Heute Morgen war ich schon beim Notar um meine Rechnung zu zahlen. Jetzt müsste mit Steuer und alles drumherum erledigt sein. Danach nutzte ich gleich den Schatten der kühlen Wolken und schubste schnell noch 9 Schubkarren auf den Hügel. Kurze Pause!
Inzwischen brachte Manuel fünf Kastenwägen voll mit Steinen, die er los werden wollte.Das ganze Volumen der rechten zwei bis drei Meter hat er mir damit erspart! Ein Segen! 50 weitere Schubkarren hab ich die Tage noch oben drauf gepackt.Und sobal es aufhört zu regnen mach ich weiter! Es ist total angenehm zum arbeiten und es staubt nicht!so sieht man es besser. 🙂Jetzt hat der Steingarten, der am Anfang praktisch nur ne schmale Mauer war, fünf bis acht Meter Breite und man kann so richtig schön drauf rumlaufen.Aber das beste an dem Regentag ist, dass der neue Avocadobaum einen Schontag bekam um sich nochmal zu fangen! Wir haben ihn heute auf zwei Meter Höhe gekürzt.
Nach einer seltenen Migränenacht, verlies ich das erste mal den Wohnwagen und war gerade mal halbwegs ansprechbar. Schon hörte ich das typische Lockruf-Pfeifen von Manuel. 🙂 Da stand er vor mir, mit einem drei Meter langem Avocado Baum auf den Schultern. 🙂 Die nackten Wurzeln machten sofort klar, dass gleich gehandelt werden muss! Schnell nachdenken! Wohin damit? Ok, Eingang Mangogarten, gleich hinter meinem geplanten Busch. Zum Wasser anschleppen hats gerade noch gereicht, aber beim Buddeln konnte ich wegen meinem Kopfweh nichtmal helfen. Ich darf ja eh nicht zu nahe treten! 😉 😀
Sobald er sich gefangen hat, wird er auf etwa 2 Meter zurück geschnitten. Das müssen wir aber noch ausdiskutieren und eine sinnvolle Mitte finden, zwischen Manuel`s Fruchtbaumwissen und meinen Bonsai-Regeln. Hab sogar den ersten Teil von meinen japanischen Bonsai-Meisterwerken dabei. Auch um manchen Freunden die gröbsten Fehler zu zeigen! Die Kanaren mögen viel Erfahrung mit Bäumen haben, aber schneiden kann sie hier keiner! Das ist wirklich eine totale Katastrophe!!! Mir wird jedenfalls ganz schlecht, wenn ich nur daran denke, was für einen Mist die hier zusammen stutzen! Mir ist aber auch klar, dass ich meinerseit ebenfalls noch „Adam & Eva“ über die Pflanzen hier lernen muss! Die Kombination aus dem zusammen getragenen Wissen wird interessant werden! Was manchen Freunden, nach den ersten Kostproben, auch schon einleuchtet.
Hoffentlich schafft er es! Inzwischen bin ich mir sicher, dass diese Stelle für ihn perfekt wäre und er hier richtig groß werden darf!
Inzwischen gehts mir wieder richtig gut! 🙂
Es hat wie fast immer 25°C. aber ohne Schatten fühlt sich das an wie im Backofen! Fast das ganze Grünzeugs wird für die Mangas ausgeräumt.Man sieht ihn schon von oben. Gleich vor dem Bambus. 🙂 Ja ich weiss! Gestrüpp! 😀
Endlich konnte ich zum ersten mal über den Hügel zu meinem Hinterausgang aussteigen und zur Küste laufen.
Dort oben sieht es erst mal so aus. In die andere Richtung kann man innerhalb einem Kilometer Radius die wichtigsten Läden erreichen. Der Gemüseladen und der Tiefkühlkostladen sind nur 300m. entfernt.200 m. weiter unten, steht man schon in der Natur und bekommt erst mal das hier geboten.
Jetzt steh ich bereits auf dem unteren Hügel. Der Geruch vom Meer ist hier sehr intensiv, weil man hier bereits auf einer schmalen Halbinsel steht. Das hat mal wieder richtig gut getan das Meer zu spüren!Die Sonne geht hinter dem rechten Hügel von La Palma unter und das ganz schön schnell!
Hier geht es wieder hoch.Noch ein Stück und man sieht die große Palme, die sonst immer in meinen Abendfotos zu sehen ist.Zwischen dem linken Pfosten und dem weißen Haus ist mein Grundstück. Und da gehts gleich ganz schön steil runter!
Links steht ein Tamarillo, der auch als Baumtomate beschrieben wird. Es gibt gelbe und rot-orange farbene und er wusste jetzt nicht sicher welcher das hier ist. Darum bekomme ich morgen wahrscheinlich noch einen, dann hab ich auf jeden Fall Beide. Rechts steht ein Avocado, den er aus einem Kern gezogen hat.
Nachdem ich Tamarillos nur zwei mal probiert hab, könnte ich den Geschmack kaum beschreiben! Chris empfihlt sie einfach geschnitten mit Olivenöl. Im Salat könnte ich sie mir auch vorstellen. Jetzt sollen sie erst noch ne Weile in ihren Töpfen stehen, bis ich die richtigen Plätze gefunden hab.
…seit langem! Endlich konnte ich wieder draussen Laufen gehen! Meine Zeitfenster für Sport sind zwischen 6:00 und 10:00 Uhr, sowie von 20:00 bis 23:00 Uhr. Bereits früh klingelte der Wecker und es war noch dunkel, als ich meinen Kaffee aufgesetzt hab.
Bin bei 20°C. in den Sonnenaufgang gerannt.Da ging mir das Herz auf! Der Geruch vom Meer und da unten liegt sie: Meine Laufstrecke.
Die ersten 10 Km. liefen super! Hab immer noch weniger als 64 kg. und meinen Sport hatte ich ja täglich!
Heute Abend darf ich endlich, zum ersten mal, über meinen Hügel steigen und den Sonnenuntergang von der aus Küste betrachten. Davon werde ich dann natürlich gleich berichten!
Zu meiner Lage: Die Häuser links, gehören zu meiner oberen Straße. Gut 100 Meter darüber liegt mein oberer Ausgang. Wenn ich also heute Abend dort runter laufe komme ich erst auf den linken Hügel, dann auf den rechten. Bilder folgen am Abend.Noch eins vom schönen Nachbartal.
War auch schön wieder manche alte Nachbarn zu sehen. Selbst der eine, der immer grimmig dreinschaut, hat mir ganz freudig gewunken! 🙂 10 vor 10 war ich zurück und konnte frisch geduscht bei immer noch frischen 20° C frühstücken.
Das Wetter ist so traumhaft! Ab heute kommt wieder der erste Calima. Der hat jetzt halt auch wieder Ausgang. 🙂
Sehr euch mal das Teil an, welches beim Buddeln ans Licht kam.
Der war sicher 12 cm Lang und megafett!
Zum Glück kann ich wieder mit der lichtstarken Kamera knipsen, weil es war bei den nächsten Bildern schon ziemlich dunkel.
Gelegentlich schubs ich mal wieder ein paar Schubkarren auf den Hügel.Als es für den Lärm zu spät war, rugelte ich noch einen Fels duch die Landschaft. Den setz ich als Grundstein für eine kleine Mauer.
Sieben Meter vor der unteren Grenzmauer senkt sich die Straße Richtung Tal. Diese Ecke sollte ich auffüllen, bevor ich die Fläche dahinter aufräume und alles auf den Hügel schiebe. Sonst trag ich es erst weg und muss das Material nachher wieder anschleppen.
Die Tage war ich immer etwas sprunghaft. Mal ne halbe Stunde aufräumen, dann mal wieder eine Stunde Bäume rausreissen. Stecklinge machen, mal wieder was einpflanzen und wenn es etwas abkühlt, auch mal wieder ne Stunde buddeln. Beim Buddeln für den Hügel kam dieser Brocken hier zum Vorschein:
oder? wie würdet ihr den hinstellen? 😀 Natürlich hab ich das Steinchen mit den weissen Flechten nachträglich reingesteckt. 🙂Nur mal ein Schnappschuß von der Seite. Das ist echt ein Brocken für den Hügel! Sicher 70 cm hoch. Mein Gartenzwerg! 🙂
Noch ein paar Bilder vom Rundgang:
Nichts gegen das Handy, aber die Kamera macht schon viel bessere Fotos!Der Wald ist noch nichtmal aufgeräumt, aber die erste Yukka steht. An der Stelle soll wieder eine Art Raumteiler zwischen dem kühleren und dem helleren Waldabschnitt wachsen. Die Palme davor lebt auch schon wieder auf.
Schatten kann man an der Stelle auch nicht genug haben! Links davon sind ganz viele schöne Farne. Alles was im Wald steht muss auch längere Zeit ohne Bewässerung auskommen.
Hier steht die zweite Yukka. Das wird der Empfangswald und ab der Yukka sind es noch neun Meter bis zum zum Aufstieg. 🙂 Hier ist der Ausgang vom Mangogarten Richtung Hochebene, auf der der Wohnwagen steht.
An der Stelle wil ich viele Yukkas und Bouganville setzen, damit das alles, wie eine Trennwand, komplett zuwächst! Dann muss man links um den Baum herumlaufen. Würde ich das jetzt nicht gleich durchziehen, würde ich mir in drei Jahren sicher Vorwürfe machen. Dann würde ich vor der ersten prächtigen Pflanze stehen und denken: Ach hätt ich doch damals gleich mehr davon gesetzt.
Heute bekam ich 15 Yukka Ableger. Man könnte sie direkt in den Boden stecken, aber dann müsste ich zum Giessen auch immer rumlaufen.
12 Stück bekamen jetzt erst mal gemeinsam einen Topf, bis sie die ersten Wurzeln bilden. Eine mit Wurzelansätzen bekam einen eigenen Topf……und zwei Weitere kamen direkt in den Wald, bzw. eine steht jetzt im Park.
Auch keine leichten Entscheidungen! In den ersten Jahren könnte man sie zwar zur Not nochmal rausreissen und umsetzen, was natürlich nicht ideal wäre! In 6 – 10 Jahren, könnten z.b fünf verwöhnte Exemplare, so groß wie haushohe Wände werden, die völlig blickdicht sind. Die Stämme bekommen später mal mehr als einen halben Meter Durchmesser. Damit haben die Wurzeln auch das Potential Mauern zu beschädigen, wenn sie zu nah stehen.
Sie könnten einen auch übelst stechen, wenn sie z.b. zu nah am Weg stehen! Jetzt ist also die Frage, wo stell ich die Dinger hin, dass wir in zehn Jahren z.b. mal gemütlich ums Feuer sitzen, oder sonstwas in sichtgeschützten Zonen machen können? 😀
Ähnlich ist es mit Bouganvillen, von denen ich eigentlich so schnell und so viele wie möglich für die Zukunft setzen sollte! Einmal festgewurzelt, sind diese absolut dankbare sorglos Pflanzen! Sie sollen meine unteren Terrassen zum Nachbar hin dicht machen. Bereiche vom Park und vom Wald verschwinden lassen und ich denke sogar schon darüber nach, die komplette Eingangsseite damit dicht zu machen. Ein paar Stahlpfosten und Drähte und sie würden mir ganze Mauern, oder Zäune ersetzen! Ich hätte auch genug Armierungseisen um damit ein schönes Pavillion zu biegen. Einmal zugewachsen würde es über die Jahre formtreu verholzen. Mit ihren Stacheln machen sie absolut dich und vor allem blühen sie fast immer! Man könnte sie auch mit der Heckenschere stutzen.
Also leite ich mal eine kostengünstige Massenvermehrung ein.
Hoffentlich klappts! Rechts drehen sich nach zwei Wochen bereits die ersten Spitzen wieder nach oben. Links sind auch die ersten Kaper-Stecklinge dabei. Auch unproblematisch und es sind sehr schöne Pflanzen, die ich sogar gerne auf meinem neuen Hügel sehen würde!Ein Klick aufs Bild führt zu einem weiteren Bild, mit der ganzen Pflanze drauf.
Juhuu, ab heute kann ich wieder mit dem Laptop schreiben. Eben fand ich eine Lösung, wie ich damit über das Handy online gehen kann. Über bluetooth hat es nicht geklappt, aber über das schnelle USB-C Kabel ist es mir eh lieber! Ein weiterer Vorteil, ausser der Tastatur zum Schreiben, dass ich wieder mit der Fotokamera fotografieren und die Bilder wieder ganz einfach auf das Laptop schieben kann. Wunderbar, wie schnell ich wieder schreiben kann! 😀 Und schlimm, was ich mit dem Handy immer korrigieren musste! 🙂 Hatte mich so gut mit meiner Situatiom arrangiert, dass ich mich jetzt richtig verwöhnt fühle!
und er lebt! ❤ Zu den älteren Pflanzen werde ich auch in Zukunft eine ganz besondere Beziehung haben! Wir waren eben noch allesamt damit beschäftigt unsere Wunden vom Umzug zu lecken und das Ganze einfach möglichst unbeschadet zu überstehen. Darum kann ich mich auch über jeden frischen Trieb freuen und es bedeutet mir viel, wenn das Leben wieder aufblüht!
Seht mal wie der aussah. Das war wirklich richtig traurig und dabei hatte er da schon das schlimmste hinter sich! Fast alle Pflanzen sahen so schlimm aus, dass ich mir schon gut zureden musste!