Hinterhof 3

Heute war die andere Hälfte fällig:

Vorher. Das Gras, der Busch, die Wolfsmilch.
Nachher. Ne Wasserleitung musste ich auch gleich versenken.
Vorher.
Nachher.
Da musste ich einiges sägen, bis ich mal an den Stamm und an die Wurzeln ran kam! Mühsehlig, ein riesen Ding! Links hängt noch so ein kleiner Wolfsmilchbaum.

Hab heute wieder ein paar Videoszenen von der Arbeit gefilmt. Wenns mit dem Laptop klappt, zieh ich heute Abend noch ein paar Standbilder davon raus.

Schnell noch die Jasmin in die Ecke pflanzen, damit sie für den Zaun schonmal anwachsen kann. Auch schon bewässert und gedüngt.
Aus der Ecke kommen nachher drei Schönheiten: Die blaue Morning Glory, die duftende Jasmin und die dritte bekommt später wunderschöne, kleine, weiße, hängende Blütenkegel.

Frühblög

Um sechs wartete ich bereits mit dem Kaffee auf das erste Tageslicht. Beim Rundgang zog ich gleich mal ein paar Stämme aus dem Boden, damit das mit den Wolfsmilch-Schlingpflanzen endlich ein Ende nimmt. Dann hab ich mir den Nispero von gestern vorgenommen:

Vorher.
Nachher.
An der Stelle war einfach nur ein Loch mit Müll, der sich bei den Arbeiten in der Umgebung angesammelt hat. Alles weg!
Vorher.
Nachher.
Nochmal mit Weitwinkel. Die ganze Fläche war im November noch gemeingefährlich! Voller Löcher und Stolperfallen, dass man leicht in den Abgrund stürzen könnte! Es tut so gut, wenn mal wieder so ein „Knoten“ aufgeht! Wenn man zum Arbeiten ran kommt, mit der Schubkarre fahren und das Chaos voll ganz auflösen kann! Die Krönung ist es natürlich, wenn der schöne Erdhaufen bereits daneben liegt, dass man ihn nur noch reinziehen muss!
Der ganze Bereich wird einmal die Perle meiner Finca werden!
Dann war ich kurz die Nachbarn besuchen… jedes mal auf dem Heimweg lacht mich am Weg eine frische Guave an.
Seht mal, da hatte ich schon die Hände beim Unkraut rupfen dran, als ich dachte, das ist doch… Petersilie! 😊

Hinterhof 2

Um weiter zu kommen, muss erst mal das hier weg:

Übel, war sogar ne Wolfsmilch dabei, aber sie leisteten keinen Widerstand.
Das Fass muss weg und die Minipalme, die sich vor der grünen Folie im Kübel versteckt. Unkraut, Dreck und Steine auch. Die Erde zweiter Wahl, die zu sehr mit modrigem Kompost, Wurzeln und Steinen vermischt war, konnte ich gleich wieder den Hang runter schieben. Dort ist es immer noch besser als der Schutt, den das Zeugs jetzt abdeckt.
Das Fass hab ich gleich geputzt, nachdem ich noch 300l Wasser auf der ganzen Hochebene vergossen hab. So kommt man oft von Einem zum Anderen. Mit diesem Fass ging ich schon einen Schritt in Richtung Sickerfilter, den ich auch bald dringend brauche!
Vor der Mauer steht noch ein Nispero, der sich gerade erst von dem Umzug vor einem Jahr erholt hat. Und ich weiss noch nichtmal wohin damit, weil ich keinen Platz habe! 😄
Man sieht es kaum, aber dieser Avocadobaum steht auf einem riesen Erdhaufen. So machen das die Kanaren und ich kann es leiden wie Fußpilz, oder einen Wadenkrampf! Die ganze Erde wird einfach kurz im nahen Umfeld aus dem Boden gerissen. Also wird aussenrum regelrecht eine Kerbe gezogen, was mein Nivel noch mehr versaut! Das gibt dann so ne Wanne um den Stamm, damit man schön schnell Gießen kann. Dafür kannst halt nicht mehr laufen. 😄 Im Park stehen auch noch eine Papaya und eine Banane auf solchen Erdhäufen – Katastrophe! Da bräuchtest du allein schon nen Lkw voll Erde, um das wieder auszugleichen! Für eine harmonische Optik haben die hier oft keinen Sinn! Am liebsten hätte ich das Bäumchen umgesetzt, weil es auch ungefragt dort eingesetzt wurde. War gut gemeint, darum kriegt er jetzt noch eine Chance.
Aber nur weil ich rechen kann wie ein Zen Meister. Das wirkt übrigens echt sehr beruhigend! 🙂
Etwas später dachte ich, man könnte ja mal schauen, wie groß der Rest der Folie noch ist. Die hatte ich noch von dem letzten Grundstück und wollte sie nur noch für pflanzenfreie Zonen benutzen.
Perfekt, reicht genau für einen kleinen Rangierplatz. Das Ziel: Mit einer kleinen Spezialrampe, möcht ich mit der komplett aufgebauten Musikmaschine, rein und raus fahren können. Mit E-Motor und allem, dass ich direkt auf die Straße, oder später runter bis in die Arena durchstarten kann.

Die preparierten Flächen von heute Morgen werden super!
Hier kommt noch ein Vorher- Nachher Bild:

Vorher.
Nachher. Nicht lange her und man konnte dort überhaupt nicht laufen! Jetzt sieht man bis in den Steingarten, der noch gar nicht fertig ist. Hach, das wird noch ein richtiger Wohlfühlort, mein Hinterhof.
Nach dem Regen schätzt man das klare Blau! Inzwischen wurde der Ausblick schon wieder einen Streifen breiter. Der restliche Sand würde für noch so eine Aktion reichen.
Scheint mir auch so ne gemeine Pflanze zu sein! Sicher explodiert das Ding bald und dann kommen 1000 solche Stachelkopfmännchen! 😃

Hinterhof

Mit „der Stellplatz ist fertig“, meinte ich allerdings nur die vier Böbbel, auf die man den Container theoretisch schon draufstellen könnte. 🙂 Allerdings soll es noch ein richtig schöner und praxistauglicher Hinterhof werden!

Früh am Morgen, zog ich den gröbsten Rieselsand aus dem Eingangsbereich und auf den Containerplatz. Dann verteilte ich 8 solche roten Säcke mit dem „Klebesand“, wie ich ihn nenne. Er hat so einen großen Anteil an staubfeinem Sand, dass das Feine spätestens beim begehen und auch vom Regen nach unten rieselt und die ganze Platte unheimlich verdichtet. Der Rieselsand dagegen wird ewig knirschen, sinken und rutschen!
Doch dann passierte etwas Besonderes: Mir fiel etwas Zement aus der Packung und direkt durchs Küchensieb, hat es sich versehentlich auf der Fläche verteilt.
Jetzt weiss ich auch wieso man den Stepdance erfunden hat! Damit kann man den Boden verdichten! Bin sicher eine Stunde lang gesteppt!
Im Wechsel zog ich es immer wieder mit dem Besen gerade, bis es tröpfelte. Eine spannende Erfahrung, bevor ich im Park meine Terrasse einsaue!
Dann wässerte ich es mindestens eine Stunde lang, damit alles Feine schön tief eingespült wird, bevor es verklebt.
Unter dem ersten Meter vom Container hab ich denselben Trick versucht. Mal sehen was es bringt. Unter dem Container werde ich natürlich noch dick auftragen, so lange man noch gut ran kommt.

Dann ging ich erst mal einkaufen und ich hatte Glück, denn nach meiner Heimkehr begann es richtig zu platschen! Perfekt!

Der begehbare Teil wird komplett mit dem braunen „Klebesand“ befüllt, damit man später, ohne großes Knirschen, ganz normal laufen kann!

Bin nach dem Regen nochmal drauf rumgetanzt. Jetzt fühlt man, wie es vollens zusammen presst! Auch der Rieselsand verdichtet sich jetzt doch. Inzwischen regnet es schon wieder, was besser ist, als ein zu rasches Austrocknen in der Sonne!

Dort wächst auch eine Morning Glory, die ich alle zwei Tage nach unten und nach rechts ziehe. Von dort aus wird sie sich wie ein Teppich breit machen.
Und wisst ihr was ich schade finde? Dass man die wahre Farbe nicht fotografieren kann! Hier wirkt sie fast schon Lila, aber eigentlich strahlt sie knallblau und schimmert unwirklich wie eine Gasflamme. Dieses Lila schimmert nur so ganz leicht strahlend in das Blau, das man hier überhaupt nicht sehen kann.

Stellplatz – Fertig!

Erleichtert! Stellt euch vor, bereits vor Wochen wollte ich einen Container kaufen und dachte damals, dass die zwei Tage Lieferzeit doch reichen würden um kurz einen Stellplatz vorzubereiten. Doch es mussten wieder Tonnen und Berge bewegt werden.

Vorher. Heute Morgen war es noch die reinste Mondlandschaft. Der vierte Fuß ist gerade gegossen und es hat mich viel Geduld gekostet, bis der Winkel und vor allem die Höhe eingestellt waren.
Nachher, um halb Sechs.
Vorher. Einfach zu viel Geröll, Wurzeln, Löcher und Fläche hat auch noch gefehlt.

Also kratzte ich den ganzen Tag am Boden rum, riss Wurzeln raus und räumte stundenlang auf. Allerdings war ich heute extrem hungrig! Um 11 erst mal drei Fischfilets verputzt und insgesamt vier mal gegessen. Bin ja eigentlich ein Intervallfaster, einfach weil ich so viel mehr Energie habe!

Nachher. 17:30 Uhr war dann die Fläche bereit für den nächsten Schritt.
Doch das war eine große Entscheidung, die Anti-Unkrautfolie auszulegen, weil dann muss sie zumindest am Rand entlang schnell abgedeckt werden! Bevor der Wind kommt!!

Also 2h – FULL ON!

Halb Acht wars dann abgedeckt. Wie gewünscht wird der Container bei den Türen ebenerdig aufliegen und an der Nordseite bläst schön der Wind unten rein. Frag nicht wieviele Schubkarren das waren!? Am besten ist es immer 14 flotte Schaufeln durchzuziehen, dann geht der Rest auch voll schnell. Die Stangen markieren den Zaun und die Einfahrt. Deshalb musste ich einige Kompromisse eingehen! Der Platz vor der Containertür ist kleiner geworden, dafür ist die Einfahrt besser geschnitten.
Der Sandkasten bekam einen ordentlichen „Biss“. Der Meerblick wird frei und die Fläche wächst.
Der mächtige Hausberg bringt mich mehrmals täglich zum Staunen!
Noch schnell ein Lasertest bei Dämmerung. Die zwei Zentimeter Höhe sind beim Laser bautechnisch bedingt.

Stellplatz

Hab mich für die einfachste Methode entschieden, um den Winkel zu kontrollieren. Bekam aber echt ein paar tolle Ratschläge! Drei Füße stehen, einer muss nur noch befüllt werden.

Der gröbste Überschuß an Erdreich ist auch schon abtransportiert. War ein ziemlich grauer Tag!

Parchita

(Gelbe Maracuja)

Viele erinnern sich sicher noch an die Drähte, die ich für die Maracuja gespannt hatte. So wie auf dem Bild hatte ich mir das vorgestellt. Vielleicht ein bisschen voller und dann bekam ich das hier:
Eine 2m breite und 3m hohe Blätterwalze robbt da auf mich zu! 😄
Meter für Meter, ist so dicht gewachsen, dass man keinen Finger mehr dazwischen bekommt!
Naja, kein Zufall, die Monstera darunter liebt den Schatten! und sie gibt dem Ganzen, vom Steingarten aus gesehen, ein schönes Busch-Feeling!
Am anderen Ende schießen sie meterweise in die Höhe, voller Erwartung, auf ihr neues Pavillon! 😉
Wie gestern bereits erwähnt, kenne ich den Wachstum, eher vergleichbar mit Schnüren und diese Pflanze ist ja noch nichtmal ein Jahr alt! Das wird bis zum nächsten Winter hunderte und hunderte von Früchten geben! Die kannst du wochenlang liegen lassen, immer wieder mal eine schnappen und wenn dir die Fruchtbombe eine Begeisterung ins Gesicht zaubert, kannste auch mal 20 – 30 Stück davon vernaschen, oder versaften!

Es regnet schon wieder! Yeah, noch mehr Grün! 🥴🤪😆
Hab bei der Morgenrunde überzählige Mini-Zitronen und Limetten entfernt. Wie die duften! Da realisiert man erst richtig, dass es wahrhaftig Zitronen und Limetten geben wird! So wie, Pomelo, 7 versch. Orangen, Bananen, dreierlei Maracujas, Pfirsiche, Mangas, Avocados, Nisperos, Pitayas, (Kaktusfrucht) Pitangas, Tamarillos und Guaven! Zweierlei Kakteenfeigen und Feigen gäbe es auch, falls das jemad mag. Die Kakteenfeigen muss ich mal probieren. Schmecken angeblich etwas wie Himbeeren.
Das liebe ich am Gärtnern: Alle klagen wie schnell die Zeit vergeht, aber wenn du vor deinen Früchten stehst, kannst du dich darüber freuen, dass schon wieder die verflogene Zeit reiff ist!

Nachtrag: 13:00 Uhr, Sonnenschein, neue Bewegung!

Hab die erste Jasmin am Meerblick, neben dem Wildbaum eingepflanzt, damit sie diesen vollranken kann! Der Nordwind trägt den Duft über die ganze Hochebene. Eine Zweite, die ich jetzt erst unter meinen Stecklingen entdeckt habe, setze ich später hinter dem Container an den Zaun, damit sie den Ostwind ebenfalls mit ihrem Duft veredelt.
Gelb, rot, weiß, drei Blütenwunder werden jedes mal das schöne Blau ergänzen, wenn man später Richtung Meer blickt.
…und hier, das erste Bittergürkchen. 😊
Aber es gibt auch schwere Momente! Hier entdeckte ich eine abgefaulte Kentia Palme. Wahrscheinlich im feuchten Unkraut vergammelt, weil sie noch so klein war.
Gleich ersetzt, mit einer Romanzoffizianischen Coco. Das war vorher eine Dreiergruppe von Kentias, aber ich denke im Palmengarten darf man auch mal etwas wilder mischen.

Es regnet wieder…

Knick knack

Erst musste ich mähen, wobei einem schonmal die komplette Motivation einknicken kann! Es ist geradezu beängstigend, was ich mir für eine Arbeit auferlegt habe! 😆

Danach seh ich etwa so aus.
Ihr erinnert euch an meinen neuen Ledergurt? Der sieht jetzt auch so aus.

Eine Tankfüllung ist immer wieder zumutbar!
Sehr gut, dass ich einen Wechselkopf mit kompletter Ersatzsehne im Gepäck habe! Jetzt sollte ich noch drei Fähnchen am Gurt haben, falls doch mal eine Tropfdüse kaputt geht, könnte man diese für später markieren. Konnte mich noch daran erinnern, aber sonst such mal bei 1000 Düsen! Danach bin ich immer leicht verzweifelt, weil insgesamt schon tausende Meter zusammen kommen und man könnte locker noch mehr finden! 🙄

Doch das Ergebnis macht dann gleich wieder Freude!
Heute hab ich auch mal schwere Passagen, wie diese breite Mauer, grob überflogen. Unten der Mangogarten, die beiden Orangengärten, der Pfirsichgarten, Palmengarten, Aufstieg und Teile vom Wald waren in zwei Stunden durch.

Letztes Jahr war alles ganz anders! Da gab es ständig extreme Calimas. Wenn ich mich richtig erinnere, dann hat es um diese Zeit nicht einmal richtig geregnet und alles Unkraut vertrocknete nach und nach. Im Moment regnet es schon wieder, was ja sehr gut ist! Aber das Grünzeugs, unglaublich! Alejandro wurde schon schulterhoch umzingelt.
Zum Glück hab ich immer drei Baustellen am Laufen! Jetzt kann ich auch den Stellplatz wieder sehen, der inzwischen fein ausgelüftet ist!

Für die Fundamente musste ich dicke Plastikrohre schneiden und wenn die so aussehen, wie bei meinem Vorgänger, dann sind sie schlicht unbrauchbar! Also wie schneiden?
Ein Tuch als rundum-Lineal, anzeichnen.
Die Baumsäge hat sich als die perfekte Zugsäge rausgestellt!
Für den Zweck reichts!

Dann machte ich kurz Hitzefrei zum Einkaufen. Danach hats dann wieder „Knack“ gemacht und die Motvation war zurück!

Endlich hab ich eine Wasserwaage und über die größeren Verbindungsteile freue ich mich ganz besonders, weil ich nicht wusste, ob es diese Kombinaton von 1 1/4″ auf 2″ überhaupt gibt. Dann gehts auch mit dem Pavillon planmäßig weiter.
Das ist jetzt schon mein Lieblingsplatz! Noch viel stiller als oben und so viele Vögel, dass man immer gut unterhalten ist. Dort ist immer das perfekte milde Lüftchen um die Pausen richtig zu genießen! Der erste Sitzplatz versteckt sich schon hinter den Pflanzen! Auch ein toller Platz, an Schattentagen!
Handmischung, kein Problem!
Ist er nicht wunder wunder schön? 😄 Der erste Sockel.

So meine schlauen Freunde, jetzt könnt ihr mir einen Tip geben: Das Nivellieren ist kein Problem, Abstand auch nicht, aber wie bekomme ich die vier Füße am einfachsten genau in den rechten Winkel? 2,5 x 6 m.

Beet

Eigentlich wollte ich gestern nur zwei selbstgezogene Blumen in mein Beet stellen, doch dann kam wieder alles anders:

Es war so voll mit Wildkraut, dass die Miniblümchen sofort darin erstickt wären! Meine Ficusschule im Hintergrund ist auch komplett im Unkraut versunken!
Da hatte ich schon eine Weile gerupft!
Erst dann tauchten die Ficis wieder auf.
Ficis sind ausgegraben und eingetopft. Alles aufgeräumt für die Anti-Unkrautfolie. Viele Pflanzen konnte ich nochmal rausziehen, weil ich es besser finde sie in ein Loch zu setzen, als die Folie aussenrum zu schneiden.
Folie drauf und bei der Gelegenheit hab ich es gleich ein wenig vergrößert.
Dann gings wieder los mit Sand schleppen. ca. 11 x 80kg. Hab Videos gedreht, wie mich die Karre ins Tal zieht! 🙂
Vor der Siesta hab ich es gerade noch geschafft, alle einzusetzen. Die Ficis werden in Zukunft alle in Töpfe gestellt. Dann kann man sie immer noch automatisch bewässern. An der Mauer entlang halte ich dafür einen gut begehbaren Stellplatz. Über 40 muss ich noch eintopfen! Es werden noch mehr, denn man kann das Schnittgut für Stecklinge nutzen!

Einfach mal ein Experiment für neue Erfahrungswerte, nach dem Motto: Mehr Arbeit für weniger Arbeit. Schwarzer Sand wäre mir lieber, aber es gibt noch andere Prioritäten! Der Sandkasten hat so gut wie kein Unkraut. Vielleicht weil sich die Oberfläche so schnell aufheizt und trocknet. Heute Mittag kann ich dann endlich die neuen Blumen einsetzen, die eigentlich der Auslöser für die ganze Aktion waren.
Nachtrag um 18:00 Uhr: Hier kommen die Blumen für die ich die ganze Aktion gemacht hab und ihr werdet mich auslachen! 😄 Wollte halt sicher gehen, dass wenigstens zwei gesichert sind, weil die im Topf so schnell trocknen.

Prähistorische Urblume Nr.1
Und Nr.7

Hier nochmal ein Link zum Nachschlagen zu den schönen Proteyas Nr.1 – Cynaroides
Nr.7 – Eximia

Dann kam noch die Kür: Diesen schönen Kaktus mit dem lebenden Stein, der heute zum ersten mal blüht.
Am Anfang wird noch die Oberfläche feucht beim Gießen, aber bald tausche ich die Sickerrohre und leite sie mehr in die Tiefe.
Mit jedem Topf der frei wird, bekommt gleich der nächste Fikus sein neues Plätzchen mitsamt Bewässerung.
Allein durch die Möglichkeit der Stecklingsvermehrung spare ich bei meiner Bonsaiproduktion 50 – 100€ im Jahr! Bin so froh, dass ich es im letzten Winter bereits begann, weil jetzt haben sie schon prächtige Wurzeln und wachsen ganz schön!
Doch dann passierte es: SCHNAPPATMUNG! Mein erstes Unkraut auf der neuen Terrasse! 🙂