Echt spannend was man hier während der Arbeit alles zu sehen bekommt! Von dem abwechslungsreichen Berg ganz abgesehen, fliegen auch so manchmal interessante Dinge vorbei. Hier war es z.b. ein Ufo:
Steine rücken die Dritte.
Ein kluger Freund hat mir mal gesagt: „Arbeite so, dass du nicht jeden Stein zwei mal in die Hand nehmen musst!“
Das klingt mir ständig zwischen den Ohren wenn ich am Arbeiten bin. Darum versuche ich immer, am besten direkt in Armesweite, die Steine zu verarbeiten, die ich gerade in der Hand halte. Am folgenden Beispiel seht ihr ein Bild von dem Fundament, kurz bevor ich es mit Beton ausgegossen hab. So viele Steine und man kann keinen einzigen einfach so hinwerfen! Jeder Einzelne wird gedreht, getauscht und gewendet bis er seinen Platz hat.
Was man am Ende sieht ist eigentlich nur die Oberfläche, aber wie ihr seht, muss man zum Befüllen noch viel mehr Steine in die Hände nehmen. Schlimm, wenn man die alle drei mal rumschleppen müsste!
🙂
Zweimillionenfüßler
Gestern musste ich beim Buddeln eine merkwürdige Art eines Tausenfüßler zwangsevakuieren. 🙂

Steine rücken, die Zweite:
Heute räumte ich nochmal tausende Steine hin- und her:




Jetzt geht der neue Weg fast 15 Meter lang zum Meerblick.
Wenn man alles zurechtgedreht und aufgeräumt hat, scheint sich die gesamte Menge drastisch reduziert zu haben. Dann muss man wieder viele Schubkarren voller Steine herbei schieben, um das Ganze auszugleichen.
Und was ist die Moral von der Geschicht?
„Wenn man erst mal steinreich ist, braucht man immer mehr Steine!“ 😀
Frühstück mit meinen Freunden, den Eidechsen.
Bereits letztes Jahr riss der böse GöG so viel Büsche raus und räumte Steine um. Das gefällt den Eidechsen natürlich gar nicht!
Als ich heute meinen täglichen Orangensaft gepresst hatte, bekam ich den Eindruck, dass die kleinen Tierchen das riechen und interessiert geschaut haben. Also probierte ich mal den Kleinen das Fruchtfleisch zu präsentiern und ob ich damit wieder ein paar Pluspunkte bei ihnen sammeln kann.
Da kam schon die erste und schmatzte zufrieden. Am Ende nahm sie sich noch einen großen Brocken mit.
Dann kam eine nach der anderen und zum Schluß noch die große, die mich am Anfang mit ihrem Interesse inspiriert hat. Bei der fiel mir auf, dass es zum Problem wird, wenn das Fruchtfleisch an der Erde klebt. Also kaufte ich ihnen gleich danach für zwei Euro einen eigenen Teller. Vielleicht bekommen sie auch noch ein Steindach, damit sie sich wohlfühlen und das Fruchtfleisch nicht so schnell austrocknet. Es war echt megaschön! Wir saßen Auge in Auge und schmatzten alle zufrieden vor uns hin. 🙂 Ich glaub jetzt sind wir wieder Freunde!
Weg durchs Geröll
Beim Graben für die Strom- und Wasserleitungen sammeln sich dort eine Menge Steine an, wo später der Garten mit Erde befüllt wird. Damit das nicht alles im Weg rumliegt, schiebe ich es Richtung Meer, wo der Boden bisher nur aus Felsen und Löchern besteht. Dabei eintdeckte ich ein paar Probleme:
Erstens muss man noch einige ganz große Felsen drehen und die Umgebung ausgraben, damit man sie tief genug im Boden versenken kann. Sonst müsste ich später den gesamten Boden wegen ein paar Felsköpfen mit zig Tonnen Material anhäufen, damit man nicht über die Felsen stolpert. Hier sind ein paar Exemplare die ich bereits versenkt hab:

Dazu kommt, dass ich alle brauchbaren Steine, mit denen man später die Mauer bauen kann, auf der Seite sammeln muss. Denn die sind sehr wertvoll und auch nicht unendlich vorhanden. Also darf man keinen einzigen schönen Stein zum füllen verschwenden. Und seht ihr die Aussenmauer? Viele Meter zerbröseln bereits! Wahrscheinlich muss ich erst mal ein Stahlbeton Fundament reingiessen, damit ich dort überhaupt erst mal anfangen kann meine 30 – 40 Meter Wand hochzuziehen. Also muss ich richtig Gas geben um wenigstens das Gröbste zu schaffen!

Schwitz!!
Man sieht leider nicht wie mir die Brühe runterläuft. Aber ich glaube, dass man es mir trotzdem ansehen kann! Bei wolkenfreiem Himmel arbeite ich zum Schutz vor der Sonne in langen Kleidern mitsamt Mütze und Nackenschutz.
Gestern tauschte ich sogar meine Sicherheitssandalen gegen richtige Schuhe ein. 😀
Das ist vor allem in den ersten 1-2 Stunden heftig, dann ist man so nassgeschwitzt, dass es schon wieder kühlt. 🙂
Erinnert ihr euch an die Dachziegel, die man im vorletzten Beitrag noch sehen konnte? Die wollte ich noch vor dem Frühstück „kurz“ mal wegräumen. Dann waren es doch gut 50 schwere Schubkarren, die ich quer durchs Gelände schieben durfte. Jetzt kann man zum ersten mal die „komplette“ Wand hinter mir sehen. Sie ist ja noch nicht ganz fertig







