tschechischer Eiskaffee

Folgende Bereicherung brachte ich vor wenigen Jahren von meiner Tschechien Tour mit: Ein einfacher und meiner Meinung nach sehr genialer Eiskaffee! Beim ersten mal hat er mich etwas an die Eiskaffee- Dosen erinnert, nur viel erfrischender, da weniger süß.
Normalerweise wähle ich meine Kaffeesorten hauptsächlich für Cappuchinos. Ganz entgegen der Mode sind all meine Lieblingssorten – „Robusta“.
Die Favoriten tendieren entweder Richtung Kakao, wie der Indonesien, oder Richtung nussig, wie der Guatemala Espresso.

4-5 Eiswürfel mit zwei Teelöffel Agavensirup übergießen… Der Löffel ist sehr flach, also eher ein normaler Teelöffel gestrichen.
..kalte Milch rein…
Entscheidend ist natürlich der Espresso, der zum Schluß vorsichtig drüber gegossen wird. Bei mir ist es derzeit ein Indonesien Bio- Robusta 90% gemischt mit 10% Arabica aus Columbien. Als hätte jemand ein Stückchen Nussschokolade reingemogelt. 🙂

Ob geschüttelt oder gerührt, die Farbe kommt dann etwa so raus.

Nachtrag: Inzwischen rühre ich den Agavensirup gleich in den Espresso, weil er sich durch die Wärme ja schneller auflöst.

Kurze Präsentation

Hier ist das versprochene Video mit der neuen mobilen Bühne.
Macht richtig Spass das Teil! Das Fahrzeug auf der Insel ist fast baugleich. Nur gibt es bei der Inselmaschine nicht genug Platz für die Beinlenkung weil an der Stelle bereits ein wichtiges Pedal steht, mit dem man die Rhythmen umschalten kann. Mal sehen, entweder quetsch ich es noch daneben, oder muss ich dafür noch etwas ganz neues entwickeln.

Die kleinen Ideen…

…am Morgen. Mal ganz abgesehen davon, dass die tägliche Freude an meinem neuen Weizengrasfeld groß ist…

Plexiglasreste für 10€ und große langlebige Pflanzenschalen ergeben zusammen das perfekte Gewächshaus.
Das reicht für zwei Tage, jeweils drei gute Portionen.

…kam ich heute Morgen auf die Idee vor dem Weizengras erst mal Spearmint durch die Saftpresse zu treiben. Spearmint duftet betörend, schmeckt im Tee aufgegossen aber nicht so intensiv wie z.B. die marokkanische Nana Minze.
Jedoch als Saft zieht sie einem vor lauter Aroma die Schuhe aus, was zum Barfusslaufen gut ist!

Ein paar Tropfen Konzentrat reichen für ein leckeres Erfrischungsgetränk!
Anschließend kommt gleich das Weizengras durch die Presse. Auf der Insel hab ich mir angewöhnt den Weizengrassaft mit frischem Orangensaft zu mischen. Hier helfe ich mir mit einem Direktsaft oder einem smoothie. Das gibt wahre Energiebomben und schmeckt sehr sehr lecker!

Happy Day! 🙂

e-mobil

Das neue e-mobil ist endlich fertig! Vielleicht stell ich es bei gutem Wetter mal in einem Kurzfilm vor. Derzeit bin ich vor allem mit der großen Maschine und dem neuen Sitarsound beschäftigt. Auch damit hab ich ein simples Sessionvideo geplant, bei dem man nur den Sound der Kamera hören wird. Dann hört man auch das klappern der Maschine als würde man davor stehen. Vor allem für Demozwecke wirkt so eine Szene authentischer als ein produzierters Video. Bei meinen Videos sind die Sounds ja auch authentisch. Die Videosounds wurden nur direkt am Mixer mitgeschnitten, weshalb sie fast zu sauber klingen.

Jacke mit Biss

Weil ich nun mit 50+ vernünftig geworden bin, kaufte ich mir heute eine leichte Motorradjacke mit Protektoren. Damits im Fall weniger weh tut!
Kaum fuhr ich fünf Minuten, da biss es mich wie verrückt an meinem Arm. Sicher zappelte ich wie ein Clown auf meinem Roller rum, bis ich endlich am Straßenrand anhalten konnte. Als ich die Jacke runter riss, sah ich gerade noch wie irgend ein mickriges Insekt davon flog.
Dann dacht ich nur noch: „Super, ohne Jacke wär das jetzt nicht passiert!“ 🙂


Was solls, ich mag sie trotzdem!

Pakete

Heute kamen wieder lauter Pakete bei mir an. Bereits am Morgen lag die neue Weizengras- Saftpresse vor meiner Türe. Aber eigentlich warte ich noch viel sehnsüchtiger auf ein Ersatzteil für meinen Roller.
Als ich am Nachmittag vom Laufen nach Hause kam lagen nochmal vier Pakete auf meiner Terrasse. Für einen Moment fragte ich mich was ich da wohl bestellt hatte.  😀 Das Ersatzteil war es nicht und der Spannungswandler auf den ich noch warte wars auch nicht. Es war in letzter Zeit halt viel Zeugs nötig. Da kann man schon den Überblick verlieren. Dann fiel es mir wieder ein: 10 000 Postkarten!

Später kam dann noch das kleinste, aber wichtigste Päckchen mit meinem neuen Kaltstart für den Roller. Jetzt läuft er endlich wieder!

Sieht zwar aus wie direkt aus der Erde ausgegraben, aber er läuft super und macht richtig Spaß! Die gut drei Wochen die ich wieder hier bin, war ich so beschäftigt und aufs Wesentliche fokusiert, dass ich die Insel fast komplett ausgeblendet hatte.
Doch da ich nun hier, sowie auf Teneriffa den selben Roller fahre, gibt es für mich dadurch eine nette Verbindung zwischen den zwei Orten. Denn hier wie dort, trägt das Teil einen besonderen Beitrag für ein tolles Lebensgefühl bei. Er ist leicht, wendig und man kommt jederzeit  ganz schnell bis an jede Fußgängerzone… Jetzt dürfen die heißen Tage kommen!
Aber das war heute nicht alles:
Auch ganz kleine Ideen machen mir manchmal eine ähnlich große Freude!

Heute entkernte ich eine große Lüsterklemme und ergänzte den Innenteil mit M4 Inbus Schrauben.


Jetzt hab ich ganz viele schicke Messing- Schraubklemmen für Seilzüge. Und jede Einzelne ist auch noch doppelt gesichert. Gefällt mir!
Der Fußlenker für das neue E-Mobil macht auch Fortschritte.

 

Resteverwertung

Heute ging es mit einer neuen Konstruktion für die Lenkung voran.

Ideal um Reste zu verbauen!

Bei der alten letzten Lenkung verbiegt es über die Jahre selbst die stabilsten Scharniere, darum muss diesmal eine bessere Lösung her!

Die Bodenplatte bekam zwei doppelt verschraubte Ständer die mit einer Gewindestange verbunden sind.
Das ist die Lenkwippe von unten. In den Blöcken stecken vier Kugellager, die das Scharnier ersetzen.

Das waren übrigens die Kugellager von der alten Magnetwalze. Also auch wiederverwendet.  🙂

Jetzt kann der Bausatz erst mal trocknen. Beim Zusammenbau bekommen die Platten schicke Messingleisten verpasst, mit denen die Seilzüge der Lenkung stabilisiert werden. Trotz Leichbauweise wird das vierfach gelagerte Fußpedal diesmal ganz sicher ein Sorglos- Paket für eine lange Zeit.
Das Fahrzeug ist inzwischen auch fertig. Sobald das Wetter mitspielt werde ich das Ganze zum präsentieren auf der Straße aufbauen.

error :-)

Also wenn es hier ein paar Tage ruhig wird, ist das meistens ein gutes Zeichen. In letzter Zeit war ich ziemlich mit „Doretta“ beschäftigt. Die Maschine ist so kompliziert, dass man manche Probleme kaum beschreiben kann. Aber die Technik bietet natürlich viele tolle Möglichkeiten, die ich noch nichtmal zur Hälfte ausgeschöpft habe. Die neue Magnetwalze ist der Hammer und wird alles ändern… Das Kunstwerk hört aber bei der Mechanik nicht auf! Viele Instrumente spielen ja auf Sensoren, deren Weichen man vielseitig konfigurieren kann. Dort und auch am Klangerzeuger selbst, muss ich nun viele, so genannte Hüllkurven, einstellen bis alles natürlich klingt. Der Kabelbaum hat es in sich und wurde heute früh am Morgen nochmal optimiert:

Das sind nur 20 Steuerleitungen, die mit den 54 Audiokanälen nichts zu tun haben. Heute hab ich den Multistecker, der mittlerweile nicht mehr nötig ist, ausgebaut um Schwachstellen zu dezimieren. Zwei gesuchte Fehler fand ich aber erst später an anderen Stellen.

Dieses 13 Sekunden Video zeigt, wie sich z.b. ein kaputter Stecker auswirken kann. Plötzlich passieren total verrückte Dinge!

Und das war auch noch ein fertig konfektioniertes Kabel mit eingeschweißtem Stecker. Zum Glück! Denn alle selbst gelöteten Stellen sind bisher jedem Zweifel erhaben. Nur ein kleiner Stecker zerbrach mal wieder beim Transport. Inzwischen funktioniert der „Zimbelmat“ auch wieder, der ab und zu die lustigen Vögel oder sonstige Ambient- Sounds und Effekte abfeuert.

Magnetwalze 2

Nach dem Schleifen, Lackieren und agen“ konnte ich heute endlich die 288 Magnete rein hämmern. Der Magnet mit dem weißen Kleber war immer zur Sicherheit oben drauf, damit alle mit derselben Polung reingesteckt werden.
Die Überraschung des Tages: Eigentlich dachte ich, dass ich wegen einer stabileren Achse das Kettenrad von 8 auf 10mm aufbohren müsse. Doch wie ihr sehen könnt, hatte ich früher ein Reduzierstück aus Messing eingepresst, das ich heute nur noch rausklopfen musste. Super!
Voila, so sieht es vorläufig aus. Die Magnetkugel schwebt wieder an der Sirnseite rum. Wenn man das Bild vergrößert, sieht man wie genau die Magnete in einer Flucht stehen.

Natürlich gab es erst mal Probleme! 🙂 Die Offbeat – Wippe war verbogen, weil wahrscheinlich beim letzten Auftritt , bzw. einer Pause, die Maschine rückwärts gedreht wurde. Mittlerweile eine routine Reparatur. Danach war die Enttäuschung erst mal groß, weil die Walze immer hinterher schleppte. Nach langem Rumgefummel fand ich zwei Kugellager die versehentlich von einer Mutter verspannt waren und die Walze ausbremsten. Nochmal umgebaut und plötzlich groovt es wie Schwein! 😀

Weil die neue Walze 2 cm größer ist, hängen nun die Schlepphebel links etwas zu tief. Der ganze Halterahmen links könnte einen Zentimeter weiter links und weiter oben stehen. Aber da es sich um ein Release- Modul handelt, das den Ton beim Losschnappen auslöst, ist die Position vielleicht sogar günstig. Falls ich doch diesen Zentimeter korrigieren müsste, wäre das ein eher aufwendiger Umbau!

Magnetwalze

Jetzt gehts endlich los mit dem Umbau:

Erst mal Walze, Welle und alte Kugellager ausbauen…
Hier hab ich bereits die neuen, größeren Kugellager eingefräst. Der Zusatzhalter hängt nachher wieder, kaum sichtbar, hinter der Magnetwalze.
Hier fräse ich neue Löcher in die Scheiben. Insgesamt werden sie dadurch 900Gramm leichter.
Arbeiten ohne Späne ist so unbefriedigend wie Staubsaugen ohne knistern!
Nun kommen vier M8 Stangen rein damit die ganze Walze perfekt parallel läuft. Jedoch müssen zwei Löcher auf der Rückseite frei bleiben. Beim Zusammenbau zeige ich warum…
So sieht nun die Vorderseite aus. Allerdings wird das ganze Holz noch lackiert und zu einem retro – look gestaltet.

Bald gehts weiter..!