🙂 ) aber das vereinfachte die Situation trotzdem ungemein.
Leider kann ich noch keine Fotos hochladen, weil der Kartenleser spinnt.
Übrigens hab ich mir Spanien viel flacher vorgestellt, aber das scheint ja ein einziger Berg mitsamt Schneegipfel zu sein. Zum Glück hat mir Klaus seinen tollen Mercedes mit V8 anvertraut, denn der ursprüngliche Plan war den Wohnwagen mit einem älteren Kleinbus zu ziehen. Kaum vorstellbar! Genausowenig könnte ich mir vorstellen den ganzen Weg wieder zurück fahren zu müssen! Ein,- zwei mal musste ich aus der Situation heraus richtig Gas geben, aumann, das Teil geht ja ab wie ne Rakete! 😀 Danach musste ich mich immer erst mal vergewissern ob der Wohnwagen noch dran hängt. 😀 Wer ist Klaus? Ein wichtiger Freund auf der Insel, der mich zum einen inspiriert und gewissermaßen auch mein Leben verändert hat. Und für diejenigen die ihn noch nicht kennen, werde ich ihn bei Gelegenheit mit seiner Frau Angelika vorstellen.  Wie gesagt, jetzt kann ich ja eh keine Bilder hochladen. Bis bald…

Ferry :-)

Juhuu, endlich bin ich auf der Fähre angekommen. Einen kurzen Moment sah es so aus als müsste ich rückwärts mitsamt 2,50 breitem Wohnwagen die Rampe hochfahren, doch ich sagte dem Matrosen, „no possible, es la primera vez“ dann fragte er mich ob ich es vorziehen würde vorwärts reinzufahren. Was für eine Frage? Morgen muss ich halt etwa 20 Meter rückwärts rausfahren, was nur halb so wild ist, weil dann die Bremse vom Wohnwagen gelöst bleibt. Das war übrigens genau was ich befürchtete, weil Klaus eben dieselbe  Erfahrung mit dem gleichen Monster“- Wohnwagen machen musste und die Beschreibung dieser Situation klang nicht so lustig. Doch eigentlich schon! 😀 Auch mit dem Ticket gabs zum Glück keine Probleme. 🙂 Hätte ich die Länge vom gesamten Gespann eingetragen wäre der Preis auf 1600 € gestiegen. So kam ich mit 700 davon. Wer kann schon spanisch? 😉 Ein Österreicher erzählte mir, dass er für sein kleines Wohnmobil 1200 zahlen musste und er „steigt sogar früher aus. Jedoch gestern hatte ich erst mal weniger Glück, als ich dem Tip von Klaus folgen wollte, erst mal ohne Wohnwagen den Weg zum Hafen abzuchecken. Super Idee! Nur als ich den Wohnwagen abhängen wollte krachte die Spindel vorne auseinander, ohne der man das Teil gar nicht mehr abkriegt. (Oh, das Schiff legt gerade ab 🙂 ) Zum Glück konnte mir die Senorita vom Campingplatz übers Telefon so ein Teil besorgen. Ich musste nur noch 20km an die vorgegebene Adresse fahren ud das Teil für gerade mal 20 € abholen. Ich kann euch gar nicht sagen wie ich mich über diesen „Stengel mit Stützrad gefreut hab. In dieser Werkstatt wollten sie sofort mein Video sehen, nachdem ich Ihr Interesse mit einer Postkarte geweckt hatte. Sie waren so begeistert, dass ich dem Team ein kleines Didgekonzert angeboten hab. Sowas hatten sie auch noch nie gesehen und sie staunten nicht schlecht, als sie in das hohle Rohr schielten. Haha, der Chef wollte mich gleich mit seiner Tochter verheiraten, weil auch sie Percussion spielt… naja, sie fands nicht ganz soo lustig, aber trotzdem gewann ich neue Freunde und konnte mein Spanisch probieren. 🙂
Als ich wieder zum Campingplatz fahren wollte freute ich mich gerade mal eine Kreuzung weit über das neue Teil, als ich bereits die nächste vermeindliche „Panne“ auf die Mütze bekam. Plötzlich soff das Auto ab und brachte überhaupt keine Leistung mehr, er lief gerade mal noch 30 km/h und nahm überhaupt kein Gas mehr an. Zu meiner Erleichterung sah ich, dass ich versehentlich auf den Tempomat getippt hatte, der auf 30 gedrosselt war. 😀 Aumann! 🙂 Kurz hab ich richtig gemerkt wie mein Herz nach unten rutschte, dann wieder: „yihaaa!“
Inzwischen fuhr ich fast genau 3000 km und nun muss ich nur noch 37 h. Bootle fahren, abwarten. 🙂 Hab mein neues e Didge dabei, tolle Isomatten und ein Kissen das so flauschig ist, dass vielleicht gleich meine Tasche explodiert nachdem ich es eben hinein gestopft hab. 🙂 ok, vielleicht schreib ich später mehr, denn jetzt hab ich ja Zeit. 🙂

alegría! :-)

Oder zu deutsch – „Freude“. Inzwischen bin ich nach ca. 2500 Km gut in Huelva angekommen und fand auch schon einen schönen Campingplatz  beim Doñana Nationalpark.  Das liegt direkt am Meer, ziemlich am untersten Zipfel, nicht allzu weit von der Portugisischen Grenze enternt. Werde etwas mehr berichten sobald ich den Ort bei Tageslicht gesehen hab. Auf jeden Fall duftet es hier fein und die Temperaturen sind sehr mild.

…im warmen Süden angekommen

Nach 2 x 12 h Fahrt kam ich gut an der Südküste Spaniens an. Sitze gerade unterm blauen Himmel und geniesse die Sonne auf einem schönen Campingplatz. Das Abenteuer kann man kaum in wenigen Worten beschreiben. Z.B. Wurde ich in der ersten Nacht nach 2 h. von einem sc*#§“ Franzosen mit lautem Klopfen, nein, eher brutalem Gehämmere, geweckt und von der Raststätte vertrieben. Dann schlief ich halt an der nächsten weiter. 🙂 Gestern führte mich mein Navi direkt durch die Innenstadt von Valencia. Die Hölle! Teils unförmige Kreisverkehre mit 6 – 8 Spuren aber ohne Fahrbahnmarkierungen… plötzlich war ich der einzige mit einem fetten Wagen im Stadtzentrum. Es wurde immer enger, ein einziges hektisches Gerangel zur Stoßzeit und ich musste den Wohnwagen zentimetergenau zwischen Menschen und Autos durchziehen. Dazu wurde es dunkel und es gab einige Baustellen die alles nochmal verschärften. Zum Glück war ich ähnliche Situationen vom LKW fahren bereits gewohnt! Die Anspannung legte sich erst nachdem sich an einer Kreuzung wiede die ersten breiten Lkw`s unter den Verkehr mischten, bzw. vor mir reingedrückt hatten. Nun wusste ich, dass der Engpass geschafft ist. Noch nie hab ich mich so über einen Vierzigtonner vor meiner Nase gefreut! 🙂 Die Straßen wurden wieder breit und es ging rasch weiter. Jetzt geht es die letzten 700 km nach Huelva.

Abfahrt

Zumindest nach den Vorbereitungen kann ich sagen, dass mir anscheinend kein Problem erspart bleibt! Egal, Schritt für Schritt gehts voran und gleich gehts los Richtung Spanien. Auf dem ersten Bild seht ihr meinen Plan A. jedoch das Prüfen des Gewichts, das auf die Anhängerkupplung drückt, lies mir keine Wahl. Nochmal alles umräumen.

Inzwischen liegt der Roller direkt über den zwei Achsen des Wohnwagens und das Gewicht scheint perfekt balanciert zu sein. Zum „Glück ist kein Tropfen Sprit mehr drin!

Mal sehen wann ich wieder Wlan habe, dann berichte ich weiter, aber das könnte ein paar Tage dauern bis ich wieder die Ruhe und Zeit finde zu posten.

Seitenwand

erste Bilder mit Velourtapete. Damit ich aus den Resten passende Kissen nähen kann, hab ich drei Farben von der selben Qualität ausgesucht. Als feine Zwischenstufe kommt noch ein schönes beige ins Spiel.

Die Tischdecke wird mit kleinen Magneten unterm Tisch befestigt, damit in der Ecke nichts rumbaumelt.

In der Kombination kann ich mich auch gut mit den grün-grauen Hängekästen arrangieren.