Regentage

Das soll jetzt keinen klagenden Unterton haben, im Gegenteil! Gelegentlich kommt der Regen sogar ergiebig, was die Natur dringend nötig hat! Ausserdem kann ich mir das Lächeln kaum verkneifen, wenn ich am Ende eines schlimmen Wintertages im Freien Dusche und zum Abtrocknen sogar ein paar letzte Sonnenstrahlen erhaschen kann. Auf dem folgenden Bild seht ihr warum ich meine Lärmschutzkopfhörer schon gar nicht mehr so weit weg packe:

Das was hier vielleicht wie ein Spielzeughubschrauber aussieht, ist ein ziemlich großer Knatterkasten. Zwei bis drei mal in der Woche üben die da unten an den Felsen. Dann schwebt der einfach mal fünf Minuten auf der Stelle. Das Ganze kann aber schonmal fast ne halbe Stunde gehen. Hat mich noch nie sonderlich gestört, aber wenn man ihn schon hat, probiert man natürlich ob sich auch so ein lauter Hubschrauber mit den Kopfhörern ausknipsen lässt. Stille! Es ist fantastisch, weil die Dinger so klein und leicht sind, dass man sie nach 5 Sekunden fast vergessen hat! Erst wenn man ihn testhalber runter nimmt, spürt man wie abartig Laut es eigentlich ist.

Sonst hab ich viele Stunden mit dem Versuch verbracht, Videos in meiner Ableton Live Musiksoftware abzuspielen, was eigentlich gehen sollte. Es wäre so wichtig zum Vertonen, aber es klappt ums verrecken nicht! Nach dem Installieren von Codecs und Treibern kann ich jetzt wenigstens mal ein Videofile Importieren, doch der Bildschirm bleibt schwarz. Ableton kackt immer wieder ab! Dann muss ich das Laptop zwei mal neu Starten bevor ich irgend welche schadhafte Dateien aus versteckten Ordnern löschen kann, die Abelton während des Abstürzens in ein Verzeichnis geschrieben hat. Sonst bekommste diese überteuerte und mal wieder völlig unausgereifte Krücke gar nicht mehr zum laufen. Echt erbärmlich, Ableton live!
Zum Glück lass ich mich nicht mehr aus der Ruhe bringen, sondern wechsel einfach zu einer anderen Arbeit, bevor es zu mühsehlig wird. Z.B. spiel ich einen neuen Song in mein instabiles Studio. 😀 Für das zweite Video wollte ich etwas ruhigeres einspielen, doch das war mir dann am Ende wieder zu traurig. 😀 Das Videoproblem hab ich vorerst provisorisch ausgetrickst. Mal sehen ob ich heute ein paar coolere Klänge in den Kasten bekomme.

Einfach herrlich!

Hoffentlich geh ich euch mit meinem Geschwärme nicht auf die Nerven!? Aber meine Freunde wissen, dass in meinen Beiträgen nicht die Spur von Missgunst steckt und vor allem, dass ich mir das auch verdient hab. Also los gehts:  😀

Lecker Mango mit Meerblick: 80 cent

Tarta de Manzana Grande, vom Ökobäcker: 1,20 €

Vollgetankt: 7€
Aber es gibt auch Schattenseiten: Z.B. musste ich mir gestern zum Sonnen meine Noisecanceler aufsetzen, um Presslufthammer, Gartenmaschinen und Hubschrauber auszublenden. Inzwischen ist es wieder still.

Aber am meisten freue ich mich über den kleinen Quantensprung im Spanisch!
Egal wo ich hinkomm, jetzt nehmen mich die lieben Menschen richtig mit! Endlich kann ich wenigstens einfache Gedanken und Überlegungen mitteilen, die auch mal über Adam und Eva hinausgehen.

Schon wieder gut!

Meine morgentliche Laufstrecke an der Küste kann man ja schon als Geländelauf beschreiben! Das hab ich auch gleich in den Knien gespürt, als ich die ersten Tage den steilen Berg hinunter gerannt bin. Allerdings hab ich mich sehr schnell daran gewöhnt. Vorgestern war ich bereits so routiniert, dass ich während des Laufens verträumt aufs Meer hinaus geschaut hab und da hab ich mir den Fuß übelst verstaucht. Ich konnte zwar noch ein paar Runden laufen, doch spürte ich es am Abend noch deutlich, dass da was nicht stimmt! Keine Farbe und keine Schwellung, also kann es nicht so schlimm sein. Ein Tag Laufpause und heute konnte ich schon wieder meine Runden drehen. Morgens treffe ich nach und nach meine liebsten kanarischen Nachbarn. Es ist so schön wie sie sich über meine Rückkehr freuen! Sie loben mich für meine Spanisch-Fortschritte, dabei hatte ich ja überhaupt keine Zeit zum lernen. Doch ich merke selber beim Fernsehen und unter den Leuten, dass ich viel viel mehr verstehe. Nach dem schnellen Lernen meiner ersten ca. 6000 Vokabeln, stand das „Gebilde“ sehr wackelig in meinem Kopf. 🙂 Ich musste ewig nachdenken um die Worte zu sortieren und dabei versäumte ich bereits den Rest des Satzes. Das hat sich inzwischen alles gesetzt und auch zum nachschlagen der fehlenden Worte brauch ich keinen Untertitel mehr, weil ich ein Feeling für diese schöne Sprache bekomme.
Auch nach der ersten Kältewelle ist das Wetter traumhaft! Ab 9:00 Uhr 20 – 21°C. meist schattig, aber nicht zu grau. Windstill! Wer flexibel ist findet auch 2-3 Stunden zum Sonnen, was ich mir gestern zum ersten mal gegönnt hab. Es ist perfekt zum Laufen, Wandern oder Arbeiten! Ha, und Rollerfahren ist eh das geilste!
Hier hab ich euch noch zwei Standbilder, damit der lange Text nicht so trocken rüber kommt.

Es sind Beispiele warum der Roller das beste Inselfahrzeug ist, dass es überhaupt gibt!
Mit den kleinen Rädern und dem kurzem Radstand schwebt man nur so durch die Kurven und selbst mit 30km/h fühlt man sich wie ne Sportgranate. 🙂

Es gibt fast endlose Serpentinen. Ich muss euch mal ein Foto von den Motorrädern knipsen, die hier so in Mode sind! Die sehen fast so aus wie Spielzeug-Rennmaschinen. Kleine Räder, kurz und einen sehr tiefen Schwerpunkt. Es fällt mir übrigens jetzt erst auf, dass die meisten nur 125er sind, die ich auch fahren könnte. Mehr brauchst hier echt nicht!

Snapshots

Hier sind zumindest mal ein paar Standbilder von der gestrigen Video-Testfahrt.

Der Nachbarort Garachico.

Da seht ihr schon das erste Problem, was ich aber durch regelmässiges Zentrieren verhindern kann. Für den Heimweg stellte ich die Kamera extra auf den Sportmodus, damit man die Kurvenlage sieht.

Die nächsten Küstenorte Richtung Westen.
Ein Blick zurück auf Garachico und die Nordküste Richtung Osten. Sonst bin ich auf der dritten Halbinsel, da hinten. 🙂 Garachico mit seiner kleinen Insel nicht mitgezählt.
Das Bild war im Sportmodus, also wirklich meine Kurvenlage.

Dann hab ich noch ein interessantes Bild in Ultra-HD. von der vorletzten Fahrt.

Allein für die Standbilder würden sich 4k Filme vielleicht lohnen. So ein Standbild hat über 8 mb. Allerdings kann ich keine großen Welten dazwischen entdecken.

Eigentlich wollte ich schon an diesem Tag nach Garachico, doch wie ihr seht wurde der Abschnitt gerade von den Wolken eingehüllt. Dann bin ich halt den Berg hochgeflitzt. Das Ganze muss ich noch etwas üben, dann gibt es aber die perfekten Filme.

Halter

Endlich kam mir die Idee wie ich aus meinem Zubehör den perfekten Kamera-Helmhalter zusammen stellen kann:

Zuvor hatte ich das Problem, dass bei dem Gurthalter links, das Display nach vorne zeigte. Beim Schätzen der richtigen Position passierte es gelegentlich, dass die Kamera zu viel von der Straße filmt und die Landschaft abschneidet.
Jetzt hab ich das Display im Blickfeld und gleichzeitig das Steuerrad an der Kamera, mit dem ich die Position korrigieren kann.
Die Sonne kam raus, da muss ich es doch gerade mal testen…

Klingelbeutel

Der Anblick war mir jedes mal ein Dorn im Auge, wenn ich daran vorbei ging.

Durch die langen Stengel wirkte das Horn viel zu sperrig!

Mit dem Einkürzen gewann ich wieder wertvolles Rohmaterial. 🙂 Und jetzt sieht es so aus:

Auf dem Boden liegen Testmünzen um die lustigen Sounds abzufeuern.
Der Blechtrichter macht es auf den ersten Blick noch etwas deutlicher, dass es sich hier um eine Musikmaschine handelt.

Es ist schon sehr befriedigend wie die Münzen den langen Schlund runter purzeln und wenn man eh schon gar nicht mehr damit rechnet kommen die lustigen glucksende Geräusche, als hätte das Teil gerade geschluckt.
Links liegt bereits der Postkartenhalter, der später von unten am Didgeständer befestigt wird.
Achja und das Problem mit dem Schwungrad ist jetzt auch gelöst! Jetzt muss ich nur noch ein mechanisches Problem lösen, das Doppelschläge auf dem Cajon/Basstrommel-Sensor auslöst. Ein typisches Hybridproblem, wie nur ich es haben kann! 😀

Maschine läuft

In drei langen Tagen hab ich jetzt fast alle Arbeiten durchgezogen und die Maschne groovt fürs Erste ganz gut! 🙂 Es ist so spannend die Sounds von Doretta auf einer ganz anderen Maschine abzuspielen. Und die neue Kombination hat echt viel Potential.

Ein großer Unterschied liegt schon darin, dass ich bei dieser Maschine das Kästchen direkt vor mir habe und damit 20 verschiedene Konfigurationen, während des Spielens, auf Knopfdruck wechseln kann. Damit bestimmt man z.b. welches elektronische Instrument von welchem mechanischen Instrument gespielt  und mit welcher Note der Klang angespielt wird. Dass man die 10 Instrumente durch das wegklappen mechanisch stummschalten kann, ist natürlich auch ne viel bessere Show, als das Drücken von Knöpfen. Weitere Vorteile sind, dass ein stumm geschaltetes Instrument keine Energie mehr zieht und auch nicht mehr klappert. Vor allem macht es Spaß! Das automatisierte Wechseln und stummschalten geht hier natürlich auch, wenn ich mir dafür einen Knopf ins Ohr stecke. Bei der großen Magnetwalze kann man auch während des Spielens die Magnete wechseln. Es ist auch die erste Gelegenheit für mich, die Maschine auf einer Bose Box zu hören und es ist alles fantastisch! Echt megafett! Natürlich gibts noch einige Probleme zu lösen. Ein Problem der unangenehmen Sorte ist, dass das Schwungrad dazu neigt auf der Achse zu rutschen. Dann verschiebt sich der Kick und das ist ganz schlimm!
Auf die Minute ging der Beitrag zum 1.Dezember raus. Dafür bin ich mit dieser Etappe sehr zufrieden!

Ein Tag Maschinenbau

seit 8 Uhr hab ich den ganzen Tag die Maschine ausgebaut.

Das sieht erst mal nicht spektakulär aus, war aber sehr spannend für mich. Das obere Steuergerät ersetzt das untere. Es bringt mir den Vorteil, dass man über Stereostecker jeweils zwei Instrumente anschließen kann. Damit hab ich also Platz für 20, statt für 10 Anschlüsse. Seit Wochen lebte ich in der Ungewissheit ob es in meiner SItuation überhaupt funktioniert. Und ja, es klappt zum Glück super!

Vier von 10 Instrumenten hab ich gegen bessere Versionen getauscht. Dann konnte ich immer zwei an einen Stecker löten. Letztes Jahr musste ich schon auf eines verzichten, weil ich stattdessen einen Kontakt an die Canjon gehängt hab. Jetzt sind alle 10 über nur 5 Stecker angeschlossen.

Das 11 Kabel geht auf den neuen Kick.

Nachdem der eingebaut war stand er erst mal der Kurbel im Weg.

Jetzt läuft das Teil und er lässt sich besser einstellen als seine Vorgängermodelle. Der Fußschalter ist auch schon angeschlossen. Dann wars aber schon wieder zu dunkel zum fotografieren.

Mit dem folgenden Spezialkabel erleichtere ich mir den Alltag. Jetzt kann ich drei weitere Instrumente mit nur einem Stecker anschließen und kann dabei nichts mehr verwechseln. An die Einzelstecker käme man auch nicht so gut ran.

Nur den Klingelbeutel muss ich noch über einen Einzelstecker anschließen, aber das geht blind, weil man jetzt nichts mehr verwechseln kann. Das Gegenstück zu dem Dreierstecker kommt sobald das neueste Instrument getrocknet ist. Es ist mein funky Holzblock, der immer wie eine Snare auf die Drei geschlagen wird. Der Holzblock wird etwas gedämpft, weil er ja meist pausenlos durchklopft. Dafür kann man zukünftig mit dieser wichtigen Betonung Sampls wie z.b Snares, Claps und Claves abfeuern. Zu dem Block kommen also noch der Kick und die Cajon auf den Kombistecker. Die zwei letzteren kann ich ja freihändig an und abschalten, weshalb die so wichtig sind. Beide haben ja jeweils drei Variationen im Angebot. 🙂 Eigentlich kann man schon mit diesen drei Beats reichlich den Laden machen, weshalb die 10 Spur Magnetwalze fast schon einen Luxus an Möglichkeiten bietet! Letzten Winter musste die Walze ja noch provisorisch den Kick und die Snare mitspielen. Wollte ich Beide variieren, dann waren bereits vier Spuren belegt.