Pflanzen pflanzen.

Heute könnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, nochmal in der Arena rumzurennen und dort wie ein Irrer zu schuften! Zum Glück gibt es so viele verschiedene Arbeiten! Z.b. sollte ich mal einige der Pflanzen abarbeiten, damit sie mir weniger Arbeit machen und vor allem im Topf nicht vertrocknen!

Eine dritte Ersatz-Papaya für die Hochebene. Insgesamt sind es sechs. Wenn man bedenkt, dass diese 7€ gekostet hat und man denselben Preis in Deutschland für eine Frucht bezahlt! Hier 3,50.
Rechts, die kleine Pitanga im Pfirsichgarten. Schöne Wildkirschen mit, wie ich finde, eher erdbeerähnlichem Geschmack. Mal abwarten, die variieren sehr!
Der Minipalmenwald hat jetzt 11 Kentia-Palmeritas. Hier extra markiert. Am liebsten würde ich den ganzen Busch dahinter abreissen und noch ein paar Palmen dazu setzen, dass es einen richtigen Wald gibt! Für den Abhang dahinter hätte ich auch noch ein paar! Aber wohin mit dem ganzen Busch? Vielleicht hab ich morgen wieder die richtige Kampfstimmung für so eine Arbeit!? Kentias bleiben eher filigran, erlauben mehr oder weniger Duchblick aus der Nähe und zieren den Meerblick. Sie machen aber eine diffuse Optik, wenn man aus der Ferne durchschaut. Ähnlich wie Gardinen.
Bisher die Größte in dieser Gruppe, aber sie wachsen. Eine größere bekommt jetzt ein Blatt mit sechs Wedel usw.
Dann kam big Mike zu Besuch um meine letzten Arbeiten zu inspizieren. 🙂
Die tolle Karre von Chris würde gut auf die Finca passen! Bin ich beim Kauf probegefahren und es war ein mega Spaß!
Weiter gings mit einem kleinen Flamboyano, den ich über die Arena gesetzt hab, um ihn als Kaskade in die Tiefe zu ziehen. Das wird ein paar Jahre gehen, aber dann gibt das zwei spektakuläre Schirme über dem Tal!
Für den Zweiten musste erst mal das hier raus. Es wurde also doch wieder zum keuchenden Kampf! 😄 Wolfsmilch tropft immer noch. Steine rauskratzen, Steine reinlegen, Stange, raushebeln, fertig! Einfach in die Arena schubsen und weg! 🙂 Das genieß ich jetzt schon!
Der zweite Flamboyan brach ab, aber das macht nichts! Erstens treibt der eh bald komplett neu aus dem Stamm und zweitens muss ich das Verhalten von dem Holz und seine Grenzen kennen lernen! Die meisten schneiden im Dezember die kompletten Bäume bis auf den Stamm zurück und im Frühjahr schießt ein frisches Dach aus dem Holz. Praktisch, weil dann kann ich immer den Teil stehen lassen, der mir am besten zur Kaskade passt. Ein paar scharfe Knicke im Stamm wären ganz toll!
Dann gings weiter mit der Bewässerung. Im Pfirsichgarten haben jetzt alle mindestens zwei Tropfer. Zur Sicherheit, aber seit dem Filter läuft das perfekt! So muss ich nach und nach noch alle Pinien und Zedern mit einem zweiten Tropfer ausstatten. Viele Palmen…

Dann hatte ich echt schon Hunger und freute mich auf meine 400g Seezunge! Doch war die Stunde noch so angenehm schattig, dass ich sie würdigen musste!

Endlich hab ich die letzte große Yukka versetzt. Die ging mit schönen Wurzeln raus!
Jetzt steht sie als zukünftiger Windbrecher auf der Hochebene.
Sie wird irgend wann auch zum zusätzlichen Sichtschutz heranwachsen.
Die zwei die bleiben dürfen, wurden gedüngt und fangen jetzt richtig an zu wachsen. Vor einem Jahr hab ich sie mit ganz kleinen Wurzeln eingesetzt.

Dann musste ich ganz unerwartet noch fast die ganze Hochebene gießen. Jetzt endlich Essen! Aber nein, dann sah ich noch den Flaschenputzer, der im Topf täglich vertrocknen könnte.

Der steht jetzt dicht neben den zwei Hibskus Büschen. Es soll schnell zu wachsen und alle lassen sich gestalten. Vielleicht halte ich den Flaschenputzer gleich als Busch, sonst wäre es ein Baum.
Doch davor musste ich erst mal das hier wegmachen.

Aber jetzt, Hunger! Oh nein, das Wasser hatte plötzlich keinen Druck mehr! Erst muss ich ganz hoch zu den Tanks und den Zulauf checken. Hätte ja nen vollen Reservetank!

Doch es war der Wasserfilter. War völlig dicht. Auf den Tag, drei Monate! Der blög ist mit Suchfunktion so praktisch zum nachschlagen! 🙂 Jetzt ist da Oben die richtige Bürste deponiert und man kann es vor Ort kurz waschen. Der Sickerfilter muss her!

Traum

Mein erster ausführlicher Traum auf Spanisch!

Darin lief ich, drei Didges schleppend, über eine Wiese auf der junge Menschen rumsaßen. Ein Didge fiel runter und schlug etwas gegen den Fuß eines jungen Mädchen. „Joder, lo siento mucho, tienes dolor? Si te gusta puedo tocar me instrumento para ti y te dar una canción!“. (Gastarbeiterpanisch- traum 😃)
Ok, sie stimmte zu, ihr ein Lied zu Spielen. Aber es lief überhaupt nicht bei mir, nur ganz technisch und alle schauten eher unangenehm berührt. Nach 2min hörte ich auf und ging, mich nochmals entschuldigend, weiter!

Eine merkwürdige Mischung! Einerseits freue ich mich über den spanischen Traum und zugleich war es wie ein Albtraum! 🙂 Normal hab ich hier spektakuläre Reaktionen! Lachen, erregtes Stöhnen, weggetretene Selbstgespräche und schon zwei mal fingen welche an zu Beten! 😄 Dafür war das Erwachen trotzdem mittelmäßig, weil mein rechtes Augenlied angeschwollen ist. Hoffentlich nur ein Stich und keine allergische Reaktion! Links perfekt, das lässt hoffen!

Nur ne Kleinigkeit

Aber es geht in die richtige Richtung.

Die äusseren Häufen schneide ich jetzt stundenlang klein, damit ich sie Kompakt in die Mitte bekomme. Ein erhebendes Gefühl, später endlich mal ein Feuer auf einmal abzufackeln! Dieses spektakuläre Ziel treibt mich wieder voran. Es wird 20m Flammen geben! Genial, dass ich für diesen Platz gleich zwei Wasserschläuche mit einem mega Druck habe!
Noch ne Kleinigkeit, aber so wertvoll, damit ich einfach mal ein paar trockene Rollen Klopapier länger im Park lagern kann! Hohe Nachtfeuchte! Einen gleichen Becher nehme ich jetzt zum Trinken. Quasi ein verschließbarer Meßbecher.
Sonst landen wieder Insekten darin und mit sowas will man auch keine Zeit verschwenden.

Heute Mittag war Konrad zum ersten mal zu Besuch, um seine Bittergurken zu inspizeren. Er war begeistert, dass sie bei mir stehen und ich mich so liebevoll darum kümmere. Naja, das könnte mal die Geschäftsidee der Zukunft werden, weil mit meinem Buen Paso Klima, der guten Erde und dem Pavillon, sind die besten Voraussetzungen für eines der wertvollsten Gemüse überhaupt geschaffen!

Bittergurke, bzw. Bitermelone für Diabetiker.

Die grüne Hölle!

10:00 Uhr und ich bin am Ende! Aber auf allen Ebenen! Das Zeugs zu schneiden ist schlimmer als alle Steine der Welt zu schleppen!

Weichholz, von Termiten zerfressen. Dasselbe auf dem nächsten Bild:
Das wächst so schnell, dass es Tonnen von Biomasse erzeugt! Entweder zerschneidet man jeden Ast zig mal, oder man schleppt 10m lange Schnüre hinter sich her, wobei natürlich Dornen und Kletten darin hängen bleiben. Und es gibt Hunderte von diesen Ästen! An jedem Strauch!
Hartholz! So zäh, dass man es kaum schneiden kann. Wenn es, wie so oft, schon getrocknet ist, wird es hart wie Federstahl! Man kann es höchstens noch brechen, oder Kettensäge, aber ihr seht ja das bizarre Gestrüpp! Jedes Ästchen biegt sich und bricht dann mit einem harten Knack, dass es einen die Handgelenke staucht!
Die Gummiwurstbäume. Harmlos, stinken, schwer wie Kakteen und machen üble Pusteblumen! Meistens halten sich Dornen darin fest. Wenn man es auf den Sondermüllhaufen für unbrennbares werfen will, zerbricht es! D.h. der Stamm fliegt, der ganze Rest fliegt einem nur noch um die Ohren! Natürlich mit Dornenresten. Nachher steht man auf einem 30cm Teppich von dem Zeugs, mit Dornen, Kletten und Brennessel gemischt.
Gestrüpp, wie Linguster Hecken. Sperrig, zäh und kann einem beim Brechen auch schon mal die Handgelenke stauchen, wegen der Spannung und dem ruckartigen Lastwechsel. Meist durchsetzt von Dornen.

Kletten, wenn ihr glaubt, dass das bei uns Daheim Kletten sind, dann könnte euch unser Zeugs hier eines Besseren belehren! Auch übelst zähes Holz. Kommt immer mit Dornen gemischt, die ich ja nicht mehr extra erwähnen muss. Die Äste schlagen nur so um sich, bei jedem Griff, dass du irgendwann spürst wie nur noch das Blut im Gesicht runterläuft! Schlimmer als ich es mit Worten beschreiben kann! Weil man bekommt stundenweise immer wieder eine verpasst! 😆

Gefährliche Wolfsmilch, brennt auf der Haut und kann Allergien auslösen! Das invasive Afrikagras, brauch ich gar nicht zu erwähnen… juckt!
Schlingpflanzen voller Wolfsmilch. Unfassbar zäh! Eine riesen Sauerei!

Und das muss ich alles irgendwie sortieren, weil sonst bekommt man diesen „Knoten“ einfach nicht gelöst! Aber jetzt zum guten Teil:

Ganz viel ist schon geschafft und man kann jetzt bis ans Ende durchblicken. Ganz hinten bleibt sicher noch Platz für ein paar Avcados.
Man entdeckt hier Sitze, auf denen ganz sicher die Arbeiter im Schatten saßen!
Da sitz ich auch oft! 🙂
Dann gibt es alte Pfade, über die man die Ebenen wechseln kann. Tolle Abkürzungen und Variationsmöglichkeiten zum Spazieren. Hinter dem Baum baue ich wahrscheinlich eine kleine Treppe zur vierten Ebene.
Planänderung! Rechts die Kurve mit den Bouganville werde ich ändern! Die Bouganville müssen also nochmal raus, damit ich sie später, mitsamt Pfosten rechts von der Mauer einsetzen kann. Auf die Rundung baue ich vielleicht eine kleine Mauer, als Hintergrund für die Konzerte, vielleicht zum draufsitzen und es wäre auch akustisch eine spannende Bereicherung!

Die große Erlösung: Ich dachte, dass ich das Brennholz extra sammeln muss und einen ganzen Tag nachlegen! Doch wenn ich auf die Bouganville nicht mehr achten muss, kann ich jetzt in der Mitte ein Megafeuer aufbauen und alles auf einmal abfackeln! Wie gut das tun wird! Jetzt gönn ich mir einen Schontag! Geh fein Einkaufen und werde mich hier anschließend verwöhnen.

Arena und mehr…

Natürlich lies ich es nach dieser anstrengenden Woche heute entspannter angehen!

Hier sieht man die volle Breite der Arena. Rechts steht ein Pfosten als Grundstücksgrenze. Der Bogen rechts unten ist meine Grenze zu der ersten Ebene. Dort stehen die Bouganville Stecklinge. Die Pfosten mit Drähten, stelle ich noch in die erste Ebene, damit die Bouganville nicht noch in die Arena rein wächst. Das Ganze hat schon eine gewaltige Breite, wenn man bedenkt, dass links oben noch der Orangengarten und dahinter noch ein kleines Gärtchen mit eingestürzter Mauer liegen. Nach dieser, wartet noch eine zweite eingestürzte Mauer auf mich, aber inzwischen hab ich den Schrecken davor verloren!
Die Kurve seh ich jetzt auch zum ersten mal. Werde einen Pfad mit Revuelto anlegen, sonst ist das zu gefährlich!
Bin froh, dass ich morgenda unten zum Arbeiten wenigstens wieder laufen kann.
Jetzt steh ich zum ersten mal ganz am anderen, am rechten Ende der Arena.

Dann riss ich mich rechtzeitig los um eine warme Dusche mitzunehmen. Besser spar ich euch die Schockbilder, weil ich sowas auch nicht mag! Aber Wolfsmilch aus den Kratzern zu schrubben war heute kein Spaß! Dafür die Chilli Bratkartoffeln aus dem eigenen Garten, die ich heute mal bei Tageslicht gebraten hab. Davor musste ich aber noch Spritzen, ein guter Sonntagsjob.
Mein Javier kam gleich interessiert in seine Einfahrt, weil ich ihn inzwischen ständig überrasche. Neem Öl, versuchte ich ihm zu erklären, auch gut für die Haut! Woher? Aus Deutschland mitgebracht, aber ich hab genug für 400l, also kann ich ihm gerne was abfüllen. Er freut sich mega und wird es lieben!

Manga „Lippens“, die kleinen, die ich so gerne vernascht hab.
Manga „Osteen“, ne Zweite kommt bald in den Boden, weil mir die Bilder im Internet so gut gefielen.
Manga „Torbert“. Gibts nur einmal, bis jetzt.
Manga „Keitt“ gibts zwei Bäumchen.
Noch ne Manga „Lippens“ für 20€, der erste war für 40 und der „Osteen“ auch.

Interessant wie unterschiedlich die wachsen, gell?

Arena

Ein wunderschöner Morgen!

Heute wird da unten aufgeräumt. Große Worte! 🙂

Ein Blick in die Arena aus dem Mangogarten.
Den Feigenbaum hab ich früh am Morgen schon ziemlich beseitigt. Sägen kann man auch mit Stirnlampe!

Das ist also schonmal ein kleiner Vorgeschmack auf die Arena. Sie geht bis hinter den großen Baum, der noch bei mir steht. Am Wendepunkt meiner zwei neuen Wege beginnt die dritte Ebene. Ein Pfad um die ganze Arena, letztendlich bis zum Ende des Mangogartens und man kann ihn sogar bis in den Palmengarten folgen. Das ist alles aus dieser Sicht, hinter meinem Rücken. Lauter Möglichkeiten abzuzweigen und Runden zu kombinieren.

Unter dem Feigenbaum, der in der Kurve stand, kommt ein gigantischer Felsen hervor. Auf dem könnte man später, z.b. bei meinen Konzerten, sitzen. Man kann dann auch von ganz unten zusehen, oder aus der vierten Ebene, aus dem Wald und sogar aus dem Pfirsichgarten, also fünfte Ebene. Es hat also Potential für viele Gäste! Am Früchtepavillon steht dann die Kasse und der Getränkeverkauf! 😄
Von der anderen Seite aus gesehen.
Große Teile des Feigenbaums hingen nach dem Absägen immer noch in so einer Schlingpflanze fest. Wieder so ein Wolfsmilchgewächs, das die schlimmsten Pusteblumen erzeugt. Der Saft juckt auf der Haut!

Um 11 kam auch hier die Sonne rein. Dann hatte ich eh schon schwere Arme vom Sägen! Heute gibt es mal ein richtig gutes Frühstück!
Das wird noch ein Sport bis das alles zersägt zerschnitten und aufgeräumt ist. Aber die Vorfreude und die Ungeduld treiben mich, endlich die fantastische Arena und alles auf einen Blick sehen zu können!

Fertig!

Zumindest der Rohbau. Sechs Tage. Etwa 2 Tonnen Belag muss ich wohl noch auflegen, aber das hat Zeit.

Gegen halb vier war die Mauer fertig und das Überschüssige Material vom Weg abgetragen. Dann dacht ich, das schaffst du noch und rannte mit der Sackkarre 20 x hin und her, damit ich nachher zum Fotografieren noch Licht habe. Weiter hinten sieht man den grauen Kies, mit dem ich erst das Niveau ausgeglichen hab. Später kam ein sehr sandiger Revuelto drauf.
Voila, ein schöner Weg, oder?
Nochmal die Mauer als Ganzes.
Jetzt kann man sich die Serpentine aus vier Wegen schon lansam vorstellen.
Das Grüne rechts, ist eine kleine Kentia Palme, die zwischen beiden Wegen hochwachsen wird. Sie hat einen unterirdischen Anschluß ans Bewässerungssystem. Weiter hinten seht ihr den Pfad und eine kleine Fläche die sich für Blumen anbieten würde. Z.b. solche orangenen Paradiesblumen, die aussehen wie Vogelköpfe Da ist gerade der erste Samen geschlüpft. Oder Kapuzinerkresse!? Die Bewässerung kann ich von der Palme abgreifen.
Das Ganze nochmal von Oben, aus dem Orangengarten.
Fast 30 Meter Weg. Hier aus der Vierten Ebene geknipst.
Und so sieht man es jetzt von der Straße aus.
Meine Belohnung: Alle Orangen und Zitronen schnüffeln und vergleichen. Ziemlich spannend! Eine Physalis und eine mini Maracuja gabs auch zu ernten.
Mein zweitgrößter Orangenbaum wird mich in zwei Wochen wieder einholen.

Es war ein kühler schattiger Tag, also ideal! Vorerst reichts jetzt aber mal mit Hochleistungssport!

Reparatur 2

Heute war vielleicht der anstrengendste Tag seit dem ich hier bin! Weniger körperlich, aber was für eine unendliche Gedultsprüfung! Manchmal rutscht ein Stein beim ersten Legen in seinen Platz und manchmal kannst du drehen drehen, probieren, ohne Ende und es will und will nicht passen, oder löst er sich im Nachhinein, wenn man den Nachbarstein legt. Jeder Stein hat seinen eigenen Klang und wenn ich den klappernden Ton zu lange höre, muss ich ihn manchmal nur weg nehmen, weil ich den Klang nicht mehr hören kann! Kommen wir zum Tageswerk:

Vorher. Foto vom letzten Abend. Nicht lustig unter dem großen Brocken rumzutanzen! Wenn der käme und einen erwischt, dann würde man wahrschenlich im Rollstuhl enden. Darum muss ich immer wachsam bleiben, was auf Dauer auch anstrengt. Inzwischen verläuft da oben ein kleiner Pfad, von dem aus ich endlich Pflanzen entfernen und vor allem das überflüssige Gewicht von dem große Fels abtragen konnte.
Nachher. Diesmal ist es mir ziemlich egal, wie diese Mauer aussehen wird, weil es mir nur um die Stabilität und Sicherheit geht! Auch hier höre ich, dass sich der ganze Hang schon wieder stabilisiert hat.
Der Pfad geht durch bis zur Mangotreppe. Man kann jetzt also eine Runde durch den Mangogarten machen und eine darüber.
Vorher. Als mir das Füllmaterial ausging, musste endich der alte Wasserkanal weg, damit ich den auch gleich hinter der Mauer versenken kann. Die Betonplatten sind praktisch, um sie gegen den Erdhang zu drücken, damit der Druck, falls einer entstehen sollte, sich besser verteilt.
Danach. Heute hat mich das Chaos etwas überfordert! Da kannst du den ganzen Tag rennen wie du willst, es scheint kein Ende absehbar!
Und die Arena ist wieder voll mit Dornen! Auch in dem Feigenbaum, den ich anschließend noch versägt hab, um dort langsam Platz für eine Feuerstelle zu schaffen.

Mein Hörsinn hat sich hier spürbar geschärft. Diese Stille ist unglaublich! Wenn ich Nachts aufwache, bei offenem Fenster, höre ich nichts, aber auch gar nichts, ausser vielleicht den Wind im Vorzelt. Das Rauschen der Blätter im Wald wirkt manchmal, als ob es direkt im Ohr sprudeln würde! Musizieren berührt mich wieder viel intensiver und es kamen wieder zwei neue Lieder, die was ganz besonderes für mich sind! Ein Walzer und eines klingt etwas Arabisch, ähnlich wie der Song „Blackhole“, nur ganz anders.

Reparatur 1

Davor. Nach der Mittagspause begann ich diese Mauer für die Reparatur vorzubereiten
Danach. Jetzt sieht man einen der mächtigen Felsen, die da oben liegen. Die neue Mauer muss auch bei einem Erdbeben den ganzen Hang mitsamt Felsen sicher halten, damit keiner dieser Brocken runter rutschen kann.
Davor. Über ein Meter der Mauer musste erst mal zurück gebaut werden, weil sie schlecht gebaut war. Zwei Reihen, aber viel zu schmale Steine. Alles verrutscht, aber links davon steht jeder Stein super fest.
Danach.
Davor. Hier sind einige Lawinen abgetragen, damit ich den Hang hoch klettern konnte um das meiste Unkraut mitsamt Dornen zu entfernen. Immer den Fluchtweg im Hinterkopf, falls sich da Oben doch mal was Größeres regen sollte.

Jetzt ging es endlich mit dem Aufbauen los, aber es begann sehr Zäh! Jeder Stein muss jeden mit allen Nachbarn verkanten und braucht dabei eine starke Neigung gegen den Hang. Schmucksteine kann man auch nicht unendlich drehen, daher muss ich für jede Lücke testen und endlos suchen! Der Sockel musste erst ausgegraben und geprüft werden, deshalb flogen die Stunden nur so rum!

Bis jetzt steckt jeder Felsen viel tiefer im Hang. Ab hier lasse ich die Mauer allmählich mit einem stärkeren Winkel gegen den Hang lehnen. Unten muss ich mit dem Fundament noch an dem großen Brocken vorbei kommen, Lawinen abgraben und dann müsste es wieder Reihenweise weiter gehen. Jetzt werden auch die Hohlräume dahinter größer und es passt immer mehr Füllmaterial dahinter.

Es geht aber noch eine ganze Weile, bis ich zwischen den Steinen überhaupt wieder Laufen kann!