poco de poco

Ganz langsam und gemütlich geht es weiter. In meinem Park suchte ich nach schönen Steinen die noch überflüssig rumliegen. Hier sind ein paar Exemplare:

Ein paar unverhoffte Farne zaubern mir immer ein Lächeln! 🙂 Ihr solltet mich sehen, wie ich es nicht erwarten kann, die passende Lücke dafür zu finden.
Ein Lavatropfen.
Die zwei unten sind auch neu. Diese hartnäckigen Einzelkämpfer-Pflanzen haben es mir besonders angetan! Die sind wie kleine Bonsai. Winzig, knorrig, wachsen nur gaanz langsam und könnten schon steinalt sein.
Noch ein ganz seltener Farn. Er sah aus wie total vertrocknet und kam jetzt wieder mit dem Regen. In Zukunft wird er von den Palmen Schatten bekommen.
Bei dem großen Brocken treiben später gleich mehrere Farne aus den Spalten. Für den hab ich sogar einen bereits liegenden Stein weggenommen, was wirklich so gut wie nie vorkommt.

Und hier nochmal der ganz Steinkreis:

Jetzt macht er schon einen deutlichen Windschatten, denn der Wind kommt hier fast immer vom Meer. Also vom Norden, wegen der Plantage. Die anderen haben fast immer Ostwind und das wesentlich stärker.

Man fühlt sich an dem Platz schon richtig geborgen! Heute kam mir eine gute Idee. Wenn die Mauer hochgezogen ist nähe ich eine Trennwand fürs Vorzelt, die direkt zwischen Mauer und Wohnwagen abschliesst. Wenn man diese optional zumacht, kommt man nur zum Vorzelt, wenn man um den Wohnwagen herum läuft. Und dann wird der gesamte Nordwind um den Steingarten und den Wohnwagen herum geführt.

Day off

Die einen sagen so, die anderen sagen so…  🙂 Auf der Insel haben wir es vielleicht noch ganz gut, weil nicht so viele Fälle wie auf dem spanischen Festland gemeldet sind, trotzdem aber Maßnahmen durchgezogen werden, damit sich der Virus nicht übermäßig schnell verbreitet.
Ich werde auf jeden Fall weiterhin versuchen mein Bestes zu geben, keinen Teil an der weiteren Verbreitung beizutragen. Die Stimmung ist schon etwas komisch! Aber die Leute sind zum Glück sehr gelassen!
Auch wenn sich heute nicht viele Steine bewegten, machte ich euch ein paar Fotos. Wer weiss wie lange ich noch online bin, da ich morgen in mein Prepaid-Kästle einzahlen sollte. Übers Handy sollte noch gehen, klappt gerade aber auch nicht. Auf jeden Fall werde ich euch auf dem Laufenden halten, weil ich zur Not noch bei Isabel ein paar Wochen ins Netz kann. Bis dahin sollte das mit meinem neuen Handyvertrag geklärt sein.

Eine kleine Welt, auf einem kleinen Stein, in meiner Hand.
Nach dem Regen blüht das Moos und vermehrt sich. Als wäre der Stein schon lange nicht mehr berührt worden.
Ab und zu setze ich ein kleines Gipfelchen oben drauf. Auf so liebvevolle Details hab ich mich schon so lange gefreut! Der traurige Hibiskus treibt auch schon wieder neu. Wie die Orangen und der Mango.
Bienen summen in den Blüten und die ersten Eidechsen ziehen auch schon ein. 🙂

Ausnahmezustand

Abgesehen davon, dass Isabel und ich jeden Kontakt meiden, bekommen wir bisher nicht viel Unterschied mit. Gestern war ich mal mit Maske und Handschuhen einkaufen. Hab zum Glück genug davon! Beim Supermarkt standen alle ganz lässig davor und warteten bis die nächsten zwei reingerufen wurden. Alle liefen ganz entspannt mit ihrer Tüte raus. Es gab sogar Klopapier! Nur leider keine Linsen. Aber wir haben noch und auch sonst haben wir ein paar Vorräte. Man liest viel von Kontrollen in der Öffentlichkeit. Zum Glück sind unsere Fincas nicht öffentlich!
So kann ich mich auch mal in die Sonne legen, oder gelegentlich ein paar Steine stapeln.

Es war nicht sonderlich warm heute und darum legte ich vor allem an der Innenseite zwei Reihen extra, damit ich zumindest am Boden etwas Windschatten bekomme.
Der Sockel ist bereits gefüllt und tritt sich auch schon knatterhart fest. Oben hab ich etwas Erde abgetragen und dafür ein festes Fundament aus Revuelto rein gefüllt. Dort sollen die Mauerhälften später zusammen laufen.

Letzte Nacht hat es noch recht lange genieselt, aber sehr tief geht das natürlich nicht.

Regen

Letzte Nacht hat es geregnet und heute auch manchmal. Es ist eher ein leichtes Nieseln, aber für unsere Verhältnisse war es relativ feucht. Ein Segen!

Inzwischen bekam die neue Mauer ihre erste Füllung aus Kies und Sand und nach dem Foto wuchs sie auch noch ein ganzes Stück.
Mit jedem Zentimeter fühle ich mich besser angezogen! 🙂

Zwischendurch suchte ich auch mal wieder Steine und Felsen. Allein im Eingangbereich, wo ich heute auch zwei Bäume beschnitten hab, fand ich ein paar schöne Stücke:

Viele Lavatropfen.


Ein mega Brocken, der von drei Seiten super aussieht! Liegend ca. 70, stehend eher 80 cm.
der selbe von links aus gesehen. Hochkant war auch interessant, aber den hebt man nicht mal kurz für ein Foto auf.
Auch ein tolles Exemplar, das man später ebenfals vom Eingang aus sehen soll. Das erste Beet wird nur von so beeindruckenden Felsen gesäumt. Jeder ein Poller für sich! 🙂

 

Laufstrecke

Vielleicht mach ich mir auch eine kleine Laufstrecke auf meinem Grundstück.
Nebenher könnte ich auch meinen Durchgang nach oben erweitern. Dann könnte ich auf dem Nachbarweg runter zur Küste laufen und auf meine alte Strecke ausweichen.

Aber mal unabhängig davon. Lasst doch mal von euch hören!
Es könnte ja noch länger dauern bis wir uns mal wieder sehen.
Wie gehts euch, Freunde?

Steinkreis

Heute begann ich mit dem Steinkreis, der am Ende meines Steingartens eine Schutzwand bilden wird.

Wenn die Mauer fertig sein wird, kann man von der Stelle aus die Bananenplantage nicht mehr sehen.
Jetzt könnt ihr euch ein besseres Bild machen, wo die zwei Mauern sich teilen werden. Die hintere wird hoch, die vordere bleibt relativ niedrig und säumt das Beet ein.
Wenn man aus dem Vorzelt kommt hat man die Mauer vor sich. Dort kann ich später das Tuch mit der Mauer verbinden, damit es vom Eingang aus dicht ist. Dann kommt man nur noch durch das Vorzelt in den Steingarten.
Spätestens ab der Eisenstange wird die kreisförmige Mauer immer höher werden.

Das gibt mir wieder einen ganz neuen Antrieb, das Beste aus diesen Tagen zu machen. Bei uns gilt ab morgen mehr oder weniger eine Ausgangssperre mit vielen Kontrollen. Eine große Aufregung ist das! Unter anderem hört man Lautsprecherautos rumfahren, die man aber von uns aus nicht verstehen kann. Es gibt Ausnahmen für die man noch auf die Straße darf. Dazu zählt derzeit noch das Einkaufen. Hoffentlich bleibt das so! Denn wenn alle zu dämlich wären sich daran zu halten könnte sich das ganz schnell ändern.

Schrödingers Wünsche

Heute Morgen hat es ein klein wenig geregnet. Kaum der Rede wert, aber die Luft ist rein und der Boden staubt nicht mehr so. Auch mein Weg ins Tal hat eine viel bessere Ausstrahlung, weil sich der ganze Staub gesetzt hat.
Beim Arbeiten schaute ich eben aufs Meer raus und beobachtete den Regen über dem Atlantik. Dabei dachte ich: Jetzt wünsche ich mir Regen und doch nicht! Damit die Natur schön nass wird und ich schön trocken weiterarbeiten kann. 🙂

Ähnlich verrückt geht es mir mit meinem Heimflug. Die Zeichen stehen derzeit eher dafür, dass es nicht stattfinden wird. Bisher kam noch keine Veranstaltungsabsage, aber seien wir mal ehrlich… Wahrscheinlich hoffen alle, genauso wie ich, dass noch alles gut kommen wird. Keine Veranstaltung und nichtmal die Möglichkeit zur Straßenmusik, würden mich fordern! Aber da bin ich, so lange es irgendwie geht, ganz bei Dalai Lama: Dinge die wir nicht verändern können, brauchen uns nicht zu belasten, denn wir können sie ja eh nicht ändern. Auch Dinge die wir verändern können, brauchen uns nicht zu belasten, denn wir können sie ja ändern!
In diesem Sinne werde ich weiterhin mein Bestes geben glücklich und gesund zu bleiben. Aber auch an die Schwächeren zu denken und mich zurück zu halten wie es nur geht, um nicht zur nächsten Virenschleuder zu werden.
Wer mich gut kennt weiss, dass ich immer versuche das Beste aus meiner Situation zu machen. Zum Glück stehe ich nicht so unter Druck wie größere Unternehmen, die ganz andere Ausgaben stemmen müssen!
Schlimme Nachrichten gibts genug, darum versuche ich weiterhin das Netz mit positiven Worten zu ergänzen.
Es ist also nicht so, als würde ich hier nichts mitbekommen, oder die Tatsachen ignorieren, sondern ich buddel jetzt lieber ein Loch! 🙂

Obwohl es hier ein viertel Jahr nicht mehr geregnet hat, kommt ab 20cm Tiefe, ein eher feuchtes Erdreich zutage. Sandig, steinig, dicht und doch luftig. Der Sand wird es sein, der die Nachtfeuchte gut aufnehmen und in die Tiefe beförden kann. Blumenerde bliebe hier knochentrocken und würde auch keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen.
Und dann kam doch der Regen. Um 17:30, aber leider wieder viel zu wenig! Schrödinger gewinnt immer!  😉
Mit dem Aushub stütze ich den nächsten Abschnitt und häufe langsam die nächste Fläche auf. Ganz gemütlich, nur ein bisschen, wir haben ja Sonntag.
Seht ihr, der Garten wächst! 🙂 Heute hab ich die Pflanzen eingesetzt die es am dringensten nötig hatten aus ihrem Topf zu kommen. Links, wo der Kieshaufen am höchsten liegt, wird die Mauer verbreitert und mit einem engen Kreis, Richtung Vorzelt, auslaufen. Rechts wird das Beet flacher und gerade noch das neue Loch einsäumen.

Berge Berge

Bin schon wieder am buddeln. Jetzt geht es um die Rückseite meines Hügels. Es gibt mehrere Gründe für diese sonderbare Reihenfolge. Unter anderem aus logistischen Gründen, weil ich ja nebenher meinen Pflanzen ein Heim bieten muss, aber auch damit die Nachbarschaft sieht, dass es am Ende eine schöne Veränderung wird. Hätte ich gleich einen endlosen Schotterhaufen aufgetürmt, könnte man das als falsches Signal verstehen. Wenn ich schrittweise arbeite kann ich mir das Resultat auch besser vorstellen und in einzelnen Sequenzen noch Veränderungen einbringen, die man so vielleicht gar nicht planen kann.

Gestern fing ich an dieser Stelle an. Dazu zog ich die Erde einfach etwas beiseite und verbreiterte den Berg. Heute schüttete ich die Erde wieder drauf und machte rechts davon weiter.
Jetzt läuft der erste Teil schön flach aus und ich gewann viel Nutzfläche. Die ersten Meter, von links aus gesehen, werden noch mit schönen Steinen eingesäumt. Rechts seht ihr den neuen Teil von heute. Ab hier lasse ich den Hügel immer fliessender in die Ebene auslaufen. Dort hab ich ja Platz ohne Ende. Dort wo ich gerade stehe soll später mal ein befahrbarer Weg durchgehen. Daher möchte ich dort einen sauberen Abschluß.
Hier hab ich noch schnell den Schotter etwas mit Erde abgedeckt. Um diese Zeit höre ich abends zuerst die Frösche aus der Ferne, dann kommen die Grillen dazu. Der richtige Zeitpunkt um einzupacken, denn das nächste Geräusch wären die Mücken.
Von der anderen Seite. Hier liegt der größte Vorrat an Erde und trotzdem sieht man wie steil es bergab geht. So könnte man weder gut arbeiten noch Gießen, weil das Wasser abläuft. Letzteres wird aber bei meiner geplanten Art der Bewässerung kein Problem sein, weil ich die Bewässerung direkt ins Erdreich träufeln werde. Dahinter seht ihr in welchen Winkel ich mir das Gefälle vorgestellt hab.
Mehr als 30 – 40 cm brauchts von dieser lehmigen Erde eh nicht. Der Kies darunter verbessert die Ablaufeigenschaften und lässt mehr Luft an die Wurzeln. Ideal für Kakteen, Palmen, Dragos und eigentlich alles andere. Die Wurzeln werden eh durch den Schotter bis ins Erdreich treiben. Links wo der Kies liegt, beginne ich eine zweireihige Mauer zu bauen, die kreisförmig die Stirnseite des Vorzelts abdecken wird. Als Sicht- und Windschutz. Für mehr Privatsphäre und eine bessere Akustik.

Ein motivierender Nebeneffekt ist, dass mein Weg ins Tal immer schöner wird und ein Kieshaufen langsam schrumpft, der mir bisher noch etwas im Meerblick steht.

 

Bauch weg!

Seit langem stand ich mal wieder auf der Waage. Obwohl ich schon eine Weile nicht mehr auf meine Gewohnheiten achtete, erreichte ich inzwischen mein absolutes Traumgewicht!

7 kg. seit Dezember abgenommen.

Beim Laufen fiel es mir heute auf, dass ich mich extrem leichtfüssig fühle!


Ein flacher Bauch. 🙂 Es ist ein fantastisches Gefühl und ich kann es jedem nur empfehlen! Beim Sonnen fühle ich mich richtig sexy!  😀
Jetzt gibt es auch täglich wieder frischen Orangensaft und mehr leckere Früchte.

Hühner

Wir unterhalten uns momentan darüber, ob wir die Hühner von Rosita und Manuel zu mir auf die Finca bringen. Das wäre vielleicht in vieler Hinsicht das Beste was mir passieren kann!
– Erstens hätte ich Hühner auf der Finca. 🙂 Man weiss ja nie!
– Zweitens würden meine lieben Freunde und Nachbarn täglich bei mir vorbei schauen und hätten auch in meiner Abwesenheit noch öfter ein Auge auf mein Grundstück.
– Drittens ist die Agrarnutzung ganz im Sinne der Behörden und wird generell gerne gesehen.
Mal sehen…