Es war höchste Zeit, der Bouganville, hinter dem Wohnwagen, einen radikalen Schnitt zu verpassen!

Es ist zwar ein schönes Blütenmeer, aber es war schon immer der Plan, sie wie eine flache Scheibe am Zaun entlang wachsen zu lassen!

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt! Die Mauer soll frei bleiben und alle Stämme, die direkt in den Raum wachsen, kommen komplett weg! Sonst hab ich bald ein dreidimensionales Stachelwerk, in das man gar nicht mehr rein kommt! Darum 2D. Es soll eine botanische Eskalation vermeiden. Hier darf sich auch kein Gewicht auf dem Zaun ansammeln, sondern sollte sich Holz bilden, das sich selber trägt.
Pflanzen reagieren auf Schnitt mit Wachstum, als müssten sie sich nach einem Sturm wieder aufrappeln!
Nochmal das Bild:

Dahinter leite ich die Pflanze auf das Pavillon um. Sie soll mit Dauergrün, Blüten und Gestrüpp, die Maracujas verdrängen und für einen Saison unabhängigen Schatten sorgen. Maracujas stehen eh nicht auf Dächer, wo sie sich platt schichten!

Maracujas schnitt ich auch zurück, damit sie wieder aus den Stämmchen treiben.

Als verantwortungsvoller Wurmkönig, ziehe ich die Blätter zum Fermentieren ab, weil jetzt warten viele hungrige Kulturen auf ihr Futter!

Gleich ins Fass damit, um die Fäulnis zu vermeiden und damit die Sonnenenergie zu erhalten. 🫡 Maracuja Tee wirkt beruhigend und wir brauchen coole Würmer! 😄
Am Ende hab ich es zelebriert, dass ich die stacheligen Bouganville, noch am Sonntag, zur Deponie fahren konnte!




































































