Ein großer Tag…

…für die Handnähkunst! Hab heute Vormittag in aller Ruhe die Bohrvorrichtung für meine Lochlineale aufgebaut und bin total begeistert!

Unter die Tischbohrmaschine klemmte ich eine Spezialschiene, die ich aus Multiplex Resten gebaut hab. Links von dem aktuellen Bohrloch hab ich zwei 2mm Bohrer als Führungsstifte versenkt. Diese musste ich noch vorsichtig abschleifen, um die Presspassung zu einer Gleitpassung zu reduzien.

Jetzt kann man jedes mal das Werkstück um einen Stift weiter rücken und nichts kann mehr verrutschen!
Das erste Lineal fiel beim Zuschnitt etwas schmäler aus, darum werden die Lochreihen, vom Lochmittelpunkt aus gemessen, 5mm Abstand haben. Die nächsten sollten 5,5mm haben, was für Paspel aus dickerem Leder ideal wäre. Die Anschlagleiste wurde mit M6 montiert. Man könnte also noch Langlöcher reintreiben und die Abstände für weitere Lineale verstellen.

Nachtrag, eine Stunde später:

Das perfekte Lochlineal! Bin sehr glücklich damit! Nicht zuletzt, weil mir die Gefahren sehr wohl bewusst waren, was alles schief gehen könnte! Das größste Problem könnte sein, dass sich die zwei Reihen bei den geringsten Schwankungen verschieben, weil sich jeder kleinste Fehler über die gesamte Länge bis zu 200 mal addieren könnte!

800 Löcher gebohrt. Sind sie nicht wundervoll? Ihr wisst noch was eine Paspel ist? Hier ist nochmal ein Beispiel:

In dem Fall ist von dem blauen Streifen die Rede, für den man diese zwei vorgelochte Reihen braucht!

Die Wolle…

… ist endlich weg. War echt schon lästig, weil ich beim Laufen schon eine Sonnenbrille tragen musste, nur damit mir die Haare nicht in die Augen hingen. 🙂

Hab den Morgen gleich mit einem 10km Lauf gewürdigt. Wenn ich dabei an die Anfänge zurück denke, bin ich so dankbar, dass ich überaupt schmerzfrei laufen kann! Gerne spaziere ich auch mal ein paar Meter, nehme die Wärme, die Gerüche wahr und lausche den Lerchen auf den Feldern… Herrlich!

Samen

Es gibt so viel über Botanik zu lernen, dass man Stunden und Tage damit zubringen könnte! Damit die Zeit gut investiert ist und ich voran komme, bestelle ich im selben Zug gleich das Saatgut mit. Meistens handelt es sich um interessante Superfoods und Heilkräuter, aber auch um Leckereien, wie viele Melonensorten, von denen man eigentlich auch nie genug haben kann! 🙂 5 Sorten, alle total spannend!
Man erfährt so viel interessantes, wie z.b. dass auch Papaya Blätter als eine uralte Naturmedizin angewendet werden. Mit ihren Bitterstoffen wirken sie angeblich sehr stark gegen Viren, Malaria, Fieber, Verdauungsbeschwerden und sogar gegen Krebs…

– Noni, eher umstritten, wie vieles auf meiner Einkaufsliste! Es ist eben wie bei Stevia, das ja nur in Deutschland jahrzehntelang verboten war, weil angeblich keine Unbedenklichkeit nachgewiesen werden konnte.
Die Nonifrucht soll stinken wie Gorgonzola! 😀 Wenn das mal nicht vielversprechend ist!? Zumindest nach dem Motto, alles was gesund ist schmeckt bitter oder übel. 😀

– Tulsi: Indisches Basilikum. Von Fieber, über Infektionen und Insektenstichen, hilft es gegen Brustkrebs, Demenz und sogar Nachtblindheit… Das kann man auch hier halten!
Fragt, denn ich musste gleich 10 000 Samen bestellen! 🙂

– Okra: Eigentlich dachte ich an die liebe Fabienne, die sich das gewünscht hat, weil sie frische Schoten auf der Insel vermisst. Ein schlankmacher Superfood, das es gewaltig in sich hat! Vitamine und Mineralien, Antioxidazien und ist vor allem gut für den Darm und die Abwehrkräfte!

– Artimisia annua, der einjährige Beifuß. Hab hier eine Kopie von einem Artikel, in dem beschrieben wird, wie fantastisch es gegen Covid hilft. U.a. in Südafrika wurde es schon erfolgreich im großen Stil angewendet! Man streitet sich um Patentrechte und anscheinend ist nur die synthetisierte Form für den Handel zugelassen. Allerdings fand ich das Kraut auch im Netz für 33€/100gr.

– Moringa steht auf der Liste, die ich hoffentlich auch vor Ort als Baum besorgen kann. Freunde haben schon Bäume. Laut ayurveda soll er gegen 300 Krankheiten helfen und wird als Baum der Unsterblichkeit angepriesen.

Zum Jux hab ich gleich ne exotische Bananenart, eine kleine rote Kenia Banane mitbestellt.
Das reicht mal für heute, aber es gibt noch so viel mehr!
Lasst es mich wissen, falls noch jemand Anregungen oder Wünsche hat, was noch alles auf meiner Superfood-Farm wachsen könnte!
Da bin ich ganz offen und dankbar, denn so hab ich schon ganz viel spannende Informationen gesammelt!

Jiaogulan

Das Kraut der Unsterblichkeit.

Das ist der Start in meine Großproduktion. Werde zuerst für Freunde und dann für die Finca viele Stecklinge vermehren.

Es soll die Heilwirkung und die Wirkstoffe von Ginseng um ein vielfaches übersteigen! Es wuchert sehr dankbar und lässt sich auch in unseren Gärten und Töpfen halten.
„Jiaogulan“, kopiert es selbst in die Suchmaschine und schaut euch dieses unglaubliche Kraut mal selber an!
Auf der Finca plane ich den ganzen Zaun damit voll zu ranken, denn der Kilopreis von dem getrockneten Kraut ist sehr attraktiv!
Es sind noch viel mehr Heilkräuter und Superfoods in Planung, die ich ab dem kommenden Herbst auf der Finca kultivieren werde!

Komplett

Die letzten Teile fanden heute Morgen schon ihren Weg zum Flugzeug.

Armlehne.
Erst mit den Gurtpolstern konnte das Design zur Geltung kommen!
Alles muss ultraleicht bleiben!
Alle Polster wurden mit Fußballnähten übergangslos geschlossen. Es war schlimm, das perforierte Leder mit zwei Nadeln zu nähen!
Fliegen macht schon Spaß! 😀

Fertig

Mit den vier Gurtpolstern hab ich fürs erste das Projekt Flugzeug abgeschlossen!

Zubehör

Jetzt kommt es auf die „Kleinigkeiten“ an, damit man gleich beim Einsteigen in den Flieger den richtigen Eindruck bekommt:

Neues Polster für die mittlere Armlehne.
Das Kästchen für div. Kleinteile kommt auf die Ablage hinter die Sitze und wird mit als erstes gesehen.
Zwischen den Rücklehnen sind die Buchsen für die Headsets. Das Kästchen steht nachher direkt dahinter.

Fehlen nur noch Gurtpolster…

Flieger

Das Gröbste wäre geschafft und zu meiner Erleichterung passt alles! Tunnel, Manschette, Seitenverkleidungen mit Taschen und sieben Polster. Es waren praktisch fast alles Einzelstücke und darum hätte einiges schief gehen können!

Vorher.
Nachher. Wenn man die Haube öffnet, wird man direkt vom Ledergeruch betört. 🙂

Allein in den sieben Sitzpolstern stecken über 10m. hangenähte Nähte!

Zusätzlich gab es ein modulares Kissenset, das man mit Klettbänder zusammen hängen kann. Auf dem vorderen Sitz liegen zwei neue Kissen für den Rücken, damit man optional 10 cm weiter vorne sitzen kann. Auf dem hinteren Sitz liegt ein passendes Sitzkissen, mit dem man entweder 7cm weiter vorne, bzw. höher sitzen kann.

Jetzt fehlen noch ein paar Kleinigkeiten: Die abgesteppte Armlehne ist nur eine Minimalversion, auf die ich zurück greifen kann, falls mit der Nächsten etwas schief gehen sollte. Weil eigentlich schwebt mir was richtig Fettes vor!
Dann werde ich noch ein Kästchen für Zubehör verkleiden und vier Gurtpolster nähen.
Es ist also überschaubar und ich hab den Kopf schon wieder für neue Projekte frei!

Salat

Kaum wurde es wärmer, bekam ich eine unbändige Lust auf Salat! 😊

Beim Dressing gibt es ja keine Kompromisse! Nur das allerbeste Olivenöl mit Balsamico Modena aus dem Holzfass. Ein Löffel Mangosenf als Emulgador und ein wenig Salz. Das schmeckt so unglaublich lecker, dass man die Schüssel auslecken möchte! Das sind so edle Essenzen und sie halten auch so lange, dass ich da nie wieder sparen will! Sie verleiten mich dazu mehr Vitaminchen zu essen und das ist doch unbezahlbar! 🙂

Steuerknüppel

Damit wäre nochmal eine anspruchsvolle Flugzeugarbeit erledigt! Alles kurz mit der Maschine runter genäht. Darum bin ich froh und erleichtert, dass es geklappt hat, denn es gab viel Abnäher und seltsame Formen.

Der blaue Lappen wird mit Sprühkleber auf den mittleren Tunnel geklebt. Das sieht dann etwa so aus: