Bananen

Immer wenn ich gestern schweissgebadet an meinen Bananen vorbei lief,bekam ich so Lust, auf eine erfrischende Banane.

Dann fragte ich mich, ob ich es nicht einfach mal probieren soll, die erste Portion abzuschneiden!? Vielleicht werden diese früher gelb und ich könnte somit das Erntezeitfenster verlängern.
Eben wollte ich gerade mit dem Küchenmesser loslaufen, als ich Bananentoni hörte.

Zufällig kam er heute mit einer handlichen Ladung Bananen. Gute, zum Essen und nicht als Wurmfutter. ☺️ Er bestätigte mir genau meine Gedanken! „Claro cochelo!“ Hätte er mir auch gleich sagen können, weil sonst bekommt man immer 150 Stück auf einmal! Mit den grünen Bananen an der Pflanze ist man wochenlang flexibel! Dann machen Bananen natürlich viel mehr Sinn!

Das war die Kleinste. 🥰

Habt ihr schonmal von der blauen, asiatischen Banane gehört? Sie schmeckt angeblich nach Vanille und wird bereits auf den Kanaren verbreitet. Also muss ich mal zum Bananenmuseum in Icod gehen und dort fragen.
😄 Kein Witz!
Rote, gelbe und blaue Bananen in Portionen nachgeerntet wäre doch ein Traum! Bananen sind ja in meiner Zone die dankbarste Pflanze! Was mich bisher von mehr Pflanzen abhielt, war eben die Schwemme, bis man sie nicht mehr sehen kann.
Mein Bananentoni geht nächstes Jahr in Rente und er wird mir schwer fehlen!

Mal wieder…

…Schubkarre schubsen. Meistens arbeite ich nur stundenweise an meiner Landschaftsgestaltung, aber heute zog ich mal wieder einen Tag durch.

Vorher. Ein Lüftungsrohr ragt aus dem Boden.

Zwischen der neuen Terrasse und dem Hügel war noch eine Lücke. Rechts kratzte ich gestern bereits einen Ansatz für einen neuen Pfad in den Hügel.

Nachher. Jetzt ist das Lüftungsrohr einen Meter länger.

40 Schubkarren Schutt, den ich im Tal aufgeräumt und über den Panoramaweg hoch geschoben hab.
Das ist heftig, aber für den Panoramaweg, musste ich damals, mit Schutteimern den steilen rutschigen Schutt hoch klettern! 🤪 Daher war ich eigentlich dankbar, dass es heute schon weniger schlimm ist. Jedes mal wenn man von Oben auf die Brücke kommt, schlägt einem der Duft von Passionsblumen ins Gesicht! 🥰
Da passen sicher noch 200 Schubkarren drauf.
Grobes Zeugs werfe ich zusätzlich, mit einem Gerüst, von unten über die Mauer. Das sieht man links. Grobe Drainagescherben an der Mauer, damit sich in der Regenzeit nicht so viel Gewicht ansamelt. So wird an alles gedacht!
Das Lüftungsrohr bekommt einmal ein eigenes Kapitel.
Es kommt einfach mal unter die neue Terrasse, weil ich es jetzt noch kann!
Im Schutt kommt manchmal ein
ganz kühler Wind aus dem Berg, der nach Keller riecht. Sowas ahme ich quasi nach, nur sauber und mit Calimafilter! Der stetige Wind, wird als Antrieb genutzt, kann aber von einem Ventilator unterstützt werden. Einfach weil ich den schon hab. 😄
Dieses Lüftungsrohr auf den Bildern ist eine optionale Abzweigung, für eine Solartherme mit optionaler Dörranlage. Dann hab ich einfach mal eine Naturstrom Klimaanlage mit Dörrofen und gratis Heizung. Wäschetrockner, kann man nie genug haben! 😃

Granaten

Heute fiel die zweite Edulis Grande Frucht aus dem Bad Pavillon.

Zu zweit fast ein Pfund. Im Laden würde man 1,50 € für Eine bezahlen.
Vorne liegen Drei vom anderen Ende des Pavillons. Immerhin zu dritt 492 Gramm. Hier liegt also fast ein Kilo. 😃

Manche sind kleiner und die Schwesterpflanzen am Zaun machen viel kleinere Früchte.

Gemischt mit „Gelben“.

Die Grössten und die Kleinsten hab ich noch nicht probiert und dann werde ich berichten. Die Gelbe am Zaun fliegt raus und wird durch Flamencos ersetzt. Königsklasse und auch hier will ich die Fettesten und Besten von vielen Schwestern selektieren!

Der Bambus macht jedes mal Freude, wenn ich daran vorbei laufe! Es kommen immer fettere Stengel aus dem Boden und er mulcht sich selber sehr schön nach!

Nicht schlecht für den Anfang, oder? Er ist jetzt schon über 3m. hoch!

Ein Stengel der im Weg hing wurde geschnitten und dieser ist wahnsinnig stabil!
Damit kann ich später sehr schöne Rauten flechten! Ein super Baumaterial!
Ich werd auf jeden Fall noch mehr Bambusgärten buddeln und neue Sorten setzten.
Da freuen sich auch die Nachbarn, weil es vor der Bananen Plantage immer grüner wird.

Endlich!

Die erste ghanesische Mini Papaya! 🥰

Viele werden in den ersten Tagen wieder abgeworfen und darum wird sie schön mit Wasser verwöhnt

Schwester.

Es gibt ständig Scháden von den Eidechsen und darum hab ich viele Barrieren modifiziert. Plastikflaschen mit Paketband verlängert. 🤪
Es war heiss!
Gestern hatte ich mit Ester, auf Mirellaˋs Fiesta, eine super Session. Didge & Djembe.

Heute hab ich in der Mittagshitze vollreife Maracujas zu Sirup gekocht.

Das Highlight am Abend: Eine Panama Red Maracuja.

Lecker! Vermehrung läuft!

Meine Erfahrung wird mal wieder aufs Neue bestätigt. Bei der zweiten Ernte wurden sie etwas grösser und viel dünnhäutiger.

Marmelade

Beim zweiten Anlauf hat es geklappt! Meine liebe Ester brachte mir heute Gelierzucker mit, den man hier gar nicht so leicht findet!

Maracuja mit ein wenig Papaya.

Beim nächsten mal kommen 2/3 Papaya rein und weniger von den intensiven Maracujas.

Der Duft beim Kochen ist der Knaller! Paradies pur! 🥰
Ein drittes Glas hab ich natürlich gleich meiner Ester eingepackt.

Somit wurde wieder ein Traum wahr! Wenn ich jetzt noch meinen dringend benötigten Maracuja Sirup kochen will, komme ich gerade noch mit der Ernte hin. Auch wenn es immer mehr werden. 🙂 Zum Frühstück sind auch fast täglich 5 – 6 Stück fällig.
Das Gute an den Maracujas ist, dass sie einen riesen Erntezeitraum haben und auch noch lange haltbar sind!

Heute kommt wieder ein Calima
Damit wurde auch eine Hitzewelle angesagt, was aber mehr den Süden betrifft.

Wir bekommen wieder superwarme Nächte, wenn es bisher auch nie unter 20º ging, sind doch 23º besser! 😃
Der ganze Sommer war ein Traum und auch im Herbst merkt man nur, dass die Tage kürzer werden.
Hier hab ich nochmal ein sehr interessantes Satelittenbild gefunden, das unser Calimawetter gut beschreibt:

Ich bin quasi genau da wo die Wolkenbildung beginnt. Wenig Staub und viel gnädiger Schatten! Für diesen wunderbaren Platz in unserem schönen Buen Paso kann ich gar nicht genug danken! 🙏☺️

Verweichlicht

Ich will ja nicht schon wieder nerven, aber diese bibberbritzekalten 20º am Morgen schneiden sich gnadenlos in die Haut! 😃 Das Grad fehlt!
Aber ich hab keine Angst vor dem Winter, weil dieses mal hab ich Strom für das Umluftgebläse meiner Heizung!

Hierfür hab ich Folienfenster genhäht.

Gestern hatten wir ein tolles gemeinsames Frühstück mit Freunden!

Es ist gleich im nächsten Tal. 🥰

Von der nächsten Strasse oberhalb, sieht man auf das Bananenzelt. Ich bin dahinter und man sieht noch meinen Hang, links davon und rechts von dem weissen Haus.

Die Manicatas blühen wieder fleissig.

Der Pflegebedarf ist gross! Ameisen, Läuse, weisse Fliegen, Raupen… Düngen, Giessen, Rupfen und Zupfen, bis man an den Mücken merkt, dass es schon wieder früher dunkel wird!

Man sieht wieder La Palma.

Letzte Nacht sah ich sogar Lichter auf der Insel! Irgendwann bau ich mir wieder eine Liege ins Auto und besuche mal ein paar Nachbarinseln.

Ach genau: Bei wiederholtem Genuss, stellt sich heraus, dass die kleine Lippens mit Abstand die beste Manga ist!

Frühdrink

Die letzten vier Tage hatte ich ganz viele Bananen für Bananenmilch. Sie waren eigentlich für die Würmer, aber das konnte man doch noch aus einigen rausholen.
Dabei entdeckte ich den gehaltvollen Drink als guten Kompromiss, zum Arbeiten.

Das Wetter heute: blau in blau!

Eben hatte ich eine Papaya aus dem Tal, die an einer Hälfte zu weich war. Lecker aber zu matschig. Also mixte ich sie mit zwei Maracujas zu meinem Frühstücksdrink.

Noch etwas frische Melone.
Und eine Tasse griechischer Kaffee, den mir meine Amiga Mirella geschenkt hat! 😋

Paradies! Dafür bin ich schon seit heute früh am Bauschutt schaufeln und schleppen! Nicht sehr fotogen! Man sieht einfach nichts! 😃🤷
Ich schaffe die Grundlage, für die Verlängerung meiner Terrasse und wenn es mit den nächsten Steinen weiter geht berichte ich davon auch wieder!

Osteen Ernte

Heute Morgen bot sich mir dieser Anblick:

Sie fiel auf den Boden.

Schwer zu sagen, ob das Eidechsen am Tag waren, oder Ratten in der Nacht!
Ich griff nach der nächsten Frucht und sie löste sich sofort vom Baum. Also holte ich das Körbchen.

Wenn man bedenkt, dass die Bäumchen noch Babies sind und dieser hier 20 fette Früchte trug!

Davor machen noch drei kleine Lippens die Dimensionen klar.

Selbst der grössere Lippens Baum ist ja gerade mal ein Ast!

Eine Lippens hängt noch. 7 waren es.

Vier von fünf Keitt hängen auch noch. Trotz diesem Dilemma am Morgen, war meine Rattenabwehr ein grosser Erfolg! Insgesamt kam ich etwa auf 25 – 30 Kg. Mangas!
Da freut man sich schon auf den nächsten Herbst!
Torbert, der früheste Baum, wächst schon wieder!

Der bekommt gerade nochmal einen Schnitt verpasst!

Vorher. Zu eng und zu viele die nach innen wachsen!
Schon besser, bis auf den kleinen Konkurrenz Ast.
Jetzt! 🫡
Nachher. Ein Stämmchen und drei ausgewogene Hauptäste.

Vor einem Jahr, war das nur ein Stämmchen ohne Äste.
Gleich zum Osteen:

Vorher. Der wuchs mächtig, aber total durcheinender!
Nachher.

Hier machen ja viele Kanaren mehrstämmige „Korbschnitte“, aber das sehe ich eher als Notlösung, für die Zukunft.

Vorher.
Nachher.

Auch hier gibt es wieder eine zentrale Spitze und 3-4 ausbalancierte Hauptäste.
Ein klassischer Baumschneider wäre wahrscheinlich noch konsequenter! Ich schnitt einfach alles ab, was nicht Baum ist! 😃 Alle, die nach innen wachsen und Konkurrenzäste.
Wichtigste Aussage vom Baumschneider: Ein Baum reagiert auf das Schneiden mit Wachstum!

Papayatest

Die erste Frucht war nur ein dünner Stengel, aber sagt schon viel aus!

Zu früh aufgeschnitten, lies ich sie nochmal zwei Tage in Strechfolie reifen. Heute früh war sie super! Gottseidank nicht dieser Geruch nach Kotze, was ich beim Kauf schon öfter erfahren musste! Man kann echt Pech haben und so wird man dankbar!

schon weg! 🥰
Es ist die Kleinste unter den Grossen! Sie wollte, wie die Ghanesischen, letzte Saison gar keine Früchte machen und diese Saison liefert sie am meisten.
Extrem ergiebig und sie denkt offensichtlich nicht ans aufhören, oder eine Pause!
Die Mittlere, von dem Dreierset auf der Hochebene.

Dann gibt es noch zwei grosse und die zwei neuen Papayas, die ich noch nicht probiert habe!

Wie gesagt, wenn die nach Erbrochenem riechen fliegen sie sofort raus! Darum ist es wie ein Roulette!
Meine drei Ghanesischen lassen leider noch auf sich warten!

Die Rechte wuchs mir bereits über den Kopf.
Sie haben ganz zarte Knospen. Wie die im oberen Bild.
Alle Anderen kommen gleich daumendick! Anderer Typ!

Über den Herbst und Winter erwarten mich also über 100 Früchte.
Diese Pflanzen sind nicht nur viel dankbarer als alle Melonen zusammen, sondern gelten auch als Superfood! Sogar den Samen werden medizinische Qualitäten nachgesagt!
Einmal probierte ich ein Gulasch mit diesen Samen als Pfefferersatz. 😳 Gut!
Das bringt es ziemlich auf den Punkt!
Die Mangomelonen sind ungeniessbar und gehen direkt zu den Würmern!

Schon um 13 Uhr zieht es richtig zu! Das ist ja wie ein Feiertag und jetzt sprühnebelt es auch noch! Achso, ich hab ja auch Wäsche am trocknen! 😃

Von da draussen bekommen wir aber immer noch ein schönes Licht!

Mangas

Gestern probierte ich die erste Manga „Keitt“ und hab damit das erste Sortiment durch, das dieses Jahr Früchte trug.
Die Keitt wird die späteste Sorte sein und sie wachsen immer noch. Die Vorprobe reifte im Wohnwagen nach und kann sicher nicht mit den späteren Früchten mithalten.
Trotzdem ist klar, dass auch sie zur absoluten Königsklasse gehören wird!
Auch wenn alle Sorten geschmacklich eng beinander liegen, hebt sich doch die kleine Lippens als absoluter Früchtetraum ab!
Sie schmeckt wie ein aufbereitetes Desert! Der liebliche Geschmack springt einem regelrecht ins Gesicht! Ein Traum, die geschmackliche Umarmung, das Paradies! 🥰
Man könnte schon beim ersten Löffelchen klagen, dass dieser Traum irgendwann enden wird! 😄 Mehr mehr mehr! 🤗🥰

„Lippens“ Dabei sind sie wirklich noch sehr klein!

Die frühe Torbert kippt geschmacklich schnell um, wenn man sie spätreif werden lässt und einen ähnlichen Effekt gibt es auch ganz leicht bei der Osteen! Sie wird nicht besser und ist immer noch wahnsinnig lecker, auch wenn sie schon weich ist!
Die „Lippens“ schmeckt immer noch zum durchdrehen lecker, auch wenn der duftende Zuckersaft bereits aus der spätreifen Frucht drückt! Definitiv mein absoluter Liebling!
Ich bin mal gespannt, was ich im Oktober zur Keitt berichten kann, aber ich brauche auf jeden Fall mehr Lippens und mehr Osteen Bäume!
Die Ersten, weil sie langsam wachsen und vergleichsweise wenig tragen. Die Osteen genau wegen dem Gegenteil! Diese Bäumchen wachsen prächtig und tragen unglaublich viele grosse Früchte!