Ergiebig

Eigentlich immer wenn ich mal für eine Stunde arbeiten wollte, fing es an zu regnen. 😆

Es gibt automatisch viel Wurmregensosse zu verteilen und diese wird auch gleich schön in den Boden geschwemmt.

Die perfekte Manga!

Heute gab es eine vollreife Keitt. Wenn man sie im Oktober erntet, lässt man sie einfach noch ein paar Tage liegen. Das ist die erste Manga die perfekt schmeckt, wenn sie auch schon weich ist! „Lippens“ ist auch noch perfekt, aber die anderen schmecken dann fast schon angegoren.
Die schöne Papaya gabs heute auch schon. 🤤 Wahnsinnig lecker, aber so eine Manga reisst einen schon nochmal ganz anders dahin! 😋🥰🥭

Eben kam ich auf die lustige und praktische Idee, mir kurz, wie ein Kind, durch den warmen Niesel zu hüpfen und einen Graben für das Giesswasser zu ziehen. 😃 Hier und da ein kleiner Stau und ganz schnell spült sich das Wasser bis zu den Okras durch. 🙂

Am Eingang ist es noch nicht ganz ausgereift! 😄
Es läuft jetzt bis zu dem Gemüse, den Moringas und den Papayas.

Dort darf sich gerne die ganze Hochebene vollsaugen, weil danach kommen gleich noch zwei durstige Bananen! Letztendlich leite ich die ganze Strasse hier durch, auf der es zum Glück praktisch keinen Verkehr gibt.

Das ist wieder wie als Kind ein Lägerle bauen! ☺️ Mit Staudämmen und allem was dazu gehört. 😄 Ein Highlight des Tages!
Den Strom hab ich heute wieder gefeiert! 🙂
20:15 Uhr und 22ºC. im Wohnwagen, bei offenen Fenstern.
Dann kann ich beim nächsten Schauer mit der Taschenlampe den Kanal kontrollieren! 🧐😂

Regen Rundgang

Das war nur kurz, aber so schön!

Die zweite ghanesische Papaya ist leider auch abgefallen! 😐 Jetzt kann ich nur noch auf die Dritte hoffen. Wird aber dieses Jahr wahrscheinlich nichts mehr.
Dafür bekomme ich ein paar Schritte weiter diese saftige 700gr. Leckerei. 😋
Wie trostlos diese Schutthalde aussah! Das Grün in der Landschaft nehme ich immer in Schüben wahr.
Im Tal. Oben leuchten die roten Manicata Blüten.
Der grösste von drei Flambollanos entfacht einen schönen Schirm.
Da draussen kündigt sich der nächste Schauer an.

Dann gehts noch einen Stock tiefer zum Mangogarten:

Der kleine Osteen lässt seine neuen Triebe rot leuchten.
Der Keitt kann wirklich bis in den November rein tragen.

Wenn die mal gross sind, gibt es über vier Monate lang Mangas. 🙂

Der kleinste Keitt hat sich schon verdoppelt. Nach dem Schnitt sind die meisten perfekt in Balance!
Der frühe Torbert.

Die Wachstumssaison hat erst begonnen!

Der grosse Osteen treibt erst jetzt.
Der grosse Lippens auch. Die Leckersten wachsen am wenigsten.

An dieser Stelle drehe ich mich immer um und schaue auf die Mangotreppe, über die ich diese Runde abschliesse.

Es beeindruck mich immer wieder aufs Neue, wie das Park Pavillon da oben trohnt!
Es ist natürlich umso aufregender, wenn das Moos und die Flechten leuchten. Getoppt von den frischen Farnen.
Das Ganze gesäumt von der Pyramide.

Diese Finca wird für mich nie selbstverstänlich werden, sondern lässt mich mit dem Gedeihen mehr und mehr staunen!

Hawaianische Holzrose.

Ein Sorgenkind lebt auf! Die chinesische Maracuja ist mal wieder, zumindest vorläufig, krepiert. Vielleicht kommt ja mal wieder Leben aus ihrer Holzknolle!?
Zurück auf die Hochebene:

Das Pavillon Alto hat sich vom Präsentierteller zur absoluten Privathöhle verwandelt.
Der Steingarten erinnert mich oft daran, dass ich Berge bewegen kann und, dass es die Mühe wert ist!

Diese 1000 Schubkarren, sind nun das grobe Rechenmass! 😅 „Jo, verschieben wir einen Haufen von hier nach da, graben einen Anderen ab und legen ihn woanders drauf…“ So plant man hier! 😆🙃
Weiter, der Regen kommt!

Okras, Tomaten, ein mega Chili Busch und Papayas im Hintergrund.
Die ersten Weihnachts Tomaten.

Das bisschen Folie erspart mir so viel Ärger!

Mein gestutzter Avocado macht sich langsam über meinem Kopf breit.
Panama Red Maracuja.
Bereits angenässt, erhasche ich noch einen Blick auf den „grossen“ Avocado hinter dem Wohnwagen. 😆

Sieht grau aus…

…isses auch!

Heute Morgen.

Es hat nachts über wieder ordentlich geregnet!

Gestern Nachmittag um 18 Uhr startete ich mal wieder ein Zeitraffer Video.

Sobald genügend Wasser in den Boden kommt, kann man zusehen, wie die Pflanzen aufleben!
Erstens wurde der ganze Calima Staub total abgewaschen und zweitens verdünnt jeder Tropfen das ansonsten viel zu salzige Giesswasser!
9:00 Uhr und es geht schon wieder los. In der nächsten Pause fotografiere ich einen kleinen Rundgang.

Wassertag

So viel Regen hab ich schon lange nicht mehr gesehen und dabei hat es nur ein paar mal genieselt! 😃

Da wurde es schon wieder dunkel.

Trotzdem musste ich immer wieder unterbrechen und schaffte es gerade mal eine Reihe auf zu legen.
Aber so bekam ich heute zwei warme Mahlzeiten.

Die ganz grossen Steine werden schon wieder knapp, aber es gibt noch viele im Boden. 🙂

Die letzte Wassermelone

Eine kleine Papaya hatte ich eben auch noch. 🥳

Es regnet! 😳

In der Nacht hatte es auch schon geregnet! 23ºC.
Der Duft ist wunderbar und alles Grüne leuchtet wieder frisch!

Gestern Abend gab es was ganz Einfaches, aber mit eigenem Knoblauch, Okras und Zuckertraube Tomaten. 🤤

Es regnet wieder! 😃🥳

Chili

Heute stehen wieder nur Kleinigkeiten als Rücken Schonprogramm an. Es geht mir gut, aber ich will mir zum Aufbauen eine Pause von den Zentnerlasten gönnen!
Es stehen viele wichtige Arbeiten an, zu denen ich jetzt auch mal wieder komme. Zum Beispiel die dritte Chili Ernte:

Das dürfte eine Weile reichen.

Mit der Asche des Waldbrandes und den Calimas erfuhr ich, dass man ihn immer frisch ernten muss, damit man ihn überhaupt waschen kann! Sicher sind schon 1 – 2 Kilo kaputt, weil man die runzeligen Früchte nicht mehr sauber bekommt. Heute hab ich 600gr. also etwa 300 Chilis geerntet. Sie sind genial und ich will sie nie wieder missen! Diese Qualität gibt es auch nirgens zu kaufen und ich möchte, mit Ausnahme von Charapitas, nichts anderes mehr! Man bräuchte schon 4 – 6 Stück für einen richtig scharfen Topf! Daher sind sie super zum Dosieren!

Park Pavillon.

Gestern erledigte ich noch ein paar aufgestaute Kleinigkeiten, wie diesen GöGˋs Wurzelbooster ©: 😃

Zwischen Papaya und einer Palme, operierte ich ein Loch, durch den Unkrautflies in die Terrasse aus Kies.

Aussen füllte ich das Loch mit der neu entdeckten Erde und Düngerpellets.
Innen wieder Pikon.
Rohr raus…
…und gleich mal ein Eimer Wurmsosse in die Tiefe gluckern lassen.

Davor war es unbefriedigend, diese Pflanzen zu verwöhnen, weil sich immer erst mal der Revuelto an der Oberfläche vollgesaugt hat!
So macht das Verwöhnen mehr Spass und in der Regenzeit bekommen die Wurzeln mehr Luft!
Das werde ich für die geliebten Bäume noch ganz oft wiederholen, sobald ich dazu komme! Am Ende spart es auch Zeit, weil man kann einfach schnell mal ne Flasche Wasser in den Boden drücken, oder auch einfach mal den Schlauch im Vorbeigehen, von einem Wurzelbooster zu dem nächsten legen, während man oben rum zupfelt.
Ich will mich ja nicht selber loben, aber GöGˋs Wurzelbooster erleichtern mir fast täglich die Arbeit und sind auch in der Regenzeit einfach genial! 🙄😄

Die ersten Tangos bekommen auf der neuen Terrasse ihr erstes Kletterstöckchen. 🥳 Die werden bei der Winterernte bereits dabei sein!

Jetzt, wo ich mir das Resultat besser vorstellen kann, treibt es mich voran, aber ich bleibe vernünftig!

Der Frische Farn im Hintergrund steht auf der Pyramide, die man erst von der neuen Terrasse aus dieser Perspektive betrachten kann!
Dazwischen wird eine Schlucht zwischen Hochebene und Tal bleiben, weil ich liebe diese verschachtelte Finca!

Unten sieht man den Bambus vor der neuen Terrassenwand und dahinter endet derzeit das Luftrohr, für die Naturklimaanlage.

Das ist das erste Bild von der anderen Seite. Geknipst, von der Kurve, die vor der Brücke liegt. Im Hintergrund der riesen Hang, den ich mit Wegen und Terrassen erschliessen werde. In das Tal soll eine kleine Avocado Plantage.

Eben bekam ich schon wieder eine Bananenstaude. 🤪

Und das ist wieder ein Wetterchen! 🥰 20ºC. am Morgen und herrlich blau!

Also der richtige Tag um im Schatten die angenehme Meerbrise zu geniessen!

Barfuss

Das waren gestern sicher 100 Schubkarren und heute kribbelt es wieder in den Fingern! Die Wege sind besser denn je. Material liegt bereit, Platz ist da. Ich kann es kaum erwarten weiter zu Bauen! Aber darum will ich auch meine Kräfte vernünftig einteilen und für Ausgleich sorgen! Keine Ahnung wann ich das letzte mal Barfuss gerannt bin! 😳 Heute! 🥳

Blick zurück in unser Tal. 🥰

Es hatte kurz geregnet und die Luft ist wunderbar!

Buen Paso.

Ich muss eh meine Telefon Karte laden und für solche leichte Aktionen werde ich wieder öfter barfuss laufen.

Endlich wieder über meinen Camino Rojo schweben!
Das gewohnte Licht und Schatten Spiel.

Das rüttelt mein Bewusstsein wieder wach, wie traumhaft schön wir es haben!

Vom Camino Rojo, den nur ich so nenne, sieht man auch zwei Pyramiden. Die sind aber nicht so schön voller Flechten, wie meine.

Der Wendepunkt, beim Mercadona.

Hier komme ich über den Camino Punta von Oben auf meine Finca.
Bei der roten Linie baue ich gerade die Terrasse. Die Grüne beschreibt von rechts, den neuen Arbeitspfad und zeigt ungefähr, wo das hinführen wird.
Die blaue Linie markiert gut 1000m², die ich mit dieser Aktion aufräumen und erschliessen werde.

Zuhause angekommen, belohne ich mich mit einem neuen Experiment: Frisch geriebene dunkle Schoki auf Bananen. 🤤

So lecker! Das Löffel ich gerade genüsslich aus. 😋
Das Laufen war super und ich erteilte mir heute ein Schubkarren Verbot!

Ein heftiger Tag…

…aber man sieht auch was! In den ersten zwei Bildern hab ich aufgeräumt, was ich schon ewig vor mich hin schob. D.h. einfach aufräumen macht kaum Sinn! Erst wenn das Loch bereits wartet, in das ich die Steine, oder in dem Fall Revuelto Reste, schieben will, macht es auch Sinn.

Vorher.
Nachher.
Jetzt kam endlich das Spezialwerkzeug zum Einsatz, das mir Bananentoni geschenkt hat.

Mit wenigen Stichen kann man die überflüssigen Ableger entfernen. Angeblich bühen Bananen nur, wenn nur ein Ableger dran bleibt.
Ich lies den stehen, der gerade hoch wächst und am weitesten von Esterˋs roter Banane entfernt steht.
Jetzt zu meiner Haupt Baustelle:

Vorher. Links steht zu viel Busch, denn da muss ich in Kürze laufen und Felsen durch rugeln!
Ebenfalls vorher. Weiter hinten ist eine Grube, die ich heute rechts mit dem Schotter von heute Morgen auffüllen musste.

Ebenfalls damit man laufen kann, aber auch damit der rechte Streifen etwas Stabilität bekommt, bevor ich da eine Mauer drauf stelle.

Nachher. Das Loch ist gefüllt, ein neuer Weg ist begehbar und es liegt bereits ein Stück Mauer.
Diese ist sogar schon gefüllt und kommt schon zur dritten Reihe.

Die grossen Steine lagen natürlich alle ständig irgendwo im Weg.
Dafür hab ich heute ganz schön geschwitzt, aber es macht auch Spass, wenn das Material einfach bereit liegt und Raum zum Füllen entsteht, um den anderen Mist wieder aus dem Weg zu räumen!

Zu viel – zu wenig

Wie bereits geschrieben, schnitt ich bereits grüne Bananen, damit sie zeitlich etwas verteilter zum Essen bereit sind.

Jetzt brachte mir mein Banentoni gestern eine komplette Staude, die allesamt perfekt zum Pflücken sind! 😆
Gestern gab es bereits den ganzen Tag über Bananen und eben machte ich mir einen fetten Liter Bananenmilch. 😄

Eben holte ich mir die zweite von fünf, Manga Keitt. Sie kann noch etwas liegen und an den Bäumen werden sie ganz sicher bis November Liefern!
Die anderen Bäume wachsen super!

Gestern gab es die ersten Okras und die neuen Zuckertraube Tomaten kommen jetzt auch.

Okra Blüte.
Darum 20 Pflanzen, weil man sie fast täglich ernten muss, jede aber nur 1-2 Früchte liefern kann.
Es gab Spaghetti agli o olio mit Chili und Okra. Das passt sehr gut! 😋

Täglich grabe ich Schutt um und schiebe ihn durch die Gegend. Kein Schatz, kein Gold, keine Opale, nichts als Staub! 😆
Heute Morgen gab es zur Abwechslung mal 20 Schubkarren Schotter. Später präsentiere ich euch vorher- nachher Bilder von meinem Tageswerk.
Auch hier gibt es entweder zu viel, oder 30 min. später, zu wenig!
Gestern hab ich das nicht mehr geschafft zu schreiben, aber bei den Schutt Fotos sieht man eh nichts!
Es gibt Wolken! 🥳 Ich schwitze, aber es ist genial!

Schub

Juhuu, die Mangas wachsen schon wieder!

Der kleine Osteen bekommt seine Infusion mit Wurmsosse.
Die schlechtesten Triebe hab ich schon ausgebrochen.
Der kleine Lippens hatte letzte Saison so gut wie gar keinen Wachstum!

Die Wurmsosse, aber auch der Schnitt, scheinen zu wirken!

Die Keitt Früchte haben plötzlich ein ganz anderes Leuchten. Sie könnten weg, hängen aber noch sehr fest.

Das ist fantastisch! Torbert reift bereits im August und die Keitt könnte fast in den November rein reichen. Lippens und Osteen liegen dazwischen. Vielleicht gibt es in Zukunft vier Monate lang Mangas.

Der Torbert hat sich schon fast verdoppelt!
Der kleine Keitt, ohne Früchte, wächst endlich mal.

Das ist eine super Bilanz für so eine kurze Zeit nach der Ernte! Die Restlichen haben auch schon ganz kleine Knospen.
Weiter zu den Maracujas:

Diese frische Flavicarpa Gigante kommt jetzt mitsamt Früchten gleich wieder weg!

Links geht hier auch schon eine Panama Red in die Breite.

Die besseren Alternativen stehen schon und dafür war mir die stinknormale Gelbe zu dominant!
Stattdessen wachsen jetzt ca. 14: Panama Red, Tango und Flamencos. 😋🤤🥰

Die Panama Red, hinter dem Container, geht jetzt wie ein Teppich in die Breite!
Erinnert ihr euch an das Fass, das ich auf die neue Schutt Terrasse gesetzt hatte, damit es dort bald gedeiht?

Auf der neuen Terrasse gehen die ersten Tangos in die Höhe.
Ich werde nicht aufhören nach zu setzten und Alte raus zu reissen, weil nach dieser neuen Liebe, hat man auf den ganzen alten Mist keine Lust mehr!

Eben gab es Papaya zum Nachtisch.

Ein herrlich stiller Sonntag. Es wird schattig! Ich gönne mir viel Vergnügen, schieb aber trotzdem immer wieder zwischendurch ein paar Schubkarren Schutt weg. Gestern Abend 8, heute Früh 10 und jetzt mal wieder 1-2h lang.
Herrlich, jetzt kommt ein Wind! 28ºC.

Vorher.
Nachher. Das neue Luftrohr ist schon fast vergraben.

Jetzt kann ich zum ersten mal da oben stehen und schaue mal nach unten:

Vorne im Bild, liegt der neue Schutt und weiter hinten sieht man, wie die alte Schutthalde aus dem Hügel rutscht, der dort aus Schutt besteht.
Links sind Natur und alte Terrassen und rechts der Schutt, den ich vollständig vergraben will. Dahinter bzw. darunter, liegt mein Tal! ☺️

Das sind über 1000m², die ich erst ein mal betreten hatte.
Ich vermute, da unten gibt es ein schönes Erdreich, in das ich noch viele Avocado Bäume setzen kann!

Kürbissuppe mit steirischem Kürbiskernöl. Ein heisser Tip, aber es muss das steirische sein!

Beim Kochen produzierte ich nebenher noch etwas Maracuja Sirup. Dabei hatte es noch! Jetzt hab ich über 2 Liter und träume davon, irgend wann die Erntelöcher damit zu überwinden!