…hab ich mir da gelegt! Nur fürs Protokoll: Kein perforiertes Leder für Handarbeiten!
Man muss bei jedem einzelnen Stich aufpassen, dass die Nadel nicht versehentlich durch eines der kleinen Löcher rutscht! Aber dafür war es mal wieder herrlich auf der warmen Terrasse zu nähen! 🙂
Wird sich noch einsitzen. Allein schon wegen dem Gewicht kann man da nichts mehr extra rein polstern. Mit der weichen Füllung kann man es auch nicht praller machen, aber dann beult sich schon das Leder nicht so aus. Die Sitze liegen bald im Rumpf, wie in einer Badewanne und darauf bin ich schon sehr gespannt!
Lasst die Korken krachen! Gestern bekam ich den Schnappschuß einer Bittermelonenernte, die zum Dörren vorbereitet wurde.
Bin schon sehr gespannt, was die ersten zwei Pflanzen abwerfen und wie lange sie leben werden! Schließlich wurden sie inzwischen auch zu meinem Sicht- und Windschutz. Naja, die Maracujas überwuchern das eh vielleicht mal, dann bekommen die Bittermelonen eine eigene Plantage!
So weit das Auge reicht! 🙂 An den teuersten Endpreisen gemessen, könnten da bereits Bittermelonen für fast 200 € liegen! 😳 Am günstigsten Kilopreis gemessen, vielleicht 20 €. Wenn man aber liest, wie wertvoll ein Bisschen Pulver davon für den Körper sein könnte, scheint es jetzt schon unbezahlbar!
Für die Handarbeit wollte ich noch kurz etwas Bienenwachs besorgen. Doch es war wie verhext! 😃 Nichts, nirgends auch nur ein Stück Bienenwachs zu finden! Gut, so kam ich gefühlt zu meinem viertel Marathon im Dorf und zwei Halbmarathons in der Stadt. Es ist fantastisch, wenn das Laufen kein Ausnahmezustand ist! Nach langen Umwegen fand ich dann letztendlich bei einer Drogeriekette diese Teelichter:
12 Stück im idealen Format, reichen für Jahre!
Im Vorbeigehen schnappte ich mir gleich 2 kg. frischen Kaffee. Eine „Neuentdeckung“, aus guten alten Zeiten: Elfenbeinküste, war früher lange Zeit mein Favorit, bis er irgendwann schlechter wurde. Die Bohnen wurden damals immer größer und blasser…
Doch heute war es gleich offensichtlich, dass die Böhnchen wieder genauso klein sind, wie sie früher mal waren. Er kann den Indonesischen Biokaffee nicht in den Schatten stellen, ist aber auch sehr gut. Weniger schokoladig, dafür nussiger und sehr fein – leichter! Er scheint mir nur halb so stark zu sein, weshalb ich mir gleich nochmal einen wohlverdienten Cappuchino schenke. Für die Forschung! 😄
Diesen Beitrag schrieb ich gestern schon und hab dann das Veröffentlichen verschlafen. Die zwei Rücklehnen für den Flieger sind schonmal fertig.
Jetzt geht es an die Sitzpolster, die ich vorsichtshalber von Hand nähe. Lange Strecken! Gesamt: 6m. = 1200 Stiche.
Der Schnitt muss immer wieder verändert und angepasst werden, aber ich mach auch noch andere Sachen nebenher und gehe gleich das dritte mal heute laufen! 😊 Bin sehr sonnenhungrig!
Heute hab ich noch ein paar Bilder von dem unteren Pavillon, an dem sich vor allem die Bittergurken breit gemacht haben.
Die Früchte werden ja immer größer! Die Gelbe rechts ist schon ausgereift und ich glaube das Rote darunter sind Samen.Das Glibberzeugs um die Samen schmeckt süß. Von der reifen Frucht als Gemüse bekam ich noch keinen direkten Erfahrungsbericht, aber ich las irgendwann, dass sie nicht mehr so bitter schmecken soll. Die nächsten Samen sind gesichert!Hier steht noch eine Papaya im Vordergrund. Dahinter sieht man ein paar Stengel mit hellgrünen Blättern. Dort machen sich endlich die ersten Maracujas breit. 🙂Noch ein paar Wochen und die Papaya links, taugt als Sonnenschirm. Dann kann man die unteren Blätter abschneiden und nur das Dach stehen lassen. Rechts davon, sieht man auch von hier, wie sich die Maracujas bereits über einen Meter hoch aus den zwei Kübel schieben. Dann gehts voll schnell! Die werden also sicher schon bald am anderen Ende vom Dach ankommen! Bzw. da oben ein Dach bilden.
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich mich auf diese sicht- und windgeschützte Terrasse freue, während ich diese Worte mit kalten, immer noch recht steifen Fingern, bei 18 Grad tippe!
Ach wie schön! Eben flitzte mein kleiner Nachbar mit seinem Elektroroller, den ich neulich repariert hab, an meinem Fenster vorbei. 😀 Mami und Omi hüpfen total euphorisch aussen rum! Ein richtiges Fest! 😀 Das lässt mich schon wieder breit grinsen! 🙂
Wann ist es Zeit Gas zu geben und wann bremst man lieber, um vorher nochmal darüber nachzudenken? Eine meiner wichtigsten Fragen im Leben! Am liebsten löse ich meine Fragen mit Klarheit, aber für Diese, muss man einfach ein Gespür entwickeln. Das finde ich das Spannende daran!
Inspiriert von den neuen Schlappen, war es jedenfalls nochmal Zeit zu bremsen und nachzudenken! Es geht um Zeitersparnis und um neue Wege! Gute Lösungen müssen einfach sein… Heute freue ich mich, euch den nächsten Schritt präsentieren zu können, den ich gestern mit den vergleichsweise aufwändigen Runnern gemacht hab:
„L.C.“ steht für „Luxury Class“, aber auch für „Low Cost“. 🙂 Das war jedenfalls der Vorsatz des Tages. Eine stilvolle Vereinfachung vom Schnitt, damit die Produktion schneller geht und ich bessere, aber auch günstigere Versionen anbieten kann!
Die Neuen, bestehen hinten aus zwei durchgehendenTeilen. Das bringt neben der Reduktion weitere Vorteile! Eine bessere Seitenführung und Stabilität, was vor allem mit Geländesohlen punkten wird! Bei dieser Ausführung, lassen sich innen und aussen zweierlei Leder verarbeiten. Z.b. aussen etwas schickes, robustes, oder abweisendes und innen, ein hautfreundliches Anilin, oder Nubuk. Sie fühlen sich auch sehr gut an! Wie ein Schaft und doch frei! War eben damit kurz draussen und bin total begeistert!
Beim ersten Versuch sah mir das Ganze zu langweilig aus. Dann musste ich das Design noch ein wenig pimpen. Also verpasste ich der Fläche noch ein abgestepptes Loch und das verleitet mich vielleicht in Zukunft dazu, einen kontrastreichen Hintergrund einzusetzen. Dann geht es noch um weitere Feinheiten: Die neue Einheit sitzt weiter hinten, damit dort weniger Steinchen in die Sohle rutschen und der „Hebel“ auf die Seitenführung verlängert wird! Ursprünglich auf das Rennen ausgelegt, wurden sie damit auch beim Gehen leiser!
Mit diesem schönen Exemplar zeige ich im Vergleich nochmal die Unterschiede zum Vorgänger: Acht von zehn Riemen waren um einen Gewebekern gefaltet. Die hinteren Sechs, musste ich nach dem Nähen in einem zweiten Durchgang zu Schlaufen nähen und dann noch Ringe rein fummeln. Schlaufen tragen auf! Grundsätzlich liebe ich diese Ausführung, aber abgesehen davon, dass die Schuhe fast unbezahlbar werden, kann man mit gefalteten Kanten kaum Rundungen realisieren! An der Sohle lief die Nahtzugabe der Riemen nach Aussen. Erstens ging es am Anfang nur um komfortable Barfussschuhe für den Eigenbedarf und zweitens, liesen sich die Riemen in dieser Ausführung vor dem Nähen an die Sohlen heften. Jetzt, muss ich genauer arbeiten und die Riemen frei Hand mit in die Naht halten, was etwas riskanter ist! Weil zum Heften bleibt kein Platz! Aber ich mag ja Herausforderungen und bin mit dem neuen Wurf sehr zufrieden! 🙂
Oh nein, jetzt hab ich sie auch noch Beide falsch präsentiert! 😄 Bzw. ausgefliefert.
Die Schlaufe von der Spitze, kommt an den inneren Riemen und nicht an den Äusseren! Sieht besser aus und ist auch praktischer zum anziehen!
Nachtrag, 14:30 Uhr. Riemen gekürzt und abgerundet.
Heute hab ich dank Gezaˋs Bilder einen kleinen Fincabericht: Die Parchita, also die gelbe Maracuja, hinter dem Wohnwagen, ist jetzt gerade ein Jahr alt. Heute dürfte es etwa 30° Warm sein.
Wie sie wuchert! 🙂 Wenn man bedenkt, dass dort vor einem Jahr nichts als Schutt und Unkraut zu sehen war. Blüten sehe ich keine, aber viele viele Knospen. In dem Busch verstecken sich die Früchte ziemlich gut, bis sie irgendwann unten rausfallen.
Aus der Perspektive wird es nochmal richtig deutlich, warum jedes Pavillon besser ist, als die Pflanzen in der Vertikale hängen zu lassen! Sie erdrückt sich regelrecht selber und liegt irgendwann auf dem Boden. Vielleicht stelle ich links noch 1 -2 Pfosten dazu und spanne ein weiteres dreieckiges, oder trapezförmiges Dach.
Und jetzt, kommt zu meiner großen Freude, ein Blick auf das neue Pavillon, hinter dem Steingarten.
Seht mal, was die jetzt schon für einen schönen Schatten bietet. Fehlen nur noch Mosquitonetz und Hängematte.
Mir scheint, am rechten Bildrand setzt sich eine Granadilla durch. Wäre schön, wenn sie die hintere Wand mit ihren herzförmigen Blättern zumacht!
Da warten noch über 30m², allein auf dem Dach. Insgesamt stehen dort 90m² zum vollranken und die Hälfte ist schon ziemlich voll.
Die zweite Maracuja, am anderen Ende, ist vergleichsweise mickrig. Kiwanos kann ich leider auch keine sehen. Nächstes mal bereite ich die Erde an der unteren Wand ebenfalls richtig schön auf. Dafür hats einfach nicht mehr gereicht. Vielleicht hat auch die große Parchita bis zum Herbst das komplette Pavillon für sich eingenommen. Das würde mich auch nicht wundern und das wäre ja auch gut! Für die Roten steht ja im Tal noch das andere Pavillon.
Letzten Herbst kaufte ich einen ganz billigen Klapphocker für die Nähmaschine. Die Sitzfläche aus Plastik war echt sehr unangenehm klebrig und schweißtreibend. Jetzt hab ich kurz ein richtig schön weiches fettes Anilin drauf getackert. Herrlich! 😊
Das erste Paar mit dem dicken Zwirn in der Sohle. Die Arbeit mit den vorgeschliffenen Leder-Sohlen ging auf! So musste ich am Ende nur noch die Gummisohle auf das Maß schleifen. Dabei muss man aber trotzdem sehr achtsam sein. Diese Vibram-Sohlen sind teuer aber superweich! Leider kann man sie nur für die Größen 41 – 43 nutzen.