Vorzelt 3

Das dritte Bein steht und dabei hab ich es mir sehr einfach gemacht! Erst das nötige Loch gebohrt.

Dann hab ich das Tischbein, mitsamt Winkel, an die Tischplatte geschraubt und das montierte Teil in Beton gegossen. Danach fiel mir auf, dass die Schrauben der ersten zwei Winkel, an der Unterseite vom Tisch, noch nichtmal festgeschraubt waren. Jetzt ist er extrem stabil und bereits auf zwei Beinen, konnte ich darauf das erste Eisenrohr absägen! Ohne dem geringsten Gewackel!

Jetzt noch die Schnittkante mit Lack imprägnieren und dann bekomme ich ein Spülbecken mit Ablauf! 😊
Die frei gewordene Kabeltrommel, die ich bisher als Waschtisch gebraucht hab, macht sich sehr gut im Pavillon!

Da kann man jetzt schön im Schatten Vespern und sich danach, zum Kugelzählen, in die Hängematte schwingen! 🙂 In der sitz ich jetzt auch öfter zum Schreiben. Es riecht wie im Blumenladen! 🙂 Zum Abschluß noch ein Bild, das unser Buen Paso Wetter gut beschreibt!

Atombohne

Heute hab ich mit der Gigabohne die achte Pflanze in den Boden gesetzt. Dafür musste ich erst mal ein paar Meter Boden gewinnen.

Vorher.
Nachher

Erinnerungen kommen hoch: Gras hacken und aus den Felsen reissen. Steine halten Wurzeln und Wurzeln halten Steine… war das schlimm früher! 😅
Als ergänzende Aktion, setze ich immer zwischen zwei Pfosten, ein kleines Eisenrohr in den Boden, mit zwei Meter Abstand zum Zaun. Danach, spanne ich Drähte, die wie im Zickzack, zwischen den Pfosten und den Zwischenrohren hin und her gespannt werden.
Mit dem Stemmeisen kratze ich möglichst kleine Tiefe Löcher, damit ich so gut wie keinen Beton brauche. Die Dinger sind nur wie Heringe beim Zelten und man spannt auch keine 20m. Drähte, was einen großen Unterschied machen würde!

Dann grub ich einen Krater wie er einer Atombohne würdig ist.

Wunderschöne Lehmbrocken aus der roten Erde und alles mit Torf und alter Blumenerde aufgelockert.

Da steht sie in ihrer schönen Erde, mit Mikroorganismen und automatischer Bewässerung.

Mit der Holzleiste hab ich fürs Bild markiert, wo der Draht verlaufen wird. Nur wird er am Zaun ganz nach Oben gespannt. Von dem Hering aus spanne ich dann den nächsten Draht auf den rechten Pfosten usw.
Diese Drähte, sind im Gegensatz zum Zaun, eine Eidechsen sichere Zone. Später kann ich noch horizontale Verbindungen zwischen diesen Drähten spannen. Damit bekommt der Zaun eine zweite Ebene! 🙂

Der „Zickzack Draht“ hat aber noch eine wichtige Funktion: Wenn die schlimmsten Stürme aus dem Westen kommen, dann drückt der Wind den Zaun Richtung Weg. Wenn der Zaun dann auch noch zugewachsen ist, baut sich da schon ein Druck auf und mit den gespannten Drähten verteilt sich die Last etwas!
Am Zaun selber wollte ich Jiaogulan setzen, aber meine innere Stimme hat mich gebremst, denn sie sind wirklich sehr invasiv! Vielleicht riskiere ich es mit zwei Lagen Unkrautfolie als Rizomsperre!? Jetzt kommen erst mal die Bananenmelonen in den Boden, weil die sollen ja nach drei Monaten schon fertig sein! 😋

Vorzelt 2

Die Tischplatte steht. Es gab Zweifel bis zum Schluß, aber jetzt finde ich es voll cool! Einfacher gehts nicht! Weg vom Boden, der weiterhin bearbeitet werden kann. Es ist jetzt schon stabil genug für einen Schraubsttock, aber in die Mitte kommt noch ein drittes Rohr mit Winkel darunter, damit sich im Nachhinein nichts verziehen wird.

An der hinteren Stange zeigt der Winkel in unsere Richtung, also quer zum Anderen. Somit kann es in keine Richtung mehr schwingen!

Schritt für Schritt…

Die eineinhalb Zoll Rohre sind mit 2,9mm Wandstärke jedem Zweifel erhaben! Drei M6 Gewinde pro Stange und dann ist das eine saubere Sache! Am Abend hab ich nicht nur die Aussenküche, sondern auch die Gasflasche zelebriert! Bisher hat immer Rosita für mich mitgekauft und ich holte sie dann mit der Sackkarre ab. Ab jetzt fährt Julio bis zu mir runter und ich muss ihn nur anrufen wenn wieder eine Leer ist.

Heute Hängemattentest über der neuen Terrasse. Jetzt ist das fantastisch!
Aber das Beste ist: Die Anzahl der Maracujas geht sprunghaft nach oben! Es geht richtig ab! Ein Traum! 😊

Vorzelt

Gestern hab ich die ersten Schritte am Vorzelt begonnen. Es sind echt schwere Entscheidungen, weil es bald eine ganze Verkettung von vielen Funktionen beinhalten wird! Gerade im Vorzelt und auch noch halb unter dem Wohnwagen will man natürlich keine riesen Löcher reissen, aber der erste Fels lässt nicht lange auf sich warten und der liegt natürlich quer.

Er muss natürlich tief genug liegen, damit es schön kniffelig wird. Aber das ist gut! Alle Sorgen verschwinden, es gibt nur noch dich und den Stein! 😃

Am Ende hatte ich noch Glück, dass ich das nicht alles rausreissen musste!

Die linke Stange sitzt 80cm tief, die rechte nur 42, dafür ist der Beton direkt mit zwei großen Felsen vergossen.

An diese zwei Stangen kommt mit 500kg-Winkel eine Arbeitsplatte. Hinter die rechte Stange kommt eine kleine Ecke mit dem Stehpinkelbecken. Die Aussenstangen kann ich immer noch vermessen und festlegen. Nächstes mal kommt ein neues Dach auf das Vorzelt und dann sollen alle Stangen in Beton gegossen sein.
Am coolsten wäre vorne eine durchgehende 2″ Stange, wie beim Park-Pavillon. Keine Füße, keine Schnüre!

Esotheorie

Es ist ja schon etwas verrückt: Einer meiner Träume, warum ich hier bin ist, dass ich im Winter nachts bei offenem Fenster schlafen kann! Aber wegen meiner vielen Samen, öffne ich nur einen Spalt, um die Wärme möglichste lange zu halten. Das bringt bis zum Morgen höchstens ein Grad, aber ich machs trotzdem, weil sie mir so wichtig sind. 🙂
Heute dachte ich an ein Experiment aus den Achzigern, von dem Joachim Ernst Berend bei „Nada Brahma“ erzählt hat. Man hielt im Winter, täglich eine Viertelstunde lang, eine Stimmgabel in C# an die Blumentöpfe von Geranien und diese begannen mitten im Winter zu blühen. Nur weil sie diese Schwingung wahr nahmen. C# ist der Klang der Sonne, Indisch-„Sa“, auf den z.b. die Sitar gestimmt ist und darauf wiederum meine Didges.
Morgens renn ich immer zuerst mit Taschenlampe zu den Samen und schau ganz genau ob irgendwas geschlüpft ist, nichts!
Dann bespielte ich diese Samenecke für 3min mit dem Masterlass Didge.
Drei Stunden später, mag es Zufall sein, ich will da gar nichts rein interpretieren, drückten sich vier verschiedene Samen durch die Erde.

Mango Melone, alle gleichzeitig gekommen! Zwei Tomatensorten und die Queen Malinalco.
Letztere ist eine beliebte Riesenphysalis mit länglichen Früchten. Die dritte neue Sorte!

Wie gesagt, das Ereignis hielt ich für erzählenswert, aber darum glaube ich jetzt nicht unbedingt an Zusammenhänge! Aber ein bisschen mehr Spielen ist eh immer gut und in diesem Sinne lasse ich es gleich nochmal etwas vibrieren!

Terrasse vergrößern – 2

Heute gings nochmal richtig grob zur Sache.

Mit dem Schuttanteil hatte ich Glück und musste nur drei Schubkarren aussortieren.

Da saß ich vor Kurzem noch oben drauf oder kletterte darüber.

Ist das nicht toll? Man kann nachher im Hügel sitzen und direkt dahinter liegt der Steingarten, aber noch etwas tiefer. Man wechselt durch den tiefen Graben wie von einer Welt zur nächsten und doch sind diese Bereiche eng verschachtelt.

An der Wand entlang setze ich noch ein Beet für weitere Maracujas ein.

Jetzt ist der Weg als Abkürzung in den Park perfekt! Erst mal ein paar Tage festtreten und dem Körper eine Abwechslung gönnen.

Terrasse vergrößern

Eigentlich wollte ich heute Morgen nur eine kühle Stunde nutzen. Daraus wurden aber ganz schnell fünf.

Vorher.
Nachher.

Am Ende des langen Pavillons hab ich heute ein Mäuerchen gesetzt und den breitesten Bereich um ca. 40 cm aufgehäuft.

Vorher.
Nachher.

Zuerst musste ich links, wo es noch zu hoch war, die größten Brocken aus dem Boden reissen, weil die bekommt man später nicht mehr in diese flache Auffüllung! Also links weg kratzen und rechts drauf kratzen. Die Wege waren kurz, der Schatten genial, nur ds Geröll hakt etwas beim Rechen! 🙂

Eine Rampe kommt davor, um das Maximum an Terrassenplatz rauszuholen!

35 Regalitos

35 Geschenkchen. Heute hab ich alle Minitöpfchen die frei wurden mit Tulsi bepflanzt.

Samen hab ich mehr als genug! Nachbarn und Freunde, die Tulsi bekommen, können die Pflanzen selber groß ziehen und werden trotzdem noch ganz oft an mich denken! 😉😊
Die meisten frei gewordenen Becher waren zuvor mit Jiaogulan belegt. Davon wachsen jetzt 19 Stück in den Töpfen von Bananen Antonio. Spätestens wenn dieser Platz gebraucht wird, kommen die Jiaogulan vor den Zaun in den Boden.

Manche hatten bei meiner Ankunft vor vier Wochen noch nichtmal Wurzeln.

Die Maracujas sind auch versorgt:

Bei manchen verfärbte sich das Wasser beim Quellen. Manche sind ganz selten und winzig:

Das Fotografieren mit Schild halte ich für eine gute Idee! Dann kann man im Nachhinein nachschlagen, wie sie aussehen und vor allem wieviele es waren!

Serratifolia.
Bananenmaracuja.

Die ersten Maracujas stecken seit genau vier Wochen in der Erde.
Nebenher und dazwischen laufen immer nochmal so viele Aktionen wie ich schreiben kann. Das Impfen mit Mikroorganismen, Triebe schneiden, das gröbste Unkraut um die Bäumchen herum rupfen usw.

Pflanzen sind dankbar! 🥰

Ein Monat

Der ruhige Sonntag bietet sich an um eine erste Monatsbilanz zu ziehen! Bin happy! 🙂 Es wächst und gedeiht, die Wege haben sich verkürzt. Abwasser, Toilette und massig Material für die anstehenden Aktionen.
Heute hab ich nochmal 16 Sorten Maracujas zum Quellen eingelegt.
Daneben stehen acht neue Töpfe mit allerlei Chili, Paprika, eine Gouverneurspflaume und Akebia. 🙂

Hab ich nicht vor zwei Wochen gesagt, dass die Granadilla bis November das Dach erreichen wird? Auf den Tag genau Kontakt hergestellt. 😊
Die macht mir ne mega Freude, aber im ganzen Park-Pavillon hing bisher noch keine einzige Maracuja.

Letztes mal saß ich hier noch auf dem Präsentierteller. Weit weg, aber total offen. Jetzt fühlt man sich schon richtig geborgen! 🙂 Hab die Kosten zusammen gerechnet, während ich den Schatten genoß: Das komplette Pavillon mit vier Stühlen und drei Königspalmen. 450€

Mit einem zweiten Blatt hab ich gleich doppelt so viel Palme! 😂
Rückblick, Januar 2021.

Vergleicht doch mal links, die Papaya, auf den zwei Bildern! 😳

Festtag

Angekommen! Ausser ein paar Minibananen nichts gefrühstückt und es riecht so unglaublich lecker! 😋

Im Hintergrund, links vom Baum, der Vulkan.
Nach dem Regen ist das Meer immer knallblau!
Dann war es soweit!
Erst muss jeder fotografieren, dann gehts los.

Viele neue Gesichter und eine fantastische Stimmung… einfach nur noch genießen und nachher spiele ich ein Liedchen oder Zwei auf dem Didge. Die Bananen bin ich auch los und alle freuen sich! 😄