Duftgranate

Juhuu, der große Orangenbaum geht schon wieder voll in Blüte! Und es hängen sogar noch drei Früchte dran. Das gefällt mir so an Orangen, dass zumindest manche Sorten gleichzeitig wachsen, blühen und Früchte tragen.

Der große Orangenbaum steht genau im Wind und es bläst den Duft direkt ins Vorzelt und in den Steingarten.

An den kleinen Bäumchen entferne ich dieses Jahr alle Blüten und trockne sie für Tee. Erstens sollen die Bäumchen vorerst im Wachstum bleiben und zweitens lockt der unwiederstehliche Duft auch Schädlinge an, die den kleinen Pflanzen noch richtig zusetzen.

Auch dem Hibiskus geht es prächtig! Er liefert schon wieder bis zu drei Blüten täglich die man schon aus der Ferne sieht. Der Sichtschutz ist ein toller Nebeneffekt!

Heute ist wieder ein schattiger Tag mit gelegentlichem Niesel. Herrlich! Wenn man sich mal daran gewöhnt hat, dass es immer warm ist, freut man sich über solche grauen Tage! 🙂

Favorito

Die Tage schaue ich mich Abends an der Küste um.

Wenn man sich auskennt bekommt man so viel geboten! Mein Garten liegt in dem mittleren Grünstreifen, oberhalb von dem Felsen. 🙂 Da ist so ein dunkelgrüner Fleck über dieser grauen Mauer.

Es lohnt sich jeden Hügel abzulaufen, weil man alle paar Meter viele unerwartete Entdeckungen macht.

(Mit weissen Punkten Markiert) Mein erster Lieblingsplatz ist nichtmal 800 Meter entfernt. 140 Meter davon sind mein Privatweg. 🙂 Hier sitze ich 100 m. über dem Meer.
Man hört links ein tiefes mächtiges Rauschen und rechts hört man die Wellen ganz hell an der Wasseroberfläche zischen. Unten drücken die Wellen manchmal mit einem dumpfen „Fump“ gegen der Berg.

Es ist so facettenreich und intensiv! Dann noch der Geruch und die Farben! Und doch fragt man sich, ob man nicht etwas vom Leben versäumt, wenn man die anderen Plätze noch nicht getestet hat!? 😀

Achja, neuerdings hab ich ein Luftkissen dabei. Damit kannste schwebend träumen.
Das war gestern. Wenn es über La Palma Wolken hat, verkürzt das auch unseren Tag.
Heute entschied ich mich die tiefste Fläche zu testen. Ganz draussen, auf dem untersten Hügel, hört man das Meer von drei Seiten und noch weiter draussen wird es immer besser! Aber das ist auch eine kleine Wanderung, die man nicht jeden Abend haben muss.
Hier sind zwei Punkte markiert. Seht ihr den Schatten beim linken Punkt?
Bei dem Punkt saß ich heute. Links davon ist der Boden ganz ausgehölt! Lohnt sich echt das Ganze mal im Internet anzusehen! Aber ich halte mich eh von den Kanten fern! Jetzt noch drei mal mehr! Reicht auch so! 🙂
Das Beste ist, was es in 200 Metern Strecke zu entdecken gibt!
Es ist auf 50 Meter Höhe auch schön und man sieht das Licht aus einem anderen Winkel. Aber ich lauschte dem Wasser und konnte mich genau an den Klang von Gestern erinnern. Hier rauscht es mehr wie aus einem Brei! 😀
Da oben hört man es genauso intensiv, aber viel differenzierter.
Habs beim hochlaufen nochmal verglichen. Das ist echt ein besonderer Platz und man hat wirklich noch genügend Abstand vom Abgrund!

Waldweg

Eigentlich wollte ich was ganz anderes machen, aber die Sonne trieb mich in den Wald. 🙂 Dabei war es noch ein herrlich milder Tag mit viel Schatten!

Bisher musste man Limbo Tanzen um durch den Wald zu kommen!
Nach acht mal laufen hatte ich schon einen gepflegten Waldweg. In dem Bereich musste ich mehr schneiden als mir lieb war! Zwei Sorten sind anfällig für Termiten. Die versuche ich durch einige Pinien zu ersetzen. Die schießen wannsinnig schnell in die Höhe und lassen sich gestalten.
Von der anderen Seite. Hier komm ich durch wenn ich den Hang runter gestiegen bin.

Apropo`s Hang: Den Weg nach oben hab ich heute auch schöner frei geschnitten und viele Treppen in den Boden gehackt. Man muss sich auskennen, aber dann kann man jetzt sehr gut freihändig, oder mit Einkauf die Abkürzung nehmen.

An zwei Stellen pflanze ich jetzt das ganze Dornenzeugs ein, weil das besser ist als jeder Zaun!

Tamarillo

Haha, eigentlich wollte ich ein Bild mit dem neuen Bäumchen zeigen, aber der Garten ist doch so groß, dass so ein kleines Pflänzchen auf dem Foto fast verschwindet. Später begrüsst der Baum einen mit seinen großen herzförmigen Blättern. Diese Baumtomaten kann man essen, aber naja!? Vielleicht mit gutem Dressing, oder studiere ich mal Rezepte, wenn es die erste Ernte gibt.

Hab ihn ziemlich an den Rand gesetzt. Das werden eh keine großen Bäume und die besten Plätze will ich lieber für Mangas freihalten.

Also muss ich den nächsten Garten räumen, damit ich endlich einen Platz für die weniger wichtigen Bäume hab. Klingt jetzt irgendwie auch doof. 🙂 Für mich sind das oberste Ziel: Mangas, Avocados, Orangen und Maracujas. Eine gute Manga beendet man fast immer mit dem Wunsch, noch eine zu essen, weil es kaum etwas leckeres gibt! Papayas sind manchmal auch toll! Wenn man glücklicherweise ne gute Sorte erwischt. Sonst braucht das auch kein Mensch! Guaven sind in Smoothies ganz toll, aber das müsste ich jetzt nicht jeden Tag haben. Die Pfirsiche von Jabier waren auch toll! Aber z.b. den stacheligen Guanabana kenn ich noch gar nicht. Das Wundermittel gegen Krebs, soll wirklich sehr gesund sein, aber auch so schmecken. 😀 Sowas hab ich lieber im Feigengarten stehen, in den man nicht jeden Tag kommt. Und die Feigen? Hab eben eine schöne fette von Chris probiert. Nicht so schlecht wie ich sie in Erinnerung habe, aber naja. 😀 Vielleicht gewöhne ich mich noch daran!?

Mehr Fici!

Habt ihr gewust, dass „Fici“ die Mehrzahl von Ficus bedeutet und, dass all die unzählgen Sorten kleine Feigen tragen? Gestern fand ich ein paar Früchte auf einem Ficus mit kleinen Blättern. Ich wollte ja schon immer eine Fici Farm, weil die kleinbättrigen Sorten ideal zum gestalten von Bonsai Bäumchen sind!
Die alten Wasserkanäle in meinem Park wären ideal um dutzende Töpfe in einem Durchgang zu gießen!

Ich weiß man sieht noch nicht viel! 🙂 Aber manchmal dokumentiere ich so einen Start, damit ich im Nachhinein das Datum mit Vergleichsbilder zur Hand habe.

So wie z.b. das hier, von meiner traurigen Bouganville, am 31 März:

Die große prächtige Bouganville hüpfte fast schon über den Jordan.
Sechs Wochen später: Die ersten Triebe sind schon einen halben Meter lang, richtig Fett und prächtig! Jetzt pumt sie den Saft wieder hoch bis in die Spitzen und treibt aus jeder Ecke.

Schwung

Immer noch von dem gestrigen Forschritt motiviert, zog ich die Aufräumarbeit heute gleich noch mal ein paar Stunden durch. Der neue Gestrüpp-Sammler ist der absoute Gamechanger! Die Nachbarn schauen ganz interessiert zu und finden es klasse!

Das wird der Übergang vom Mango zum Orangengarten. Wird noch barrierefrei.
Von der anderen Seite: Hier war ein Berg von einem Gestrüpphaufen. Vier mal laufen und es war weg. 🙂 Das wäre ein schöner Platz für eine kanarische Palme. Will gut überlegt sein, denn wenn sie mal steht, darf man sie weder umsetzen noch abschneiden.
Das braune Zeugs sind ganz schlimme Kletten Pflanzen! Die kleben sogar an der Haut fest. Doch noch unangenehmer ist, dass sie mit Dornengestrüpp durchwachsen sind. Die sind so trocken, weil ich sie vor Wochen schon abgeschnitten hatte.
Diese Gummibaum artige Pflanzen, auf die sich die Kletten stützen, müssen auch weg.
Jetzt können die Physalis sich vor der Mauer sich breit machen.
Rechts hab ich hinter den Steinen etwas Erdreich in die Mauer eingearbeitet und eine kleine Palme eingepflanzt. Darunter gibt es genug Platz und Erde, damit sie groß werden kann.
Hinter der kleinen Palme wurde heute ein kleiner Pfad in den Feigengarten frei.

Zentrum

Genau in der Mitte liegt der zukünftige Mangogarten. Zwischen neun geplanten Manga-Bäumen setze ich noch weitere Sorten, wie Tamarillo, Avocados und Guaven. Vier Bäumchen drängen jetzt schon auf ihr neues Zuhause! Das große Aufräumen war daher dingend nötig!

So sah das vor zwei Tagen noch aus.
Heute. Auch ich sehe den Garten heute zum ersten mal zusammenhängend.
Über 40 Jahre hat sich hartnäckies Zeugs festgewurzelt.
Biomasse ohne Ende!
Und Dornen!
So sah es heute Abend aus. Eine kleine Holz-Terrasse wäre über der sichtgeschützten Ecke schön! Vielleicht mit einer Palme in der Mitte. Ein dreieckiges Sonnensegel wäre auch schön!
So sieht man von der Ecke runter. Dort wo meine Jacke hing, könnte man ein Zelt verschwinden lassen. Der Gestrüpp-Sammler im Vordergrund ist genial und hat mir viele Stunden Arbeit gespart! Diese Idee verhilft mir zu Quantensprüngen und ohne wäre das Aufräumen in der Zeit gar nicht möglich!
Man fühlt sich hier richtig wohl! 60 – 70 Meter von den zugänglichen Grundstücksgrenzen entfernt. Die Bäumchen kommen nach und nach weg, spätestens wenn sie von meinen neuen Bäumchen verdrängt werden.
So sieht es jetzt aus wenn man in den Park kommt.
Der weiße Fleck auf der Hochebene ist der Wohnwagen.

Der Sammler

Überall liegt trockenes Gestrüpp, das ich nicht immer vor Ort verbrennen kann. Also muss ich es irgendwie aus dem Tal hoch schleppen. Das Dornengestrüpp will man auch nicht in Eimer stopfen! Kleinschneiden frisst viel Zeit und Eimerweise will man eigentlich erst gar nicht anfangen. Vorher erfinde ich irgend eine simple Lösung die mir viel Zeit spart!

Das ist ein erster Materialtest, mit der günstigen Ani-Unkrautfolie
Jetzt kann ich das Teil einfach neben einen Gestrüpphaufen legen…
Zeugs drauf werfen…
..und einfach zupacken.

Damit packt man automatisch eine Rolle, die nichts verliert und die man sogar über der Schulter tragen kann. Auch wenn „der Sammler“ mit Dornen gefüllt ist! Das Ausleeren klappt auch super und man kann den Inhalt leicht über einer höhere Feuerstelle kippen. Mit 4 – 5 Runden kann man damit ganze Berg verschwinden lassen!
Jetzt war ich ganz motiviert am Aufräumen vom Mango-Garten, damit ich den endlich mal als ganzes sehen kann. Dann regnet es! 🙂

Blinder Passagier

Die Fliege findet das anscheinend voll toll auf dem Karussell, weil sie kommt immer wieder und manchmal setzt sie sich auch außen auf die Eislöffel. 🙂