28

Heute hab ich 28 € für das Wasser gezahlt. Das läuft seit dem 23. Juni, also weit über vier Monate! Super, keine Probleme, keine Überraschungen, nur günstig! Kurz gut geredet! Alle wissen Bescheid, mit meinem Unfall! 😀

An solchen Tagen könnte man auch einfach im Sessel sitzen und die Wolken beobachten! Man kann dabei den eisigen Wind fast schon hören. Der Berg hat eine gewaltige Ausstrahlung. Hier sieht man gerade ganz schöne Kontraste!

Pyramide aufgeräumt

Zumindest mal ganz grob. Hier sind ein paar vorher- nacher Bilder:

Endlich sind die nervigen Gummibäume weg!
Seht ihr die Einfahrt im Hintergrund? Wenn ich hier stehe, hätte ich gerne eine Pflanze im Sichtfeld!
Später sah es dann so aus. Denn als ich mich zuvor spontan umgedreht hab, sah ich folgendes Exemplar auf der anderen Mauer stehen.
Ein alter uriger Busch, der perfekt dazu passen würde! Nicht ganz mein Garten, aber fast! 🙂 Für die Naturgewächse interessiert sich hier eh niemand! Diese Sorte ist aber echt schön, robust, braucht wenig Wasser und sie machen kaum Arbeit.
Seht mal diesen wahnsinns Stamm an! Der passt auf jeden Fall schön ins Bild!
Jetzt steht er links von dem alten Busch und dient genau als Sichtschutz!
Von der anderen Seite aus gesehen.

Da muss ich demnächst nochmal auf den Hügel krabbeln, noch viele kleine Zweige aufsammeln und die letzten Stengel rausrupfen. Wenn der Hügel sauber ist, bringe ich von der Rückseite ein sehr schönes Totholz als Deko. Ein Kapernstrauch würde auch spitzenmäßig darauf aussehen! 🙂 Den setz ich links, dann hat man auch vom Mangogarten aus seine Freude an den schönen Blüten!
Heute war es wieder etwas wärmer. Hier unten scheint die Sonne immerhin bis halb Fünf. Dann kühlts aber schon ganz schnell deutlich ab!

Conrad’s Bittergurken

Sagt hallo zu Conrads Zauberbohnen!

Da wir heute auf 15:00 Uhr unglaubliche 16 Grad prognostiziert haben, holte ich die zarten Keimlinge lieber mal in den beheizten Wohnwagen. 🙂 Dem Conrad, dessen Namen man vielleicht auch mit K schreiben könnte, hab ich versprochen, dass ich mein Bestes geben werde und diese Babies auf keinen Fall frieren lasse. Ich schnappte mir vier von 10 kostbaren Samen, weil man die einhäusige Pflanze angeblich immer im Doppelgespann keimen lassen soll. Ich mach ne Orgie und hab gleich vier in einen Topf gesteckt. 😃Frische Erde aus dem teuren Markenpack und Trinkwasser aus der Flasche. Eigenes Gewächshäuschen mit Livemusik! Ich rede mit meinen Bittergurken! 🤣

Jetzt bin ich mal gespannt! Was seh ich im Netz? 60 gedörrte Rädchen Gurke für 17€!? Sie kommt in der chinesischen- und ayurvedischen Medizin vor und soll u.a. gut gegen Diabetes helfen. Sagense, gell? Ich bin kein Arzt! 🤪

Das könnte durchaus ein Gewächshaus wert sein, denn es ist eine tropische Rank-Pflanze die zwischen 20 und 30 Grad braucht. Sagte Conrad, immer wieder in Sorge, um die kleinen Sprösslinge! Tja, Conrad, jetzt spiel ich denen erst mal ein Lied! 😊

GEA hilft!

Ja, unser Reutlinger Generalanzeiger! 🙂

Letztendlich helfen vor allem die freundlichen Leser, aber der GEA hat die Aktion ins Leben gerufen und das darf man ruhig nochmal betonen! 😊

Da hab ich lieber gleich mal meine komplette Situation beschrieben, um sicher zu stellen, dass ich nicht nachträglich doch noch durch irgend ein Raster falle. Wäre blöd, denn ich hab ja schließlich zwei Unternehmen verloren, in die ich so unvorstellbar viel Zeit, Kampf, und Geld gesteckt hab. Im letzten Jahrzehnt, hab ich ja fast nur noch für die Musik und die Maschinchen gelebt. Jetzt näh ich schon Schuhe und steck Kartoffeln… 😄 Jedenfalls schickte ich alle nötigen Daten zu der freundlichen Senora vom Gea und bekam eine Bestätigung, dass das meinerseits soweit genügen müsste. Gibt es eine Vesperbox, oder einen neuen Privatjet? Man weiss es nicht! Aber he, danke danke, ihr lieben Gea Leute und ein ganz großer Dank an die Spender, die ein großes Herz für ihre kulturellen Spaßmacher haben! Ich bin übrigens der Clown, dem eure Kinder immer hinterher rennen! 😄 Hab sie aber immer gewissenhaft zurück gebracht!

GöG – Die Musikmaschine

2K.

Ich hab mir doch noch kurz einen zum Gestalten geholt. 🙂

Erst so kompakt halten wie es geht und oft knicken, damit das Stämmchen knorriger wird. Später kann man auch mal ein paar Spitzen für ein halbes Jahr schießen lassen und dann wieder zurück schneiden. Dadurch wird der knorrige Stamm dicker und holziger. Aber jetzt muss sich erst mal alles stärker verzweigen und überhaupt, mal wachsen.

Manga will leben!

eben hab ich meine letzte und größte Manga aufgeschnitten und leidenschaftlich verputzt! So groß und so lecker! Als ich den Kern abknabberte ging dieser auf und eine süße Stimme sprach zu mir: „will leben!“ Nein, ich red noch nicht mit den Kernen, sondern mach nur n witzle!

Überraschungshülle…
…und die Überraschung. Ein sehr vital aussehnder Keimling mit Wurzel.

Gleich eingetopft!.

Bonsai erste Aktion.

Es ist jetzt schon ein Eldorado für mich! Zum ersten mal betrachte ich mir einzelne Minibäumchen. Biege sie beim vorbeigehen in Form und begutachte die Triebe.

Mit der nr.1 begann ich den Ersten mehr oder weniger zu personalisieren. Jedes Bäumchen bekommt bei seiner ersten Behandlung eine eigene Nummer und zwei Fotos.

Vorher und Nachher. Finde die 11 Fehler! 😄

Dann kann ich jedes Bäumchen von Anfang an dokumentieren, wodurch es extra aufgewertet wird! 😉 Mit einzelnen Minibonsais fang ich jetzt schon an, andere lass ich wachsen. Aber auch die werden öfter geschnitten, damit sich urigere Stämmchen ausbilden.

Nr2. Hat einen dominanten Seitenast. Daraus will ich eine Kaskade machen, darum das K. Eigentlich seh ich es ja eh schon. 🙂 Er bekommt später einen schlanken hohen Topf an dem der dominante Ast leicht treppenförmig nach unten wachsen soll. Bei Erfolg könnte ich solche Bäumchen auch von meinen Mauern runterwachsen lassen.
Triebe nach oben müssen weg. Schnelle Triebe gekürzt werden. Könnte man noch konsequenter machen, wie beim nächsten.
Dabei ist noch nichtmal eine Vorderansicht festgelegt. Einfach mal konsequent abschneiden was nicht „Baum“ ist. 😃 mit der Zeit werden die Ästchen nach unten gebogen, mit leichten Knicken, statt Bögen, dadurch wirken sie älter und ausdruckstark.

Super, kommen noch 56 Fikusbäumchen! 🤣

Keine Angst, die zeig ich euch nicht alle! 🙂 Aber ich hab schon eine mega Freude daran! Es ist nicht so, wie wenn man vor zwei Bonsai Bäumchen sitzt und wartet bis die wieder wachsen! Hier kann ich konsequent richtig schneiden, ungeachtet dessen, wie lange es dauert! Irgendwas geht bei 60 Bäumchen immer! Dann schaut man ja auch mal wieder nach anderen Dingen.

Pyramide

Seht mal, da hab ich Bilder vom März gefunden, auf denen ich die Pyramide geknipst hab, bevor ich wusste was es überhaupt ist. Da waren die Nachbarn mal nicht da, eigentlich steh ich da nicht so gern, weil ich da direkt auf die Nachbarn runtersehen kann.

Seht euch mal diese wunderschöne Mauer an. Alles Flechten! Wir sehen sonst immer die obere Seite. Von hier aus gesehen, auf der Rückseite, da hinten wo der runde Baum steht, da beginnt der Mangogarten und geht dann Richtung Hang.
Später bahne ich mir einen Weg in den unteren Garten, damit ich dort auch noch reichlich Bäume verteilen kann. Dann kann man da unten endlich mal richtig davor stehen. 🙂
Ein letzter Blick zum Zentrum, das auch ziemlich im Zentrum meines Grundstücks liegt.

Der Platz ist sowas Besonderes für mich! Es wäre ein perfekter Aussichtsturm, aber ne, man kann nicht darauf rumlaufen ohne einen Mikrokosmos an Schönheit zu zerstören! Und ich find es auch schön, so einen sacret place dabei zu haben, den man respektiert und an dem man sich auch einfach so freuen kann! Es hat ja genügend Platz! Nur die langblättrigen Gummibäume muss ich noch rausreissen, die schaden! 😀

Orangenschnitt

Ganz nach dem Motto, retten was zu retten ist, begann ich in der Regenpause zwei Orangenbäume zu schneiden. Vor allem muss der Murks raus, den ich neulich gezeigt hab! Zur Sicherheit und zur Bestätigung, hab ich nochmal einige Schneidetips speziell für Orangen gelesen.

Der Navel treibt noch nicht, was gut ist! Jetzt mach ich schnell, denn fast alle anderen beginnen schon zu treiben! Nach meinem Düngerexperiment. 😉 Die Spitze hab ich vorsichtig abgesägt und mit einem Kleber versiegelt, auf den ich eher zufällig kam.
Der einsame Baum auf der vierten Ebene war schon genauso hoch wie ich. Bei Beiden schnitt ich ganz vorsichtig ein paar Spitzen, dass diese am Ende immer nach Aussen treiben. Kreuzende und nach innen wachsende Triebe hab ich zumindest mal die schlimmsten entfernt.
Bei dem musste ich noch den untersten Ast abschneiden! Seht ihr die Rinde? Oben ist sie dunkler, wo der veredelte Teil beginnt. Der Untere hätte nichts getragen und nur Kraft geraubt. So musste ich bei Beiden unten rum falsche Triebe schneiden. Das müsste seit Frühjahr die dritte bis vierte Etappe sein, damit man ihnen nicht alles auf einmal raus reisst. Jetzt dominieren endlich die richtigen Triebe!

Auch hier hab ich den Schnitt mit dem Rattenkleber versiegelt, den ich eh gerne gelegentlich um den Stamm verteile, um Ameisen fern zu halten, die dort sonst andere Schädlinge bringen und kultivieren! Noch einmal Spritzen und einmal Stickstoff Dünger und dann sehen wir zu Weihnachten mal! 😃