Palm-Früchte mit Samen

Die Freude war groß, als ich heute auf dem Heimweg den Boden voller Früchte sah! Genau diese suche ich seit langem!

Ein übles Gepuhle, aber dann hab ich 139 Samen, die aussehen wie kleine Kokusnüsse.
Hier steht eine Erwachsene. Die hat leider kaum Erdreich, sonst sind sie meistens noch viel prächtiger!

Von denen kann man jedenfalls nie genug haben! Man kann sie auch mal enger setzen und ganze Palmenwälder pflanzen. Sie sind nicht so dominant und lassen auch noch etwas Licht durch. Und sie stehen nicht unter Naturschutz, wie die Kanarischen.

Mein Anschluß

Leute, diese Teile für meinen Wasseranschluss hätte ich eigentlich an dem Montag des Lockdowns geliefert bekommen sollen. Auch danach hat sich nichts gerührt! Telefon, E-mails, immer wieder, aber es hat einfach nichts gebracht! Da ging nichts, gar nichts! 🙂 Dafür ist es ein Insider mit absolut unschagbaren Preisen! Chris fuhr mit mir heute dort hin und wir stopften den Bus mit allen nötigen Dingen voll.

Das blaue ist der Anschluss für die Zuleitung, die zum Glück am oberen Ende meines Grundstücks vorbei läuft. Ein Hahn und ein halber Syphon, damit der Zähler nicht läuft, falls mal nur Luft kommen sollte.
Der Zähler.
Die Meisten benutzen generell 63 mm. als Hauptleitung, aber wofür? Ich werde ja kein ganzes Feld voller Gemüse bewässern und auch keine Bananen, im Gegenteil!
Mein System wird das Wasser langsam mit Tropfschläuchen direkt unter die Oberfläche impfen, was viel sparsamer und besser für die Pflanzen ist. Ausserdem hab ich viele kleine Gärten, die nicht unbedingt auf einmal bewässert werden müssen. Meine 40 mm Leitung lässt sich besser verlegen und fällt auch weniger auf! Und vor allem spare ich auf 100 m. an die 270 €.
Mit T – Stücken und je einem eigenen Ventil, schließe ich bei jedem Beet diese 32 mm Leitungen an. In diese kann man direkt Löcher bohren und kleine leichte 16 mm Schläuche anschliessen. Letztere müssen an den Pflanzen vorbei laufen. Dort werden dann die ganz kleinen Tropfschläuche verlegt.
Wahrscheinlich kann ich mit den Ventilen die Höhenunterschiede ausgleichen. Dann könnte ich die Hauptleitung mit meiner Schaltuhr komplett automatisieren.

Das Ziel ist es langsamer aber dafür länger und tief in die Erde zu bewässern. Dann kann die Erde das Wasser in aller Ruhe aufnehmen und es sickert auch tiefer. Die Wurzeln folgen dem Wasser und man muss nicht mehr so oft Gießen. Bei mir wird es ja immer mehr Zonen mit Unkrautfolie geben, die mit schwarzem Pikon abgedeckt werden. Später will ich auch manche Bereiche mit schwarzem Lavasand abdecken. Dann hat das Unkraut kaum Chancen und ich spare mir viel Arbeit! Hier schütten die meisten das Gießwasser auf den heißen Pikon. Bis da mal was absickert und durch die Anti-Unkrautfolie dringt, ist schon die Hälfte verdunstet! Die ersten Erfahrungen mit meiner aktuellen Bewässerung, die den ersten Bereich direkt in die Erde gießt, übertreffen ja alle Erwartungen! Man kann die Pflanzen nur so verwöhnen und braucht echt kaum Wasser! Im Tal muss ich viele Pflanzen mit der Kanne gießen und dafür brauche ich inzwischen mehr Wasser als für meine komplette Bewässerung. Bis jetzt muss ich ja provisorisch meine kleinen Tanks füllen, darum wird der neue Anschluß eine ganz große Erlösung die hier alles ändern wird. Endlich! Jetzt kommt die nächste Hürde, der Anschluß und Vertrag fürs eigene Fincawasser. Das und der Strom werden natürlich mein Grundstück deutlich aufwerten!

Plötzlich…

…kommt alles auf einmal! Angefangen bei den Zauberbohnen, von denen ich gestern berichtet hab. Nach 45 Tagen kamen alle auf einmal! 12 dominante Riesenpalmen machen mich ein wenig nervös! 🙂 Solange ich sie im Topf lasse ist es kein Problem! Nur sobald man sie in den Boden setzt, stehen sie unter Naturschutz. Auf der anderen Seite sind sie einfach prächtig und traumhaft schön! Ab 8 – 10 Jahren bilden sie riesen Dächer.

Dann bekam ich von Geza ein halbes Dutzend dieser schönen Bleiwurz. Ganz tolle Büsche! Wachsen wie Unkraut und sind sehr unproblematisch. Perfekt für den Park!
Deby schenkte mir diese riesen Aloe Vera. Die steht jetzt gemeinsam mit den Stengeln in dem Dreieck vor dem Wald. Dort können sie sich um die Wette breit machen. Rechts in der Plastikflasche hab ich noch eine Mornig Glory dazu gesetzt. Allesamt kommen, wenn sie erst mal richtig eingewurzelt haben, ohne Gießen aus.
Noch ne Rose von Deby und links ein Stengel der irgendwann blühen soll. 🙂 Links oben Zitronengras. Und das da unten? Auch irgend ein Zeugs das irgendwann blüht. 🙂 Weiss gar nicht wohin damit! 😀

Eigentlich wollte ich eh was ganz anderes machen! 🙂 Die Tage ist es echt heiss! Ohne Zeifel ein Sommertraum-Badewetter, aber eigentlich nie unangenehm drückend. Nur wenn du in der Sonne arbeiten musst wirds echt heftig! Nach der Siesta sitze ich gerne im Wald und schiebe meine Pinien hin und her, bis alle 23 ihre Plätze gefunden haben. 🙂

Tag 1

Sagt hallo zu meiner ersten Zauberbohne! 🙂

Nach 44 Tagen schlüpfte heute die erste kanarische Palme aus der Erde. 🙂

Gestern sah ich zum ersten mal kanarische Palmen zu kaufen. Für 70€ gäbe es schon ganz schöne Brummer. Vielleicht hol ich mir mal eine, die ich vor den Strommasten stellen will. Mit den anderen hab ich es nicht soo eilig, oder besser gesagt, sind mir z.b. die Mangabäume erst mal wichtiger!

Eindrücke

Die erste Physalis Blüte.
Jetzt sind es schon 30 Physalis. Rechts blühen die ersten Pepperoni. Es gibt 3 Sorten. In der Mitte sind die Kartoffeln, die ich fast schon aufgeben wollte. Aber sie wachsen so dankbar, dass man es einfach durchziehen muss!
Sie gehorchen aufs Wort, wenn ich brüllend in den Wald komme und rufe: „Mannschaft – Stillgestanden!“ 🙂 Ne, es ist toll, weil man die Pinien schon riechen kann, wenn man in den Wald kommt!
Blüten, Früchte, Wachstum, alles zugleich! Und meine Vogelfreunde pflegen alles. 🙂
Blüten, Blüten… und Duft!
Feierabend an der Küste.
Bei uns kommen die Katzen nicht mehr von den Bäumen und hier kommen sie nicht mehr aus ihren Schluchten. 😀
Calima! Der Wüstensand gibt dem Himmel einen orientalischen Touch.

Strom

Es gibt noch viele Hürden zu bewältigen! Heute stellte mir mein lieber Freund Santi seinen Elektriker Freund vor, damit wir gemeinsam nach der besten Lösung suchen können. Zuerst klang alles sehr kompliziert: Nachbarn fragen, ob man mit zwei Pfosten ein Kabel über der Plantage nebenan verlegen kann. Würde der Besitzer zustimmen, könnte man einen Zähler bei ihm in die Wand bauen usw…
Würde man ein Kabel direkt vom Nachbar aus ziehen, was mir mein lieber Nachbar Alejandro sogar angeboten hat, dann wäre es von der behördlichen Seite komplizierter und somit sogar teurer.
Aber dann entdeckten wir mein großes Glück! Auf dem Hügel am anderen Ende steht ein Strommasten in meinem Gelände und das macht alles viel einfacher! Jetzt ist es nur noch eine technische Sache! Man müsse nur vier Pfosten entlang meiner Längsseite aufstellen… Dann hab ich gefragt ob ich das nicht selber am Boden entlang verlegen könne!?
Ja doch, das ginge auch. 🙂 Ist ja mein Land!
Weitere Vorteile dieser neuen Lösung sind, dass ich eh Wasserleitungen durch den Djungel ziehen muss, wofür ich ja schon lange aufräume. Jetzt geht das in einem „Abwasch“.
Vom Hang herunter brauche ich zwar ein längeres Kabel, aber dafür spare ich mir alle Verlängerungen, die ich eh bis in den Wald legen wollte!

Pinien und Zedern

Bereits heute Morgen sind Isabel und ich losgezogen um Pinien zu kaufen. Dafür sind wir fast an das andere Ende der Insel gefahren um eine behördliche Gärtnerei mit einheimischen Pflanzen zu suchen. Es war so ein Genuß mal wieder die Abwechslung unserer mystischen Insel zu sehen! Berge, Schluchten, Palmen, Wolken und Sonne. Es ist traumhaft schön und ich schätze es wieder ganz neu!

Links stehen 25 Pinien, von denen 20 in meinen Wald kommen. Damit hab ich fast alle aufgekauft. Rechts stehen 20 Zedern, von denen ich mindestens 10 einpflanzen werde. Manche Zedern könnte man alle zwei Jahre umsetzen und später zu Bonsais gestalten.
Wenn es den Pinien gut geht, sollten die hier jährlich über einen halben Meter wachsen.

Natürlich werde ich sie im Boden nochmal präsentieren, aber wahrscheinlich sind sie dann so schwer zu finden wie mein Ficus im letzten Beitrag! 😀

Ficus-Baby

Ui, seht mal mein erster Ficus aus einem Samen. 🙂

Ein Suchspiel! 😀 Ziemlich weit links. Die winzigen Pünktchen sind Samen, die ich vor 11 Tagen gesetzt hab. Schwer zu sagen, denn bei der Größe könnte das natürlich auch Unkraut sein. 🙂

Fächerpalmen

Es gibt noch nichts zu sehen, sondern nur einen Bericht fürs Protokoll, falls ich das Datum mal nachschlagen will! 🙂 Das hier ist ja inzwischen auch mein Tagebuch. 😉

Gestern setzte ich diese Samen einer Fächerpalme mit viel längeren Armen.
und noch ne andere Palme. Eben las ich, dass die Keimzeit 2 – 4 Monate betragen kann.

Egal! Die Zeit rast eh rum und je mehr wächst, desto einfacher kann man dieser Tatsache etwas positives abgewinnen!
Heute haben wir Calima. Das erste mal seit langem ist es fast schon grenzwertig warm! Gestern hatten wir schon eine Hitzewarnung. Deshalb war der schattige Tag ein großartiges Geschenk zum arbeiten.