BMX

Lieber Weihnachtsmann, ich wünsche mir ein BMX Bike, damit ich damit auf der Finca rumheizen kann! 😃 Dann könnte ich vom Meerblick-Hochebene, eine steile Downhill Strecke bis zur Arena einrichten und von dort über meine neuen Wege wieder hoch brettern! 🥰
Und eines sag ich gleich vorab: Das läuft mit dir, oder auch ohne! 🤭
Was sag ich, mehrere Downhill routen! 😃 Hab ja einen giganischen ungenutzten Riesenhang!

So einfach!

Die erste Weihnachtsfreude erfuhr ich bereits letzte Nacht! Meine tollen Akkuboxen zum Musizieren hatte ich bei einem Freund gelagert, weil ich davon ausging, dass mir das Laden zuviel Strom aus der Solaranlage zieht! Von wegen, das klappt super und auch mit Stromanschluß kann man mit ganz wenig Strom Musik machen! Ich hatte mich ja schon im Sommer gewundert, dass die Musikmaschine nur noch 30% Strom braucht! Das lag neben dem reduzierten Equipement auch daran!
Also sprang ich gleich voller Aufregung aus dem Bett um meine erste Sitar zu stimmen!
Zuerst dachte ich, oh nein, ich hab was ganz wichtiges vergessen! Im Sommer kaufte ich ein Karosserieblech um mit kleinen Scheiben eine Spielsaite von dem magnetischen Tonabnehmer zu dämpfen. Ohne diese Korrektur ist die Hauptspielsaite brüllend laut!
Manchmal liebe ich diese Situationen, weil mich diese materielle Eingeschränktheit zu neuen Lösungen zwingt! Also bekamen heute alle Wasser-Zeitschaltuhren eine neue Batterie zu Weihnachten und das Gebastel ging los:

Die alten Hüllen schnitt ich in Streifen und klebte sie auf den Tonabnehmer.
Mit zwei oder drei Blättchen kann ich nun zwischen den idealen Lautstärkeverhältnissen wählen!

Jetzt werden auch beide elektrischen Inselsitars in sich stimmig und mir geht mal wieder beim Spielen das Herz auf!
Heute übe ich ein wenig für meine beiden ersten Didge & Sitar Konzerte, heute und morgen Abend!
Frohes Fest! 🥳

Gasmann

Seht mal mein lieber Julio war da und hat mir für die Feiertage eine Flasche Wein geschenkt!

Da fährt er gerade los.

Es ist nicht so, dass der Wagen voller Wein wäre und er ihn an Alle verteilt. Wahrscheinlich wäre er voll, wenn er nicht gleich wieder ein paar Flaschen an die Besten durchwinken würde! 😄
Auf jeden Fall bin ich total gerührt, weil es ein ganz Lieber ist und so viel Gutes von ihm rüber kommt!
Die Tage muss ich mich bremsen und das wird mir nicht leicht fallen! Aber das hab ich hier gelernt und ich kenne meine Grenzen! Es geht mir gut und ich mach mal wieder leichtere Dinge, wie aufräumen und Pflanzen umtopfen.
Es hat auch sein Gutes, weil manchmal ist es Zeit über die nächsten Entscheidungen nachzudenken!
Z.b. hab ich gestern noch eine Weile folgendes Bild betrachtet: Den Baum lass ich stehen und ich mauer ihm untenrum einen eigenen Sockel! Das wird schön verschachtelt! 🥰
Die komplette Mauer dahinter wird in der Rampe verbaut, sonst würde sie nur von dieser verdeckt!

Geniale Steine, die kann man rugeln. Da macht mir diese irrsinnige Menge von Füllmaterial auf Dauer mehr Sorgen, aber die werde ich halt in noch kleineren Portionen weg knabbern. Mehr Bewegung weniger Last! Mit dem Bau der Rampe kann ich auch die Schubkarre und die Sackkarre einsetzen, was beim letzten Abschnitt nicht möglich war! Da musste ich mit jedem einzelnen Kübel den rutschigen Hang hoch klettern! Biblisch! 😅

Den Sonnensandkasten hab ich von der Mauer weg verlegt. Dort scheint jetzt länger die Sonne und es fällt nichts vom Steingarten in den Sand.

Bei den Physalis sind die ersten Lampions zu sehen. Die frischen Kugeln darin sind jetzt schon so groß wie die Heimischen reifen Früchte!

Lila Physalis.
Toma Verde

Freunde nahmen mich zum Einkaufen mit und danach genoß ich einfach mal wieder die kleinen Schönheiten vor Ort.

Der Baum sieht ein bisschen schlapp aus, doch wenn man genau hinsieht…
..treibt er noch, oder schon wieder!

Das ist schon krass! Fast fünf Meter hoch, ohne Wurzeln aus dem Boden gerissen und woanders wieder rein gestopft! 😃

Derselbe Baum, bei dem ich die Rinde abgeschält hab, damit er vertrocknet und nur noch das trockene Hartholz als Rankhilfe stehten bleibt. Garantiert für Jahrzehnte! Jetzt sieht er genauso aus wie ich mir das vorgestellt hatte! Ein Morning Glory Baum! 😄

Ich wünsch Euch schöne Feiertage! ❤

Schontag

Das war gestern etwas grenzwertig, daher bremse ich mich lieber, bevor das große Gejammer losgeht! 😃 Wenn ich mich morgen nicht wieder 100 prozentig geschmeidig fühle, verordne ich mir extra Laufsport.

Vorher. Alles nass, unangenehm!
Nachher.

Pläne ändern sich und alles muss raus! Aber die Zeit ist nicht verloren! Pflanzen wuchsen und lasses sich auch noch leicht versetzen!

Vier Yukkas warten auf bessere Zeiten. Drei werde ich noch aus der Hochebene ausgraben, weil es dort einfach zu schade um den Platz ist. Von den Wurzeln ist die Rede.
Ein paar Golden Cane Palmeritas setze ich zu ihrer Familie am Waldrand.
Die Papaya hat sich in der kühlen Ecke eh nicht wohl gefühlt! Die steht jetzt im Orangengarten, weil die heiße Hochebene hebe ich mir für die ghanesischen Papayas auf!

Dann kommen noch mindestens 7-8 Koko Palmen dazu. Insgesamt hab ich über 20 Koko Palmen und 7 Yukkas, mit denen ich einen ganzen Wald zwischen mir und den Nachbarn setzen kann, wenn die Schutthalde im Übergang mal fertig ist.
Vom Palmengarten aus gesehen:

Vorher.
Nachher. Die Leiste markiert, wo die grüne Wand hinkommen soll, hinter der man „verschwinden“ muss, um die Brücke überhaupt zu sehen. So stelle ich mir das zumindest vor! Dann fehlt nur noch die MacGyver Klappe und die Zone wird dann zumindest für nächtiche Einbrecher verschwunden sein. Hier erfahre ich täglich wie toll die privaten Zonen sind! Man braucht nur für jede Tages- und Jahreszeit das passende Modell! 😄
Tag eins und der umgesetzte Baum sieht noch halbwegs saftig aus!
Vor der Mauer hab ich schon den nächsten Baum angezählt!

Werde noch einige von diesen Bäumen umsetzen, denn sie sind eigentlich genial! Mit ihrem stabilen Hartholz können sie tonnenweise Maracujas tragen und dafür lassen sie auch viel Raum! Sie wachsen langsam und machen nicht soo viel Sauerei! Unkaputtbar! Immer voll mit Bienen! Da surrt alles wenn man in den Park kommt!
Und es ist so ein unscheinbarer Sichtschutz, den nie jemand in Frage stellen würde! Die kann man den heißen Sommer über komplett vertrocknen lassen und sobald sie wieder Wasser kriegen treiben sie neu!
Hab noch etwas Erde zusammen gekratzt, aber das fühlt sich alles nicht nach Pause an! Also bin ich hauptsächlich rumgelaufen und dachte über die nächsten Entscheidungen nach. Hab sogar den Strand geöffnet, aber nach 30min. zog es leider zu.

Hormiga

Heute kam ich mir vor wie eine Ameise! Pausenlos am Kämpfen! Weiter unten kommt eine Schicht Revuelto, den ich getrennt sammel. Müsste ich das Material kaufen, das ich seit heute auf Lager habe, käme ich auf je 50€ Erde und Revuelto. Im Boden komprimiert sich der Revuelto so hart wie Beton und die Steine rühren sich nicht! Auf ein paar Schläge mit dem Pickel, schmerzen höchstens die Hände und es bricht unter Umständen ein Faustgroßes Steinchen raus, das einfach einen irrsinnigen Halt hatte! Das Kratzen mit dem Sacho bringt das Ganze zum vibrieren! Das löst den Sand! Die halbwegs scharfe Hacke verkantet sich und reisst manchmal ganze Felsen mit raus. Es ist also weniger das Hacken wie im Steinbruch, sondern mehr ein Kratzen, das den ganzen Tag lang unangenehme Geräusche macht! 😄 Das Stemmeisen ist auch ein geniales Werkzeug!
Diese Arbeit ist ganz furchtbar, darum muss ich das ganz schnell hinter mich bringen! 🙂

Vorher. Hinten steckte noch der Megafelsen. 😳
Nachher. An der Farbe zu erkennen: Erde & Revuelto.

Nächstes Bild: Hinter dem Graben liegt der Felsen von gestern. Der war riesig und ist jetzt zertrümmert.
Der hintere Graben gibt quasi den Brückenpfeiler. Heute entschieden, dass ich nochmal rechts ums Eck, das Fundament der Rampe ebenfalls tiefer setzen muss!
Genauso tief wie der Graben ist, wird links davon der gesamte Boden abgetragen. Dann ist es links etwa 70cm tiefer als im Palmengarten. Den Höhenunterschied verteile ich unter der Brücke und rechts um die Ecke, vor der Rampe.
Dann gehts also auf der Rampe hoch und vor der Rampe runter, unter der Brücke durch, in die tiefergelegte Zone. Ist das nicht cool? 🙂 Das wird ein mega Spaß und da Unten hat man es im Sommer kühl und vor allem ist es dort total Still und Windstill! Falls ihr euch an das Sturmvideo erinnert, das genau an der Stelle beginnt.

Schubkarre zum Größenvergleich. Ein wunderschöner Grundstein, der gleich da unten bleiben kann!

Ich war so heiß gelaufen, dass mir irgendwann der Regen total egal war und ich war dreckig! 😅 Jetzt fehlen hier noch drei Meter und dann muss ich noch die Mauer am Rand untermauern, die auf dem Foto verdeckt ist. Gegenüber von dem Brückenpfeiler auch! 🙄 Puh, Schritt für Schritt, einfach weiter machen! Das wird keine Eintagsfliege!
Am besten wäre es, wenn der Graben so breit wäre, dass ich von vorne ran komm, um das Fundament aus dicken Felsen zu legen.
Ok, dann kam der Laser zum Einsatz:

Der stand neben der Mauer, die ich gestern aufgebaut hab und strahlte Richtung Graben.
Wäre das Licht bei meinem Daumen, stünde meine Leiste genauso hoch wie der Laser. Genial, mein Graben ist gut 20cm tiefer und voller bretthartem Revuelto!
Am anderen Ende vom Graben wurde mir ein gutes Augenmaß attestiert!

Hinten steht der Laser. Eine gedachte Linie vom Fuß des Lasers, bis zum Boden des Grabens. Das muss alles weg!

Reicht auch noch nächstes Jahr! 😃 Da liegt vor allem mein Schatz! Je ein Drittel Erde, Revuelto und Bausteine. Alles sehr begehrte Mangelware und mit dem neuen Weg könnte ich es auf die Hochebene bringen!

Baum

Vom Panoramaweg aus gesehen. Der Baum bringt jetzt eine neue Ebene rein, ohne allzu sehr im Weg zu stehen!

Weil es mir eigentlich ums Graben ging, wollte ich das mit dem Baum schnell erledigt haben! Loch rein, Steine raus und zack, Baum rein! 😃 Dann erst hab ich gesehen, dass er eindeutig verkehrt herum drin steht! Nochmal ausgraben, echt äzend! Aber noch ist die Erde nicht festgetreten und sonst muss ich das immer verkehrt herum sehen! 🙈

Vorher. Eine schön flache Rückseite! Ideal, wenn diese vor dem Pavillon steht, das vor die Brücke kommt! 🙃
Nachher. Jetzt hat er eine 3D Optik! Der vordere Ast hat einen schönen Schwung nach oben! Die zwei Linken Stämmchen haben auch einen Schwung, als würden sie dem Nachbarbaum ausweichen.

Was glaubt ihr, wird er es überleben? Wird er grün bleiben, oder alles Laub verlieren. Wird er wieder treiben, oder vertrocknen, weil 90% seiner Wurzeln fehlen!?
Halb Drei, ich bin nass geschwitzt und mache gleich weiter.

Das ist ein ganz übles Gekratze! 🥵

Regen

Dabei fing der Tag so gut an! 18 Grad um halb Sieben.

Bei dem Licht sind die Bilder natürlich unscharf, aber wenn ihr das nur mit dem blosen Auge sehen könntet! Es ist die totale Magie am Morgen!

Zum Frühstück hatte ich zwei Palmeritas…

Einen Baum und etliche Kubikmeter Erde.

Den pflanz ich wieder ein. 😃 Als Sichtschutz und für Maracujas zum klettern.

Ansonsten gibt es nur „Vorher“ Fotos aus dem Palmengarten, der gewaltige Veränderungen vor sich hat!

Inzwischen hat es aufgehört und schon wieder angefangen. 🙄😌 Naja, freu ich mich halt, dass es im Vorzelt keine Überschwemmungen mehr gibt!🙂

Fertig!

😄 schön wärs! Aber der Weg ist soweit fertig, dass es erst wieder Sinn macht daran weiter zu arbeiten, wenn der Abschnitt in den Palmengarten fertig wird.

Vorher.
Nachher.
Das Ganze hab ich jetzt in 10 Arbeitstagen hingestellt.

Für den nicht sichtbaren Teil des Sockels, auf den die dritte Mauer gebaut wird, verwerte ich große Klötze aus dem Schutt. Man erkennt keine Höhe, aber am linken Eisenträger sieht man, dass der fast schon komplett im Boden verschwindet.

Und wieder, füllen füllen füllen!
Es fehlt schon so viel Schutt, dass der Berg um 3m kürzer wurde. Am Ende wird wieder Schutt von ganz oben nachgeschoben.

Es war wieder ein wunderbarer Tag! Morgens fast 17 Grad und später wurde es richtig warm!

Morgenrot.

In den Pausen sitze ich gelegentlich im Park Pavillon und schaue der Granadilla beim wachsen zu.

Der erste Stengel treibt mit jedem neuen Blatt zwei Blütenknospen.

Um 16 Uhr, heiße Dusche! 🥳 Dann hatte ich noch Lust an der nächsten Stelle anzufangen. Zuerst grabe ich eine Graben, etwa 70cm tief. Im Loch liegt natürlich gleich mal ein riesen Fels. Der linke Brocken ist beim Raushebeln abgebrochen.

Eigentlich wollte ich anfangen, damit ich morgen früh gleich weiß wie leicht es gehen wird! 😄

Supersonntag

Den größten Respekt hab ich bei meinen Umbauten vor dem ganzen Volumen, das ich noch rumschieben muss! Wenn man jetzt das Tempo beobachtet, kann man sich vorstellen was noch alles möglich sein wird. Zum Erhalt meiner Motivation, wollte ich heute mal einen richtigen Sprung nach Vorne machen.

Vorher.
Auch Vorher. Man sieht noch die weißen Schuttbrocken in der hinteren Wand.
Nachher. Jetzt kommt die Höhe vom Weg, vor der hinteren Mauer, dem Ziel schon recht nahe!

Dafür hab ich sechs Stunden rein gepowert! Auf den Fotos sieht mal wieder alles klein aus. 🙂 Es waren sicher über drei Kubikmeter Schutt, mit besten Ablaufeigenschaften, dass die Mauer sich im Regen nicht so vollsaugt!

Jetzt sind endlich alle Eisenstagen, die sehr gefährlich aus der linken Mauer raus ragten, vergraben!

Oben: Die Leiste auf dem Boden markiert die Fortsetzung von dem Weg. Dort kommt die Mauer hin und so breit wird das Ganze noch aufgefüllt. Diesen Teil kann ich aber erst fertig bauen, wenn der neue Weg in den Palmengarten fertig ist, denn dann verschwindet der alte Weg für immer!

Vom Weg aus ist die 4m Stange jetzt nur noch 1,80 hoch.

Von dem neuen Weg geht es bis zur nächsten Ebene nur einen Meter nach Oben. (Braun markiert) Diesen Höhenmeter kann ich auf 9m Weg verteilen. Die grüne Markierung zeigt wo der Weg weiter gehen wird, wenn ich als letzte Arbeit, die Schutthalde von Oben abtragen werde, um die letzten zwei Höhenmeter in die Länge zu ziehen.

Schon der dritte Tag in Folge mit traumhaften Wetter! Heute war es richtig warm! Um Drei hatte ich ne heiße Dusche und kochte bei Sonnenschein! Achja und heute Morgen hat mir Geza ein Stück der ersten Bananenmelone gebracht.

Sie war ok, aber wir finden noch Bessere! Mit einer Frucht haben wir schon genug Samen für die ganze Gemeinschaft!

Samstag

Allzuviel hat sich heute nicht bewegt. Ein bis zwei Reihen Steine liegen drauf und der Weg wurde wieder mit Schutt angehäuft.

Vorher.
Nachher.

Nur je höher die Mauer wird, desto weniger fallen die Unterschiede auf. Man spürt die Höhe, wenn man darauf rumläuft.

Morgen muss ich mit der dritten Mauer anfangen, die Richtung Hochebene gehen wird.