Damit ich nicht länger neidisch sein muss, hab auch ich mir gleich einen Satz Klettersohlen von Vibram spendiert.
Die 1mm Laufsohle war an der Ferse eh schon sehr dünn.Wenn man erst mal einen Anfang eingeschnitten hat, geht das Abtrennen ganz gut! Hier kommt lediglich neuer Kleber drauf.Die eingelaufenen Schuhe, haben auch mit der neuen Laufsohle, meine Fußform ganz schnell wieder angenommen!
Kurze Zeit später waren die neuen Laufsohlen geklebt und geschliffen. Sehr gut! Leicht, weich, leise und absolut rutschfest! Leider neigen sie mit ihren feinen Rillen dazu feiste Partikel, wie z.b. Sand regelrecht aufzunehmen! Das Problem kennt man z.b. mit den 1,8mm Krepp-Sohlen gar nicht! Letztere sind eher selbstreinigend!
Im dritten Jahr sah ich endlich wieder meine Lieblingsschülerin, Freundin und Lieblingsnähkollegin Corina wieder! Früher nähte sie mir fast schon regelmäßig wunderschöne Geschenke aus Leder, was sie bei mir gelernt hat. Wenn ich mal privat schöne Handarbeiten präsentiere, dann sind das immer ihre Werke und nicht meine, weil ich so stolz auf sie bin! 🙂 In den Jahren wusste ich nie was ich ihr zum Ausgleich Schönes machen könnte, weil sie kann doch inzwischen alles selber und teils noch viel schöner genäht! Doch erinnert ihr euch an die Lochschienen und Mehrfachahlen, die ich neulich hier präsentiert habe? Das war meine erste Gelegenheit auch für Corina was ganz Tolles zu bauen, woran sie wahrscheinlich noch ganz oft Freude haben wird! Gestern kam das nächste Werk: Schöne superfeine Sommerschlappen.
Das schöne schwarze Nubuk war ein Rest von Corina und passt jetzt zu einer ihrer wunderschönen Designer-Taschen. Dazu eine der letzten Supersoft- Ledersohlen und zum allerersten mal, eine superweiche Klettersohle.
Die Klettersohlen sind ja so schön weich, dass ich beim Bauen richtig neidisch wurde! 😀 Jetzt brauch auch ich unbedingt ein Paar GöGˋs mit diesen absolut klebrigen Flüstersohlen! 🙂 Es ist übrigens ein tolles Gefühl, zwischen den Hanfklamotten mal wieder kurz ein paar Schuhe an einem Nachmittag fertig zu bauen!
Mein derzeitiges Interesse an der Botanik, begann mit der Suche nach Vielfalt und Leckereien, aber man schielt schon auch auf Geschäftsideen, für die Finca. Mit den ersten Testpflanzen wächst natürlich auch die Neugier und später das Wissen! Seit einem ausführlichen Video über Artemisia Annua, das ich erst gestern angeschaut hab, war klar was zu tun ist:
Jedes Pflänzchen bekam seinen eigenen Tontopf mit schöner frischer Erde. Die Jiaogulan auch! Die Tulsi, rechts oben im Bild, schmeckt eindeutig besser als normales Basilikum und wächst auch viel beständiger!
Im Freiland brauchen die Artemisa 60 cm Abstand zu den Nächsten und dann werden es richtige Büsche. Die wichtigen Wirkstoffe stecken in den grünen Blättern. Bevor die alten Blätter am Stamm braun werden, kann man auch mal Zwischenernten einsammeln und die Pflanze aussenrum weiter wachsen lassen. Ein super Tip vom Experten aus dem Video! Mehr: Man kann z.b. Äste mit Steinen am Boden festklemmen, damit sie selber Wurzeln bilden. Diese Äste kann man monatelang später abernten, wenn die Mutterpflanze schon gar nicht mehr existiert. Solche Mehrfachernten sind für die Kanaren natürlich ganz besonders spannend, weil da haste ja klimatechnisch hintenraus Zeit! Diese Pflanze ist es auf jeden Fall wert, denn es ist angeblich eine wundervolle, starke und sehr vielseitige Heilpflanze! Es gibt Erzählungen von Erfolgsgeschichten, die sagen, 6 Tage a 5 Gramm und die Malaria Erkrankung sei weg. Genauso stark soll es gegen Krebs und Viren wirken. Ganz besonders in Kombination mit Moringa, ein Baum der ebenfalls auf der Insel wächst. Er ist ähnlich spektakulär, wie Jiaogulan, Tulsi und Bittermelonen. 🙂
Es gibt ja insgesamt an die 180 Sorten Passionsblumen! Jetzt hab ich das komplette Netz abgearbeitet und nochmal ergänzend bestellt. Dabei hab ich mich nur auf die Pflanzen konzentriert die essbare Früchte versprechen. Hier ist eine Bestandsliste für den Überblick: Passiflora Setacea Passiflora adenopoda Passiflora caerulea (blaue) Passiflora maliformis Passiflora quadrangularis (Riesengrenadilla) Passiflora mollissima (Bananen) Passiflora Ligularis (sweet Grenadilla, die Runden von Manuel.) Passiflora Popenovii (das soll die leckerste süße Maracuja sein) Passiflora Alata Passiflora Coactilis Passiflora Manicata Passiflora Edulis red Flamenco (Diese und die Nächste „Edulis“ sind vielversprechende Variationen der roten maracuja) Passiflora Edulis Tango Passiflora Edulis f. Flavicarpa (Die typisch gelbe, säuerliche Maracuja, wie man sie auf den kanaren sieht. Es ist die Monsterpflanze beim Pavillon alto!) Passiflora Subpeltata Passiflora Bryonioides Passiflora mixta Passiflora Serratifolia Passiflora Nigradenia Damit stehen 19 Sorten auf der Liste. Selbst wenn 5-6 Sorten klimabedingt nicht funktionieren sollten, bleibt immer noch ein vielversprechendes Sortiment mit einer atmberaubend schönen Blütenvielfalt! Kopiert einfach mal ein paar Namen in die Suchmaschine! Die Vielfalt und Schönheit ist echt erstaunlich!
Das ist die neue Hängematte für die Finca. Alles andere ist Banane, oder macht dich zur Banane! Damit liegt man kerzengerade! Mit der eingepassten Luftmatratze kann man auch auf der Seite und angeblich sogar auf dem Bauch liegen!
Ein Hängesessel/Bett mit Mosquitonetz und Taschen, ist doch genau das Richtige für die Sonnenuntergänge, die Siestas und die warmen Nächte auf der Finca! Über die inneren Riemen kann man mit wenigen Griffen die Liege zum Sitz verwandeln. Genial, oder? Schon seit Jahren würde ich gerne unter dem freiem Himmel schlafen, aber es gab noch keinen geeigneten Platz dafür! Jetzt ist die Finca eingezäunt, es gibt zwei Pavillons, viel Abstand und einen wachsenden Sichtschutz. Also muss ich nur noch mein Bettchen in eines der Pavillons hängen und das Paradies ist fast komplett. 🙂
Nachtrag am nächsten Morgen: Es ist fantastisch! Zum Glück studierte ich bereits einige Youtube Videos, der „Draumr 5.0“ von Amok! So schwingt man sich gleich in die richtige Position. Um den Cocoon zu schließen setzt man sich am besten in den Schneidersitz und klappt das Fußende hoch. Sonst bekommt man schnell mal das Gefühl vorne rauszufliegen. 🙂 Man muss sie ja auch nicht gleich so hoch hängen. Dann wird man gaanz sanft schwingend in den Schlaf geschaukelt. Ein leichter Zeltgeruch verbreitet den Duft von Urlaub und Abenteuern! Bei Nacht den Cocoon am Fußende zu öffnen ist aufregend, aber das kann man auch lösen indem man den rechten Reissverschluß bis nach links oben zieht! Bis man den beim Öffnen nach Vorne geschoben hat, kann man schon mit dem ersten Fuß lässig dem Boden begegnen. Man muss aber nicht, die Balance ist perfekt! In der zweiten Hälfte der Nacht stand die Hängematte in harter Konkurrenz mit einem sehr guten Bett! Aber es ist noch sehr früh am Morgen und ich glaub ich muss mit einer besser gefüllten Matratze nochmal Testschaukeln gehen! 🙂 Diese Hängematte scheint die Entdeckung des Jahres zu sein und ich werde wahrscheinlich sehr sehr viel Zeit darin verbringen! Die vielen Taschen und Fächer lassen fürs Erste keine Wünsche offen und daher kann ich dieses nicht ganz billige Abenteuer sehr empfehlen!
Super! Die Matratze ist prall und mit ein paaer Magneten hab ich ein Bettuch festgeklemmt. Ohne Magnete fehlt das Wichtigste! Mit Magneten könnte man auch noch mehr Taschen reinhängen! 😉Jetzt noch ne kuschelige Bettdecke und das Nest ist perfekt! 😊 Hab promt nochmal eineinhalb Stunden durchgeschlafen!
Wer kommt schon drauf sein Hemd zur Wurst zu formen um die Schultern zu schließen?
Darum hat es sich echt gelohnt, endlich mal Videos anzusehen, wie es die richtigen Schneider machen!
Anschließend wird das Hemd aus dem Halssausschnitt gewurstelt, mit der Folge, dass an der Schulter nicht nur die äussere-, sondern auch die innere Nahtzugabe schön verdeckt wurde. Ausserdem war das der erste Blick in die:
Hat sich auch gelohnt! 😀
Dann hab ich das erste mal mit Stecknadeln geheftet:
Kann man bei Hemdkragen und Ärmel ruhig mal machen!
So wurde das letzte Hemd zur richtigen Evolution! Dann macht das Nähen mit der neuen Maschine so richtig Spaß, dass ich sie danach am liebsten in den Arm genommen hätte! 🙂 Total verliebt! 😀 Das Hemd steckt jetzt erst mal in der Waschmaschine… Ein Neuheitentag! Darum spendierte ich mir in der Pause meine ersten Süßkartoffelpommes:
Auch ganz toll!
Sollte ich auf der Finca nochmal Kartoffeln anpflanzen, dann werden das auf jeden Fall Süßkartoffeln! Da kannste einfach ein paar Zweige als Stecklinge in den Boden stopfen und erntest größere und sehr leckere Süßkartoffeln!
Jetzt bin schon wieder der Verlockung verfallen! 😀 Es gab wieder aufregende Entdeckungen in der Welt der Botanik und ich konnte nicht anders als noch mehr Samen zu kaufen! 🙂 Drei neue Sorten Maracuja, bereichern mein Sortiment auf neun Sorten! Zwei neue Sorten Bittermelonen, wovon eine bis zu 45 cm groß werden kann. Das getrocknete Kilo wird angeblich zu 360€ gehandelt. Endpreise sind teils noch höher. Ein 20kg Paket hätte also einen Wert von 7200€, was das Porto rechtfertigen würde. Eine weiße Bittermelone ist schon als zukünftige Neuheit angekündigt und noch mehr Maracuja Sorten. Auf meiner Liste stehen ausserdem noch chinesische Maracuja, die gar keine sind, aber der neuen „Blauen Maracuja“ sehr ähneln und sie kommen aus Mexiko. Riesenbohnen, Riesenkiwi und Riesenbrombeeren. Chinesische Beerentrauben- der fünf Geschmäcker und noch mehr wertvolle Heilpflanzen! Seht euch z.b. mal diese abgefahrene chinesische Wunderwurzel an:
Hier hab ich noch so einen Screenshot:
Diese Geschichte, die nicht mehr aufs Bild gepasst hat handelt von dem Chinesen, der angeblich mit dieser Wurzel und Jiaogulan 256 Jahre alt wurde. Ach komm, einen haben wir noch: 😀
Unglaublich, oder? Oben raus wachsen sie als üppige Rankpflanzen, für die ich natürlich steinfreie Löcher ausgraben werde! 🙂 Allgemein werden jetzt Rankpflanzen bei mir dominieren, aber dafür hab ich ja unedlich Mauern und Hügel, an denen sie entlang klettern können. Wenn vom gesamten Sortiment nur ein Drittel klappt, dann kann ich schon stundenlange Führungen anbieten, allein um diese sonderbare Botanik vorzustellen.
Es war mal wieder eine Freude auf meinem Hochsitz durch die Gassen zu fahren! Das Reduzieren der Elektronik stellte sich als reinste Erlösung raus und half mir die lange Pause auszugleichen. Es ist ein bisschen traurig und dennoch bin ich dankbar für den zeitlichen Abstand, weil ich die Details der Maschine mit ganz neuen Augen sehen kann! Beim Blick nach Vorne ist zumindest aus technischer Sicht ganz klar was zu tun ist! Aber auch aus organisatorischer Sicht! Zumindest wird mir klar, wie ich den perfekten Vertrag für die Zukunft modifizieren, um lange Tage zu strukturieren und auch den Veranstaltern ein super Gesamtpaket anbieten kann! Wie schön, dass mich die Welt nicht vergessen hat! Die Reaktionen der Menschen waren teils überwältigend! Vor allem die freudig zappelnden Kinder! 🙂 Manchmal nehme ich sie nur vage im seitlichen Blickfeld wahr, während ich, teils mit Klick im Ohr, auf ein breites „Grundbrummen“ fokusiert bin. Gerade dann spüre ich so eine unglaublich liebe Energie dieser kleinen Seelen! Kaum einen Kopf größer, bis zu den ganz Großen, löchern sie mich mit unzähligen Fragen! Das ist auch schön! Dann fühle ich mich wieder als Erklär-Bär! 😀 Über fast neun Stunden verteilt, zählte der Beatcounter 33805 Umdrehungen. Das war mein erster Auftritt in Neckarsulm, zum 1250 Stadtjubiläum. Zum Glück fuhr ich auch mal über die ländliche Umgebung an und bekam dadurch ein vollständigeres Bild, als nur von der Autobahn. Es ist echt ein schöner Ort, mit total freundlichen Menschen und einer guten Energie!
Von meinem Auftritt werde ich erst morgen berichten, weil ich die Kamera noch nicht zur Hand habe…
Erst ein paar Bilder vom unteren Pavillon und wie schön es zugewuchert ist. Heute haben Geza und Mike nach meinen Gärten geschaut.
Überall hängen sie versteckt.Im Bittergurkenhimmel. 🙂Was mir genauso viel bedeutet sind die Maracuja Blätter dazwischen! Die Maracujas kamen schon ganz oben an und trachten schon nach dem Dach.Wieder eine tolle Wochenernte! Seht mal wie stilecht der Mike seine GöGˋs trägt! 😀Die schönen Blumen, auch für die Nachbarn.Die ersten Manga Lippens.Die erste Keitt.
Boah, langsam steigt die Aufregung! Bei den letzten Vorbereitungen bewege ich mich in Zeitlupe und schau alles ganz genau an! Es darf kein Fehler passieren! Würde ich z.b. nur einmal versehentlich eine Batterie auf ein Midi-Steuer-Kabel stellen, hätte das fatale Folgen! Alles schon gehabt! Eben hab ich die Batterien in eine neue Position gebracht, weil die neue Powerbox den ganzen Platz eingenommen hat.
Längs passten sie gerade noch rein. Wie geplant! Das Loch in der Mitte muss für die Kupplung vom E-Motor frei bleiben. Die Batterien sind gerade mal zwei Jahre alt und die Linke ist schon ausgebeult. Laut Ladegerät ist aber alles ok!
Jetzt der freudige Teil: Kaum hab ich das erste Kabel angeklemmt blinkten mir schon die Lampen entgegen. 😊
Offbeatbesenschalter… 😄…und Counterblitz! 😃
Also drückt mir bitte alle Daumen, dass voll alles gut geht!