Vierte Ebene

Morgens kämpfte ich gegen die Zeit, bevor die Sonne rauskommt und Nachmittags kämpfte ich wieder gegen die Zeit, weil mein neuer Ausblick Regen versprach.

Wisst ihr noch, der Aha-Effekt, als ich die vierte Ebene zum ersten mal frei gemacht hab? Das war nichtmal die Hälfte. Die fläche wirkt optisch abschüssig, ist aber ganz eben.
Heute Morgen dachte ich noch, die Terrasse hört dort auf wo das Werkzeug liegt und ich könnte höchstens noch drei Bäume reindrücken.
Scheint mir eher Platz für neun Bäume zu haben. Links an der Wand teste ich Kiwi und dort plaziere ich auch eine Bananenmaracuja, falls die es noch schafft. Oder in der Arena, unter den geplanten Sonnenschirmen. 🙂

Was hab ich mich letztes Jahr noch rumgequält, als ich an solchen Tagen dachte: Wenn ich doch nur einen Platz hätte, wo ich nur noch das Gestrüpp nur runter schieben müsste!

Sowas wie eine Arena, in der man später alles verbrennen kann. Jetzt zahlt sich die ganze Mühe aus!
Jetzt sieht man aus dem Orangengarten ganz durch und bekommt langsam einen Überblick. Stellt euch mal vor, ich würde zwei Flamboyanos als Kaskaden an die Kante stellen und sie wie zwei Sonnenschirme über die Arena gestalten und wachsen lassen.
Der Plan: Am rechten Ende von Arena und Ebene 4 steht der große Baum, der mir heute zum ersten mal auffiel. Da ist meine Grenze und dort werde ich einen Verbindungsweg freiräumen.Dann kann man die Spaziergängen zu Runden erweitern und unterschiedlich kombinieren. Juhuu, das mach ich jetzt gleich!
Vielleicht ein einmaliges Bild. Selbst vom Palmengarten aus sieht man jetzt ganz durch, aber das Pavillon wird hinten schon bald zugewuchert sein.

Jetzt fällt mir auch ein warum ich einen Orangenbaum hinter den Wald gesetzt hab: Wenn der Wind vom Osten kommt, bläst es den ganzen Orangeduft in den Wald und wenn der Wind vom Norden kommt, würde von dort auch der Orangenblüten Duft kommen.