Klingelbeutel 1

Gestern begann ich mit dem Bau eines musikalischen Klingelbeutels.

Das ist der alte Klingelbeutel von der Maschine Nr.2, dem „Beatbuddy“. Diesen hab ich mal in einer Nachtaktion gebaut, weil es kurzfristig nötig war. Jetzt will ich ihn zu einem musikalischen Klingelbeutel umbauen. Der neue Beutel muss auch  größer werden, denn er war bereits am erstenTag überfüllt! 🙂
Jetzt ist die Halterung nicht mehr an der Blechtröte befestigt, sondern bekam einen eigenen Bambus-Rahmen. Unten ist eine kleine fein gefederte Klappe befestigt, auf die später die Münzen prallen werden, womit sie lustige Sounds abfeuern werden. Der Trichter ist einfach reingesteckt.

Jetzt muss ich noch einen Lederbeutel draufschneidern, der über dem Bambus direkt an den Trichter geklemmt wird. Die Haltestangen werden etwa um die Hälfte gekürzt, damit das Ganze kompaker aussehen wird. Die gesamte Konstruktion muss mindestens 20 – 30 Kilo Gewicht standhalten, weil Münzen echt schwer werden und gelegentlich Kinder daran rumreissen könnten.
Der lange Trichter kann übrigens von innen regelrecht mit Scheinen tapeziert werden, wo der andere Beutel schon längt verstopft wäre. 🙂

Workstation 1

Heute begann ich mit dem Bau meiner mobilen Workstation, die ein traumhaftes Equipement auf engstem Raum beherbergen wird. Das sind nur mal die ersten Bilder vom Rohbau.

Unten wird ein Effektgerät und ein Interface mehr oder weniger fest installiert. Dahinter packe ich ca. 14 maßgeschneiderte Kabel und weitere Digitalwandler rein.
Unscharf, aber nicht so wichtig. Hinten kommen noch zwei Drehgriffe für den abnehmbaren Deckel, der vor allem auf der Musikmaschine als Sonnenschutz gebraucht wird.
Bei der Verwendung auf der Musikmaschine bleibt das Gerät flach und wie gesagt mit Deckel. Zum Produzieren und auf Bühnen kann man mit zwei Griffen den Deckel hochklappen, oder abnehmen und den Synth. aufrecht stellen. Dann ist er übersichtlich wie ein modulares System, was er bei genauerer Betrachtung ja auch ist.

Fortsetzung folgt…

Dach repariert

Heute Mittag musste ich mir selber aufs Dach steigen.  🙂 Neulich beim Hecke schneiden checkte ich mal nebenher die Dachplatten und entdeckte tatsächlich einen gesprungenen Dachziegel. Es war aufregend, denn das Dach ist unmöglich steil und ich musste hoch bis zum Kamin. Meine lieben Nachbarn gaben mir eine 6m. Leiter, die wir zwischen dem Nachbarhaus und meinem Dach einklemmen konnten. So konnte nichts verrutschen. Aber es hat irre geschaukelt! Beim reparieren entdeckte ich weiter oben noch einen leicht gerissenen Ziegel, für den ich gleich nochmal hochgeklettert bin.
Alles easy, aber danach war ich ganz euphorisch, dass es erledigt war.  🙂

30

So fühle ich mich gerade.  🙂  Obwohl, neulich hatte ich einen leichten Muskelkater, nachdem ich 3-4 mal mit Barfußschuhen gerannt bin. Verrückt, gell? 2mm Gummi unter den Füßen und schon belastet man ganz andere Beinmuskeln. Aber noch bemerkenswerter fand ich heute, dass ich mich während des Rennens beim Pfeifen ertappt habe.  🙂 Das ist mir noch nie passiert! Mein Kopf ist verohrwurmt.
Seit gestern vertiefe ich meine Musiktheorie und generiere zugleich Noten für die nächsten Lieder. Ein neues Werkzeug, ein neuer Weg… genau mein Ding! Als erstes baue ich mir ganze Kollektionen an Chords und Bässen auf, mit denen ich dann endlos rumjammen kann. Bisher komme ich ja eher vom Rhythmus und den Melodien, unter die ich dann nachträglich z.b. die Bässe rein fummel. Chords brauche ich dann zum Glück schon gar keine mehr, denn das ist bisher echt nicht meine Materie. Aber auch zu meinem Bedauern, denn „dummerweise“ liebe ich Chords und sie können so mächtg sein! Also werde ich jetzt auf meinem kleinen Klavier, Laptop und Synthesizer das klimpern, was mir das Didge und die Sitar nicht bieten können. Damit drehe ich einfach mal meine ganze Arbeitsweise komplett um. Beginne mit dem Ambiente und lasse mich davon zu neuen Melodien inspirieren.
Heute Morgen träumte ich schon wieder von den vielen  bunten Knöpfen, die ich in meinem virtuellen Studio täglich hin und her schiebe.

Rechts im Bild seht ihr meine neuen Studiokopfhörer, in die ich mich in den letzten Tagen richtig verliebt habe! Ein akustisches Mikroskop! Die müssen mir jetzt helfen sehr viel Zeit zu sparen, sonst kann ich meine Ziele unmöglich erreichen.

Neue Ufer

Tut mir leid, dass es hier in letzter Zeit so ruhig geworden ist! Das soll aber nicht als schlechtes Zeichen gedeutet werden, denn es ist eher die Ruhe vor dem nächsten Aufbruch in eine aufregende Zeit.
Kurz gesagt, geht es mir alles in allem sehr sehr gut! Letzten Freitag hatte ich meinen letzten Auftritt für diese Saison. Und da ich wieder ein großes Glück mit dem Wetter hatte, konnte ich sogar nochmal draussen mit der Maschine meine Runden drehen. Als Empfang für eine Firmenfeier, bei der ich sogar am Buffet mitfeiern durfte.

Das ist ein Standbild aus einem Testvideo. Hier experimentierte ich gerade mit dem Licht und der Unschärfe. Auf diese Weise könnte ich endlich altes Filmmaterial bearbeiten, das ich bisher aus zwei Gründen nicht nutzen konnte: Zu viele Gesichter und das schattige Grau unserer Stadt.

Die Vorbereitungen zum Filmen sind fast abgeschlossen, daher geht es wieder in die Tiefen der Musik. Unermüdlich bin ich am Studieren und rumprobieren, weil ich jetzt, zum Beginn meiner Wintersaison, noch kurz die Weichen für die Zukunft stellen kann. Natürlich stehen meine Musikmaschinen ganz oben auf der Liste, aber es drängt mich auch regelrecht dazu, nochmal über das Ganze hinaus zu wachsen! Noch nie war der Drang zum Lernen so groß! 🙂 Von morgens bis abends stopfe ich mir Texte und tutorials in den Kopf, um schnell noch wahrzunehmen wohin sich die Technik in den letzten Jahren entwickelt hat. Ich hab ja, abgesehen von den Musikmaschinen, schon ewig keine Produktionen mehr verewigt.
Also teste ich täglich Neues aus, was gelegentlich zur Begeisterung führt, auf die meistens am Folgetag wieder die große Ernüchterung folgt.
Jeder Produzent kennt das! 😉 Daher ist es auch schwer das tägliche auf-und ab, auf diesen Gebieten zu beschreiben.

Das tolle Wetter hab ich noch voll ausgenutzt! Gestern stutzte ich z.b. den Garten und fuhr tonnenweise Grüngut ab. Das zog ich sogar ziemich stramm durch, damit mir noch Zeit für nen Halbmarathon bleibt. Vom Laufen kann ich gar nicht mehr genug kriegen! Gestern rannte ich bis tief in die Nacht. 🙂 Es ist die reine Begeisterung, die mich immer schneller den Berg hinauf treibt.
Mit dem kühleren Wetter werde ich bald wieder eine Maschinen-Bauphase einführen. Dann gibts auch wieder öfter Neuigkeiten, mit Bildern und so.

An einem Traum…

…bin ich aufgewacht. Obwohl ich mich eigentlich am intensivsten mit meinem neuen Videoprogramm „Da Vinci“ auseinandersetze, träumte ich heute Morgen von Ableton, mit dem ich bereits seit 2006 arbeite. Es waren überall bunte Knöpfe und ich erfand einen Pulli aus dem lauter Schnüre kamen. An diesen hingen kleine und große Hammer, mit denen man die Rhythmen hämmern konnte.  🙂  Das könnte man wirklich machen!  😀

Es gibt aber auch was Neues aus der realen Welt, wofür mal wieder ein tagelanges wursteln mit einer komplizierten Software nötig war! Richtig übel war das! 🙂 Das scheinbar uferlose „MAX for Live“. Das ist eine offene Programmierumgebung mit der man im Hintergrund der Musiksoftware quasi seine ganz eigenen Effekte erfinden kann…
Sancho steht mir täglich beiseite und hat schon unglaublich viel Zeit in mein neues Laptop investiert. Er entdeckte auch ein weiteres Vj- Videoprogramm, welches vielleicht mal eine wichtige Rolle auf meinem Weg spielen könnte. „Vj.“ steht in dem Fall für Videojockey.
Da wo ein Dj. z.b. mit zwei Plattenspieler etwas neues zusammen mixt, mixt der Vj. mit zwei Videos neue Visualisierungen.

Das ist sehr experimentell und das Ergebnis „passiert“ wirklich im selben Moment, in dem man z.b. an einem Knopf dreht! Im Grunde ist das ein Videomodul das in meiner Musiksoftware läuft.
Spannend ist die Möglichkeit, dass man Videoeffekte z.b. mit dem Beat der Musik fernsteuern kann. Vor Jahren hatte ich das Thema schon einmal schmerzlich abgehakt, weil technisch einfach die Zeit dafür noch nicht reiff war.
Die Musikmaschine war damals übrigens nur Plan B!  🙂
Ich produzierte sogar über ein Jahr lang an die 3000 Video-Loops, die ich anschließend gar nicht recht nutzen konnte, weil immer ein verbindendes „Kettenglied“ in meiner Technik gefehlt hat. Ausserdem waren die Rechner noch zu schwach, mit meinen großen Auflösungen klar zu kommen.
Tausende Stunden Arbeit landeten damals im Archiv, was unbeschreiblich frustrierend war. Mein Weg war damals einfach zu Ende! Eine Sackgasse!
Geknickt begann ich eine neue Karriere auf der Musikmaschine, die damals sogar noch schrill gequietscht hat! 😀
Doch gestern wurde mein altes Video-Archiv zu einem gewaltigem Schatz!
Die meisten Vjs arbeiten mit Fremdmaterial, doch ich hab die Dinger massenhaft selber Produziert! In deiner Qualität von der die Vjs. damals noch nichtmal träumten, weil das damals noch alles Murks war!
Jetzt seht ihr jeweils unten in den Bildern, dass ich dort zwei dieser Videos nebeneinander abspielen kann. Das größere Bild in der Mitte zeigt was dabei raus kommt. Es wird später mit einem Beamer eine Leinwand bestrahlen, wo dann alles passend zu meiner Livemusik abläuft.

Das Foto unten stammt von „Da Vinci“, meiner Video-Produktionssoftware.
Damit kann man richtig Filme schneiden, bearbeiten und dem Ganzen, z.b. wie im Kino einen Film-Look verpassen. Mit dem Oberen kann man in Echtzeit experimentieren und mit dem Unteren produziert man richtig Filme. Die Ergebnisse sind so hochwertig, dass ich die Videos abwechselnd zwischen den Programmen hin- und her schieben kann. Sollten mir bei dem unteren Programm die Ideen ausgehen, könnte ich einfach mit dem oberen experimentieren und ganz spielerisch neues „Futter“ für die „ernsten“ Musikvideos produzieren, die nachher im unteren Programm anständig abgeschlossen werden.
Genau mein Ding! 🙂

Unten seht ihr noch meine neues Reiseklavier, das auf den Tag genau gerade noch rechtzeitig auf dem Markt erschienen ist. Der Hersteller arbeitet schon seit über 15 Jahren quasi maßgeschneidert mit meiner tollen Musiksoftware.
Den Tip hab ich ebenfalls Sancho zu verdanken, der unermüdlich nach den perfekten Lösungen für mich sucht! Und es ist viel billiger und kompakter als der ursprüngliche Plan.

Es ist kleiner als mein Laptop und man kann damit ganze Songs und Entwürfe in einem Durchgang produzieren, ohne, dass man die Computermaus überhaupt anfassen muss. D.H. mit dem Ding wird meine Musiksoftware zu einem richtigen Instrument, bei dem man alle wichtigen Knöpfe direkt in die Hand nehmen kann. Wenn ich will, kann ich damit auch das neue Videoprgramm fernsteuern. Neue Video-szenen abfeuern, Effekte schalten und schrauben ohne Ende!
Kurz gesagt, diese Elemente werden meine künstlerische Arbeit revolutionieren! Neben den Musikmaschinen kann nochmal was richtig neues wachsen. Alles lässt sich nachher genau synchronisieren und alle Gebiete profitieren voneinander! Aber ich sehe auch Arbeit, ohne Ende!  🙂

Da Vinci – erste Übung

Das ist ein Standbild von einem Testvideo, mit dem ich die Dunkelgrenze testen wollte und was man aus dem schlechten Bildmaterial noch rausholen kann.

Nachdem ich nun weiß wo man die Werkzeuge findet, hab ich einfach mal kurz das Licht, vor allem im dunklen Bereich, etwas hochgeschraubt.

Immerhin sieht man etwas mehr, aber das Bild wurde, wie zu erwarten, kontrastarm und gräulich.
Im zweiten Schritt hab ich den Schatten und die Farbe wieder etwas rausgeholt.

Damit hab ich jetzt nur mal etwas an der „Oberfläche“ der Möglichkeiten gekratzt. Aber ich bin begeistert! Vor allem weil man die hellen und dunklen Anteile getrennt bearbeiten kann. Mit Messwerkzeugen an der Seite kann man sich genau an die Werte halten und so eine Art standartisiertes System erarbeiten. Sonst könnte man sich in den scheinbar unbegrenzen Möglichkeiten schnell verlieren.

Überdosis

Um Platz für neues Weizengras zu schaffen muss ich gerade Großernten einfahren.

So eine Schüssel voll kann ich zur Zeit täglich durch die Presse treiben. Das ergibt über 200 ml. Konzentrat, mit einer Protein- Mineralien- und Vitaminmenge, dass es mir die Schuhe auszieht! 🙂

Gemischt wird es mit Orangen/Mangosaft bis es richtig lecker schmeckt. Schon nach einem Glas merkt man direkt wie es einem die Augen öffnet. Täglich ergibt das ungefähr 5 – 7 Gläser Saft.
Im Rahmen meiner Gesundheitswochen kommen noch zwei selbst befüllte Kurkuma Kapseln dazu und drei mal täglich ein Teelöffel Hanföl. Ansonsten achte ich nur darauf den kranken Zivilisationsdreck weg zu lassen. Vor allem Fleisch und Zucker. Alk ist eh kein Thema!

Müsste ich nach wenigen Wochen eine Zwischenbilanz ziehen, wäre ich geneigt zu behaupten, dass ich mehr Energie und zugleich mehr Ruhe verspüre! Kurz gesagt: Ich fühle mich sehr wohl in meiner Haut!  🙂