Hier beginne ich mit dem letzten Bild zuerst. Ursprünglich dachte ich jedem Pflanzenpärchen so ein Segment mit zwei Pflanzenlöchern zu widmen.
Beim Ausgraben kommt der „reinste“ Revuelto zum Vorschein. Überhaupt keine Erde!
Also muss jedes Pflanzenloch eine entgültige Größe bekommen. Man kann den Boden nicht Jahr für Jahr verbessern. Oder das Loch jährlich etwas aufkratzen. Das wäre zu unangenehm! Die Konsequenz: Jedes Melonenpaar bekommt gemeinsam nur ein Pflanzloch und somit auch nur einen Draht. In den Bildern sieht man weitere Gründe, warum die Löcher größer werden. In jedem Loch steckte ein Ei, oder mehrere.
Zum Abschluß und nur fürs Protokoll: Die erste Gigabohne kam heute an ihrem neuen Draht an. Mal sehen wie lange sie nach Oben brauchen wird. 🙂
Heute geschlüpft: Sagt „hallo“ zu den ersten drei Gojis! 😂 Sie sind noch nicht sehr groß, aber sie leben! 🙂
Jetzt hab ich schon die zweite Ladung aktivierter Mikroorganismen und immer noch keine Pflanzenkohle! Die poröse Struktur aktivierter Kohle bietet das ideale Heim für Mikroorganismen und ist die Voraussetzung, diese für immer im Boden zu halten. 5 – 20 % Pflanzenkohle im Boden wäre Perfekt. Also kein Weg führt daran vorbei, ich muss Pflanzenkohle machen und zwar jetzt!
Es gibt so viel kekstrockenes Holz, dass man immer ein kompaktes, fast rauchfreies Feuer hinbekommt. Das Ablöschen war völlig unproblematisch! Die Dampfwolken lösen sich ja sofort wieder auf. Das hatte ich mir viel spektakulärer vorgestellt! Deshalb bin ich jetzt auch echt froh, dass ich das öfter nebenher machen kann!
Die Ausbeute war mehr als von diesem Test erwartet.
Jetzt versuche ich es mit dem Sacho zu stampfen.
Zerkrümelt schon nach wenigen Sekunden. Kein Vergleich zu Grillkohle, die viel viel härter wäre! Trotzdem fehlt noch die richtige Idee, größere Mengen zu zerkrümeln. Für schnelle Effekte bräuchte ich mehr von dem Feinen, aber langfristig sind gerade die größeren Bröckel wertvoll. Jetzt muss ich es noch schnell sättigen, weil sonst würde die Kohle jahrelang nur Nährstoffe rauben! Als erste Notlösung: Biodünger und den Rest der alten Mikroorganismen.
Mit Freude zelebriert! Endlich! Das ist so symbolisch für mich! Fehlen noch Tierdung und Kompost aus Heißrotte, aber jetzt stehen die Chancen gut, dass die Mikroorganismen für immer leben! Jetzt lass ich den Schlamm bis morgen vollsaugen. Wie ich es vom Meister gelernt hab. Der rät übrigens zu Urin! Hatte ich nur keine Zeit dafür!🙂
Ich weiß! Nochmal Kohle, aber ich freu mich halt! 😂
Wenn sich dann erst mal was angesammelt hat, will ich es trocknen und Sieben. Erstens: Als Pulver für die Fallrohre meiner Bewässerung. So versuche ich nachträglich etwas Kohle mit einzugießen, damit die effektiven Mikroorganismen auch bei den älteren Bäumen eine Perspektive haben. Zweitens: Mittlere Krümel von 3-5mm würde ich gerne als Aktivkohle für den Wasserfilter sammeln. Drittens: Das Gröbere darf in den Boden, oder zurück in meine Krümelmaschine die ich bis dahin erfunden hab. 🙂
Es steckt mir immer noch in den Knochen, wie anstrengend es war, alle Samen zusammen zu suchen! Vor allem der innere Kampf zu entscheiden, zwischen Vernunft oder Chancen? Die größte Enttäuschg waren für mich bisher die winzigen Taschenmelonen, auf die ich mich so gefreut hab! Zwei von fünf Samen wurden von Mäusen geklaut, der Rest keimte auch nicht. Seit Wochen überlege ich sogar, ob ich nochmal nachbestellen soll und mir das von Freunden schicken lasse! Doch gestern Abend machte ich die Entdeckung, auf die hin ich den Stefan aus der Vergangenheit mal wieder fest umarmen könnte! 😄 „Ach komm her Kleiner… drück drück!“ 🤗 🥰 😂 Ok: Ich suchte also von den elf letzten Melonensorten nochmal sechs aus, wozu ich jeweils passende Videos angeschaut habe. 🧐 Eine „Rich Sweetness“ ist scheinbar dasselbe wie die winzige duftende „Queen Anneˋs Taschenmelonen“ und davon hab ich nicht nur fünf Samen, die genau gleich aussehen!
Es gibt ja so viel zur Auswahl und ich hab noch weitere Fünf raus gelegt, die so vielversprechend sind, dass ich mal sehen will, wofür sich meine Freunde jeweils entscheiden werden! 😃 Wahrscheinlich müssen sie wie ich, alle probieren! 😂 Es wachsen bereits die Bananenmelonen, Birnenmelonen und Mangomelonen. Die letzten Zwei haben etwa Orangengröße. Die „Rich sweetness, die ich gleich setzen werde, sind kleiner als Tennisbälle und die weiteren, die auf dem Tagesplan stehen, sollen ebenfalls unter einem Kilo schwer werden und unwiederstehlich lecker schmecken: Golden Midget, Charentais, Oranje Ananas, Noir de Charmes und noch eine Namenlose die folgend beschrieben wird: Sehr leckere Honigmelone mit kleinen Früchten unterhalb 1kg. (10 – 15cm) Fruchtgewicht. Das Fruchtfleisch ist gelb-orange, die Früchte außen gelblich mit grünen Streifen und leichten Rippen. Alle Sorten sind alt, also Samenfähig für die Zukunft und ohne Hybriden. Damit sind wir, wenn alles klappt, bei neun Sorten. Los, jetzt könnt ihr die zehnte Sorte für mich aussuchen!
Franchi – Ergiebig mit dünner Schale, sehr süß und zart. Luteo F1 – Die einzige Hybride. Sehr süß, knackig und wenig Samen. Cream of Saskatchewan – (Die einzige bei der „Citrullus Lanatus“ steht und nicht „cumis melo“, wie bei den Anderen.) Prescott fond Blanc – Ich glaube diese und die Letzte davor, ist innen ziemlich hell und nicht soo süß. Oka du Quebec – Sehr schmackhafte Honigmelone mit grüner relativ stark gerippter Schale und tieforangenem Fruchtfleisch.
Zu gewinnen gibts: Nein, keine Melone, sondern zwei Melonen! Und wer sich seine zwei Melonen hier abholt, bekommt noch zwei Maracujas oben drauf! 🙂
Das dritte Bein steht und dabei hab ich es mir sehr einfach gemacht! Erst das nötige Loch gebohrt.
Dann hab ich das Tischbein, mitsamt Winkel, an die Tischplatte geschraubt und das montierte Teil in Beton gegossen. Danach fiel mir auf, dass die Schrauben der ersten zwei Winkel, an der Unterseite vom Tisch, noch nichtmal festgeschraubt waren. Jetzt ist er extrem stabil und bereits auf zwei Beinen, konnte ich darauf das erste Eisenrohr absägen! Ohne dem geringsten Gewackel!
Jetzt noch die Schnittkante mit Lack imprägnieren und dann bekomme ich ein Spülbecken mit Ablauf! 😊 Die frei gewordene Kabeltrommel, die ich bisher als Waschtisch gebraucht hab, macht sich sehr gut im Pavillon!
Da kann man jetzt schön im Schatten Vespern und sich danach, zum Kugelzählen, in die Hängematte schwingen! 🙂 In der sitz ich jetzt auch öfter zum Schreiben. Es riecht wie im Blumenladen! 🙂 Zum Abschluß noch ein Bild, das unser Buen Paso Wetter gut beschreibt!
Heute hab ich mit der Gigabohne die achte Pflanze in den Boden gesetzt. Dafür musste ich erst mal ein paar Meter Boden gewinnen.
Vorher.Nachher
Erinnerungen kommen hoch: Gras hacken und aus den Felsen reissen. Steine halten Wurzeln und Wurzeln halten Steine… war das schlimm früher! 😅 Als ergänzende Aktion, setze ich immer zwischen zwei Pfosten, ein kleines Eisenrohr in den Boden, mit zwei Meter Abstand zum Zaun. Danach, spanne ich Drähte, die wie im Zickzack, zwischen den Pfosten und den Zwischenrohren hin und her gespannt werden. Mit dem Stemmeisen kratze ich möglichst kleine Tiefe Löcher, damit ich so gut wie keinen Beton brauche. Die Dinger sind nur wie Heringe beim Zelten und man spannt auch keine 20m. Drähte, was einen großen Unterschied machen würde!
Dann grub ich einen Krater wie er einer Atombohne würdig ist.
Wunderschöne Lehmbrocken aus der roten Erde und alles mit Torf und alter Blumenerde aufgelockert.
Da steht sie in ihrer schönen Erde, mit Mikroorganismen und automatischer Bewässerung.
Mit der Holzleiste hab ich fürs Bild markiert, wo der Draht verlaufen wird. Nur wird er am Zaun ganz nach Oben gespannt. Von dem Hering aus spanne ich dann den nächsten Draht auf den rechten Pfosten usw. Diese Drähte, sind im Gegensatz zum Zaun, eine Eidechsen sichere Zone. Später kann ich noch horizontale Verbindungen zwischen diesen Drähten spannen. Damit bekommt der Zaun eine zweite Ebene! 🙂
Der „Zickzack Draht“ hat aber noch eine wichtige Funktion: Wenn die schlimmsten Stürme aus dem Westen kommen, dann drückt der Wind den Zaun Richtung Weg. Wenn der Zaun dann auch noch zugewachsen ist, baut sich da schon ein Druck auf und mit den gespannten Drähten verteilt sich die Last etwas! Am Zaun selber wollte ich Jiaogulan setzen, aber meine innere Stimme hat mich gebremst, denn sie sind wirklich sehr invasiv! Vielleicht riskiere ich es mit zwei Lagen Unkrautfolie als Rizomsperre!? Jetzt kommen erst mal die Bananenmelonen in den Boden, weil die sollen ja nach drei Monaten schon fertig sein! 😋
Die Tischplatte steht. Es gab Zweifel bis zum Schluß, aber jetzt finde ich es voll cool! Einfacher gehts nicht! Weg vom Boden, der weiterhin bearbeitet werden kann. Es ist jetzt schon stabil genug für einen Schraubsttock, aber in die Mitte kommt noch ein drittes Rohr mit Winkel darunter, damit sich im Nachhinein nichts verziehen wird.
An der hinteren Stange zeigt der Winkel in unsere Richtung, also quer zum Anderen. Somit kann es in keine Richtung mehr schwingen!
Schritt für Schritt…
Die eineinhalb Zoll Rohre sind mit 2,9mm Wandstärke jedem Zweifel erhaben! Drei M6 Gewinde pro Stange und dann ist das eine saubere Sache! Am Abend hab ich nicht nur die Aussenküche, sondern auch die Gasflasche zelebriert! Bisher hat immer Rosita für mich mitgekauft und ich holte sie dann mit der Sackkarre ab. Ab jetzt fährt Julio bis zu mir runter und ich muss ihn nur anrufen wenn wieder eine Leer ist.
Heute Hängemattentest über der neuen Terrasse. Jetzt ist das fantastisch! Aber das Beste ist: Die Anzahl der Maracujas geht sprunghaft nach oben! Es geht richtig ab! Ein Traum! 😊
Gestern hab ich die ersten Schritte am Vorzelt begonnen. Es sind echt schwere Entscheidungen, weil es bald eine ganze Verkettung von vielen Funktionen beinhalten wird! Gerade im Vorzelt und auch noch halb unter dem Wohnwagen will man natürlich keine riesen Löcher reissen, aber der erste Fels lässt nicht lange auf sich warten und der liegt natürlich quer.
Er muss natürlich tief genug liegen, damit es schön kniffelig wird. Aber das ist gut! Alle Sorgen verschwinden, es gibt nur noch dich und den Stein! 😃
Am Ende hatte ich noch Glück, dass ich das nicht alles rausreissen musste!
Die linke Stange sitzt 80cm tief, die rechte nur 42, dafür ist der Beton direkt mit zwei großen Felsen vergossen.
An diese zwei Stangen kommt mit 500kg-Winkel eine Arbeitsplatte. Hinter die rechte Stange kommt eine kleine Ecke mit dem Stehpinkelbecken. Die Aussenstangen kann ich immer noch vermessen und festlegen. Nächstes mal kommt ein neues Dach auf das Vorzelt und dann sollen alle Stangen in Beton gegossen sein. Am coolsten wäre vorne eine durchgehende 2″ Stange, wie beim Park-Pavillon. Keine Füße, keine Schnüre!
Es ist ja schon etwas verrückt: Einer meiner Träume, warum ich hier bin ist, dass ich im Winter nachts bei offenem Fenster schlafen kann! Aber wegen meiner vielen Samen, öffne ich nur einen Spalt, um die Wärme möglichste lange zu halten. Das bringt bis zum Morgen höchstens ein Grad, aber ich machs trotzdem, weil sie mir so wichtig sind. 🙂 Heute dachte ich an ein Experiment aus den Achzigern, von dem Joachim Ernst Berend bei „Nada Brahma“ erzählt hat. Man hielt im Winter, täglich eine Viertelstunde lang, eine Stimmgabel in C# an die Blumentöpfe von Geranien und diese begannen mitten im Winter zu blühen. Nur weil sie diese Schwingung wahr nahmen. C# ist der Klang der Sonne, Indisch-„Sa“, auf den z.b. die Sitar gestimmt ist und darauf wiederum meine Didges. Morgens renn ich immer zuerst mit Taschenlampe zu den Samen und schau ganz genau ob irgendwas geschlüpft ist, nichts! Dann bespielte ich diese Samenecke für 3min mit dem Masterlass Didge. Drei Stunden später, mag es Zufall sein, ich will da gar nichts rein interpretieren, drückten sich vier verschiedene Samen durch die Erde.
Mango Melone, alle gleichzeitig gekommen! Zwei Tomatensorten und die Queen Malinalco. Letztere ist eine beliebte Riesenphysalis mit länglichen Früchten. Die dritte neue Sorte!
Wie gesagt, das Ereignis hielt ich für erzählenswert, aber darum glaube ich jetzt nicht unbedingt an Zusammenhänge! Aber ein bisschen mehr Spielen ist eh immer gut und in diesem Sinne lasse ich es gleich nochmal etwas vibrieren!
Mit dem Schuttanteil hatte ich Glück und musste nur drei Schubkarren aussortieren.
Da saß ich vor Kurzem noch oben drauf oder kletterte darüber.
Ist das nicht toll? Man kann nachher im Hügel sitzen und direkt dahinter liegt der Steingarten, aber noch etwas tiefer. Man wechselt durch den tiefen Graben wie von einer Welt zur nächsten und doch sind diese Bereiche eng verschachtelt.
An der Wand entlang setze ich noch ein Beet für weitere Maracujas ein.
Jetzt ist der Weg als Abkürzung in den Park perfekt! Erst mal ein paar Tage festtreten und dem Körper eine Abwechslung gönnen.
Eigentlich wollte ich heute Morgen nur eine kühle Stunde nutzen. Daraus wurden aber ganz schnell fünf.
Vorher.Nachher.
Am Ende des langen Pavillons hab ich heute ein Mäuerchen gesetzt und den breitesten Bereich um ca. 40 cm aufgehäuft.
Vorher.Nachher.
Zuerst musste ich links, wo es noch zu hoch war, die größten Brocken aus dem Boden reissen, weil die bekommt man später nicht mehr in diese flache Auffüllung! Also links weg kratzen und rechts drauf kratzen. Die Wege waren kurz, der Schatten genial, nur ds Geröll hakt etwas beim Rechen! 🙂
Eine Rampe kommt davor, um das Maximum an Terrassenplatz rauszuholen!