Luxus!

Gestern war das Duschwasser so heiß, dass ich fast schon jaulend in die Knie gegangen bin! Heute hab ich eine Mischbatterie mit Thermostatregelung!

Obwohl es heute nicht so heiß war, blieb mir ewig Zeit, mich ganz gemütlich unter der Dusche zu rasieren!

Alles ist ganz einfach gemacht! Den rechten Warmwasserschlauch nehme ich kurz ab, um das kühle Vorlaufwasser rasch in einen Eimer abzuzweigen.

Kaltwasser klicke ich kurz daneben auf den Wasserhahn. Fertig!
Da fliesst im Verhältnis zur Gartenbrause so wenig Wasser durch, dass locker fünf Leute nacheinander duschen könnten und es käme immer noch warm!

Für 11,80 € brachte ich mir noch drei kleinere Kübel mit, damit ich nicht mehr für jeden Einzelnen aus dem Loch steigen muss!

Bevor ich weiter grabe, hab ich erst mal eine Ladung Sand verarbeitet, damit es wieder Platz gibt! Lustig: Bananentoni lachte heute auch und zeigte mit dem Finger auf die roten Sandsäcke die ich gekauft habe. Er sagte, bei mir liegt dasselbe Zeugs, wie das welches ich vorher säckeweise gekauft hab!

Vorher. Für gesiebten Schutt, immer noch beeindruckend, aber nicht schön!.
Nachher.
Vorher.
Nachher

So sieht es jetzt aus.

und so! 😊

Alles nass gemacht, zum Festtreten und Einspülen. Das wird natürlich/leider noch heller!
Es war ein Genuß, auf dem Panoramaweg Schubkarren zu schubsen, aber die Wege sind echt weit! Bergab kann ich es einfach laufen lassen und flott mitlaufen.
Ein Traum, im Vergleich zu der Schuttrutsche, auf der man überhaupt keine Schubkarre schieben konnte!

Schwarzer Bambus

Die neue Mission:

Vorher.
Nachher.

Wenn man oben reinhacken will, glaubt man auf Beton gestossen zu sein! Allein für das Stück Erdkruste brauch ich mindestens eine Stunde, weil das Werkzeug einfach nur abprallt! Erst wenn man das Ganze von der Seite zerlegt, kann man die letzten Wurzeln mit Erde von den oberen Steinen abkratzen, weil das Afrikagras richtig harte Krusten bildet!
Auch unten würden einem höchstens die Hände schmerzen, wenn man versucht den Pickel rein zu trümmern!
Wenn ich aber das lose Zeugs, mit dem Sacho, über die ganze Länge zu mir her ziehe, um es in den Eimer zu schleudern, löst sich der Sand von den Vibrationen! Also kratze ich mich seitlich durch den Untergrund.

Es gibt Schotter in allen Größen und sogar ein paar schöne Bausteine!

Der Revuelto ist allererste Sahne! 100 € gespart! Der Kies in der Schubkarre, kommt von der zweiten Siebung. Für Beton könnte man den auch drin lassen, aber für Beläge bekomme ich so eine schönere Qualtät!
Drei solche Schubkarren Kies, der sehr hilfreich ist, wenn ich mal wieder Schotter füllen und begradigen will!
Zwei Schubkarren liegen schon auf der Terrasse. Also kommt ein super Verhältnis an total sauberem Revuelto raus!

Je größer und tiefer das Loch, desto größer wird der Bambus!
Aber ich grabe natürlich auch für das Material!
Jetzt muss ich schnell ins Bett, sonst schlafe ich sofort im Sitzen ein! 🥱

Sonne, Wind und Wellen!

Nach zwei schattigen Wochen knallt die Sonne wieder von ziemlich weit oben und knallheiß auf uns herab! Seit dem brauche ich zum Arbeiten wieder ein Hemd und eine Mütze mit Nackenlappen!
Der Sonntag war ein stürmischer Traum in der Hängematte! Heute hab ich das Vorzelt wieder ausgerichtet und verbessert!
Bei der Sonne arbeitet man auch gerne im Vorzelt! Luftige 26 Grad um 17:00 Uhr!
Hier hab ich eben für den Schrank ein Brett von Hand zugesägt!

Es hat zwei Tage gestürmt! Wenn es im Wohnwagen nervt, geh ich in den Park! Hinter der Brücke ist es fast windstill!
Vielleicht schlaf ich heute Nacht unter der Brücke!? 😃

Test: Siebe für Bonsaierde.

Jetzt bin ich schon das zweite mal am Abend, direkt beim Schreiben, eingeschlafen! 😌
Mit dem neuen Weg fühle ich mich wie angekommen! Die Finca wird zum absoluten Traum!

Es geht gleich weiter mit Aufräumen! Eigentlich um Revuelto zu generieren! 🙂
Der wichtigste Weg durch das Pavillon alto war immer noch unangenehm steinig!

Vorher.
Nachher.

Jetzt gibt es wenigstens einen Pfad.

Vorher.
Nachher.

Doch ich brauch bald die ganze Fläche! Einen zusätzlichen Arbeits- und Wohnbereich mit Zeltplane, sowie einen Lagerplatz.
8:00 Uhr, jetzt grab ich ein riesen Pflanzenloch für den schwarzen Bambus. Mal sehen, ob dabei genug Revuelto ans Licht kommt.

Deadline

Eigentlich war es ganz und gar nicht meine Party, sondern es ging um Isabels Sohn, der sie aus Kannada besucht!

Santi und Isabelita

Santi kochte seine geniale Paella und auch mit diesen fantastischen Vorspeisen hat er uns absolut verwöhnt!
Mit ein paar Klängen konnte auch ich meinen Beitrag leisten!
Aber weil alles eine Tür weiter stattfindet und es sich auch um meine Freunde handelt, etikettierte ich die Party einfach zu meiner Camino Eröffnungsparty um! 😃
Diese Tage erinnerten mich an manche Heimwerkerdokus, wenn in letzter Minute noch mehrere Baustellen abgeschlossen werden, damit man fünf Minuten vor der Präsentation gerade nochmal mit dem Besen durchhuschen kann! Was für eine gesteigerte Motivation!
Früh um Acht hab ich schon gemauert, die Übergänge zur Brücke perfektioniert und fertig! Am Morgen machte ich den Weg noch nass und am Mittag schickte ich die ganze Truppe ins Tal, damit der Weg sich schön verdichtet! 😄

Vor dem Fest, holte ich mit Chris noch diesen Herd, den Küchenschrank und eine kleine Waschmaschine, von Jeannot und Bernadette.
Vier Gasflammen mit Elektroherd.
Bald kann ich mir zum Feierabend auch mal ne Pizza rauslassen! 😊

Brücke und Zählerkasten!

Das Beste war heute natürlich, dass mein lieber Jonai mir den Zählerkasten mauerte, während ich die Brücke begehbar machen konnte!

Natürlich lief ich oft rauf und runter und kam so auf meine Kilometer! 😄

Unten: So wie rechts, wird alles mit jeweils drei metrischen Schrauben befestigt. Spätestens wenn das Ganze zum betonieren umgedreht wird. Das kann noch lange dauern, weil es so schon perfekt ist und wichtigere Aufgaben auf mich warten!!
Gewinde schneiden mit dem Akkuschrauber war die reine Freude!

Auf der einen Seite fehlt noch der Übergang, aber vielleicht schaff ich das morgen früh noch. Dann könnte ich die ersten Schubkarren von ganz Unten, bis ganz nach Oben schieben! Das war mal völlig unvorstellbar!

vorher.
nachher.

Am Abend baute ich noch den schwierigeren Übergang und verbreiterte die Kurve. Das ist ja nur mal ein Pfad und wird alles noch viel geräumiger!
Das Beste ist, dass ich jetzt mit meiner Siebstation über die Hochebene ziehen kann! Beim Aufräumen von dem ganzen Geröll, generiere ich so viel Revuelto, wie ich gerade brauche!

Barfußpfad

Ein langer Tag! Um acht, baute ich erst mal ein gröberes Sieb zusammen und begann zu sieben!

Als erstes zerlegte ich den Hügel hinter dem Wohnwagen, der beim Graben vom Badpavillon entstand. Das Grobe, ca. 1 Faust groß, kommt in die Schubkarre und auf den neuen Weg, weil da konnte man sich immer noch leicht den Knöchel verstauchen! An 4 Faust großen Steinen.

Das hier hab ich dann fein gesiebt und die nächst feinere Siebung als Belag auf den Weg gepackt.

Übrig blieb allerfeinste Erde!

Dann siebte ich den ersten Revuelto Haufen, aber nur ein mal grob! Nicht weg zu denken, bei dieser Arbeit: GöGˋs Sammelmatte 2.0 😄
Hab das Ganze für das Video gefilmt.

Vorher.
Nachher.

Da ist das Ganze gelandet, damit es wenigstens mal einen schönen und sicheren Pfad gibt!

Vorher.
Nachher.

Von der anderen Seite:

Vorher.
Nachher.

Jetzt sieht man erst die Länge! 😄

Fortsetzung. Links zum Fahren und rechts, der alte Weg, den ich auch gleich rausgeputzt hab!
Von Oben:

Ich hab meine Wege gekehrt! 😄 Manche erinnern sich vielleicht, wie ich vor Wochen alle Scherben aufgesammelt hab, um sie im Pozo zu versenken!?

Bis zum Tor, sind alle steinigen Stellen geputzt und mit feinem Sand bedeckt

Ideal zum Barfußlaufen, Joggen, oder für Nachtspaziergänge!
Am Abend hat es dann gerade noch zu einer Stellprobe der Brücke gereicht. Zwei Auflagepunkte sind fix und die rechte Mauer wird auch gerade wieder aufgebaut.

Halber Mensch!

Ohne Akkuschrauber war ich wirklich nur ein halber Mensch, aber seit heute bin ich wieder vollständig! Hab sicher ne Stunde das reiche Sortiment studiert und entschied mich dann zweifelsfrei für Metabo:

Schwäbische Wertarbeit aus China! 😄

Normal würde ich denken, dass das Geld lieber vollständig in die Maschine gehen sollte und nicht ins Zubehör, aber das ganze Paket ist vom allerfeinsten! Das Angebot war bestechend und für die Finca ist so ein kompletter Koffer genial! Manchmal sind angebote super, weil die kanaren zollfrei, bzw. eine Sonderzone sind.
Alle Bits in dreifacher Länge und Aussen-Sechskant ohne Adapter! Ein 5m. Rollmeter, der mir echt gefehlt hat und vieles Mehr! Das Gerät hat Power!
Damit werde ich noch ganz oft und viel Freude haben! 🥰

Drei Schaltafeln hab ich u.a. angeschleift und mit der Japansäge genau in der Mitte durch geschnitten. 4 min. pro Schnitt und alles millimeter genau. Ein geniales Werkzeug, das mir mein alter Reporter Freund mal geschenkt hat!

Zwei von Sechs.

Einfach mal zur Zwischenplanung drauf gelegt. Genau einen Meter breit.
Pro Platte, werde ich in die Eisenträger sechs M6 Gewinde schneiden und alles an den Kanten verschrauben. Dann kommt eine Gummimatte mit Sand drauf.
Wenn die richtige Zeit kommt, kann ich die Brücke kopfüber montieren und die Verschalung, mitsamt Träger, mit Beton ausgießen! Schlanke 8cm. Das Holz kann dann weg!
Chris hatte noch die Idee, die Träger vorher mit Eisenstangen zu verbinden. Alle 20cm eine Stange eingeschweißt und am Ende noch ein Gitter rein.
Bei Jonai lerne ich noch das Betonieren, mit Additiven, Fasern und raffinierten Techniken!

Mein erstes mal!

Das ist so ein unglaubliches Gefühl! Heute war es nur eine Rollstuhlrampe und davon hab ich ja zwei! Der alte Weg ist dicht gemacht um dem Neuen zu weichen! Tagsüber gab es also gar keinen Weg mehr, was ein guter Grund ist, die Sache durch zu ziehen!

Das letzte Bild von dieser verflucht gefährlichen Schuttrutsche!
Hier beginne ich Stahlstangen tief in den Schutt zu hämmern.

Den ganzen Vormittag, verlängerte ich das Fundament meiner November Baustelle. Alles aus Schutt! Trennen sortieren, verschieben! 🙂 Am Ende wird alles aufgefüllt und teils bepflanzt.

Irgandwann bau ich hier eine kleine steile Treppe! Wie eine Kellertreppe hinterm Haus, mit Deckel!

Von Oben. „Vorher/Nachher“, entspricht Vormittag und Nachmittag.

Vorher.
Nachher.
Vorher.
Nachher.

Folgendes sieht man nach der Brücke:

Das Dunkle hab ich heute abgetragen, alles Andere hab ich im November aufgebaut. Am hinteren Ende beginnt der Abschnitt drei, bis tief in die Hochebene.

Schwarzer Flies für drei Euro, plus eine Naht und die Brücke ist von dieser Seite aus nicht mehr zu sehen!

Seht ihr? Keine Brücke! 😄

Belag.

Bis oben hin mit Schutt gefüllt! Der Belag ist einfach gesiebt. Eigentlich ein geniales Zeugs, um solche Rampen, oder Terrassen zu füllen! Es ist realtiv leicht, wenn man die Masse mit gröberem Zeugs füllt. Dann immer feiner, bis zum gesiebten Belag.
Gute Ablaufeigenschaften und hoffentlich ein schlechter Nährboden für Unkraut! Eine erdige Füllung könnte sich bei Dauerregen tonnenschwer vollsaugen und die Wand drücken.
Trotzdem ist die äussere Ecke mit Erde gefüllt. Nur so ein Blumenkasten der später mit einer zweiten Steinreihe abgegrenzt wird.
Dafür geht das Erdreich 2m tief und breitet sich wie ein Kegel nach unten aus. Oben investierte ich ein riesen Paket Kokossubstrat, um ein ganz besonderes Pflanzenloch für eine lange Zeit vorzubereiten!

Lange schon, wollte ich so früh wie möglich, die erste Riesengranadilla genau an diesen Spot setzen, damit die schonmal abgeht!!

Unten: Am Ende des Brückenpfeilers, markiert ein 2,5m Stab, wo ein Eisenträger liegen könnte. Jetzt geht die Arbeit da drüben weiter.

Mesa

Mike lud mich zum Frühstück ein und auf dem Heimweg, sah ich diesen Tisch, neben einer benachbarten Mülltonne stehen.

Der passt doch super zu den Fincastühlen! 🙂 Jetzt stehen hier drei vierer Sitzgruppen, mit einem runden Tisch und zwei Stühle extra.