GEA hilft!

Ja, unser Reutlinger Generalanzeiger! 🙂

Letztendlich helfen vor allem die freundlichen Leser, aber der GEA hat die Aktion ins Leben gerufen und das darf man ruhig nochmal betonen! 😊

Da hab ich lieber gleich mal meine komplette Situation beschrieben, um sicher zu stellen, dass ich nicht nachträglich doch noch durch irgend ein Raster falle. Wäre blöd, denn ich hab ja schließlich zwei Unternehmen verloren, in die ich so unvorstellbar viel Zeit, Kampf, und Geld gesteckt hab. Im letzten Jahrzehnt, hab ich ja fast nur noch für die Musik und die Maschinchen gelebt. Jetzt näh ich schon Schuhe und steck Kartoffeln… 😄 Jedenfalls schickte ich alle nötigen Daten zu der freundlichen Senora vom Gea und bekam eine Bestätigung, dass das meinerseits soweit genügen müsste. Gibt es eine Vesperbox, oder einen neuen Privatjet? Man weiss es nicht! Aber he, danke danke, ihr lieben Gea Leute und ein ganz großer Dank an die Spender, die ein großes Herz für ihre kulturellen Spaßmacher haben! Ich bin übrigens der Clown, dem eure Kinder immer hinterher rennen! 😄 Hab sie aber immer gewissenhaft zurück gebracht!

GöG – Die Musikmaschine

2K.

Ich hab mir doch noch kurz einen zum Gestalten geholt. 🙂

Erst so kompakt halten wie es geht und oft knicken, damit das Stämmchen knorriger wird. Später kann man auch mal ein paar Spitzen für ein halbes Jahr schießen lassen und dann wieder zurück schneiden. Dadurch wird der knorrige Stamm dicker und holziger. Aber jetzt muss sich erst mal alles stärker verzweigen und überhaupt, mal wachsen.

Manga will leben!

eben hab ich meine letzte und größte Manga aufgeschnitten und leidenschaftlich verputzt! So groß und so lecker! Als ich den Kern abknabberte ging dieser auf und eine süße Stimme sprach zu mir: „will leben!“ Nein, ich red noch nicht mit den Kernen, sondern mach nur n witzle!

Überraschungshülle…
…und die Überraschung. Ein sehr vital aussehnder Keimling mit Wurzel.

Gleich eingetopft!.

Bonsai erste Aktion.

Es ist jetzt schon ein Eldorado für mich! Zum ersten mal betrachte ich mir einzelne Minibäumchen. Biege sie beim vorbeigehen in Form und begutachte die Triebe.

Mit der nr.1 begann ich den Ersten mehr oder weniger zu personalisieren. Jedes Bäumchen bekommt bei seiner ersten Behandlung eine eigene Nummer und zwei Fotos.

Vorher und Nachher. Finde die 11 Fehler! 😄

Dann kann ich jedes Bäumchen von Anfang an dokumentieren, wodurch es extra aufgewertet wird! 😉 Mit einzelnen Minibonsais fang ich jetzt schon an, andere lass ich wachsen. Aber auch die werden öfter geschnitten, damit sich urigere Stämmchen ausbilden.

Nr2. Hat einen dominanten Seitenast. Daraus will ich eine Kaskade machen, darum das K. Eigentlich seh ich es ja eh schon. 🙂 Er bekommt später einen schlanken hohen Topf an dem der dominante Ast leicht treppenförmig nach unten wachsen soll. Bei Erfolg könnte ich solche Bäumchen auch von meinen Mauern runterwachsen lassen.
Triebe nach oben müssen weg. Schnelle Triebe gekürzt werden. Könnte man noch konsequenter machen, wie beim nächsten.
Dabei ist noch nichtmal eine Vorderansicht festgelegt. Einfach mal konsequent abschneiden was nicht „Baum“ ist. 😃 mit der Zeit werden die Ästchen nach unten gebogen, mit leichten Knicken, statt Bögen, dadurch wirken sie älter und ausdruckstark.

Super, kommen noch 56 Fikusbäumchen! 🤣

Keine Angst, die zeig ich euch nicht alle! 🙂 Aber ich hab schon eine mega Freude daran! Es ist nicht so, wie wenn man vor zwei Bonsai Bäumchen sitzt und wartet bis die wieder wachsen! Hier kann ich konsequent richtig schneiden, ungeachtet dessen, wie lange es dauert! Irgendwas geht bei 60 Bäumchen immer! Dann schaut man ja auch mal wieder nach anderen Dingen.

Pyramide

Seht mal, da hab ich Bilder vom März gefunden, auf denen ich die Pyramide geknipst hab, bevor ich wusste was es überhaupt ist. Da waren die Nachbarn mal nicht da, eigentlich steh ich da nicht so gern, weil ich da direkt auf die Nachbarn runtersehen kann.

Seht euch mal diese wunderschöne Mauer an. Alles Flechten! Wir sehen sonst immer die obere Seite. Von hier aus gesehen, auf der Rückseite, da hinten wo der runde Baum steht, da beginnt der Mangogarten und geht dann Richtung Hang.
Später bahne ich mir einen Weg in den unteren Garten, damit ich dort auch noch reichlich Bäume verteilen kann. Dann kann man da unten endlich mal richtig davor stehen. 🙂
Ein letzter Blick zum Zentrum, das auch ziemlich im Zentrum meines Grundstücks liegt.

Der Platz ist sowas Besonderes für mich! Es wäre ein perfekter Aussichtsturm, aber ne, man kann nicht darauf rumlaufen ohne einen Mikrokosmos an Schönheit zu zerstören! Und ich find es auch schön, so einen sacret place dabei zu haben, den man respektiert und an dem man sich auch einfach so freuen kann! Es hat ja genügend Platz! Nur die langblättrigen Gummibäume muss ich noch rausreissen, die schaden! 😀

Orangenschnitt

Ganz nach dem Motto, retten was zu retten ist, begann ich in der Regenpause zwei Orangenbäume zu schneiden. Vor allem muss der Murks raus, den ich neulich gezeigt hab! Zur Sicherheit und zur Bestätigung, hab ich nochmal einige Schneidetips speziell für Orangen gelesen.

Der Navel treibt noch nicht, was gut ist! Jetzt mach ich schnell, denn fast alle anderen beginnen schon zu treiben! Nach meinem Düngerexperiment. 😉 Die Spitze hab ich vorsichtig abgesägt und mit einem Kleber versiegelt, auf den ich eher zufällig kam.
Der einsame Baum auf der vierten Ebene war schon genauso hoch wie ich. Bei Beiden schnitt ich ganz vorsichtig ein paar Spitzen, dass diese am Ende immer nach Aussen treiben. Kreuzende und nach innen wachsende Triebe hab ich zumindest mal die schlimmsten entfernt.
Bei dem musste ich noch den untersten Ast abschneiden! Seht ihr die Rinde? Oben ist sie dunkler, wo der veredelte Teil beginnt. Der Untere hätte nichts getragen und nur Kraft geraubt. So musste ich bei Beiden unten rum falsche Triebe schneiden. Das müsste seit Frühjahr die dritte bis vierte Etappe sein, damit man ihnen nicht alles auf einmal raus reisst. Jetzt dominieren endlich die richtigen Triebe!

Auch hier hab ich den Schnitt mit dem Rattenkleber versiegelt, den ich eh gerne gelegentlich um den Stamm verteile, um Ameisen fern zu halten, die dort sonst andere Schädlinge bringen und kultivieren! Noch einmal Spritzen und einmal Stickstoff Dünger und dann sehen wir zu Weihnachten mal! 😃

Schnee

Zumindest ein Anfang. Das kann in fünf Minuten schon wieder grau werden und wieder blau und schon wieder grau. So wie jetzt. 🙂

Hab bei einem Rundgang alle Ventile abgestellt, damit die Bewässerung das schöne Regenwasser nicht verwässert, oder eher versaut. Das Regenwasser ist 100 mal besser und man sieht es nacher deutlich wie vital alles grünt! Zum Glück brauche ich keine Pumpen, sonst wäre es etwas komplizierter. Ersparnis, zwischen 15 und 30 Kw/h. Pro Monat.

Nach dem Regen

Heute Morgen wachte ich bei 14 Grad auf und musste erst mal in den Spiegel schauen, ob meine Lippen von der Kälte schon blau angelaufen sind! 😃 Alles noch da! Es platschte heftig aufs Dach und hörte gegen neun auf.

Im Hof stand ein See, der aber beim Starkregen nicht zu mir kommt.
Hier kommt ein Bach die Straße runter und ich überlege, ob ich es umleiten, oder gar sammeln soll!?

Dann machte ich schnell einen Rundgang um zu sehen, ob es sonst noch wo Staunässe gibt. Aber diesbezüglich geht es mir hier sehr gut!

Nicht eine Pfütze, dafür leuchtende Flechten und Farne im Mangogarten.
Meine Lieblinge sind ein Geschenk der Natur!
Feuchte Pyramide aus dem Mangogarten.
Happy Mangos.
Sieht man ja am Stengel, wie die in den letzten Wochen gewachsen sind.
„Sie blühen nur im Sommer“, sagten sie. Das ist die letzte weiße Blüte, dann ist es mir ganz recht, wenn das Grünzeugs auch mal wieder wuchert!
Die Rote hält sich noch länger. Auch aus der Ferne leuchten sie Beide wunderschön!
Hab ein paar Pinien geknipst, damit man später den Vergleich sehen kann. Die hat schon 70cm, sieht man gar nicht.
Die werden mal riesige Nadeln tragen.
Die meisten scheinen sorglos Bäume zu werden.
Obere Waldterrasse. Dieser Ast wird als Kaskade ein Dach über der unteren Terrasse bilden. Alles geplant. 🙂
Bei der letzten Wanderung dachte ich daran, dass ich viele von den 2€ Zedern besorgen sollte, denn daraus könnte man eines Tages sehr urige und vor allem sehr wertvolle Bonsais machen!
Abstecher in die Arena. Wahnsinn, oder? Im Sommer mit Stecklingen vermehrt. Für umme! Jetzt muss ich dringend eine Rankhilfe bauen, dann wachsen die das ruckzuck zu! Zum Glück stehen die da unten, denn mir tun von den Roten fast schon die Augen weh, weil die so leuchten! 😃

Beim Betrachten der Bilder kam mir eben eine Idee: Man könnte doch mit gesammelten Piniennadeln erste Pfade durch den Wald legen, Jahre bevor die hier ihren eigenen „Senf“ dazu geben. Schöne Barfusspfade! 🙂

Fund

Gestern nutzte ich den ersten verregneten Tag um endlich mal, auf dem Boden kniend, den Wohnwagen durch zu schruppen. Wenn ich daheim bleibe öffne ich alle Vorhänge, werf den Ofen an, Kaffeeduft, Mangoschälen und erfreue mich an meinem gemütlichen Miniheim! Doch seht mal, was ich gestern beim Putzen gefunden hab! 🙂

Eine Musikmaschine aus einem anderen Leben!

Didgeridoo spielte ich in all den Monaten, damit mir ja nichts am Ansatz verrutscht! Sitar übe ich erst wieder seit ich hier bin. Sie stand noch seit dem letzten Winter im Vorzelt. Die Finger haben sich gerade wieder daran gewöhnt. Doch gestern spielte ich wieder das erste mal beide zusammen. Die Musikmaschine ist der beste Ständer für Beides. Also hüpfte ich drauf und trommelte erst mal ein langes Cajonsolo. Dann spielte ich die Maschine mit allem zusammen und das war sehr erhebend! 😄 Die Maschine ist akustisch gespielt schon eine geniale Sache! Dann spielte ich mit Didge & Sitar einen dreier Ohrwurm über den vierer Rhythmus der Maschine. Irre! Leute, ich bin zurück! 😊 Es war wie eine Mischung zwischen Groove, Karate und Gebet! 😃 Gottseidank hat es endlich geregnet! Beim Schreiben werd ich schon wieder ganz zappelig! Muss grad nochmal n Rhythmus rausknallen! 😃

Regen

Wenigstens scheint es sich zu lohnen, denn es regnet bisher alle 30 Minuten. Doch das lieben wir an unserem Buen Paso:

Es kann ganz schnell gehen und dann schaut hier als erstes die Sonne raus um meine Batterie zu laden!
Manchmal kommt hier ein kleiner Bach rein und bildet sogar Pfützen.
Es ist schön in den Pausen rumzulaufen und die frischen Düfte wahrzunehmen, doch dann muss man den Atlantik im Blick behalten, weil der so feucht ist. Wenn es so aussieht, heisst das, lauf!
Denn 30 Sekunden später heisst es: renn! 🙂

16 Grad, heute Morgen und der Ofen hat nicht funktioniert. Eine Maus beschädigte die Isolierung vom Zünderkabel. War schnell gefixed. Jetzt kann morgen die 13 Grad kalte Nacht kommen! 😃 Juhuu, die Sonne ist zurück! Es gab Fischstäbchen, denn schließlich sitz ich ja im Atlantik.