Obwohl mein Blög quasi eine Einbahnstrasse ist, bedauerte ich die unterbrochene Verbindung sehr! Das Schöne war mal wieder von so vielen Freunden zu hören, die mich gleich alarmierten, dass unser täglicher Blög verschwunden war! 😃🥰
Weil ihr so treu seid, bekommt ihr ein Bild von meinem supercoolen Haruki! Die Tage beginnen oft schön! Das Wetter kann aber fast so schnell umschlagen, wie in den Bergen!
Morgens rollt der kühle Wind vom Berg runter! „The german Bitterness!“ 😄
Auch die Kaffeemaschine bekam einen mehrtägigen Kundendienst und arbeitet wieder wie neu!
Die Tage beginnen wieder mit einem Cappuchino! 🥰
Zwei Tage lang musste ich sie entkalken, obwohl sie jahrelang nur noch mit Flaschenwasser betrieben wurde. Unsere Deby schenkte mir leckere brasilianische Bohnen und in fast jeder Pause hüpfe ich wieder vergnügt zu meiner Pavoni! 😃 Das wird jetzt natürlich ein paar Wochen ausgereizt! 😄 Doch das Leben hat sich schlagartig geändert! Man greift Morgens zur langen Hose und auch damit, sind die 19ºC. Im Wohnwagen gerade so erträglich. Der Wind bläst öfter und auch an das Undenkbare hat man sich schnell gewöhnt! Regen! Die Sonne ist plötzlich wieder dein Freund und es wird grün, grün, grün! 😳
Am Samstag spiele ich wieder in Puerto und ich fiebere immer noch den grösseren Städten entgegen! Für die nächsten Gelegenheiten will ich top vorbereitet sein! Seit Wochen denke ich über alle Optionen nach und entschied mich für grosse Veränderungen! Es ist wie beim Autoschrauben, dass man manchmal für Kleinigkeiten die halbe Maschine zerlegen muss! Zuerst baute ich die grosse Box aus dem Unterteil aus und wechhselte zu, klein aber fein! Weniger Strombedarf und mehr Platz! Jetzt ginge der Motor für den Drehschirm wieder rein! 😉 Ein drehender Schirm hat beim ersten Eindruck natürlich einen magischen Effekt! 🙂🙃 Jede Veränderung hat Konsequenzen und manche hab ich nach Jahren schon wieder verdrängt, wie: Mit Drehschirm konnte ich die Sitar nie am Schirmständer sichern und das Spielen auf einer wackeligen Sitar, war immer ein schwerer Kompromiss!
Sitarständer. Ein zufällig passender Messingring verspannt den Sitarständer mit der Stahlstütze und lässt sich mit einem Handgriff komplett entfernen!
Der Ständer kommt unten aus einem verkleideten Vierkant Stahl. Man hat nichts griffiges zum Schrauben und es muss demontierbar sein, weil der Unterteil der Maschine sonst nicht mehr ins Auto passt! Knifflig! Ich löste den inneren Ständer und steckte ihn gemeinsam mit diesem Baustahl in den vierkant Fuss. Perfekte Passung! 😅 Ein drehbarer Schirmständer und zugleich eine stabil befestigte Sitar, sind das nächste Level!
Schwachstelle: Die Gewindestange, die eine Stange mit Zughebeln tragen sollte, brach trotz Kleber aus dem Gehäuse aus. Dieses Rohr muss ich irgendwie besser befestigen!
Das folgende Video filmte ich für Ester, also Englisch! Darin präsentiere ich die ganze Einheit mit dem superstabilen Halter:
Zuvor bog sich der ganze Arm, mit seinen Hebeln, immer etwas nach Unten! Jetzt trifft man die Variationen viel genauer und ich kann sie eigentlich jetzt erst in der Performance richtig ausreizen!
So viele Kleinigkeiten wurden aufgeschoben und das soll jetzt alles perfekt werden:
Die Borduhr hat endlich wieder Batterien und wurde neu plaziert.Stimmgerät und Effekte wurden besser positioniert.
Es waren noch so viele Kleinigkeiten! Bei jedem Spielstart, fielen sie wieder unangenehm auf und ich dachte: Das und das, muss ich auch noch alles verbessern… Alles mit Erfolg und prompt war heute ein Tag zum Verzweifeln!
Das ist ein 7Pol Stecker, mit dem ich viele Steuerleitungen der Maschinenelemente verbinde.
Allein, wenn es beim zusammen Stecken nicht richtig klickt, kann einen das zur Verzweiflung bringen, weil das empfindliche Midi System dann total rumspinnt! Nach stundenlanger Fehlersuche fand ich dann doch noch ein defektes Kabel: In dem 7 Pol Stecker, den ich nie wieder öffnen wollte! 😅
Vor allem bekäme ich kaum Ersatz, falls da was schief geht!
Alles erledingt! Es war für was gut, weil ein Kabel wurde bei der Aktion um Lötstellen reduziert und direkt verkürzt.
Das Spielen macht richtig Spass und ich werde vorerst den Schwerpunkt darauf verlagern. Im Container Proben ist bei Wind und Regen klasse! Und wie gesagt, muss der erste Eindruck, bei den nächsten Gelegenheiten, richtig reinhauen!
Die Tage bekam ich einen Brief aus D. dass im September eine Zahlung nicht ausgeführt wurde. Als Konsequenz wurde in der selben Nacht, eigentlich sechs Wochen nanch dem der Brief auf die Reise ging, meine Webseite abgestellt.
Das gibt mir schon zu denken, weil die Webseite mittlerweile schon fast zu den grössten laufenden Kosten zählt! Zurück zur Finca:
Scheinbar geht der Elefantenfuss das erste mal in Blüte.
Viel versäumt habt ihr nicht, was nicht bedeutet, dass es keine Fortschritte gab! Es hat viel geregnet und ich arbeitete heute den vierten Tag an der Musikmaschine! Diese bekommt eigene Beiträge.
Gestern hatte ich mal wieder ein abwechslungsreiches Alternativprogramm:
Öko Düngepellets pulverisieren.Neue Blumenerde.Wurmerde.Maracuja Flamenco & TangoQuellwasser holen.Bei 26ºC. losgefahren.Da bläst ein ganz anderer Wind!Ich freu mich jedes mal wieder zu unserem schönen Buen Paso zurück zu fahren!Einmal an den Rand gefahren und du bist weg! Teils geht es direkt meterweise runter!Frischer Ingwersaft und Maracuja Sirup. 🥰Ingwereis.Würmer gefüttert.
Hab die eingelegte Banane an die Würmer verfüttert. Was für eine Menge und was für ein Gewicht! Bis die nächste Banane erntereif ist, ist das alles weg! 😳 Das heisst immer anschliessend Jauche verteilen!
17:00 Uhr.
Noch ein bisschen aufräumen und der Tag war rum! Eigentlich wollte ich der Musikmaschine einen Kundendienst verpassen, aber heute wird es gerade so weiter gehen!
Harutoˋs Felsen.
Da läge noch so ein Monument auf der Hochebene, das einen schönen Sockel für die Mauer abgeben würde!
Aber mein kleiner Haruto liebt seinen Felsen! 🥰 Er liegt da immer in der Abendsonne und geniesst die Strahlungswärme! 😌 Den kann ich ihm auf keinen Fall weg nehmen!
Damit ist es mir gleich viel wohler! Die ersten Meter von meinem Panoramaweg sind jetzt so fett untermauert, dass ich sicher weiss, dass das Ganze nicht mehr umkippen kann!
Von Oben. Nach weiteren zwei Metern, kommt ein 90º Knick nach links und dann 4m. Finale! Dann ist das Tal komplett aufgeräumt. Es wird mega schön und verschachtelt!
Vom Sockel bis nach Oben sind die Mauern vielfach verbunden, damit sich die Last gleichmässig verteilen kann. Vorher stand schon alles souverän, aber ich will in der Regenzeit keine Zweifel mit mir rumschleppen!
Zum Füllen hab ich das perfekte Material rumliegen!
Schotter mit schmutzigem Revuelto, der für Beton, oder für Wege nicht sauber genug wäre. Ständig lag dieser Haufen im Weg und jetzt wird die Menge nichtmal mehr reichen! 😄 Die Mischung setzt sich betonhart!
Auf der Eisenstange oben, ist ein roter Punkt. (3 Meter) Bis dahin wird die Mauer noch gehen, aber das obere Drittel wird hier zum Beet.
Das ging jetzt mit den grossen Felsen schneller als erwartet, aber jetzt gehen bald die Steine aus!
Oft werde ich von meinem liebesbedürftigen Haruto verfolgt. 🥰
Wir haben November und ich nahm zwei Mangas von dem Keitt Baum ab. Die wollte ich mir sichern und eine fette Frucht hängt noch testhalber. Eines Tages hab ich vier Monate lang Mangasaison! 🙃🥳
Heute hab ich mit der Sackkarre einen mega schweren Brocken von der Hochebene gezerrt. Ein Monument, das ähnlich lästig, wie neulich das Drahtmonster, ständig im Weg lag. Dann nützte ich den kürzesten Weg! 😅 Siehe Video:
Das Stück das aus der Mauer brach, war nur ein recyceltes Stück Schutt, aus der zweiten Reihe! Jetzt musste ich den Brocken nur noch kurz setzen:
Teil 1.
Wie gesagt, alles nur Technik und Balance! Das Video musste ich aus technischen Gründen zweiteilen:
Damit liegen schon zwei Meter und sichern bereits die Mauer und den Weg darüber. Der rechte Brocken war bisher mein grösstes Vieh!
Die schwarzen Brocken kommen von dem gespaltenen Felsen. Ein grosses Stück gibt es davon noch, aber dann gehen mir echt die Steine aus! Bald auch der Sand, weshalb ich in Kürze an anderen Baustellen fortsetzen werde. Lief heute richtig gut! Schön grau und teils sogar Niesel, bei 28ºC.
Das vierte Rad, für meine arme Schubkarre! 😃Den Stil vom Pickel hatte ich vor langem sogar mal mit Endfest geklebt. Hat ewig gehalten, aber jetzt wird es Zeit, damit ich wieder herzhaft Wurzeln rausreissen kann!
Jetzt kommt das Beste: 🥳
Zwei neue Mangas für je 20 €.
Wir haben extra im Büro nachgesehen, ob es wirklich Mangas sind, weil da steht immer „Mango“ drauf!
„Manzanillo“ ist eine Sorte mit grossen Früchten! Somit hab ich fünf Manga Sorten in der Sammlung und einen Mango. Insgesamt 10 Bäume. Es ist spannend, wann diese reifen, weil die Keitt hängen ja immer noch!
Es ist immer ein Erlebnis von der Cooperativa ins Tal zu fahren! 30ºC.
Mein Freund Bananentoni brachte mir, wie könnte es auch anders sein, Bananen! 😂
Für die Würmer. 🪱
Der Eimerkompost wird schon fast im Wochentakt gefüllt und verfüttert!
Zuerst bringe ich einen mega Sack Sägemehl zum Mulchen ins Mangotal.Vorher. Der kleine Osteen wächst ganz toll!
Die grüne Hölle zeigt sich grossflächig und bevor meine zwei Kleinen auf der untersten Ebene absaufen, werden sie für den Winter vorbereitet:
Vorher. Der einzige Mango, der bisher noch nicht oft erwähnt wurde.Man darf das Unkraut mit Pfahlwurzeln nicht raus schieben, weil das rächt sich furchtbar!Schon nach 20min liegt da wieder ein turmhoher Berg von Gestrüpp! Von nichtmal 15m². 🥴
Jetzt kommt noch schöne Wurmerde drauf.
Nachher. Dann werden die Fallrohre weiter entfernt gesetzt und gemulcht.Der einzige Mango war vielleicht ein Fehlkauf!? Ich wollte natürlich einen Manga, hab aber nicht aufgepasst, Immerhin ist er veredelt!Der grössere Keitt war schon mit Stroh gemulcht. Aber auch hier gingen die Pfahlwurzeln aus der Nachbarschaft zielstrebig zu den Fallrohren. Alles geputzt! Sägemehl ist die perfekte Deckschicht, weil es schön zwischen das alte Stroh rieselt.Dasselbe beim kleinen Lippens. Die wachsen bisher kaum!
Vier von acht sind gemulcht.
Torbert.
Alle bekamen eine schöne Wurmsosseninfusion.
Der kleine KeittDer grosse Lippens wächst endlich.Der grosse Osteen hat auch erst begonnen.
Das Ziel ist es, alle Mangas so zu mulchen, dass ich grosszügig aussen herum mähen kann, ohne die Bewässerung zu strapazieren, weil da unten wächst das Kraut im Winter abartig!