Hängegarten

Es ist höchste Zeit, dass ich für meine Maracujas ein paar Drähte spanne. Nicht weit davon hängen andere Maracujas am Zaun, deren wunderschöne Blüten täglich von den Eidechsen abgefressen werden. Darum mache ich es so, dass diese Räuber nicht mehr rankommen.

Zwei 3 Meter Stangen hab ich 60cm tief versenkt und mit Steinen verkeilt.
Ein paar Meter weiter befestigte ich je ein zweites Rohr als Stabilisator. Beide haben Bohrungen für 4 Reihen Draht.
Diese Sachos sind einfach geniale Werkzeuge! Damit mischt man Beton fast so schnell wie mit einer Betonmaschine. Nur braucht man keinen Strom und es erregt weniger Aufsehen.
Es wurde spät. Hinten steht der zweite Pfosten mit 20 Meter Abstand. Morgen mehr… Unten sieht man das zweite Rohr zum verspannen.
Die Einfahrt…
…ist auch fertig.

Und einen neuen Wasserhahn gibt es auch. 🙂 Die Solarzelle hat immer noch keine Sonne gesehen. 🙂 Aber es ist angenehm!

Graben

Eigentlich wollte ich ja etwas ganz anderes machen. 🙂 Heute verbrachte ich viele Stunden mit dem Einkauf und dem Suchen von bestimmten Bauteilen. Wenn ich hier eine technische Idee umsetzen will, finde ich eigentlich so gut wie gar nichts nützliches! Z.B. Niedervolt – Stecker, nichts, nirgens. In manchen chinesischen Ramsch-Läden, kann man vielleicht noch irgend eine Packung Kabelschuhe finden. Aber dann nur männlich, oder nur weiblich und dann auch noch viel zu dünn… jetzt helfe ich mir mit kleinen Batterieklammern, die ich hier zum Glück noch finden konnte.
Das gibt mir schon zu denken, denn Ideen, wie ein Modul zu einer Musikmaschine, könnte ich hier nicht umsetzen. Es gibt einfach gar nichts!

Auch für die Bewässerung muss ich unterschiedliche Bauteile wegen der Qualitäten aus unterschiedlichen Läden zusammen tragen. Als ich einen 32mm. Erweiterungsschlauch holen wollte, stand ich plötzlich vor einer stabileren Version und musste schnell nachdenken. Der Verkäufer schaute mich schon fragend an. Alles nochmal rausreissen? Was solls. Hab ich gleich gemacht, kurz und schmerzlos. Jetzt haben alle Leitungen die ständig unter Druck stehen, mindestens eine Wandstärke von 3 mm.

In dem Zug verlegte ich gleich eine 35 m. Verlängerung, die meine Einfahrt kreuzt. Erst kratzte ich etwas an der Oberfläche rum, damit der Schlauch nicht mehr so weit raus steht. Jetzt wird es doch ein Graben und ich werde ihn gleich in Sand einbetten, damit auch mal ein großer Bagger drüber fahren kann und ich mir keine Sorgen machen muss. Habeben noch geschwitzt, wollte es fertig machen, aber es war einfach Zeit für Feierabend. Lieber mache ich ihn morgen noch etwas länger.

Heute kam mir das wolkige Wetter noch dunkler vor. Seit ich ne Solarzelle hab. 😀 Aber es reicht gerade so um die Batterie zu laden.
Eben sah ich viele große Libellen. Die weht es bei starken Calimas mit dem Wüstensand zu uns.

Schlaftag

Ein Tag Pause, ein Genuß! 🙂

Ein Zufallseffekt auf dem Bild.
Noch ein Baum. 🙂
Mit Androit macht der teure Buetooth Dongle sogar mal Sinn!

Läuft alles gut! Mit zwei Rundgängen über alle Ebenen, war ich heute genug in der Natur und an der frischen Luft! 😀

Ficus

Heute hab ich die ersten Ficus-Bäumchen freigelassen.

Die meisten haben einen halbenTag Schatten.
Ein paar Favoriten bekamen Einzelplätze, damit ich sie besser vorgestalten kann.
Insgesamt sind es über 40 Bonsai Rohlinge.

Kühlschrank

Hab heute den Gasbetrieb für den Kühlschrank aktiviert.

Wenn ich mich richtig erinnere, hat der Vorbesitzer schon gesagt, dass der Kühlschrank nicht mehr mit Gas funktioniert. Hab ihn etwas gereinigt und den Halter für den Brenner gerade gebogen. Läuft wieder und selbst mit einer Sparflamme sehr effektiv. Nicht schön, aber kühl!
Das Solarpanel bekam heute Räder, damit es sich leichter drehen lässt.

Viel grauer…

…könnte mein erster Solartag nicht sein. Aber das ist gut so, denn trotzdem ging mein großer Akku in nichtmal zwei Stunden, von 12,5 auf 13 Volt hoch. Bin beeindruckt und sehr sehr froh, dass ich hier so kurzfristig das Beste vom Besten bekam! Und auch noch so günstig!

Wir haben mittlerweile schon viele relativ kühlen Tage. Obwohl es seit Tagen einen Calima gibt, bekommen wir hiervon nichts mit. Angenehme 24°C. und oben auf dem Berg, wo es eigentlich kühler sein sollte, hatten wir die Tage 35°C. Im Süden sind es verstaubte 30°C.

Solar

heute redete ich mit meinem Elektriker wegen einem Stromanschluss. Er will sich bemühen, pf, aber obwohl es behördentechnisch bei mir einfach ist, könnte es zwischen vier Wochen und sechs Monaten dauern. Drei Stunden später stand bei mir ein Solarpanel.

170 x 100 cm. Eine Luxor Ecoline für 120€. Ein richtig guter Preis! Im Vergleich bekam ich gleich einen Laderegler mit drauf. Akku und Spannungswandler hab ich ja von der Musikmaschine. Vielleicht schraube ich noch Rollen drunter, dass man sie gelegentlich mit der Sonne drehen kann. Dafür lass ich mir auch noch was einfallen, aber im Sommer braucht es das noch nicht. Die Leistung ist großzügig berechnet, dass es auch an schattigen Tagen in acht Stunden für den 30 kg. Akku reicht.

Tank und Weg

Natürlich bin ich gestern gleich den Berg aufgestiegen um die Tanks wieder zu korrigieren.

Da der Rechte, wie bei einer Klospülung, diesen automatischen Hahn hat, darf der Linke natürlich nicht tiefer stehen. Er versank aber an der Vorderseite etwas im Boden und die Suppe lief langsam raus. Zum Glück langsam! Da hat es sich schon ausgezahlt, dass ich den Druck und die Menge am Eingang stark reduziert hab! Material hochschleppen wäre an der Stelle echt mühsam! Darum hab ich es einfach aus dem groben Geröll rechts rausgekratzt.
Man sieht es kaum, aber bei dem Aufstieg zum Ausgang gibt es jetzt ein paar Ansätze von Stufen. Die letzten Meter sind richtig steil und das Geröll ist total rutschig! Manchmal sank ich 20 cm tief ein und rutschte mit der ganzen Lawine ein Stück nach unten. Das ist jetzt etwas besser!
Das links ist übrigens die Hauptleitung, mit der Abzweigung (rechts), die den Schwimmerhahn versorgt.
Rechts oben steige ich durch den Busch in die Einfahrt von Jabier. War sein Vorschlag. 🙂 Bisher weiss ich immer noch nicht so genau, wie ich das mit dem Ausgang organisiere. Von der Straße aus kommt man da rechts oben nicht mehr runter, oder würde zumindest einen Absturz riskieren, der noch viel gefährlicher aussieht als es eh schon ist. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ich baue den Weg noch etwas aus, oder ich schiebe das Geröll nach unten und ebne damit meine Terrasse ein. Man sieht ja die Senke vor den Tanks. Die könnte man füllen und selbst die Tanks nochmal einen halben Meter höher setzen.
Dann bräuchte man eine Leiter um rechts von den Tanks zu Jabiers Einfahrt hoch zu steigen.
Würde ich die Leiter wegziehen, dann wäre es da oben dicht!
Leiter statt Tür.
Für Einkaufstaschen könnte ich noch eine dicke Schnur mit Haken, zum Ablassen, ranhängen. Vielleicht besorg ich mir irgendwann einen Trolley, dann bist du hier absolut unabhängig von Verkehrsmitteln, was ich sehr schätze!
Was mir einfach nicht mehr aus dem Kopf geht: Für 200 – 300€ bekäme man ein dickes Stahlseil für eine Seilbahn zum Wohnwagen. 🙂 Ein paar Rennschlitten zum aushängen, Sitzgurt oder Haken für den Einkauf und das Leben wäre zehn mal so schön! 😀
Der Höhenunterschied wäre gar nicht soo gewaltig, allerdings würe man ziemlich hoch über dem Park schweben!
Die Arena, von der vierten Ebene aus gesehen. Da oben sitzen dann die V.I.P.s bei meinen Konzerten. 🙂 Die ganzen „Grünwurst-Gummibäume“ kommen noch weg!

Erste Washington Orangen

Zu meiner Überraschung waren die ersten zwei Früchte von meinem großen Baum richtig süß! Obwohl sie klein waren, weil sie vor dem Umzug lange kein Wasser mehr sahen. Als ich ihn damals kaufte hing bereits eine Frucht dran und die war echt sauer. Naja, verständlich, weil man den alten Baum damals wegen einem Umbau aus dem Boden gerissen und mir verkauft hat. 🙂

Die ersten Orangen waren auch der Anlass das Thema nochmal zu vertiefen. Es gibt wirklich viele interessante Sorten, die ich teils noch aufstocken werde. Viele tragen eh das ganze Jahr über Früchte und andere sind entweder eher früh oder spät fertig. Die Chancen stehen also wie bei den Physalis gut, dass man das ganze Jahr über ernten kann.

Ansonsten arbeite ich das ganze Gelände immer wieder durch. Den letzten Müll einsammeln und die letzten Stämme raussreissen, die entweder als Stolperfallen stören, oder weil der Gartenschlauch daran hängen bleibt. In drei Tagen hab ich nochmal zwei gut gehäufte Schubkarren Müll raus geschleppt.

Die Tage hat sich der Boden unter meinem zweiten Tank etwas gesenkt. Nachdem ich eine Hälfte vergossen hatte, war es die Gelegenheit, gut 200 l. mit einem Flüssigdünger zu vergießen. So investierte ich etwa 3 € Dünger und schob es beim Steingarten unter die Erde. Dort wachsen die Wurzeln schon seit Monaten in ihre Sickerkanäle. Man kann es also tief versickern lassen und es geht nichts verloren. Während der Bewässerung zapfte ich im Tal noch etliche acht Liter Flaschen ab und stellte sie zu den wichtigsten Bäumchen, damit die Brühe dort ebenfalls langsam versickert. Genial, wenn der Tank leer ist hörts einfach auf. Also perfekt, wenn man während des Gießens mal kurz weg will, sperrt man einfach den Zulauf ab und schon ist die Menge begrenzt.

Pikiert

Nein, nicht ich, sondern meine Pflänzchen. 🙂

Fünf Maracujas von Deby, die sie aus Samen gezogen hat. Das Beikraut links steht auch im Verdacht eine zu sein.
Unten rechts: 4 Kapern. Alle anderen sind Bouganville. Die haben gut zwei Monate zum wurzeln gebraucht.
Heute hat meine erste Morning Glory eine Blüte geöffnet. Auf den Fotos sehen sie immer viel rötlicher aus. Wenn man sie so betrachtet, erinnert mich das Schimmern an eine Gasflamme.
Wahrscheinlich hab ich ab heute täglich blaue „Punkte im Park. 😊
Zitronengras von Edith