Seeds

Seht mal, die ersten Samen für die Finca sind eingetroffen:

Links eine rosa Banane. 😊 Drei Melonensorten ohne Bild, aber mit klangvollen Namen. Noch zwei spezielle Melonen und ganz rechts die angebliche Wunderwaffe gegen Viren und Bakterien.
Weiter sind noch Noni, Moringa und Tulsi-Basilikum im Sortiment.

Superahle

Als erstes stand heute das Schleifen der neuen Schablonen an. Die Linke ist bereits versäubert.

Jetzt kommen wir zu den Ahlen, was nicht ganz einfach wird, weil ich mir praktisch fast null Toleranz eingeräumt habe! Nadeln sind geschliffen, Träger gebohrt und geklebt. Es muss also nur noch trocknen!

Aber wie fixiert man fünf Nadeln in genau einer Reihe, dass diese, während der mindestens vier Stunden Trocknungszeit, genau parallel in einer Reihe stehen bleiben?

Richtig! Die Lösung hatte ich gestern schon konstruiert. Eines der Lineale musste ich eh etwas kürzen, weil die Doppellochreihe auf den letzten Zentimentern nicht mehr ganz parallel verlief. Einzelreihen sind aber noch genau genug um die Nadeln während der Trocknung zu fixieren.
Hoffentlich klemmt das Ganze nachher nicht, weil es wirklich kaum Spiel für Toleranz gibt.
Schlimmstenfalls müsste ich alle 800 Bohrungen beider Lineale um 1 – 5 Zehntel Millimeter aufbohren.
Mit einer einfachen Ahle ist das Vorlochen durch die neuen Schablonen bereits traumhaft!
Man kann über den Einstechwinkel immer noch gewaltig variieren. 5 – 7 mm Breite, was bei dickerem oder dünnerem Leder jeweils Sinn macht!

Jetzt hab ich sie oben auch nochmal eingeklemmt, dass alle in einer Reihe fluchten.

…am Ende des Tages:

Dass die Nadelspitzen leicht versetzt einstechen war so geplant!

„Trocken“ geht es! Mit Leder und Unterlage kann ich es erst morgen testen, wenn der Kleber ausgehärtet ist.
Mit Korg als Unterlage wird es kaum möglich sein, aber mit Styrodur sollte es hoffentlich klappen. Sonst schneide ich die Ahlen der Länge nach durch und mache jeweils einen Zweier und einen Dreier Block daraus.
Das Fünferset wäre halt der absoluter Traum! Stellt euch vor 10 cm mit 4 Stichen, satt mit 20! 😊 Man könnte es natürlich auch für einfache gerade Nähte verwenden und nicht nur um Paspel zu produzieren!

Ein großer Tag…

…für die Handnähkunst! Hab heute Vormittag in aller Ruhe die Bohrvorrichtung für meine Lochlineale aufgebaut und bin total begeistert!

Unter die Tischbohrmaschine klemmte ich eine Spezialschiene, die ich aus Multiplex Resten gebaut hab. Links von dem aktuellen Bohrloch hab ich zwei 2mm Bohrer als Führungsstifte versenkt. Diese musste ich noch vorsichtig abschleifen, um die Presspassung zu einer Gleitpassung zu reduzien.

Jetzt kann man jedes mal das Werkstück um einen Stift weiter rücken und nichts kann mehr verrutschen!
Das erste Lineal fiel beim Zuschnitt etwas schmäler aus, darum werden die Lochreihen, vom Lochmittelpunkt aus gemessen, 5mm Abstand haben. Die nächsten sollten 5,5mm haben, was für Paspel aus dickerem Leder ideal wäre. Die Anschlagleiste wurde mit M6 montiert. Man könnte also noch Langlöcher reintreiben und die Abstände für weitere Lineale verstellen.

Nachtrag, eine Stunde später:

Das perfekte Lochlineal! Bin sehr glücklich damit! Nicht zuletzt, weil mir die Gefahren sehr wohl bewusst waren, was alles schief gehen könnte! Das größste Problem könnte sein, dass sich die zwei Reihen bei den geringsten Schwankungen verschieben, weil sich jeder kleinste Fehler über die gesamte Länge bis zu 200 mal addieren könnte!

800 Löcher gebohrt. Sind sie nicht wundervoll? Ihr wisst noch was eine Paspel ist? Hier ist nochmal ein Beispiel:

In dem Fall ist von dem blauen Streifen die Rede, für den man diese zwei vorgelochte Reihen braucht!

Die Wolle…

… ist endlich weg. War echt schon lästig, weil ich beim Laufen schon eine Sonnenbrille tragen musste, nur damit mir die Haare nicht in die Augen hingen. 🙂

Hab den Morgen gleich mit einem 10km Lauf gewürdigt. Wenn ich dabei an die Anfänge zurück denke, bin ich so dankbar, dass ich überaupt schmerzfrei laufen kann! Gerne spaziere ich auch mal ein paar Meter, nehme die Wärme, die Gerüche wahr und lausche den Lerchen auf den Feldern… Herrlich!

Samen

Es gibt so viel über Botanik zu lernen, dass man Stunden und Tage damit zubringen könnte! Damit die Zeit gut investiert ist und ich voran komme, bestelle ich im selben Zug gleich das Saatgut mit. Meistens handelt es sich um interessante Superfoods und Heilkräuter, aber auch um Leckereien, wie viele Melonensorten, von denen man eigentlich auch nie genug haben kann! 🙂 5 Sorten, alle total spannend!
Man erfährt so viel interessantes, wie z.b. dass auch Papaya Blätter als eine uralte Naturmedizin angewendet werden. Mit ihren Bitterstoffen wirken sie angeblich sehr stark gegen Viren, Malaria, Fieber, Verdauungsbeschwerden und sogar gegen Krebs…

– Noni, eher umstritten, wie vieles auf meiner Einkaufsliste! Es ist eben wie bei Stevia, das ja nur in Deutschland jahrzehntelang verboten war, weil angeblich keine Unbedenklichkeit nachgewiesen werden konnte.
Die Nonifrucht soll stinken wie Gorgonzola! 😀 Wenn das mal nicht vielversprechend ist!? Zumindest nach dem Motto, alles was gesund ist schmeckt bitter oder übel. 😀

– Tulsi: Indisches Basilikum. Von Fieber, über Infektionen und Insektenstichen, hilft es gegen Brustkrebs, Demenz und sogar Nachtblindheit… Das kann man auch hier halten!
Fragt, denn ich musste gleich 10 000 Samen bestellen! 🙂

– Okra: Eigentlich dachte ich an die liebe Fabienne, die sich das gewünscht hat, weil sie frische Schoten auf der Insel vermisst. Ein schlankmacher Superfood, das es gewaltig in sich hat! Vitamine und Mineralien, Antioxidazien und ist vor allem gut für den Darm und die Abwehrkräfte!

– Artimisia annua, der einjährige Beifuß. Hab hier eine Kopie von einem Artikel, in dem beschrieben wird, wie fantastisch es gegen Covid hilft. U.a. in Südafrika wurde es schon erfolgreich im großen Stil angewendet! Man streitet sich um Patentrechte und anscheinend ist nur die synthetisierte Form für den Handel zugelassen. Allerdings fand ich das Kraut auch im Netz für 33€/100gr.

– Moringa steht auf der Liste, die ich hoffentlich auch vor Ort als Baum besorgen kann. Freunde haben schon Bäume. Laut ayurveda soll er gegen 300 Krankheiten helfen und wird als Baum der Unsterblichkeit angepriesen.

Zum Jux hab ich gleich ne exotische Bananenart, eine kleine rote Kenia Banane mitbestellt.
Das reicht mal für heute, aber es gibt noch so viel mehr!
Lasst es mich wissen, falls noch jemand Anregungen oder Wünsche hat, was noch alles auf meiner Superfood-Farm wachsen könnte!
Da bin ich ganz offen und dankbar, denn so hab ich schon ganz viel spannende Informationen gesammelt!

Jiaogulan

Das Kraut der Unsterblichkeit.

Das ist der Start in meine Großproduktion. Werde zuerst für Freunde und dann für die Finca viele Stecklinge vermehren.

Es soll die Heilwirkung und die Wirkstoffe von Ginseng um ein vielfaches übersteigen! Es wuchert sehr dankbar und lässt sich auch in unseren Gärten und Töpfen halten.
„Jiaogulan“, kopiert es selbst in die Suchmaschine und schaut euch dieses unglaubliche Kraut mal selber an!
Auf der Finca plane ich den ganzen Zaun damit voll zu ranken, denn der Kilopreis von dem getrockneten Kraut ist sehr attraktiv!
Es sind noch viel mehr Heilkräuter und Superfoods in Planung, die ich ab dem kommenden Herbst auf der Finca kultivieren werde!

Komplett

Die letzten Teile fanden heute Morgen schon ihren Weg zum Flugzeug.

Armlehne.
Erst mit den Gurtpolstern konnte das Design zur Geltung kommen!
Alles muss ultraleicht bleiben!
Alle Polster wurden mit Fußballnähten übergangslos geschlossen. Es war schlimm, das perforierte Leder mit zwei Nadeln zu nähen!
Fliegen macht schon Spaß! 😀

Fertig

Mit den vier Gurtpolstern hab ich fürs erste das Projekt Flugzeug abgeschlossen!

Zubehör

Jetzt kommt es auf die „Kleinigkeiten“ an, damit man gleich beim Einsteigen in den Flieger den richtigen Eindruck bekommt:

Neues Polster für die mittlere Armlehne.
Das Kästchen für div. Kleinteile kommt auf die Ablage hinter die Sitze und wird mit als erstes gesehen.
Zwischen den Rücklehnen sind die Buchsen für die Headsets. Das Kästchen steht nachher direkt dahinter.

Fehlen nur noch Gurtpolster…