So hatte ich Winter in Erinnerung! Bisher war es ein richtiger Schongang, aber jetzt ist es nasskalt und regnet ziemlich oft! Hier hat sich am frühen Abend die Wolkendecke mal etwas angehoben:
Später nochmal:
Das geht schon richtig weit runter! Kombucha abfüllen und Spätzle kochen waren meine Highlights im Freien! 😀 Ansonsten genieße ich meine tolle Heizung und tröste meine Kater!
Auf dem Weg nach Güímar kommt man an La Laguna vorbei, wo ich mir einen Vorgeschmack auf heute holen konnte!
Um es vorweg zu nehmen: Ich sitze im kuschelig beheizten Wohnwagen und genieße das Plätschern! Heute geht echt mal was in den Boden und es ist bitterkalt! 😀
Bei La Laguna knipste ich noch die 13º und wollte den Kontrast zum Süden zeigen! Doch ich kannte unser Güímar nicht mehr! 16º und Nieselregen!
Wegen der Maschine komme ich meistens als erster an und in diesem Moment bekam ich die Meldung, dass der Event wegen dem Wetter verschoben wurde.
Das wäre unsere Bühne!
Aber das fand ich nicht schlimm, weil ich fühlte mich wie im Urlaub, den ich trotzdem genießen konnte! Ein schweres Gefühl legte sich aus einem ganz anderen Grund auf meine Brust: Hier suchten wir fast drei Wochen nach Cocolisa und das steckt immer noch in mir! Es gibt keinen Winkel, den ich nicht abgesucht hatte und ich kenne diesen Ort wesentlich besser als unser Icod!
Auch auf dem Rückweg, blieb mir in Erinnerung, wie intensiv Cocolisa auf die, für sie, falschen, fernen Berge geschaut hat!
Gottseidank hatten wir unseren Liebling damals gefunden! Auf dem Heimweg traf ich mich gleich mit Ester und ihrem Fellschnäuzchen!
In Tacoronte hielt ich, nach vielen Jahren, meinen ersten Döner in der Hand! Der war sehr lecker und selbst hier, war kein Türke weit und breit!
Nachdem ich Coco noch eine Weile verschmust hatte, zog ich wieder weiter! Zuhause war es mit 17º, wenigstens 4º wärmer als in Tacoronte.
Die Steine leben auf!
Eben nutzte ich eine Regenpause für den ersten Rundgang:
Beim Brückenpfeiler.
Auf Schritt und Tritt verfolgt! Sie lieben den Miniaturwanderweg und klettern auf der Kante rum!
Die einzige Monster Granadilla – Quantrangularis.
Ganz links: Alata und rechts die Pyramide leuchtet grün.Die Avocado Fuerte geht ganz fett in Blüte!Hoffentlich gibt es die ersten Avocados.
Ein Lichtblick aknn ganz schnell um die Ecke kommen,a ber jetzt regnet es wieder mit dunkelgrauem Hintergrund!
Mit einem frischen Orangensaft ziehe ich mich wieder in die Wärme zurück!
Aumann, das Entsaften, Filtern, Umfüllen und Ansetzen raubt echt Stunden! 🙆🏼♂️ Vor allem Maracuja Saft ist eigentlich unbezahlbar! Man muss richtig viel Anbauen, Sammeln und fummeln!
Links: Rot mit Maracuja, Mandarine Maracuja, Rot mit Zitrone, Orange/Zitrone/Maracuja, Rot mit Maracuja. Das sind mal die Sorten, die nochmal 1-2 Tage abstehen müssen. Unter den Neuen springt mich vor allem Rot mit Zitrone an, aber die sind alle unglaublich lecker!
Ein paar Sorten lassen sich filtern, dass man sie früher in Flaschen füllen kann! Unsere roten und grünen Klassiker, sowie ein Mix von Beiden! Ganz frisch schmecken sie süß und extrem verschieden! Bis sie Druck aufbauen, werden sie homogener, perfekt in Süße und Säure, aber sie ähneln sich dann auch wieder mehr! Mit den kühleren Nächten brauchen manche auch deutlich länger um Druck aufzubauen, was am Ende aber keinen Unterschied macht.
Letzte Nacht hat es wieder geregnet und es könnte auch heute Abend, sogar in Güímar, etwas regnen!
Links oben ein Regenbogen.
Mit über 17º war es am Morgen noch mild, aber es regnet schon wieder im Wechsel mit Wind!
Man sieht es wenigstens kommen! 😀Von allen Seiten!
Die Kutsche ist jedenfalls gepackt und ich kann gegen 12:00 Uhr ganz gemütlich los ziehen!
Für La Laguna morgen, sieht es allerdings wieder ganz mies aus: 13º, Regen und Sturm. Hier hab ich die Kopie einer Kopie, die unser aktuelles Wetter am Wochenende beschreibt:
Das ist ja mal interessant! Eben schrieb ich ein paar Zeiten auf Papier, um sie anschließend hier zu archivieren. Wie lange sind die kürzesten Tage und wie wird sich das in nächster Zeit entwickeln!? ⬆️Sonnenaufgang. ⬇️ Sonnenuntergang.
Die Kanaren Zeit ist eine Stunde später! D.h. wenn es in RT. 19:15 Uhr schlägt, geht bei uns die Sonne unter. Auch spannend finde ich, dass diese knappe Stunde nach La Laguna bereits zwei Minuten versatz ausmachen.
Soweit fürs Archiv, damit ich in Kürze vergelcihen kann wie es langsam wieder aufwärts geht! 😀⬆️🤸🏼♂️
Ester hat ein süßes Plakat für Cocoˋs Event gebastelt. Ihre Freundin wird das Märchen von Cocoliaˋs Abenteuern erzählen, während Ester alles live vertont.
Im Anschluß werde ich 3h. mit der Musikmaschine auf dem Kirchplatz spielen. Für Sonntag, in La Laguna, sieht es wettertechnisch wieder richtig mies aus! Ich brauch mehr Gelegenheiten im Süden zu spielen, aber das tut sich ja vielleicht morgen schon auf. Güímar ist von den Menschen her halt super! Die sind total aufgeschlossen, entgegenkommend und gut drauf!
Bei klirrender Kälte, (15º) schaue ich aus dem Wohnwagen und freue mich, dass der Zaun zur Straße komplett eingewachsen ist!
Auch die Hühner bekommen mehr Schatten.
Gerade knipse ich den Zaun von aussen, da kommt Bananentoni mit einer Tasche Orangen aus der Planatge. ☺️
Dafür konnte ich ihm gleich eine Flasche Orangenkombucha in die Hand drücken, weil den lasse ich nicht mehr ausgehen! Heute mach ich den nächsten und es gibt massig Früchte zum verarbeiten!
Es ist zu kalt, bis es zu warm wird! 😀 Aber für die heißen Stunden hab ich einen Schattenplatz zum Sieben. Manchmal siebe ich einfach mal ne Stunde, weil Sand kann man nie genug haben!
In einer Stunde gewinne ich etwa 9 Eimer Sand und hier liegen 12 neue Eimer Schotter. So bleibe ich immer fit!
Sobald die Sonne raus kommt gehts eigentlich wieder, aber ich sehne mich schon wieder nach der warmen Jahreszeit! 😄 Bald werden die Tage wieder länger!
Mein Programm steht schon: Säfte extrahieren, Mischen, Kombucha zum Aromatisieren umfüllen, dann die Musikmaschine für Morgen richten!
Es war schön warm und ist es immer noch! Aber eben auch ein starker Calima!
Eben sah ich zwei sehr interessante Bilder, die bestätigen, dass ich mir das nicht nur einbilde, an eine ganz besonderen Platz angekommen zu sein:
Man sieht den Sand und man erkennt, wo die Kontraste am stärksten sind! Nämlich genau über meiner Finca! 😀 Hier seht ihr die Messwerte der Messstationen:
Links von der 85 sieht man den schraffierten Streifen. Das ist der Bergkamm, den ich neulich auf der 3D Karte gezeigt hab. Bei uns liegt der Messwert ganz sicher noch tiefer, aber davon gibt es leider keine Meldung. Teilweise leben die Leute mit dem drei bis fünffachen wert! Wir hatten ja eine Freundin in St. Ursula, die nach Östereich auswandern musste, weil sie kaum mehr Luft bekam und ihre Augen brannten auch! Ich dachte damals schon, dass es extreme Unterschiede geben muss. St. Ursula liegt leicht rechts von dieser 85, nicht weit von Tacoronte und da weht schon ein ganz anderer Wind!
Heute hab ich mich endlich diesem Schlauch angenommen, den ich im Untergrund versenken muss, bevor ich da weiter auffüllen kann. Wieder eine Kettenreaktion:
Die Leitungen dahinter sind schon halb vergraben! Diese laufen nachher durch die skizzierte Röhre.
Weil meine Luft und Wasserkanäle, mehrstöckig übereinander laufen, musste ich erst mal einen Luftkanal versenken, bevor das nächste, eigentlich aktuell benötigte Rohr, verlängert werden kann!
Hier ist der Luftkanal bereits versenkt und auf dem Bild markiert. Darüber kreuzt dann das zweite Rohr, in dem ich mindestens drei Wasserleitungen verschwinden lasse. Morgen hole ich nochmal 1m. Verlängerung, bevor ich die Leitungen installiere. Dann kann ich den Parkplatz auffüllen und hab alle Hindernisse aus dem Weg! Das untere Rohr wird eine Luftkühlung, die eigentlich etwas tiefer liegen sollte. Vielleicht kommt da mal Erde mit Bodendeckern drauf, dann würde es sich schon viel weniger aufheizen! Aber auch jetzt macht das schon einen gewaltigen Unterschied! Es wird ja noch aufgefüllt!
So, eben haben wir den mexikanischen Podcast in die Kiste gebracht. Vielleicht geht er heute noch online. Allerdings ist in Mexiko noch Vormittag. Natürlich schick ich dann den Link! Es war ganz nett und gab viel zu erzählen! Nach dem Schnitt geht es wahrscheinlich immer noch eineinhalb Stunden.
Heute war mal wieder ein Hammer Wetterchen und jetzt, gegen 22 Uhr hab ich fast noch 25º bei ganz offenen Fenstern.
Im Vorzelt.
Ausser Besorgungen, war heute nichts los! D.h. am Vormittag schrieb ich mIt Ester noch Fragen und Antworten, für das Radio Interview. Haruki zeigt euch jetzt, was heute noch läuft: