Dieser Effekt war mal wieder nötig um mich selber zu motivieren! Irgendwo werden hier später auch die Leitungen verlaufen. In ein paar Tagen oder Jahren… 🙂 Bis zur Rente läuft das und die ist sicher! 😉
Es ist ja nicht so, dass ich den Garten nicht schon aufgeräumt hätte. Früher konnte man die komplette Terrasse weder sehen noch betreten.Bis zur Siesta konnte man schon wieder neuen Boden sehen. Schätze mal in der Ecke kann ich noch einige Schubkarren Erde abtragen, die ich für die nächsten Bäume brauchen kann. Das wird die Ecke von der oberen Waldebene. Da kommt mindestens eine Zeder rein.
Seit Tagen muss ich nachdenken… aber wisst ihr was? Erinnert ihr euch an den Umzug mit meinem Wohnwagen, sowie dem Transport von meinem großen Orangenbaum, den der Milo vom Abschleppdienst durchgezogen hat? Das hat funktioniert! Er kam wie abgemacht und hat mich weder belogen, noch versetzt und auch nicht einfach hängen lassen! Heute bin ich echt dankbar, dass ich hier so eine tolle Erfahrung machen durfte und mir scheint, davon muss ich noch lange zehren!
Heute hab ich mir mal die anstehende Arbeit genauer angeschaut. Nur mal ein Eindruck wie die nächsten Flächen aussehen, die ich die Tage räumen muss.
Davon hab ich noch hunderte Quatratmeter. Voll bis zum Rand!
Am einfachsten wäre es den ganzen Hügel abzufackeln, aber das kann ich kaum bringen. 😀 Es ist so voll, dass ich da Oben keinen Platz hab eine Feuerstelle frei zu räumen. Also muss ich ab der sechsten Ebene immer einen Großteil vom Gestrüpp eine Ebene weiter nach unten verschieben. Wie bei einem Solitär Brettspiel. 🙂 Letztendlich brauche ich aber nur die obersten Ebenen für Wassertanks, damit ich wenigstens für den Anfang 1000 L. Wasser auf Vorrat habe, falls mal kein Druck auf der Leitung sein sollte. Quasi meinen eigenen Wasserturm. Hat noch mehr Vorteile! Man kann mit Filtern experimentieren und vor allem Flüssigdünger über das komplette Bewässerungssystem verteilen. Oder Microorganismen! Da jeder Garten seine eigene Abzweigung bekommt ist das sehr flexibel. Ich könnte z.b. 100l. in einem Zwischentank mischen und überall hinschicken. Dann den Tank wieder mit der Wunschmenge füllen usw. Ein Kakteengarten hat ja ganz andere Ansprüche wie ein Wald, oder ein Mangogarten.
Heute war echt ein schwüler Tag! Immer noch Calima, grau und sehr dämpfig. Zum Rollerfahren absolut genial! Später wurde es etwas kühler und obwohl es immer wieder regnet, hat es um 1:00 Uhr noch 23°C. Um 23:00 Ubr waren es noch 27°. Ein warmer Wind und immer wieder ist die Stimmung wie kurz vor einem Gewitter, aber es kommt keines. Jetzt regnets wieder. Herrlich! Es reinigt die Luft, ist erfrischend, aber leider wird es nie richtig nass. Hab zum ersten mal beim Wohnwagen das große Fenster Richtung Meer offen. Toll, als säße ich im Freien. 🙂
Endlich kann ich mich auch im Park über den ersten Wachstum freuen!
Zum Beispiel diese Morning Glory, klettert täglich beim Bambus einen Knoten höher. Man muss die Babys am Anfang vor den Eidechsen schützen. Zumindest wenn man es eilig hat. 🙂Sicher hängen schon an die ersten hundert Physalis Lampions rum.Die ersten Pepperonis.Und auf der vierten Ebene steht der zweitgrößte Orangenbaum voll in Blüte. Bisher der hinterste „Eckpfeiler“ von meinem Garten. Da er schon mannsgroß ist, lass ich die Früchte dran. Wenn das Lüftchen vom Meer her kommt bläst es den Duft direkt in den Wald. Ich freue mich vor allem über den zeitlichen Versatz, bei den Orangen! Denn der ganz große Baum, neben dem Wohnwagen, treibt schon viele viele viele Früchte. Dieses Jahr macht er sicher schon 100 Orangen auf einmal! 🙂 Auch der sechste Baum, ein Navel, treibt schon wieder ganz gesund voran. Jetzt hinkt nur noch eine Valencia Orange hinterher. Auch durch diese Umstände hat mittlerweile jeder Baum sein eigenes Timing. In ein paar Jahren kann man hier täglich ein paar Orangen einsammeln und mit fünf Sorten frische Säfte pressen. Ist das nicht traumhaft?
Es hat geregnet! 🙂 Gestern konnte ich noch die trockene und damit leichtere Erde transportieren. Die Tage kann ich alles staubfrei verteilen. Perfektes Timing! Heute Morgen war ich extrem müde und spürte noch Nachwirkungen von meiner Nachtschicht und dem sportlichen Rumwerfen von der Erde! Aber alles in allem fühle ich mich noch fitter als bei den letzten großen Aktionen.
Immer öfter mache ich nachts kleine Spaziergänge durch den Park und den Wald. Mystisch! Beim Wohnwagen ist es manchmal stockfinster, weil die nächsten Lichtquellen mindestens 140 m. entfernt sind. Für so eine zentrale Lage hab ich relativ wenig Lichtverschmutzung, was für die Vögel das reinste Paradies ist! Vielleicht brüllen die hier deshalb so zahlreich rum!? Im Vergleich wirklich auffallend! Schön!Auch beim Blick zur Hauptstraße sieht man nur leichte Reflektionen auf dem Bananenzelt. Die Plantage links, sorgt auch für einen großen Nachtschatten. 🙂
Muss gleich noch einen zweiten Spaziergang durch alle Gärten machen. Es ist ganz leicht dämpfig, aber ich liebe das! Entweder duftet es nach Orangenblüten, nach Blumen, oder nach Outback. Letzteres geht in Richtung Harz, Eukalyptus, Erde und Teebaum.
Gestern und heute hab ich meine letzte Erde geholt, die ich bei meinem Freund und ehemaligen Nachbarn Giovanni in der Not zwischengelagert hatte. Damals hatten wir Ausgangssperre und ich musste sie nachts rüber schleppen, damit mir niemand dumm kommen kann. 144 Schubkarren bei Mondlicht.
Zum Glück hat Giovanni eine Rampe auf seiner Finca! Die konnte ich mit meinen Rollstuhlrampen kombinieren, um volle Schubkarren auf den Laster zu schieben. Es wäre eine Qual, wenn ich es eimerweise hoch schaufeln müsste. Auch beim Ausladen sind die Rampen ein großer Gamechanger und sie haben sich bereits vielfach ausgezahlt!Heute Morgen. Den Laster hatte ich bereits letzte Nacht randvoll gefüllt.Heute Morgen musste ich nur noch einen weiteren Laster voll Erde holen, der punkt 12:00 Uhr abgeladen war. Ab 13:00 Uhr kann man bei dem Wetter kaum mehr arbeiten! Gestern war es auch um 22:00 Uhr noch ziemlich warm!Teide am Morgen.Gestern Abend. Unsere treue Seele Geza kam noch kurz rüber um mir zu helfen. Der hat eigentlich selber richtig viel Arbeit!Reicht üppig! Nur noch verteilen.
Herrlich! Jetzt muss ich nur noch die Kiste zurückbringen und dann darf ich mit meinem Roller durch den Sommertraum flitzen.
Das geht auch noch ne Weile! Die gute Nachricht meiner Nachbarin war heute, dass ich am 23. und am 28. Juni große Feuer machen kann.
Heute verbrachte ich nochmal viele Stunden damit all die Dornen aus dem Baum zu wursteln! Die meisten Dornbüsche steckten mit ihren Wurzeln genau zwischen den Stämmen und teils unter den Wurzeln der Feige. Jedes Stöckchen bleibt beim wegwerfen an den Handschuhen oder am Hemd hängen und schlägt erbarmungslos zurück. Umso befriedigender wenn nach einer halben Stunde mal wieder ein uraltes Stämmchen mitsamt Wurzeln aus dem Boden kracht! Hinter der Feige ist der neue Garten von gestern.Mit dem Blick nach links könnt ihr zum ersten mal die Fortsetzung dieser Ebene sehen. Der Pfad geht noch einige Meter bis zur Grundstücksgrenze. Vielleicht nenne ich den Garten irgendwann Arena, weil es ein traumhafter Konzertplatz wäre! Das Publikum könnte sich auf drei Ebenen verteilen. Oben ist der Wald. Ein paar bunte Bühnenstrahler und… ach, ich freu mich auf meinen Strom, dann kann ich es euch bei Nacht fotografieren. Hab ja tolle Bühnenstrahler hier! Hier will ich auch einen großen Zeltplatz freihalten, weil man den Garten von der Straße aus nicht sehen kann.Aber auch „Arena“ weil es eher schlecht um die Feige steht, nach der ich den Garten darunter benannt hatte. Termiten!Zum Glück fressen die nur die ganz weichen Hölzer, was mir Alejandro vorgestern versichern konnte. Auch die besseren Stämme sehen schlecht aus. Schade, es wäre so ein schöner Schattenspender! Bleibt er auch noch für ein paar Jahre. Vielleicht pflanze ich auch hier noch ein paar Pinien und Zedern. Dann hätte ich irgendwann einen vierstöckigen Wald.
Die Dornen haben echt schon genug genervt! Darum hatte ich gar keine Geduld mehr für all die Drähte die überall an den Mauern hängen!
Die haben sie früher alle paar Meter in die alten Mauern geklemmt, damit sie daran ihre Bananen befestigen konnten. Am Anfang lies ich sie hängen, weil ich dachte, dass man sie vielleicht mal brauchen könnte. Aber oft hängen auch noch diese schwarzen Plastikschnüre dran. Und wenn man z.b. mit dem Rechen das Gestrüpp einsammelt, verhakt sich der Rechen überall. Als wäre man mit den Dornen und Kletten nicht schon genug gestraft!? 🙂Zum Glück hab ich mir damals eine tolle Knipex in den Wohnwagen gelegt! Damit machte ich erst mal einen Rundgang und fummelte alle Drähte raus, die ich sehen konnte. Eine Erlösung!Die tollen Zauberringe hab ich mal aufgehoben. Seht ihr? Drei Einzelne.Kette! Cool ge? 😀
Zum Glück hab ich den Humor nicht verloren, sonst hätte ich heut echt manchmal rumgeflucht! Verstehen die ja eh nicht! 😉 Die Mühe hat sich echt gelohnt, weil sich mein Garten-Feng-Sushi schon wieder verbessert hat! Kennt ihr nicht? Ja, ich benutze gerne Fremdwörter die ich selber nicht versteh. Nur um die Leute zu imprägnieren!
Es war zwar ein sehr schlechtes Spanisch, aber Spanisch!
Es war wie ein Krimi: Die Szene begann mit irgend einer Gewalt im Treppenhaus. Dann rief jemand durch die Tür, um dem jungen ängstlichen Polizisten dahinter eine letzte Chance zur Flucht zu geben. Was der auch tat. Als der junge Polizist später wieder von aussen an die Tür klopfte, sah er ein paar Schuhe verstreut rumliegen. Dann klopfte er immer wieder und wiederholte diesen Satz: „Como estas como Mustava?“ 😀 „Wie gehts dir wie Mustava?“ 🙂 Kann mich allerdings nicht mehr daran erinnern, ob der erste Teil auch auf Spanisch war. Es kommt mir jedenfalls so vor! 😉