Träume können sowas von reich und vollgestopft sein! Australien ist immer noch ein Sehnsuchtsort und beim Fotografieren, wunderte ich mich noch im Traum, über all die spitzen schweizer Kirchtürme in der Landschaft! 😄 Alte Geschichten begleiten mich und ich finde das total spannend! ☺️ Der letzte Traum, war zusätzlich so überladen und abgefahren, dass man ihn gar nicht erzählen kann! 😀 Aber super! Einmal wachte ich von einem elfenhaften Gesang auf, der sich beim Erwachen, in Bimba’s Nasenpfeifen verwandelte. 😂 Wer kann da ernst bleiben? 😀 Man lacht, dann hört man voller Erfurcht auf den mächtigen Wind und schon geht es weiter! ☺️
Langsam bin ich diesen kalten, windigen Piss echt müde!
Es gibt magische Momente, doch es dauert keine 5 Minuten, bis die nächste Wand vom Meer rein treibt.
Hier geht es zu wie im Bahnhof und alle fordern etwas! 🥰
Wir alle genießen die kuschelige Heizung!
Das Warten, auf den Frühling, auf das Leben, ist wie früher, aber auf einem ganz anderen Niveau! 🤸
Jetzt versuche ich endlich Ester’s Schiebetüren komplett zu kriegen.
Am Ende der Schienen, montiere ich Winkel für die Verkleidungen, die man dann, bei Bedarf, mit metrischen Schrauben öffnen kann.
So vermurkst sieht das ganze Material aus. Die Schienen werden eh gekürzt und dann hat es wieder Platz, für saubere Schnitte.
Vom kanarischen Fachmann abgefressen und von mir, von Hand, nachgeschnitten. 👆
Fummeln, Putzen, Anpassen, erforderd Ruhe und Geduld. Man darf dabei gar nicht über die Zeit nachdenken!
Die linke Türe, war perfekt justiert, dann sah ich erst, dass man die rechte gar nicht so weit schließen darf! Der Türrahmen ist viel breiter, die Türe auch, aber das reicht nicht, um sie mittig zu zentrieren. Es war ja nicht meine Baustelle und die Türen sind so sauschwer, dass man sie auch nicht mal kurz ran hält, wenn man alleine ist.
Bleibt mir nichts anderes übrig, als die linke Türe anzupassen. Aber es kamen noch viele Überaschungen!
Nachdem dieser Trottel, schonmal falsche Löcher, für die Führung gebohrt hatte, hatte er sie beim zweiten mal wenigstens nur geklebt. 👇
Man schneidet halt ne halbe Stunde, nur an so einem Mist rum, um den Boden nicht zu verschandeln! 🤦
Wenn ich die Türe, rechts, dicht an den Rahmen, in der Mitte, bringen will, steht der Sockel, links im Bild, im Weg. ⬆️
Sockel abschneiden, ohne den Putz zu zerstören, erfordert wieder ewig Zeit und Geduld!
Genau sowas sah ich nämlich kommen, aber es platzte nur unterhalb der Sockelleiste ab. Alles ist krumm! Die Wände, die Türrahmen, der komplette Untergrund. Wahrscheinlich aus den Sechzigern und nicht vergleichbar mit „unserer“ soliden Bauweise! Schienen, Türen und Verkleidungen. Wie ein Spagat, bei dem man von ganz links, rechts, oben und unten vermitteln muss. Keine verlässliche Bezugskante und zum Absegnen, der Toleranz und den Spalten, sollte eigentlich immer die Besitzerin in der Nähe sein. Das frisst Stunden und Tage. Aber ich mache es, weil ich davon überzeugt bin, dass diese Kasper, egal ob Fachmann, oder Freund vom Kumpel, das nie hinkriegen würden! Das ist nicht nett, ich weiß! Aber ich sollte eigentlich tagelang auf meinem Boden rum robben, um Stachelkugeln zu entfernen, damit unsere armen Tiere nicht, wegen entzündeter Pfoten, mit Halskrause Antibiotika fressen müssen!
Heute früh, hab ich Cocolisa eine Socke gemacht, damit sie mal eine Pause von der Halskrause genießen kann.
Am Nachmittag brachte meine Freundin Yvonne Pferdemmist direkt bis ans Tor! 🥳
Man musste nur noch die Säcke in ein paar Kübel füllen und alles konnte in einem Schub zum Jauchefass.
Das ist eine Insel für die Würmer. Dieser Mist war der älteste und ist bereits reich besiedelt. Yvonne ist auch schon reich mit unseren Würmern!
Hier kann es jetzt mit Mikroben, Bokashi- und Wurmsoße fermentieren.
Meine Mädels waren zu Besuch und unsere arme Cocolisa hat, hinten links, ein entzündetes Pfötchen. Das könnte durchaus von diesen ekligen Stachelkugelsamen kommen, für die ich bald wieder auf dem Boden rumkriechen werde! 🤦
Die Sonne täuscht! Coco’s Kleidchen sagt da schon mehr aus! Wir haben wieder ständig ein scheißkaltes, windiges Ekelwetter! DAS ist eine Klimakatastrophe! 😄
Doch wir gehen bei jedem Lichtblick in die Natur und genießen gemeinsam den Moment!
Am Abend schafft es die Sonne langsam wieder um die Insel und macht Hoffnung auf bessere Zeiten!
Es war höchste Zeit, der Bouganville, hinter dem Wohnwagen, einen radikalen Schnitt zu verpassen!
Vorher.
Es ist zwar ein schönes Blütenmeer, aber es war schon immer der Plan, sie wie eine flache Scheibe am Zaun entlang wachsen zu lassen!
Nachher.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt! Die Mauer soll frei bleiben und alle Stämme, die direkt in den Raum wachsen, kommen komplett weg! Sonst hab ich bald ein dreidimensionales Stachelwerk, in das man gar nicht mehr rein kommt! Darum 2D. Es soll eine botanische Eskalation vermeiden. Hier darf sich auch kein Gewicht auf dem Zaun ansammeln, sondern sollte sich Holz bilden, das sich selber trägt. Pflanzen reagieren auf Schnitt mit Wachstum, als müssten sie sich nach einem Sturm wieder aufrappeln! Nochmal das Bild:
Dahinter leite ich die Pflanze auf das Pavillon um. Sie soll mit Dauergrün, Blüten und Gestrüpp, die Maracujas verdrängen und für einen Saison unabhängigen Schatten sorgen. Maracujas stehen eh nicht auf Dächer, wo sie sich platt schichten!
Bimba unterstützt mich bei der Arbeit! 🥰
Maracujas schnitt ich auch zurück, damit sie wieder aus den Stämmchen treiben.
Als verantwortungsvoller Wurmkönig, ziehe ich die Blätter zum Fermentieren ab, weil jetzt warten viele hungrige Kulturen auf ihr Futter!
Gleich ins Fass damit, um die Fäulnis zu vermeiden und damit die Sonnenenergie zu erhalten. 🫡 Maracuja Tee wirkt beruhigend und wir brauchen coole Würmer! 😄
Am Ende hab ich es zelebriert, dass ich die stacheligen Bouganville, noch am Sonntag, zur Deponie fahren konnte!
heute früh besorgte ich nochmal drei neue Bäumchen und setzte sie gleich in die Erde:
Für den ersten, hab ich die Terrasse fast bis zur Grundstücksgrenze frei geräumt. Im Vordergrund steht ein Osteen und der neue ist ein Keitt. Beide haben das Potential richtig große Bäume zu werden!
Von Oben gesehen. ☝️
Gemeinsam bekamen sie ein neues Wurmloch, von dem auch die Maracujas, oben im Bild, profitieren. In dem neuen Baumloch, links, fand ich zwei Würmer, die entweder von diesen Maracujas, oder von der rechten Manga, rüber gewandert sind. Das ist spannend! ⬆️
Auf dieselbe Terrasse setzte ich noch ein Zitronenbäumchen, für 15€, das rund ums Jahr Früchte tragen wird. Davon hole ich noch ein zweites.
An das Ende, der nächsten Terrasse darüber, setzte ich eine Lieblinsmanga „Lippens“.
Diese wachsen langsamer und bleiben wahrscheinlich klein. Der Pfirsich dahinter, wird noch einem zweiten Lippens Bäumchen weichen. Darum steckt hier bereits ein weiteres Wurmloch in der Erde. Vielleicht kommen auch zwei, oder drei Lippens, weil mit den kleinen, meist befallenen Pfirsichen, hat man hier wenig Freude! Die Manga Lippens, sind bisher unerreicht im Geschmack!
Auf derselben Ebene, entdecke ich übelste Schäden, in den 16mm Schläuchen, mit denen ich bisher wenig Probleme hatte. Sowas will man nicht alle 5 Jahre komplett austauschen! Ein besseres Sytem ist eh in Planung und dabei gehe ich jetzt auf 20mm Schläuche, die nicht viel teurer sind, aber in einer ganz anderen Liga spielen! Dickwandig und unzerstörbar! Dank der GöG’s Rootbooster, brauche ich auch keine Tropfer mehr, sondern kann über Bohrungen, direkt in die Wurzelbooster spritzen. Es geht nur noch um Details, die ich gerade ausbrüte, dann wird im überschaubaren Pfirsichgarten, das erste Testsystem installiert. Die 20 mm Schläuche, hätten den Nachteil, dass sie nicht weich genug sind, um direkt Tropfer rein zu stechen. Darum eröffnet mein neues System, bei dem das gar nicht mehr nötig ist, quasi die Türen, zu besseren Materialien, weil es mit Bohrungen auskommen wird und gar keine anfälligen Anschlüsse mehr braucht! Dieses System, kann man unabhängig von Produkten, wie Tropfern, die in jedem Laden anders sein können, auf der ganzen Welt kopieren. Gut für meine geplanten E-Books!
Gestern bekam ich meine Teilnahme, bei dem beliebten fünf Tage Festival, „Mueca“, in Puerto de la Cruz, bestätigt!
Das könnte der wesentliche Schritt in meiner Inselkarriere sein! Muss es auch, weil dafür muss ich ein Gewerbe anmelden und das bringt hier einen ganz anderen Druck mit sich, als es in Deutschland der Fall war.
Vorher.Nachher.
Es war wieder ein kalter und windiger Tag, an dem man nicht lange im Freien verbringen wollte! Bimba bekam trotzdem einen sehr ausgedehnten Spaziergang.
Das Schneiden geht weiter. Die kleinen Manga Bäumchen sollen nicht blühen, sondern wachsen. Viel ordentliche Bäume müssen reichen, den Rest investiere ich in das Wachstum für die Zukunft!
Folgendes war ein Entwurf von vorgestern. Da hatte ich zu der Kälte, auch noch Halsweh und ein fiebriges Gefühl! Das fühlte sich dann richtig kalt an, aber sonst hält man die windigen 15° aus. Vorgestern:
Im Tal lag ewig Manolo’s selbstgebastelter Blumentopf im Weg.
Er passt perfekt, in das schmale, aber tiefe Maracuja Beet, das gleich nach der Brücke kommt.
Auch dort gibt es jetzt ein aktives Wurmloch.
Überall steht das Regenwasser letzter Nacht. Nach dem extremen Calima war das sehr reinigend.
Bei jedem Sonnenschein, stürmen die Mädels mit mir in die Natur. ☺️
Der nächste Schauer lässt aber nicht lange auf sich warten! Einmal konnte ich mit Cocolisa ins Nachbartal und wir kamen gerade noch rechtzeitig zurück.
Wir dachten die Zeit der Seen sei überstanden, aber das geht noch ne Weile.
Am Ende schafften Coco und ich, einen zweiten Spaziergang, ohne nass zu werden. War aber knapp! Ein verdammt kalter Tag, an dem ich keine Arbeit, mit nassem Unkraut rupfen, beginnen wollte. So blieb es bei einem Wurmloch und einer Spätzlepfanne für Ester.
Mir wiederfuhr damit ein großer Segen! Zuvor dachte ich sogar schon daüber nach, meinen Blög einzustellen, weil die Kosten sehr hoch waren und hierzulande zu einer richtigen Belastung wurden!
Mein lieber Freund Laurent, kam mir mit diesem Service entgegen, während er diese Pizza anknabberte. ☝️😄😋
Vielleicht erinnern sich noch Manche an meinen jüngsten Schüler und Laurent’s Sohn!? Heute, zwei Jahre später und mit fünf Jahren, gehört er schon zu den routinierten Schlagzeugern und hier, rollt er gerade mit seiner Schwester, seinen eigenen Teig im Restaurant aus.
„Rugantoni“ ist nach wie vor, die unerreichte Pizzeria!
Ansonsten habt ihr nicht viel versäumt! Neidisch aktualisiere ich die deutsche Wetterkarte und harre hier im nasskalten aus! 😄
Vom Regen, eingestürzte Mauer, gleich im Nachbartal, unterhalb vom Krankenhaus, das man da sieht. So ging auf der Insel einiges zu bruch, wie ein zweihundert jähriger Drachenbaum. Ein paar Bilder dieser Tage poste ich extra.
Der Tag begann wunderschön und kippte bis in eine durchgeregnete Nacht in arktische Kälte! 🥶
Von……bis.Heute früh. 3.03.2026
zurück zu gestern:
Hier bringe ich die komplette Wurmzucht, mit Würmern, Futter und allem.
Das erste Wurmloch im Mangogarten. Der ursprünglich „größere“ Lippens, hat auch eine Sonderbehandlung nötig! Dort werde ich bald fermentierten Mist an die Würmer verfüttern, dann sickert auch gleich guter Dung in die Tiefe.
Wieder zwei neue Avocados mit Wurmloch und Gög’s Rootbooster, im Pfirsichgarten
Die vorletzten zwei Bäume, eine Terrasse tiefer, sind jetzt auch gedüngt und gemulcht.
Wie beschrieben, hat es den Abend und die Nacht durch, ergiebig geregnet. Ein perfektes Timing, nach dem Auspflanzen. Insgesamt stehen jetzt 12 Avocado Bäume auf der Finca.