Bei „Blondy“ war das Gehäuse gerissen. An der Stelle verhindert das Gehäuse, dass das Instrument nicht von den 21 Saiten wie ein Bogen gebogen wird.
fixed!
Auch nach dem 5-Millionen-Kundendienst bin ich mit der Maschine noch lange nicht zufriedene! Mal lässt sie manche Betonungen aus und bei Erschütterungen spielt sie gelegentlich zu viele Töne ab. Also zu unempfindlich und zu empfindlich zugleich. Das spiegelt meine allgemeine Problematik ganz gut wieder! 🙂
Im nächsten Bild seht ihr die einfachsten, aber zugleich auch anfälligsten Instrumente. Sie sind hauptsächlich für den Basskick und den Bass zuständig, warum es mich auch tierisch nervt wenn so eins ausfällt!“ Die werd ich jetzt so oft überarbeiten bis sie endlich perfekt sind. Zumindest der erste Test gestern Abend war perfekt!

Es gibt noch mehr spannende Sachen zum antesten, denn ich lies mich beim Reiff nochmal ausführlich beraten und brachte für jede Situation das beste Material mit das man finden kann.

Jetzt muss ich die neuen Verschleißpads nochmal erneuern und mit verschieden dicken und harten pads experimentieren bis ich die Endlösung gefunden hab. Die bei jedem Modul anders aussehen wird.

Die Bremse hatte ich lange nicht mehr benutzt, da mir vor lauter Elektronik die Beinfreiheit gefehlt hat. Jetzt hab ich alles aufs Nötigste reduziert und das Set auf beste Performance modifiziert.


Aber das beste daran ist die neue Rückholfeder, die man mit einem Griff aushängen kann. Wenn die ausgehängt ist, dann dreht sich gar nichts mehr!
Das ist nicht nur als Montage und Transportsicherung sehr wertvoll, sondern verhindert auch, dass jemand in den Pausen an der Maschine rumdreht. Wenn man die Maschine rückwärts dreht, gehen eben die Zungen kaputt, die ich im ersten Bild gezeigt hab. Musste ich schon so oft reparieren und die Arbeit ist soo unangenehm, weil man nicht dran kommt. 🙂 Daher freu ich mich riesig über die neue Fuß/Hand- Bremse!
So mach ich jetzt Schritt für Schritt weiter, bis die Maschine aufhört zu nerven! 😀
…geht an die Substanz. Die Steuerleitungen, über die meine Einzelkomponenten kommunizieren, sind sehr empfindlich! Früher hab ich einmal versehentlich die Batterie kurz drauf gestellt und danach waren alle Signale durcheinander. Die Instrumente spielten falsche Klänge ab und machten verrückte Dinge. Damals wurde das ganze Wochenende zum Horror! Zumindest für mich. 🙂


…lief auch super! Im Weleda Park spürt man so ein schönes Urlaubsfeeling, dass ich bereits 2 Stunden früher zu Spielen anfing. Es war richtig viel los und eine super Stimmung! Leider ging meine bessere Batterie kaputt, was sich bereits über die letzten vier Wochen angekündigt hatte. Jetzt hab ich gleich zwei, bei verschiedenen Händlern bestellt, damit bis Samstag wenigstens eine bei mir ankommt. Ein „Rüttelschutz“ steht neu auf meiner To-do Liste.
Meine persönliche Betreuerin Claudia stand sofort mit einer Kabeltrommel da und ermöglichte mir das weiterspielen an einem schönen Standort. Auch sonst waren die Maschine und ich allerbestens versorgt. Ein Traum!
Am Sonntag kam ich auf 7 Stunden mit gut 35 000 Umdrehungen.
Achja und mein alter Freund/Bruder/Sitarmeister Tommy hat mir endlich eine verbesserte Sitartechnik attestiert. 🙂 Nach Jahrzehnten. 😀
Seit meiner Heimkehr bin ich schon wieder rastlos am Schrauben, aber davon berichte ich gleich, in ein paar extra Beiträgen.
Fotos hatte ich vor lauter `lass mich auch noch mit´ leider mal wieder vergessen. Aber es gibt eines von dem schönen Hotel, das ich im letzten Beitrag schon erwähnt hatte. Hinter dem „Schönblick sieht man durch den Wald bis ins Tal. 🙂
Nach zwei Stunden Fahrt konnte ich das erste mal die komplett überholte Maschine aufbauen. Prompt kamen sich die ersten Bauteile in die Quere, weil man einfach nichts verändern darf, wenn die Maschine nicht komplett aufgebaut da steht. Und ich hab viel verändert! Das Problem ist nur, dass sie mit Flügel und Schirm gar nicht in meine Bude passt. Am Ende ging doch alles gut, oder zumindest sehe ich schon die Lösungen für alle neuen Probleme. Es war spannend, ob das Wetter überhaupt noch hält bis der Aufbau fertig ist. Ein paar Tropfen, aber es ging. Noch schnell die Sitar gestimmt und ab aufs Gelände. Eben hab ich sie noch gehört, doch kaum stand ich vor dem Publikum, kam kein Mucks mehr raus. NICHTS, GAR NIX! Alles gecheckt… neues Problem! Aufregung? Ne, aber ernüchternd ist es schon etwas. 😀 Dann bemerkte ich, dass sich bei der hinteren Box das Netzkabel gelöst hatte. Nun ging wenigstens diese, aber was ist mit dem Sound von unten? Alles kontrolliert und siehe da: Jetzt hat sich mir nach 8 Jahren zum ersten mal der Netzstecker gelöst und das zufällig bei beiden Boxen gleichzeitig. Die untere ist ja fest installiert und wird nie ausgesteckt! Ok, sound da. Kick funzt nich, bass funzt nicht, Klingelbeutel, ab und zu. Nach 3-4 Songpausen, in denen ich jedes mal kurz ein anderes Problem löste lief alles wieder! Es ist immer probematisch nach einem Kundendienst, darum ist das auch jedes mal eine große Sache für mich… 🙂 Die Reaktionen waren wieder überwältigend! Entweder wird es echt immer besser, oder kommen die Leute hier immer besser drauf!? Zum Feierabend war ich gemeinsam mit Tommy essen. Wir sind echt ein lustiger Haufen… 🙂 Achja, eben hatte ich mein erstes Bier, seit ich wieder in Deutschland bin. …uiuiui 🙂
Inzwischen sitz ich im Hotel Schönblick und freu mich über mein tolles Zimmerchen. Eben war ich noch kurz einkaufen und siehe da:

Hier gibt es das originale Bundaberg Gingerbeer, wie ich es zuletzt vor 11 Jahren in Australien hatte. Was für eine Überraschung! Wie geil! 🙂 Muss morgen alles aufkaufen. Achso, sonntag, naja, egal! 😀 Jetzt leg ich trotzdem die Füße hoch und genieße meinen Feierabend. Freu mich schon auf morgen! 🙂
Am Samstag und Sonntag spiele ich beim Weleda Erlebnis Zentrum, in der Nähe von Schwäbisch Gmünd. Wenn das Wetter es zulässt werde ich dort durch den schönen Park fahren, in dem ein Markt verteilt ist. Tommy hat dort auch einen Stand und wir freuen uns jedes mal wenn wir mal wieder zwei Tage auf dem selben Fest unterwegs sind. 🙂
„Bääm!“ (wirkt es nicht ein wenig wie eine comic-Sprechblase?) Ist das eine Präsentation? 😀 Die Drumsticks bilden auf der Seite eine vorletzte Ebene. Sie sollen wie die Waffen eines Samurais hinter der Schulter vorblitzen. 😀 Die andere Seite wird später ja von der Sitar verdeckt.
Jeder Stengel wurde einzeln direkt mit einem engen Holzgewinde verschraubt. So lässt sich alles genau einstellen. Klappbar und stabil ist es auch. Mit zwei Flügelmuttern ist das Ganze schnell montiert.
Natürlich konnte ich es nicht erwarten das Ganze mit dem Helm zu sehen, voila:
Herrlich! Nach so einer Arbeit hat man echt geschundene Hände, aber jetzt kann ich mich jedes mal freuen wenn ich diese Teile auspacken kann. Happy happy happy! 🙂 Gibt noch viel zu tun!

Drei mal halbe Schlaufen annähen 3 h. 25 min. Die erste Hälfte von dem mittleren Rohr einnähen dauerte nochmal eine Stunde. Mitten in der Fläche ist es natürlich etwas mühsehlig… 🙂
Nachtrag: Das Mittelrohr war nach einer zusätzlichen Stunde fertig. Die weiteren Rohre benötigten nochmal 4h.
Kurz gesagt, kam ich insgesamt auf etwa 11 Stunden pro Flügel. Jetzt kommt gleich noch die Halterung…