Op lief gut!

vielleicht hab ich anschließend den ganzen Tag verschlafen, weil ich am Morgen schon so früh wach war. Der Arm ist jedenfalls noch dran und er zappelt auch noch! 🙂

Hier bekam ich die schicken Bauteile aus meiner Schulter, die doch wirklich sehr gut an meine Musikmaschine passen könnten.!

Heute bekam ich ein Einzelzimmer mit Ausblick in den kleinen Park. Jetzt strahlt mich sogar noch die Abendsonne für einen Moment an. Im Moment, wird mir ein zweites Essen vorbereitet und dann hab ich so viel Entertainment dabei, dass ich mich zwischen Film, Hörbuch, oder spanisch Lektionen, kaum entscheiden kann.

Video – Finca La musica – 2 Saison

Schon das nächste Video! 🙂 Im Rahmen der Aufräumaktion schneide ich einfach ein paar Schnappschüsse zusammen, bevor diese ungesehen im Archiv verschwinden. Das Videoprogramm will auch geübt sein! In diesem Video gibt es so viele kennzeichnende Alltagsszenen! 😀 Damit zelebriere ich gleich die zweite Saison, mitsamt Datum, weil solche Daten bei mir schnell durcheinander geraten! 🙂

Video: Carretilla

„La carretilla es la mejor carretilla!“ – Die Sackkarre ist die bessere Schubkarre!
In diesem zwei Minuten Video, schiebe ich den Sand von der Hochebene bis zum Palmengarten, der genau im Zentrum der Finca liegt. Manchmal sind die Wege nochmal so lang und ich renne zig mal am Tag hin und her. 🙂 Dann komme ich aber auch an dem Pavillon vorbei, das am Ende zu sehen ist. Trinken, Klettern, locker machen und weiter…

Kameraschwenk

Nach der Fertigstellung des Pavillons, blieben mir höchstens noch zwei mal 10 Minuten, um den neuen Schattenplatz auf mich wirken zu lassen. Dann musste ich auch schon abreisen!
Gerade an so kühl-grauen Tagen wie heute, freue ich mich über die paar Sekunden Video und es lässt reichlich Ideen sprudeln!
Hört ihr das Ambiente? 🙂

Virenkiller!

Natürlich mache ich hier ungern Werbung für Produkte, aber vielleicht kann der folgende Tip meinen Freunden helfen!? Ein Freund schickte mir einen Tv-Link, den ich hier nicht verlinken will, aber wenn ihr mich fragt schicke ich ihn gerne persönlich weiter!

Eigentlich halte ich nichts von Nasensprays, weil diese meistens abhängig machen, was bei diesem nicht der Fall ist! Es ist nur zum Befeuchten und zum Reinigen. Dabei soll es angeblich 99,9% der Viren sofort abtöten. In dem Fernseh-Beitrag, berichten sie sogar von einem Fall, bei dem es angeblich bei einer akuten Infektion geholfen hat. Sie berichten auch von Ärzten, die das angeblich seit Monaten selber täglich anwenden. Gut, auf das Geschwätz kann man nicht viel geben, aber ich probiere es einfach mal! Es kommt mir gelegen, aber nur für Arztbesuche und dem anstehenden Klinikaufenthalt. Später auch für den Flieger!
Laut Beipackzettel gibt es ausser einem gelegentlich leichten Kribbeln keine Nebenwirkungen. Die Inhaltstoffe klingen so harmlos, dass ich schon an der Wirkung gezweifelt hab! Der chlorähnliche Geruch hat da schon mehr Vertrauen erweckt, was das Abtöten der Viren angeht! 😄 Apotheke 24€ Internet 16! Verzeiht mir die Werbung! Eben war ich selber noch hin- und her gerissen und vielleicht lösche ich diesen Beitrag auch bald wieder.

Video Finca

Hier präsentiere ich einen Rundgang, den ich kurz vor Saisonende – im Frühjahr 2021, gefilmt hab. Zu dieser Zeit war die ganze Vorderseite noch ohne Mauer, Zaun und Tor. Inzwischen ist das ganze Gras weg, die Finca ist vorne eingezäunt und der Zaun wächst auch schon zu! Fast der komplette Steinhaufen, den man am Anfang sieht, wurde kurz darauf zur Mauer umgewandelt.
In diesen Tagen hatte ich noch nichtmal geahnt, dass hinter dem Steingarten bald mein größtes Pavillon stehen wird! Inzwischen ist es schon ganz dicht mit der Maracuja zu gewuchert. Das ist an der Stelle, an der mir die Unkrautfolie ausging. Auch die schwarzen Steinchen gingen aus, was mich erst in der Not, auf die Idee brachte, dort das Pavillon zu bauen!
Weil der Ton so leise war und ich ihn, wegen einer besseren Verständlichkeit, extrem hoch ziehen musste, rauscht es leider ziemlich laut.
Noch ein wichtiger Tip: Klickt im Video, unten rechts, auf das Zahnrädchen und stellt die Qualität auf Hd1080 ein.

Vorher – Nachher

Beim Aufräumen finde ich immer wieder interessante Bilder, auf denen man die Entwicklung der Finca schön beobachten kann. Hier ist ein erstes Beispiel:

Tag eins: 17.Januar. 2020 – Ein Berg von Gestrüpp, überwucherte tonnenweise Müll und Gartenabfälle aus der Nachbarschaft! Man konnte nur über die rechte Mauer rein klettern!
14.April 2021 – Weit über 1000 Schubkarren Schutt und Erde wurden zum Hügel, dessen Dimension man erst erahnt, wenn man erkennt, wie der riesen Wohnwagen dahinter verschwindet.

Hier folgen noch ein paar Bilder, die ich zwischendurch geknips hatte:

Am ersten Abend konnte man schon laufen und den Stellplatz für den Wohnwagen erahnen.
14.Februar. Das große Aufschichten beginnt!
24.Februar 2020. Hier legte ich mich testhalber hinter die Schubkarre, um zu ermitteln, wie hoch der Sichtschutz mindestens sein sollte. 🙂
27.Februar. Die ersten Steinreihen, für den Steingarten.
12.April 2021. Hinten: Der Aufbau des 9 Meter langen Pavillons.
Die Mauer links, wird bald noch höher werden! Dann hat man im Steingarten Sonne, Sichtschutz und Windschatten, mit Blick auf den Berg. Ergänzend dazu, im Pavillon, viel Schatten und einen schönen Ausblick aufs Meer!
14.Februar. 2020 – Ein erstes Bild von Oben.
11.April. 2021
20.Februar 2021 – über der Arena
10.April 2021 – Die Arena mit neuen Wegen, über die man auch mal die Musikmaschine ins Tal schieben kann.

Vorbereitungen

Der Hauptgrund, warum es hier eine Weile still war! Die nächsten Etappen heissen: Operation, Auftritt und Abflug.
Am Montag lasse ich mir das Metall aus der Schulter entfernen. Die Tage räume ich viel an den Rechnern auf, sichere Daten und bereite das Laptop für den Winter vor. Für den letzten Auftritt, schraube ich fantastische Effekte zusammen, die ich im Herbst gleich auf die Inselmaschine kopieren werde. Die doppelte Verwendung motiviert mich sehr! Das frisst Stunden an Arbeit und zieht mich immer wieder in stundenlange Sessions, an denen ich endlich wieder eine große Freude habe!
Vor gut fünf Wochen strich ich fast alle tierischen Proteine, Zucker und fast alle Kohlenhydrate von der Speisekarte.

Ein Geschenk von einem alten Freund. Frisch aus dem Garten! Vor allem die vielen Chilli Sorten sind ganz spannend und könnten bald auf meiner Finca wachsen!
Das gibt feurige Eintöpfe, wie hier, mit Süßkartoffeln, Möhren und Kürbiskernöl.

Das Essen gelingt mittlerweile so lecker, dass ich es jedes mal bedauere, selbst wenn ich schon am dritten Tag, das letzte Löffelchen aufschlürfe. Dabei denke ich nie, endlich ist das auch weg, sondern würde am liebsten gleich eine bessere Variante davon nach kochen! Produkte rückten fast komplett in ein Parallel-Universum und finden kaum mehr Beachtung! Jeder Fehltritt in Richtung Süßigkeiten wird gleich mit Kopfweh bestraft, wofür ich mittlerweile fast schon dankbar bin!
Neulich hab ich gelernt, dass der Körper aufhört Insulin zu produzieren, wenn man täglich viel Sport treibt, weil er den Zucker lieber selber verbrennen will. Vielleicht liegt es daran!? Da kommt meine Bittermelonen-Produktion gerade recht, weil die genau das ausgleichen kann! So lerne ich täglich dazu und dazwischen laufen stundenlang, alle möglichen Spanisch Lektionen. Vor allem mit spanischen Hörbüchern, kann man sich regelrecht überfluten! 🙂 Einerseits fordern mich die neuesten Fortgeschrittenenkurse kaum noch, auf der anderen Seite, hab ich noch einen richtig langen Weg vor mir! Aber es macht immer mehr Spaß und es ist, was man gerade bei Kindermärchen hört, eine wunderschöne und rührende Sprache! 🙂

Tulsi

Es hat gut sechs Wochen gedauert, diese Pflanzen aus Samen zu ziehen, aber inzwischen kann ich 15 – 20 Blätter am Tag ernten und es scheint kein Ende zu nehmen! Es schmeckt intesiver nach Basilikum als dieser selbst! Für den täglichen Salat ist es eine aufregende Bereicherung! Würziger und in den ersten Sekunden schmeckt man einen Hauch von Lakritze.

Sicher haben schon 20 Gäste ein Blatt probiert und allesamt finden diesen „Basilikum“ besser als alle anderen! Streng genommen ist es kein Basilikum, aber optisch, vom Geruch und vom Geschmack her, kann ein Basilikum nichtmal mithalten!
Tulsi ist eine starke Medizin aus der Ayurveda, gegen Kopfschmerzen, Entzündungen, Erkältungen, Malaria, und Herzerkrankungen. Angeblich ist Tulsi auch hilfreich bei Lebensmittelvergiftungen, weil es die Leber reinigt. Es hilft bei Juckreiz, gegen Schwellungen und Stress, indem es den Hormonhaushalt reguliert. Dann soll es noch bei Husten, Würmern, Fieber, Tuberculose, Schlangenbissen, Diabetes, Bronchitis, Hepatitis, Ohrenschmerzen, Durchfall und sogar Rückenschmerzen helfen. Ausserdem soll es dem gesamten Urogenitalsystem helfen.
Bei uns ist die Pflanze kaum bekannt und es gibt fast nur englische Infos. Es gab auch schon zahlreiche Studien, die allerdings nie länger als 13 Wochen liefen, weshalb auf gewissenhaften Webseiten geraten wird, es vorsichtshalber nicht länger durchgehend zu verwenden.

Hier ist noch ein Schnappschuß meiner ersten Artemisia Annua.
Das erste Gramm Artemisia Tee. Er soll furchtbar bitter schmecken, weshalb ich schon über Kapseln nachdenke! Ein Kaltaufguss soll medizinisch eh wertvoller sein!

Die Samen beider Pflanzen und vieles mehr, sind bereits auf der Insel angekommen.
An der Stelle kann ich euch folgenden Tip wärmstens an die Herzen legen: Kauft euch Samen von Bittermelonen, Artemisia Annua und Tulsi, damit ihr sie gleich im Frühjahr ansetzen könnt. Es wäre sogar schlau, gleich mal 100gr. Artemisia Annua getrocknet zu kaufen, damit ihr bei der nächsten Infektion das beste Mittel zur Hand habt! Der Erfolg dieser Pflanze spricht sich schnell rum und davon gibt es sicher keine Massen im Angebot!
Wenn alles läuft wie geplant, kann ich es selbst, frühestens ab Februar anbieten.
Meldet euch, wenn ihr Fragen dazu habt!

Technik Upgrade.

An der Maschine ist immer noch nicht alles ausgereift! Heute gab es zwei Verbesserungen:

Vorher. Ganz vorne am Visier fehlt noch ein Riemen, damit ich das Visier und das Didgeridoo fest miteinander verzurren kann. Sonst federn Didge und Helm beim Fahren ineinander, bis mir das Mundstück auf die Lippen knallt.
Nachher. Stärkere Schrauben von innen nach aussen, damit sie innen schön versinken. Also hab ich die nach aussen stehende Schrauben mt Kugeln verkleidet. Der schwarze Riemen soll ja nicht auffallen!

Damit hab ich mehr Spaß beim Fahren und das ständige Gewackel lenkt mich nicht mehr ab. Dann gab es noch eine wichtige Aufgabe:

Die Schnur und die Umlenkrolle, sind für eine ganz wichtige mechanische Automation! Sie schalten bei der „Snare“, jeden zweiten Schlag stumm, damit diese nur die Drei betont. Wenn die Snare angeschlagen wird, springt die Schnur manchmal von der Rolle und verklemmt sich seitlich, zwischen Rolle und Gehäuse. Das passiert nur selten, zieht mich dann aber echt runter, weil die Snare so einen wichtigen Akzent setzt! Ausserdem muss ich jedes mal absteigen, um das Ganze wieder einzuhängen! Das lässt sich sicher auch ganz vermeiden!
Erst mal die ganze Maschine auseinender bauen, Boden, Kurbel und Pedal lösen, damit ich auch von Unten ran komm.
Für die Rolle hab ich kurz ein neues Gehäuse gebaut, bei dem die Schnur nie wieder rausschnappen kann! Asymetrisch weil es total eng her geht! Bei der Aussparung flitzt später eine Messingkugel vorbei, die auf dem Schwungrad sitzt.
Mit der metrischen Schraube kann man es durch die Bodenplatte hindurch, knatterhart anziehen. Dahinter seht ihr die Kugel, die auf die Snare knallt.

Es gibt hoffentlich nie wieder Ärger mit der Snare. Dort befinden sich insgesamt vier Instrumente, die direkt und millionenfach, von dem schnellen Schwungrad angeschlagen werden! Diese werden echt hart beansprucht und mussten auch wegen dem Verschleiß schon zig mal überarbeitet werden. Bei einem Durchschnittstempo von 120 bis 150 Umdrehungen, kommen die Kugeln auf eine Geschwindigkeit von 10 – 14 km/h und damit schlagen sie bei jeder Umdrehung auf ihr Instrument. Auch wenn diese stumm geschaltet sind. Bass, Kick, Snare und Hihat.