Sie ließen mich nicht gehen – Dritter Tag

Nach der Winterpause scheinen meine Ohren, vor allem was die große Musikmaschine angeht, ganz „frisch zu sein. Jede Stunde inspiriert gewaltig und ich weiss jetzt genau was zu tun ist um alles auf das nächste Level zu bekommen.

Das neue Blinklicht bei Tageslicht. Hier sieht man wie mich die zweite Lautsprecherbox von hinten fönt. 😀 Das ist super! Es ist einfach ein Genuß und so kann ich über 30 Sounds viel feiner abstimmen! Vielleicht war das schon der Wurf des Jahres, denn so ein geniales Monitoring wird sich extrem auf meine Zukunft auswirken.

Auch wenn es meistens Spaß macht liegen Freud und Leid eng beinander. Manchmal passieren Dinge, wie: DasAntriebsrad rutscht durch, oder das Fahrzeug bleibt an einem Stein hängen. Dann muss ich die Maschine stoppen und absteigen. Das Kabel vom Kopfhörer verklemmt sich manchmal und reisst dann beim absteigen fast ab. Tut richtig weh bei so teuren Werkzeug. Oder federt das Didge nach einer Bodenwelle nach und haut mir auf die Lippen, dass sie bluten. Oder der Schirm wird vom Wind weggeblasen, weil ein unbekanntes Problem am Ständer aufkam. Die Hälfte der Sounds sind zu leise und das Routing ist wirklich sehr kompliziert! Dafür schlummert in der Maschine noch ein gigantisches Potential das man in einem Menschenleben nicht ausschöpfen kann!
Ganz am Anfang kam nach dem Aufbauen übrigens kein Mucks aus der Maschine! Aber sowas hats ganz schnell! Oder fängt plötzlich eine Kette an zu spinnen die noch nie Probleme gemacht hat usw… aber wenn es nur halbwegs gut läuft wars das alles Wert!
Wenn mir mein eigener Sound „auf den Kopf fällt“ muss ich früher und öfter kleine Pausen machen. Genial! Als würde man mit jeder Pause eine Treppe höher steigen.
Heut war viel los und als ich gegen 17:00 Uhr an der Blumenhalle vorbei fahren wollte, um die Maschine am anderen Ende in meine Garage zu stellen. Standen plötzlich mehrere Kinderwägen vor mir und all die süßen Gesichter schauten mich durch ihre bunten Sonnen brillen an. Nachdem ich bereits 30 min. überzogen hatte erklärte ich dem wachsenden Publikum, dass ich nur noch ein Lied spielen werde, weil ich vor einer halben Stunde Feierabend hatte, ich aber hier nicht mehr wegkomme.  🙂 Aber ich muss ja meine Kräfte einteilen weil ich morgen und bis zum 28ten wieder und wieder spielen werde. Wow, die ließen mich gar nicht ausreden und überwältigten mich mit sehr emotionalen Reaktionen. Die Stimmung war der Hammer und es wurde echt zum magischen Moment! Die Musik, das schöne Licht und alles ging total tief und wir waren glaub alle voll bewegt! 🙂  😀 So schön, das macht mich glücklich!
Heute war ich übrigens schlauer! 🙂 Kaum war die Musikmaschine geparkt rannte ich direkt barfuß los und umrundete das ganze Gelände. Das mach ich jetzt jeden Abend! Es ist eine wunderschöne Runde und die Sonne ist noch richtig warm. Anschließend ist auf den Straßen viel weniger Verkehr .

Zwischen den Blumen- Tag zwei


Es läuft super! Hier freue ich mich gerade über das gute Wetter und den tollen Job.  😀 Auf Dauer etwas hart für die Finger, aber wie man auf dem Bild sehen kann, weiss ich mir zu helfen. Damit kann ich meine Lieblingssitar „Blondy“ umso knackiger anschlagen. Gestern hatte die Musikmaschine mich bis zum Anschlag gefordert, aber heute lösten sich viele Probleme mit einem „aha Effekt. Mit der Maschine hab ich mir echt ein kompliziertes Ei gelegt! Aber nachdem wir jetzt wieder eingespielt sind hab ich viel Spaß und erlebe öfter magische Momente! An so einem Tag erlebt man so viel, dass es schwer fällt Highlights auszusuchen. Tanzende Kinder, lächeln, echt staunende Gesichter  sind rührend und lustig zugleich. Wieviel Menschen ich täglich beobachte  während sie voraus rennen um eine schöne Szene zu filmen, bzw zu knipsen. Lustig und es ehrt mich ja auch! Du stehst halt ständig unter Beobachtung! 😀
Nein, es ist echt ein absoluter wohlfühl-event und es ist ein Traum dort für die Gäste zu spielen! Die meisten Begegnungen fühlen sich richtig freundschaftlich an! 🙂 Schreiben ist anstrengend! 🙂 Muss schlafen!

Verfolgungsjagt in Heilbronn

genau zur Mittagszeit rauschte ich vollgas in Heilbronn durch die Gegend, als sich ein Polizeiauto ganz knapp hinten ran hängte um mich zu verfolgen. Es kam mir fast so vor als würden sie mich von hinten schieben. Als sich die Situation verschärfte, weil immer mehr Fußgänger auftauchten, gab ich nach und reduzierte mein Tempo so gut es ging. Am Ende ist man ja doch gewissenhaft! Da die Straße zum überholen zu eng war, bremsten auch die Beamten und fuhren weiterhin, sogar recht geduldig hinter mir her. Ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen und wurde immer langsamer. Bis ich irgendwann höchstens mit einem halben km/h dahin rollte. Ja, natürlich saß ich auf meiner Musikmaschine und rockte gleichzeitig noch durch die Gassen. Es war wie ein Krimi in der BUGA und die Gäste waren begeistert! Alle filmten die Verfolgung in Zeitlupe während ich sie hilfesuchend anschaute. Ach, wenn ich doch ein Foto von dieser Szene bekäme! Zwei Fotografen schob ich noch schnell eine Karte zu und bat sie darum das aufregende Spektakel für mich zu fotografieren. Hoffentlich klappts, dann zeig ich euch das Bild sobald es geht!
Ansonsten lief der erste Tag auf der Bundesgartenschau super!
Die Leute lieben es und ich lernte so viele netten Menschen kennen, dass mein armes Namensgedächnis mal wieder gesprengt wurde. Es fiel auch den anderen auf, dass ich mit der Maschine von den kleinsten bis zu den ältesten fast alle Menschen erreiche.
Direkt zu meinem Spielstart hörte es auf zu regnen und bald schon wurde es zum Traumwetter. Der Frühling kam pünktlich zu meinem ersten Arbeitstag!
Es war schon heftig, gleich während der ersten Minuten der Saison von vielen Fernsehkameras gefilmt zu werden. Manchmal rumpelte ich auch versehentlich an Fernsehbühnen vorbei. 🙂
Hoffentlich klappts morgen endlich mal mit neuen Fotos…
Könnt ihr euch vorstellen, wie manche Gäste voraus rennen, um mich gleich anschließend in aller Ruhe zu fotografieren? Manchmal mach ich mir ein Scherz daraus und verfolge sie mit Vollgas! 😀
Ihr seht also, ich hatte meinen Spaß und es wird alles noch besser!

BUGA und SWR3

morgen, am Mittwoch, geht es auf der Bundesgartenschau los.
Heute war ich bereits zum Aufbauen da. Endlch mal wieder mit meiner hohen „Doretta“ rumgefahren. 🙂
Statt meiner kleinen Monitorbox vor dem Bauch, hab ich einfach einen zweiten Verstärker zusätzlich hinten auf den Motor gestellt. Jetzt bekomme ich von hinten einen richtig fetten Sound ab und das Ganze kommt klangtechnisch nochmal wesentlich breiter daher. So kann ich viel besser mit den Stimmungen spielen! Freu mich schon!
Die Eröffnung wird morgen live vom SWR3 übertragen. Ob es für mich noch ein Plätzchen geben wird ist unklar, weil ich ausnahmsweise erst um 13:00 Uhr richtig anfangen kann. Bis dahin ist wegen dem wichtigen Präsidentengedöns alles abgesperrt. 😀

Gibbo`s magisches Auge

Mein Freund Gibbo schenkte mir auf Teneriffa eine steinalte Karbitlampe und ich konnte es nicht erwarten sie im Zentrum meiner Musikmaschine zu sehen.

Jetzt wird sie immer mit dem Beat blinken, also immer wenn der Beatcounter gedrückt wird.
Gestern sah sie noch so aus:

waschen- Kerze raus…
Biegen – schneiden – bohren
G4 Fassung mit Glühfaden damit es „weicher“ blinkt. Ersatzbirnen findet man überall.
Die roten Kabel und der Zähler als Kontaktschalter. Inzwischen sind 4 gelbe und eine rote Folie eingespannt und es blinkt immer noch sehr hell.  😀
Wie konnte ich je ohne diese Lampe leben? 😀
Das alte Messinggehäuse gibt der Maschine ein ganz neues Gesicht. Die ganze Maschine wirkt noch älter und blinkt jetzt ziemlich wichtig in der Gegend rum! 🙂

Aufgeschlagen

Mittwoch Nacht bin ich wieder in Stuttgart gelandet. Die Reise lief super und jetzt nach meinem ersten Lauf bin ich auch wieder froh hier zu sein.

Zuhause ist mein Laufparadies! Es ist herrlich! Inzwischen hatte ich auch die ersten freudigen Begegnungen mit Freunden, Nachbarn, oder Beides zugleich. 🙂 Ansonsten sehe ich Arbeit Arbeit Arbeit! Haushalt, Didges bauen, Maschinen bauen, Üben üben – alles einstellen… genau so war das: Hier werde ich wieder zum Frühaufsteher weil die Tage einfach zu kurz sind! Aber dabei treibts mich voller Tatendrang aus dem Bett.  🙂  Letztes Jahr kam ich 19 Tage später an und beschrieb hier bereits meine ersten Ritualhandlungen nach der Heimkehr.  🙂

Abschiedsparty mit Konzert

Christian und Deby organisierten eine tolle Abschiedsparty für mich. 🙂 Einer meiner Wunschträume war, zum Treffen mit vielen Freunden noch einmal Santiago`s leckere Paella zu essen.

…und es wurde wahr! Hier ist der Meister in Aktion.
Alle standen im Kreis und beobachteten wie Santiago nach und nach interessante Zutaten vom allerfeisten einbrachte.
Alles ist so frisch, dass ich mir vorstellen könnte, wie Santiago die Zutaten morgens direkt von den Fischern am Hafen abnimmt. 🙂
Und das alles für mich! Mir kamen vor Freude fast die Tränen!  😀
Dieses Essen wird nicht nur auf eine hochinteressante Weise in die Pfanne zelebriert, sondern wird auch noch sehr liebevoll von einem der liebsten Menschen überhaupt zusammen gerührt und gezaubert 😀

Lieber Santiago, das macht dir keiner nach!
Ich musste leider die ganze Pfanne alleine essen und alle sahen zu. 😀  Nein, man hörte beim Essen nur noch das Vogelgezwitscher und das Meer rauschen, weil alle ganz sinnlich wurden.
Es gab noch leckere erfrischende Salate von Christian und Bernadette und zum Kaffee einen Kuchen, den Barbara für uns gebacken hat.
Und wenn ihr nun denkt ich käme ins schwärmen: Ehrlich, mir fehlen die Worte!
So schob ich mir also vor meinem Konzert genüsslich die Leckereien rein, dass es für Monate halten muss. Liebe Barbara, deinen leckeren Kuchen gibts gerade zum Frühstück, sonst hätte ich echt nicht mehr spielen können! 🙂

ja, happy happy happy!

So dudelte ich also meinen Freunden die Ohren voll, die teils in der Sonne schaukelten, das tolle Panorama auf Chrisian`s & Deby`s Terrasse genossen, oder am Tisch feierten.

Dabei spielte ich viele Lieder für die liebsten Herzen in meinem Leben. Ich hab ja fast nur Lovesongs! 😀

Hier kamen nochmal alle für mich zusammen:

Das ist mir ein wichtiger „Kern“ meiner Nachbarn-, Wander- und Actionfreunde.

Somos Nosotros!  Liebe Isabel, in dem Moment hab ich dich echt vermisst und ich weiß, dass nicht nur ich an dich gedacht hab! Eigentlich fehlten nochmal so viele Freunde, mit denen wir an diesem tollen Ort auf jeden Fall noch viele Parties feiern werden!

Ich liebe euch und werde euch vermissen!

Wanderung 6.04.2019

Gestern waren wir auf meiner letzten Wanderung dieser Saison mit meiner tollen Wandergruppe. Dazu fuhren wir an den äussersten Zipfel im Nordosten nach Punta del Hidalgo:

Von hier sieht man das Anagagebirge auf dem wir auch schon rumgestiefelt sind.
Zuerst versuchten wir unser Glück an den Hügeln, fuhren dann aber doch lieber ans Meer, weil man da oben kaum Wege fand.
Hier schien auch die Sonne und ich lies das Rauschen genüsslich in mich eindringen! 🙂
Einfach ein Blick zurück zum Gebirge.
Da steht er also, der Leuchtturm am anderen Ende der Insel.

Eine ganz andere Welt da hinten! Denk ich jedes mal.
…und es hat mir die Ohren aus allen Richtungen vollgerauscht. Das muss jetzt auch ne Weile halten! 😀

Seht ihr den „kleinen Zipfel links von der Doppelspitze?  Wenn ihr sehen wollt wie es da oben aussieht könnt ihr hier klicken: Wanderung 22.12.18

Es gbt dort schöne Wegchen, bei denen man nur aufpassen muss, dass man sich keinen „Zahnstocher ins Bein spiesst!

Meerwasserpools.
…und da war kein extrem hoher Wellengang. Das Bild hab ich direkt am Ortsrand fotografiert.

Auch das Essen im Anschluß wird mir lange in Erinnerung bleiben! Ein Restaurant, dessen einziger Haken ist, dass es eine Stunde von uns entfernt liegt. Pilze-Soße-Filet… Fischzeugs… 🙂 sehr sehr lecker und riesen Portionen!
Dort werde ich auf jeden Fall mal wieder zurück kehren, wenn ich z.b. mal wieder meine Gäste auf der Insel ganz besonders verwöhnen will!

Papaya-Creme-Suppe

Weil bei mir jetzt die Papayas im Überfluss reifen, macht Geza bereits spannende Experimente um sie zu verwerten. So gab es bereits die tollen Smoothies mit interessanten Mischungen und gestern gab es die erste Papaya-Suppe:

Man kann es kaum beschreiben. Sie war jedenfalls nicht so süß wie erwartet, gut gewürzt und der Geschmack von Papaya ist sehr fein!

Santa Cruz

Gestern war ich für ein paar wichtige Erledigungen am anderen Ende der Insel.

Im Zentrum hatte ich kaum Zeit zu fotografieren, aber der Weg war schon bemerkenswert. In Icod fuhr ich nachmittags bei 23°C. los und nach 30km fuhr ich bereits bei schattigen 14°C. an La Laguna vorbei.

10 min. später stand ich bei sonnigen 25°C. in Santa Cruz, wo ausschließlich gute Nachrichten auf mich warteten… Zurück gings wieder durch die „Suppe und in Buen Paso konnte ich gerade noch den Sonnenuntergang sehen.

Man sieht, dass die Sonner bereits wieder hinter La Palma untergeht.