1500 Steampunk Fans – total abgefahren! 😀 Das Steampunk Jubilee im Schiffshebewerk war ein super Event! Der Neurotransmitter ist praxistauglich, es ist aber wirlich sehr schräg in so einer Isolationsglocke! 😀 Hat aber auch was meditatives. 🙂 Es wurde spät! …bald mehr.
Schiffshebewerk
Hier sind ein paar erste Bilder vom Schiffshebewerk. Das ist schon die endgeile Location! 😀 Dann noch der warme Sommerwind… schön, aber das Alter und die Dimensionen sind fast schon überwältigend!
Ist das nicht abgefahren? 🙂 Den Bereich Unterwasser kann ich vielleicht gar nicht sehen, weil ich hier im Oberwasser den Laden machen darf. Vielleicht in der Pause mal kurz joggen gehen, denn das sind echt weite Wege! 🙂 Wir sind noch ein ganzes Stück von dem Kugelturm entfernt.


Freu mich schon auf morgen! Einerseits bin ich allein vom letzten Wochenende gut auf den Event vorbereitet, auf der anderen Seite weiß ich noch nichtmal wie weit mein Sichtfeld auf meine Workstation ist! Konnte es daheim ja nicht testen weil die Decke nicht hoch genug ist und hier blieb mir nach dem Aufbau auch keine Zeit mehr zum testen. Naja, wir werden sehen! 😀
angekommen
…und Abfahrt.
Gestern musste ich noch den ganzen Tag an den letzten Kleinigkeiten rumfummeln.

Mein Pitcheffekt ist kaputt, weshalb ich stundenlang die Anleitung studierte und rumprobierte. Dann nehm ich halt den retro Phaser, der auch gut zu dem Event passt… Auch kaputt! Schon wieder fast 700€, einfach verreckt. Letztendlich fand ich Trost an dem alten E608 Mikro, das ich für die Moderation gerichtet hab. Dafür hab ich jetzt den Vocoder aktiviert, der mit seiner Roboterstimme natürlich super zum Neurotransmitter passt. 🙂
Ansonsten fehlt es trotzdem an nichts! Das kaputte Zeugs hab ich ja eh lange nicht mehr benutzt. Gelogen, das mit dem Pitch nervt mich tierisch!
Naja, hab trotzdem ein traumhaftes Set im Gepäck!
Ok, das Auto ist gepackt und demnächst werde ich ganz gemütlich nach Dortmund tuckern. Hatte Glück und bekam eine Regenpause zum Packen. 🙂
Das Beste…
…kommt zum Schluß. Um den obersten Part am Didge mit dem passenden Leder einzukleiden nähe ich nochmal von Hand. Auf dem Bild sieht man ja den Engpass und weshalb man das Leder beim letzten Teil direkt auf das Instrument nähen muss.

Für weitere Fotos war es schon zu dunkel. Jetzt ist das Didge vom Mundstück bis zum Ständer mit dem selben Leder eingenäht, mit dem auch der Schirm daneben vollständig verkleidet ist. Der Didgeständer setzt dieselbe Lederverkleidung fort, wo es beim Didge endet. So haben die schwarzen und die braunen Lederelemente immer einen Zusammenhang zu anderen Teilen und lassen alles etwas mehr wie aus einem Guss erscheinen.
Damit bekam der Neurotransmitter einen neuen „Lederrüssel“ und keinen aus Plastik.
Noch mehr Zeugs.
Der Neurotransmitter hat jetzt endlich seine Lüftung bekommen. Das leichte Surren wird mit In-Ear Kopfhörern kaum zu hören sein. Der Lüfter pustet nicht aufdringlich gegen meinen Kopf, sondern schiebt die komplette Luftmasse durch den Helm. Damit hab ich vorerst jeden Luxus den ich mir gewünscht habe!
Die 12v. Leitung läuft durch einen der zwei Messingschläuche direkt in den Helm. Der andere Schlauch wird später für das Kopfhörerkabel genutzt.
Noch ein paar Extras:

Wie ihr also seht, hab ich wieder eine große Freude an der Nähmaschine! Leider war das Reibrad mit dem man den Unterfaden aufspulen sollte komplett morsch.


Schirm
Bisher stört mich noch die Vorstellung, den Neurotransmitter mit einem Schirm zu kombinieren. Beides hat seine eigene Magie, aber zusammen hat man deshalb echt nicht mehr! Aber vielleicht brauch ich den Schirm, dass ich unter dem Helm keinen Hitzschlag bekomme!?
Auf jeden Fall gab ich heute mein Bestes um den Schirm nochmal zu pimpen!

Der Schirmständer ist jetzt auch schwarz. Beide Ledersorten haben einen traumhaft schönen Griff! Doretta wird langsam zum „Jaguar“ unter den Musikmaschinen. 🙂
Didgeständer
Das hässliche Blechteil ist mir schon lange ein Dorn im Auge!

Doch jetzt hat sich das alles weiter entwickelt und er muss nur noch gekürzt und verschönert werden! Doch wie beschichtet man so ein lackiertes Blech mit Leder? Es sollte schon die Kanten abdecken! Doch um abgerundete Kanten herum kann man das Leder kaum in Form bringen. Im Alter könnte das Leder schrumpfen oder sich weiten, dann würde es sich wieder ablösen. Also muss ich es irgendwie direkt einnähen.
Erst hab ich das Teil mal zerlegt, gestutzt und Langlöcher für ein zweites Paar Riemen rein gefräst. Dann bereitete ich die Lederhaut mit einer fast umlaufenden Naht vor. Rechts musste ich es ja offen lassen! 😉
Dann draufziehen. Alles kleben!
Und zunähen. Die Maschine ist einfach genial!

Was für ein Unterschied! Wenn man es mit dem oberen Bild vergleicht, sieht man, dass der alte Ständer ganz schön viel abgedeckt hat.
Leder 2
Gestern nutzte ich noch den Schwung meiner Motivation und nähte gleich noch eine Ummantelung für den Tuba-Schlauch. Dummerweise passte es zu genau und ich bekam den Schlauch gar nicht mehr reingeschoben. D.H. den ersten Teil, von dem zu engen Schlauch, schnitt ich ab und schob ihn auf den kürzeren Griff mit dem Mundstück. Das war ne Presspassung und der Handgriff fühlt sich jetzt an wie ein Lenkrad aus Leder.

Den Rest von dem engen Schlauch konnte ich mit „ach und krach“ auf den Klingelbeutelhalter drauf spannen. Jetzt ist dessen langweilige Holzleiste auch verkleidet. Richtig schön wirds erst im Alter!
So sieht jetzt der Tuba-Schlauch aus.

Noch ein Griff am Neurotransmitter:

Klöppel
Letztes Wochenende ging der Klöppel für die große, schaukelnde Trommel kaputt. 3 Millionen Schläge hat er ausgehalten, bevor der Kern aus einer M4 Gewindestange durchgebrochen ist.














