Mittagsblög

Was hab ich heute schon aufgeräumt! Gärtnerei, Vorzelt, mal wieder ne Runde alten Müll auf dem ganzen Gelände eingesammelt… Den neuesten Wasserhahn dicht gemacht und dann kam die folgende Aktion:

Hier stehe ich im Orangengarten und sollte eigentlich meine Mangas einen Stock tiefer sehen!
Dass ich die Bäumchen bisher von Oben nicht sehen konnte, hat mich weniger gestört, aber sie bekommen im Winter so gut wie keine Sonne mehr! Also muss dieser Busch weg, der auch die Nachbarn wirkungsvoll verdeckt hat.
Das Gröbste liegt bereits in der Arena. Den Rest räum ich auf wenn ich mal wieder Lust auf Dornen hab.
Darunter werden wieder schöne Mauern hervor kommen!
Die Mangas bekommen jetzt stundenlang Sonne, wenn es nicht gerade bewölkt ist. Sie sind, wie fast alle Bäumchen, kurz vorm nächsten Wachstumsschub.
Der Himmel war an der Stelle überhaupt nicht mehr zu sehen! Hinter Javier’s Haus verschwindet die Sonne im Winter. Aber nur hier im Tal. Jetzt bekommen die sieben Mangas sicher täglich fünf Stunden mehr Sonne.
Meine Mangas sind toll! Vielleicht hab ich Javier angesteckt, denn auch er pflanzte in letzter Zeit wieder mehr Bäumchen. Ein Vergleich in Preis/Leistung lässt meine Mangas super da stehen. In derselben 20€ Liga, sind meine zwei Jahre weiter! Hab ja vor Jahren fast jede Gärtnerei im Norden abgeklappert und verglichen. Heute kann ich sogar meinen Kanaren Ratschläge geben. 🙂
Erinnert ihr euch an meine Manga Archivfotos? Seht ihr, beim nächsten mal kann man auf den Zettelchen gar nichts mehr erkennen. Wäre bei vier Sorten doch schade wenn man sie nicht kennt.

Yukka 1 Umzug

Noch ein Umzug, damit da endlich mal Bewegung rein kommt!
Es dämmert schon! 🙂

Das ist die kleinste von den Großen! In den paar Wochen hat sie wieder einen ordentlichen Wurzelballen gebildet.
Selbst auf der Kante meiner Schutthalde kann man noch Glück haben! Die Yukkas und die Palmen werden das schrottige, aber auch luftige Milieu lieben!
Für mich schreit das nach einem ganz dichten Palmenwald!

Papaya Umzug

Das war heute ganz interessant, weil mich die Entscheidung zu einer Bodenuntersuchung geführt hat.

Hier stehe ich auf meiner Schutthalde. Deshalb sind dort wo ich stehe, bisher nur Palmen gepflanzt. Dort wo jetzt die Papayas mit ihren Schutzkübel stehen, hab ich überhaupt nicht mit Erde gerechnet! Doch der Boden war so schön, dass ich mich dazu entschied, die Hochebene bis zu diesem Bereich, für Früchte zu nutzen! Ihr seht ja wie das Unkraut hier sprießt! Hinter dem schwarzen Haufen steht ja schon die erste Manga. Das stell ich bis zu den Papayas voll mit Bäumen! Mehr Avocados und mal sehen was noch. Immer durchwachsen mit Palmen, die dort ja schon anwachsen. Vor allem im Winter scheint dort die Sonne viel länger!
Jetzt immer im Blick, wenn man zum Park läuft.

Avocados

Vierte Ebene, hinter dem Wald. Ganz hinten treibt gerade wieder eine Orange. Dann links die zwei neuen Avocados. Da wo ich zum fotografieren stehe kommt noch eine dritte hin.

Königspalme 1

Die erste steht! Die Aktion hat mich vor allem wegen der Entscheidungen im Vorfeld viel Energie gekostet! Dafür und für das Pavillon mussten heute schon drei kleine Papayas und zwei Palmen umziehen! Ging auch schadfrei!
Meine Zweifel waren aber teilweise so groß, dass ich fast schon auf dumme Gedanken kam! 🙂 Ich fragte mich z.b.: Was, wenn ich die Arbeit plötzlich als Arbeit empfinde, weil meine Motivation verpufft? Dann wär ich geliefert! 😀 Wenn die innere Stimme dann endlich an dem Punkt ist, an dem es zum klaren „Ja“ wird, ohne jeden Zweifel, dann werden da schon wieder unheimliche Kräfte losgetreten! 😀

Es ist ein Traum in dieser Erde zu graben!
Wie gesagt, es sind fast noch Keimlinge! Die Wurzeln wuchsen nicht einmal im Kreis, was sehr sehr gut ist! Und das in dem Minitopf!
Hier steh ich auf der Schwelle vom Orangengarten zum Palmengarten. Man sieht die Stelle ganz gut von der Straße aus. Seht ihr die Bambusstengel? Einer links an der Wand, einer ziemlich weit rechts. Dort will ich Pfosten als Rankhilfe aufstellen. 2 – 2,50m. hoch.
Das Gestrüpp links muss weg! Von den Pfosten aus hab ich mir jetzt vier Meter nach Hinten, also in den Palmengarten, frei gehalten. Es hat also Platz für ein 16m² Pavillon. Nur Stangen und Drähte. Aber bis es zuwächst und auch danach, kann man jederzeit Sonnensegel, Hängematten usw. spannen. Rechts ist der Bambus dahinter entsteht eine Terrasse. Der Bereich wäre jetzt schon FKK tauglich, mit Pavillion wäre es der halbe Palmengarten und die nächsten Palmen setzte ich gezielt so, dass sie den Sichtschutz bald ergänzen.

Abwägen

Die Tage werd ich mich etwas bremsen, weil es noch so viel zu überlegen gibt. Es gibt so vieles gleichzeigig zu entscheiden. Wo steht die Sonne, wie ist der Boden, bringt es einen Sichtschutz, wie verlaufen die Wege. Früchte, Bäume, Palmen, Hängematte, oder Pavillion… wo hin mit der Villa, mit ihren drei Terrassen? Mehr Maracuja! Juhu, heute fiel die erste kleine Kugel auf den Boden. 🙂 Also eine kleine gelbe Maracuja. Es gibt viel zu wenig davon, das dauert alles viel zu lang! 😀

Wenn es so oft regnet sehen wir ein extrem blaues Meer! Heute war es traumhaft!

Hab nur Schnipfelarbeiten gemacht und Töpfe rumgestellt. Roller gefahren, einkaufen und einfach mal im Steingarten gesonnt. Was ich schon lange nicht mehr gemacht hab! Das ist der einzige richtig warme Ort, sonst ist es schon immer etwas frisch.

Solarstrom ist super! Der Hibiskus blüht täglich wie verrückt! Immer! 🙂

Regentag

Das passt für einen gemütlichen Tag zwischendurch! Guter Kaffee, Hörspiele, gelegentlich Musik machen und Spaziergänge durch den Park. Es wird jeden Tag deutlich dunkler im Busch, weil die wilden Bäume immer grüner werden!

Den Hang werde ich nach und nach aufräumen, die Terrassen wieder verschönern und mit Pinien bepflanzen. Jede Terrasse wird behandelt wie ein großer Bonsai Topf. Auf jeder kann ich einen anderen Wachstumsstil gestalten und auf den größeren Terrassen könnten Miniwälder stehen. Mit den ganzen Moosen und Farnen könnte es aussehen wie ein japanischer Garten.
Waldrand.
Rückwand Palmengarten. Alles bunt!

Stellprobe im Palmengarten. Vorne, neu, eine „Phoenix Roebelenii“ oder „Zwergdattelpalme“. Es darf ruhig richtig voll werden!
Die Ficis wuchern endlich!
Hier noch ein Bild von der tollen Bonsai Gießkanne. In dem weißen Verbindungsring ist ein Sieb. Billig, aber super gemacht!
Eigentlich ist es eine richtig große Gießkanne, nur, dass sie das Wasser besser einteilt und verteilt. Echt super! Alle anderen platschen einen vermurksten Strahl in zwei Sekunden durch, dass es einem die Erde aus denTöpfen spült!

Jo, viel mehr wird heute nicht passieren! 🙂 Super, dass ich gestern das Solarpanel versetzt hab! Trotz Wolken war die Batterie recht schnell voll.

Shoppingthon

Am Vormittag war ich bereits mit Geza in Puerto. Während er bei einem Termin war, nutzte ich die Gelegenheit, eine schnelle Einkaufstour zu erledigen. Palmenladen, Gartenmarkt, Baumarkt, anderer Palmenladen und zurück. Da die Zeit knapp wurde konnte ich auch nicht mehr zwischhendurch ausladen. Also fuhr ich mit dem ganzen Djungel durch die Gegend. 🙂 Mit Geza war ich noch kurz im Zentrum. Eigentlich war es nichtmal ein halbmarathon, sondern eher effektiv! Für knapp 10 € hab ich mir ne geniale Bonsai Gießkanne aus Plastik geholt. Die erste praxistaugliche überhaupt auf der Insel! Ich zeigs die Tage… Es regnet gerade! 🙂

Die zwei letzten Königspalmen hab ich gleich mal eingesackt. Seht mal was für Monster und die sind erst beim achten Blatt! Quasi ein Keimling! 😀 Dem Riesenbaby links davon konnte ich auch nicht wiederstehen! In den kleinen Töpfen sind die echt billig! Findet man normal aber auch nicht!
Diese Königspalme haben wir eben noch bei Mike fotografiert. Die müsste 18 Jahre alt sein. Mit Acht war sie angeblich schon gigantisch! Das sind übrigens karibische Palmen, falls ich es nicht schon erwähnt hab.
Ich bin so schwach! 🙂
Aber ich dachte schwäbisch! 😀 8 € die Palme! Das sind, vergleichbar mit der Königspalme, XXL Kaliber! Sie sehen eigentlich exakt gleich aus, nur sind die Blätter kompakter.
Für die Drei hab ich noch gar keinen Plan. Sie bieten sich am Wegrand an, weil sie nie Probleme machen werden! Deshalb stellt man ja diese und Königspalmen gerne in die Straßen. Sie laden nicht weit aus und sie machen im Alter auch keine Sauerei! Fächerpalmen faulen im Alter, dann muss man den Stamm frei schnitzen. Das ist ne ganz üble Arbeit! Stellt euch vor, ich hätte davon 40 Stück!? Das könnte Hunderte pro Palme kosten, wenn die zu hoch werden! Kanarische Palmen werfen mit 20 Kilo Samen um sich, aber die hier, einfach sorglos! Und gigantisch, schnell und groß! Man kann relativ früh eine Hängematte ranhängen… Muss nachdenken…! 😀

Im Palmenladen bekam ich nur noch 22 Minipalmen. Insgesamt hab ich noch 34 Stück zum verteilen. Bisher tendiere ich zu mehr Busch im Palmengarten! 🙂

Solar

Am Nachmittag besuchte ich meine lieben Nachbarn, Rositha und Manuel, um gemeinsam eine neue Kaffeeentdeckung zu probieren. Manuel half mir anschließend, mein Solarpanel raus aus dem Steingarten und rauf auf meinen Hügel zu stellen.

Dieser Platz ist wie dafür geschaffen! Inzwischen steht die Sonne so tief, dass diese Erhöhung einen gewaltigen Unterschied machen wird. Das Panel nutzt jetzt jede Minute und falls es mehrere dunkle Tage gibt, kann man das Panel jetzt auch mal kurz in die Sonne drehen. 1 – 2 h bekamen wir bisher auch an schlechten Tagen und dann war es echt schade, wenn das Ding schon im Schatten stand!

87 Palmeritas

Heute konnte ich endlich wieder einen Teil einer Traumvorstellung realisieren.

Es begann wieder mit demselben Geduldspiel. Diesmal direkt mit dem Schraubendreher Löcher stechen, rein mit, fertig! Wie Waldboden!
Nach dem Orangengarten kommt der Busch, quasi als Trennwand vor dem Wald. Diesen Busch will ich mit vielen Minipalmen ersetzen. In dem Zug hab ich gleich an der Stelle zwei Kanarische Palmen vorsichtig ausgegraben und durch zwei mittelgroße Palmen ersetzt. Fast zwei mal drei Meter um die Ecke, sind jetzt vollgestopft mit Fiederpalmen.
Links stehen jetzt 15 kleine Palmen und rechts 30 + 2 Große, links die eine Große. Zum Vergleich: Die Palmenfamilie auf dem Steingarten besteht aus 35 Pflanzen. Die Neuen sind jetzt aber besser verteilt. Es wäre traumhaft, wenn man am Durchgang eines Tages durch einen Palmenvorhang schlüpfen müsste! Sollte klappen! 🙂 Die Blätter werden ganz weich und fein! Sie machen nichtmal ein Geräusch im Wind.
Gleich links davon bekommt eine Venezuanische ihr erstes Vierblatt. Jedes Stengelchen wird schon deutlich dicker und sie wirkt schon nicht mehr so gebrechlich!
Dann gings im Palmengarten weiter. Eine Yukka hab ich rechts versetzt. Die bläuliche Fächerpalme setzte ich direkt vor die Pyramide, wie ich mir das beim ersten Blick schon vorgestellt hab. Sie sieht ein bisschen aus wie versteinert und passt daher sehr gut!
Links vom Durchgang stehen 13 und rechts davon 6 Exemplare. Links und rechts stehen auch jeweils mehrere große Typen.
Dann noch schnell oben eine Aktion, damit man auch da zusehen kann, wie es in Zukunft gedeiht. Das war davor.
Und das danach. Den Wildbusch schnitt ich vorsichtig zurück, damit nicht der ganze Sichtschutz verloren geht. Dort stehen jetzt ums ganze Eck verteilt 23 kleine Palmen. In den drei Steinhäufen stehen drei der größeren Gattungen.
Dieser Sichtschutz, zu den Häusern in der Ferne, war gemeint.

So bekam die Finca la Musica heute 87 kleine Palmen, auf eine Art gesetzt, wie ich es bisher noch nicht gesehen hab! Gesamt, seit November: 130! 🙂
Achja, meinen Freund Javier hab ich heute besucht und der schenkte mir auch noch eine! 😀 Wir würden am liebsten das ganze Wochenende verplaudern! Er ist schlau, denn er hat es gleich eingesehen, dass meine scheißteure Bonsaizange, die beste Investition für so eine Finca ist. Nach einem Schnitt an seinem Pfirsichbaum funkelten seine verträumten Augen! 😀 Die trag ich jetzt mit dem tollen Halfter rum, das mir Dori genäht hat.