Arena

heisst auf Spanisch „Sand“, ist damit aber im Moment gar nicht gemeint.

Die ersten Bilder bei Tageslicht. Zwei Feuerstellen glühten nach 48h. immer noch richtig heiss!
Noch lange nicht aufgeräumt. Ab dem Grünzeugs rechts, liegen nochmal einige Meter Altholz und noch mehr Gestrüpp.
Aber man kann laufen und von der Stelle aus hab ich es selber noch nie gesehen!

Tank die Zweite

Für den zweiten Tank hab ich mir etwas mehr Zeit gelassen.

Leider hatte ich nur einen Anschluss im endgültigen Maß. Dafür musste ich das Loch im Tank etwas größer feilen. Das Gewinde hat sich genau eingeschnitten. Beim ersten Tank hab ich zum testen den alten, kleineren Anschluß verbaut. Wird nachgeholt.
Sobald ich Tank eins und zwei öffne, drückt es das Wasser von unten rein, bis Beide gleich gefüllt sind.
Wenn ich Tank eins schließe, kann ich Tank zwei verbrauchen. Die Gelegenheit einen Flüssigdünger ins System zu mischen. Wenn der Dünger verteilt ist, kann man Tank zwei wieder auf die nächste Wunschmenge füllen. Über diese Flexibilität kann ich mich echt sehr freuen! Wenn man rechts den Bypass von der Zuleitung öffnet, kann man sie schnell-füllen. Erweiterungstanks werden zukünftig nur am rechten Tank angeschlossen, dann bleibt das nämlich so praktisch. 🙂
Drucktest. 😀 Reicht schon über die Pyramide, fast zum Nachbar. 🙂

Das ist jetzt mein konstanter Druck und der bleibt jeden Tag genau gleich! Der Hügel ist ein großer Segen auf so vielen Ebenen! Bin richtig glücklich, weil so macht das Arbeiten richtig Spaß!

Tank, die Erste

Heute Morgen war ich schon mit dem Roller in Puerto ein paar Dinge erledigen. Es war wunderschön! 😊 Danach begann ich an den Tanks zu arbeiten, die ich bereits Gestern mit Geza’s Auto auf meinen Hügel gefahren hab.

Die Haupt-Zuleitung ist bereits abgesperrt. Dafür speisst der Tank jetzt die untere Hauptleitung. Hier läuft die erste Füllung durch den automatischen Hahn.
Bevor er schliesst, tropft der Hahn noch langsam die letzten Millimeter voll, macht dann aber richtig dicht. Jetzt sieht man auch warum ich noch einen Filter einbauen werde! Oft kommt es ganz klar, aber gelegentlich auch so grün.
Zum testen hab ich nur mal den Rechten angeschlossen. Erst mit dem Zweiten steht wieder die volle Menge zu Verfügung, weil die Tankleitungen noch etwas kleiner sind. Der zweite wird ja später von unten über die Hauptleitung gefüllt. An diese zwei Tanks kann man die weiteren einfach in Reihe anschließen.
Im Tal ist der Druck perfekt! Am Wohnwagen reicht es gerade so. Dafür ist es ab heute jeden Tag konstant! Die beste Voraussetzung für eine gut dosierte automatische Bewässerung!
Der schwarze Sack rechts ist voll mit Müll. Bei diesem Rundgang hab ich so ziemlich jedes Krümelchen Müll eingesammelt, das ich in Zukunft hier nicht mehr sehen will. Alles weg! 🙂

Fuego

Heute hat alles geklappt!

Erst mal ganz vorsichtig anfangen, bis man laufen kann. Lange Zeit hatte ich nur die linke Kante um mich zu bewegen. Zum Glück konnte ich mich zwischendurch in den erfrischenden Wind stellen! Hinter meinem Rücken hatte ich noch so einen Berg Gestrüpp.
Vier Stunden später waren irrsinnige Mengen weg. Mein lieber Nachbar Jabier brachte mir zwischendurch ein richtig kaltes Alkoholfreies. 🙂
Ein Stück weiter unten musste auch ganz viel Zeugs, gleich von zwei Terrassen runter, damit ich dort überhaupt Bäume pflanzen kann. Sogar die Hecken waren vollgestopft, damit ich überhaupt laufen konnte.
Da konnte man schon wieder in den Wald sehen, aus dem ich auch noch einen Berg Holz zerren musste.
Auf der fünften Ebene lag auch noch Holz
Wann kann man schon ein Feuer so schön von oben füttern?
Was für eine Erlösung! An einer Stelle sieht man jetzt die ganze Breite der Terrasse.

Hier hat mich schon der Rauch verfolgt, weil der Wind ständig wechselte, aber der härteste Teil kommt erst noch:

Die Arena war voll voll voll – Dornen. So voll, dass ich nichtmal eine Feuerstelle vorbereiten konnte. Ich drückte das Feuer zwischen zwei Gummibäume, die eh weg müssen und rupfte alles mit dem Rechen raus um es direkt aufs Feuer zu schieben.
Es dämmerte schon. Die ganze Zeit hab ich geschuftet, als ob mir jemand im Nacken sitzen würde, weil ich nie wusste, ob und wann mich jemand ausbremsen könnte.
Fast geschafft! Nach zehneinhalb Stunden Feuer war ich richtig fertig. Der größte Haufen liegt noch und ich könnte noch weitere anhäufen, aber das war heute eine spürbare Verwandlung!
Sogar das erste Feuer glüht noch heftig in der Nacht.

Achja, meine Augenbrauen sind noch da und die Haare auch! 😀

Verbindung

Gestern schloss ich die sechste Abzweigung an die Hauptleitung an. Rechts von dem Hahn ist eine Niederdruckleitung mit den Bewässerungsschläuchen für den Steingarten.
Die Leitung vom siebten Hahn läuft hinter den Wohnwagen und versorgt vorerst den langen Gartenschlauch. Später wird sie Richtung Meerblick verlängert um dort z.b. die größeren Yukkas zu versorgen.

Gestern hab ich also zum ersten mal die Tropfbewässerung ohne Pumpe aktiviert. Tolle Sache! Man muss den Hahn nur wenige Millimeter öffnen, hört und sieht nichts, während 45 Tropfschläuche fleissig das Wasser unter die Erdoberfläche drücken. Das ist so effektiv und sparsam!
Mit der Erfahrung hab ich eigentlich schon die Gewissheit, dass meine Wunschvorstellung umsetzbar sein wird: 4 – 5 Tropfsysteme mit ihren Hähnen zu dosieren und auf einmal zu versorgen. Dann braucht man nur den Haupthan zu öffnen um alle Ebenen gleichzeitig und doch individuell zu versorgen.

Die Wand

Das kann man wahrscheinlich leichter verstehen wenn man bereits die großen Yukkas gesehen hat.

Ende April hab ich HIER berichtet wie ich die Ableger in die Erde gesteckt hab.

Damit der Palmenwald mal die ersten grünen Flecken bekommt hab ich ein paar zusätzliche Yukkas in den Eingangsbereich gestellt.

Ich mag auch diese wilden Bäume! Sie sind aus einem harten Holz, dem die Termiten nichts antun können. Sie können komplett abtrocknen bis sie wieder Wasser bekommen, dann leben sie wieder auf. Wenn sie Blühen dann summt hier der ganze Himmel, weil es so viele Bienen anzieht. Ganz links kommt bald das Feld mit den Ficis. Die schönsten stelle ich entlang der rechten Mauer.
Alles ganz trocken! Die Bilder sind für den späteren Vergleich.
Hab die wichtigsten Bäume heute etwas eingeweicht. Wenn die Erde wieder Wasser aufnimmt, stelle ich Wasserflaschen mit kleinen Löchern, jeweils zu den Bäumen. So halte ich sie auf einem günstigen Minimum, bis die Bewässerung steht.

Den Schatten kann ich auch echt brauchen, denn es ist heute wieder richtig heiss! Der Sichtschutz ist so schon gut und wird natürlich viel besser.
Die Palmen werden noch eine Weile in den Töpfen verwöhnt. Die wachsen eh sehr langsam.
Apropo`s Palmen: Die Yukkas sind eher Spargelgewächse als Palmen.

Wasserblög

Gestern war ich zufällig in der Nähe, als mit einem dumpfen Knall ein Wasserschlauch geplatzt ist. Der Strahl war unglaublich! Zwei Meter mehr nach rechts und mein Roller wäre gewaschen. 🙂 Zum Glück muss ich für den ersten Haupthahn nicht mehr den Berg hoch rennen! 😀

Sowas hab ich noch nie gesehen! Dabei war es gar nicht soo heiß!

Heute erzählte mir der Canaliero, dass ziemlich viel Druck auf den Leitungen ist. 5 – 6 Bar! Bis zu mir geht es schon ein ganzes Stück den Berg runter, womit der Druck immer weiter steigt. Nach dem Gespräch war mir klar, dass ein Druckminderer das beste für meine Pläne ist.

Hier kommt das Wasser ins Grundstück. Den Stellplatz für den Filtertank kratz ich aus dem Hügel, denn diese schönen Sitzplätze will ich auf keinen Fall opfern! Nachmittags sitzt man vor einem großen Felsen im Schatten und der erfrischende Wind bläst aus dem Tal.
Die 40mm Schläuche haben eine Wandstärke von 3,7mm. Der geplatzte 32mm Schlauch hatte 2mm. Am liebsten hätte ich den Druckminderer an die Wasseruhr geschraubt, aber es wäre eine Schwachstelle für Wasserraub. Obwohl es sich das ja nicht lohnt, aber ich wurde gewarnt. Jetzt ist der Druckminderer gut versteckt. Später bekommt er noch ein Mannometer
Die dritte Abzweigung kommt im Wald aus dem oberen Wasserkanal. Die werde ich direkt an der Wand zum unteren Wasserkanal umleiten, wo sie nach Links und Rechts geteilt wird. Das wird die automatisierte Bewässerung vom Orangengarten, über zwei Stockwerke Wald bis ans hintere Ende.
Im Orangengarten und hinter dem Wald hat es jeweils noch einen Hahn für meinen neuen poppigen Gartenschlauch. Der hat nur seine nötigen 12 Meter und schicke Metallkupplungen, damit das Wechseln zwischen Wasserhähnen so angenehm wie möglich wird.

Graue Tage…

…sind hier die perfekten Sommertage! 🙂 War heute ein entspannter Tag. Hab Bauteile für das Wassersystem besorgt. Es gibt einiges zu überlegen! Manche Bauteile könnten einen Flaschenhalseffekt verstärken, wenn man nicht genau aufpasst.
Hab ne Skizze für meine Wassertanks gemacht:

Da die Tanks bereits verbunden sind hatte ich immer diese Vorstellung im Kopf. So wäre die Leitung bis zur 40mm Hauptleitung ein enger Flaschenhals! Es sind „nur“ 8 mm. im Durchmesser weniger, die stellen aber meine komplette 40 mm. Leitung in Frage!
Der Bypass der an den Tanks vorbei läuft, wird dann abgestellt.
Die Idee kam mir eben beim Schreiben. 🙂 Ein T-Stück und ein Hahn extra lösen das Flaschenhalsproblem! So mach ichs! 🙂
Das Ziel: Das Wasser darf ruhig langsam durch einen Sandfilter sickern, weil die Tanks als Tagespuffer reichen. Später besorg ich noch zwei 1000l. Tanks, damit ich immer einen gefilterten Wochenvorrat auf dem Hang gelagert hab.

Seht ihr? Obwohl ich einen Tag Pause hatte, schlief ich letzte Nacht beim Schreiben ein. 🙂 Das war also wirklich mal wieder nötig!
Am Abend gönnte ich mir noch eine leckere Pizza, die ich mit dem Roller geholt hab. Ein Schnappschuß von dem schönen Heimweg:

Feuer

Bereits um acht ging es im Tal los:

Da komm ich mir mit meinem Gestrüpp richtig brav vor.

Super, dann muss ich ja nur noch 120m. Wasserleitungen verlegen und dann kann der Spaß auch bei mir losgehen. Von dem Wasser erzähle ich ein andermal, wenn es mehr Bilder gibt.

Um 16:00 Uhr dacht ich, jetzt ist Abend, sonst liegt es halt an meinem schlechten Spanisch. 🙂 (nicht, dass das was helfen würde!) Normal ginge es nämlich erst am Abend los, aber das wurde hier bisher nicht so praktiziert.
Das wurde dann doch kurz etwas heiss! 🙂 Lieber mal den Wasserschlauch griffbereit halten. Ein Test, kein Tropfen! Kennzeichnend!!

Muss gleich die Tage meinen eigenen „Wasserturm“ bauen. Über zwei Stunden konnte ich noch tonnenweise Zeugs nachlegen, bis der Eingangsbereich soweit geräumt war.

Dann zündete einer meiner Lieblingsnachbarn seine Riesenkerze an. 😀

Gerade war ich mit dem Wasserschlauch auf der Schulter, auf dem Weg ins Tal, um das nächste Feuer zu starten. Danach warteten noch zwei große Feuer, bei denen ich jeweils mindestens je zwei Stunden verbringen müsste und dann das Riesenfeuer auf der Hochebene.
Doch dann kam die Polizei und maulte meinen Nachbarn ziemlich unfreundlich an, ob er Zahlen will, ansonsten ganz schnell ausmachen. Heute nicht!
Zum Glück konnte ich das aus meinem verwinkelten Garten beobachten und war nicht direkt involviert!
Eigentlich ging es darum, große Feuer an den Stränden zu vermeiden, damit das keine Massenveranstaltungen werden. Und wenn die das nicht dürfen, dann verbietet man es halt allen. Diese Logik ist ebenfalls kennzeichnend!

Aber unterm Strich war der Tag ein großer Erfolg! Hab jetzt schon fünf Hahnen an die ich kurz meinen Wasserschlauch anschließen kann. Das war das erste mal überhaupt, dass ich den Boden unter jeder Pflanze richtig einweichen konnte, bis es mal etwas tiefer einsickert. Abgesehen von meinem automatisch bewässerten Steingarten. Das klappt super!
Was ich ab jetzt Zeit spare und ich muss vor allem kein Wasser mehr schleppen!

tengo agua!

Seit heute hab ich endlich Wasser! Meine liebe Isabel hat sich heute am Telefon reingehängt und den Chef der Monteure überzeugt, dass ich heute noch Wasser brauche. Jetzt wo ich so viel aufgeräumt habe und dementsprechend Zeugs zu verbrennen, wäre ein Feuer ohne Wasser zur Hand unverantwortlich! 🙂 Dann standen vier Monteure und ein Chef da um meine Wasseruhr anzuschließen. 😀 Nachher waren es dann nur noch zwei und die haben es echt gut abgecheckt!

Wurde wieder spät heute! 🙂 Der linke Anschluß an die Hauptleitung wurde elektrisch verschweißt. In diesen Verbindungen sind Heizdrähte mitsamt Stecker eingegossen.
Allein mein Hügel macht schon richtig Druck!

Jetzt verlege ich erst mal 40mm Rohre mit 3,7mm Wandstärke. Die waren aufgerollt und so störrisch, dass es schon unmöglich war die ersten Sechs Meter ins Grundstück zu verlegen. Ich benutzte erst mal einen Wasserkanal um das Rohr aufzubiegen und in Form zu halten. So lies ich es erst mal in der Sonne liegen. Auch die 100m. Rolle versuchte ich vorzuspannen und aufzudrehen. So klemmte ich sie zwischen Bäume, in der Hoffung, dass sie wenigstens nicht mehr so störrisch federn. Dann machte ich erst mal andere Dinge, wie über 200 Eidechsen einsammeln. 🙂
Später klappte es mit dem Anschluß. Eine Stelle, bei der man die Leitung nur durch Gestrüpp und Felsen schieben konnte, aber weder rauf noch runter steigen.
Seit Wochen ist es schon ein Mysterium, wie ich die weiteren 30 Meter ins Tal, bzw. durch das Gestrüpp nach oben kriegen soll. Es war ein übler Kampf, aber mit dem Ergebnis bin ich soweit sehr zufrieden. Es stört kaum, wo es den abenteuerlichen Weg kreuzt, der vom Hinterausgang zum Tal läuft und man sieht es auch nur an wenigen Stellen.

Die zweite Abzweigung versorgt ab morgen die fünfte Ebene. Die dritte versorgt den Wald, nr.4 den Orangengarten und nr.5 den Palmengarten. Der Orangengarten wird auch die zwei Ebenen darunter versorgen.

Ups – beim Schreiben eingeschlafen… 2:00 Uhr, gut Nacht. 🙂