So sagt man doch, wenn man große Werkstücke, wie Flugzeug, Rumpf und Flügel, zusammen bringt.

Seit heute sind die gegenüberliegende Mauern verbunden! Morgen nochmal mit Licht…

Charapitas hab ich heute geerntet. Im Onlinehandel lägen sie über 600€.
Ganz unverhofft, fiel mir eben ein kleines Früchtchen vor die Füße!



Es scheint mir aber eine instabile, junge Kreuzung zu sein, weil sie stark variieren!

Oben fand ich auch schon eine eierförmige, dunkel lila farbene Flamenco! Die war auch lecker! Sie kommen jetzt erst nach und nach.
Aus eigenen Samen bekam ich auch schon zwei gelbe, wovon die neueste nach Ananas schmeckt! Keine Ahnung, ob das eine zufällige Eigenkreuzung ist.

Das ist ein Traum! Beide sind zuckersüße Fruchtcoctails und die Flamenco erinnert wieder an eine leichte Mangofahne! Wobei auch Mangas sehr verschieden sein können! Zurück zur Panama und ich denke hä??!? Auch geil! 😀 Halt mehr orangig. Es werden noch ein gutes Dutzend Königsklasse Maracujas folgen und das ist unglaublich spannend! Nach ein paar Wochen, der leckersten Maracujas aller Zeiten, der Panama Red, freue ich mich trotzdem über jede Abwechslung, die mithalten kann! Maracujas sind die variantenreichsten Fruchtgranaten überhaupt!
Granadillas kommen erst noch!

Die größte meiner drei Sorten, von der ich nur eine Pflanze habe: Quadrangularis.

Darüber sieht man eine kleine Tango Blüte und im Hintergrund meine neue Mauer.
Zum Glück hat die Hochebene ein minimales Gefälle! Oben kann ich Sand und Steine ausgraben und die Löcher, für Bäume, Bambusgräben nehmen. Man kann sie aber auch mit Schutt füllen, um weite Wege abzukürzen!

Vor allem kann ich mich am Vormittag selber mit den wichtigsten Materialien versorgen! In 2 Stunden, bewegte ich drei Fincamobile, mit 9 sortierten Eimern.
27 x 20kg sind gut 500kg Zeugs zum Frühstück.

Vom Ende Hochebene, nehme ich die Schubkkarre als Shuttle, um jeweils drei Eimer ins Tal zu bringen. nur bis der Weg wieder fertig ist.
Am Wochenende zog ich mit Fundament, diese Mauer hoch.


Zwischen Wand und Schotter, lege ich größere Steine und lass einen Lüftungsschlitz, aus dem auf ganzer Breite, der Wind aus dem Berg bläst. Damit der Luftstrom frei bleibt, nehme ich nur den Schotter, ohne diesen feinen Kies. Der Kies ist aber auch wichtig, weil der Sand nicht zu dick auf den Wegen liegen sollte! Beides geschichtet gibt die perfekte Luxus Lösung!



Ein letzter Blick in die Ecke.


Endlich! Auf den Fotos sieht der neue Abschnitt noch winzig aus, hat aber schon gut 2 x 2m, weil er so tief beginnt.

Das bekommt jetzt schon eine ganz andere Ausstrahlung und man erkennt den Rahmen!


Es ist groß, wird aber total heimelig! ☺️ Also etwa so heimelig wie eine alte Burg! 😀


9 Eimer waren gestern, um 16 Uhr, weg. 😳
Heute mache ich einen gemischten Tag, mit Pflanzenzeugs und Besuch.



Es geht voran! Mit Besorgungen hab ich viel Zeit verloren, aber das Tageswerk kann sich trotzdem sehen lassen! Nur war es leider schon wieder schnell dunkel!

Das Luftrohr für die Bergkühlung steckt bereits in der Wand und bläst fleissig vor sich hin!

Als erstes bastelte ich einen Aufsatz, mit Drähten, damit die Kater nicht rein kommen, weil das den Großen magisch anzieht! Als ich kurz weg war, war das lose rein gesteckte Rohr, sogar halb raus gerissen! Zum Glück gab er auf! Stellt euch vor, der kriecht da rein und kommt nicht mehr raus! Da kannste halt gar nichts machen! Wollte ich es aufgraben, kämen neue Lawinen und würden alles zuschütten!
Das erste Stück lief super und ich muss jetzt auch nicht mehr so dick füllen, wie unter dem Weg! Drainage, Statik, alles bedacht!
Morgen mach ich Fotos im Tageslicht!
Im wahrsten Sinne des Wortes!
Anstatt endlich aufzubauen, kratzte ich vorsichtig mit einer Kelle tiefer und tiefer, ob ich hier eine geeignete Stelle finde.

Das Resultat war ein tiefer Graben, der quer durch meinen Graben ging.

Am Ende und unter dem Schutt, fand ich viele Hohlräume, die zwischen sauberen Steinen in die Tiefe gehen!

Hier nochmal mit Blitz:

Da kann man einen Eimer Wasser rein schütten und es ist direkt weg! Jetzt musste ich ganz schnell handeln!

Am unteren Ende sieht man, dass das Rohr eingeschnitten ist. Die letzten 20cm sind unten komplett offen und der Deckel verhindert, dass Dreck in den Ablauf fällt.

Kaum hatte ich diesen Teil mit Steinen abgedeckt, viel auch schon der erste Schutt oben drauf! Macht nichts, jetzt kann man es eingießen!

Im selben Zug stabilisierte ich den ersten Meter Fundament.

Ein gutes Stück darüber sind zwei große Spalten, aus denen der Wind bläst! Ich hab mich für die rechte entschieden. Dort sollte am Ende ein verschließbares Rohr aus der Wand kommen.

Dann hab ich die zwei rechten, gigantischen Betonblöcke, untermauert und nochmal gesichert.
Hier hab ich drei kurze Videos gedreht, in denen man die Dimension besser, als auf Fotos erfassen kann:
Das war aber noch nicht alles! Bevor ich unter dem Miniaturwanderweg mehr auffüllen kann, musste ich noch eine 3m. Erdkühlung verlängern:





Das hab ich dann ganz schnell zugedeckt, damit die Stelle wirklich nur noch schöner und schöner wird! Aber das beste kommt erst noch:
Heute hab ich es endlich geschafft, den letzten Schutt aus dem schönen Tal zu schaufeln! Insgesamt kam ich auf 594 Eimer, a ca.20kg.
Ich hatte auf 600 Eimer geschätzt und diese sechs Eimer kommen sicher noch zusammen, bis die letzten Grundsteine liegen!
Also knapp 12 Tonnen, nur bei der letzten Aktion, nach dem eingestürzten Weg!

In der Mitte fehlt etwa 3,50m Mauer.

Ein Schritt zurück und man sieht fast das ganze Volumen, das ursprünglich bis zum Rand und darüber hinaus, voll mit Schutt und Müll war! Es hat sich gelohnt, weil sobald man unter der Brücke, die bald eine grüne Höhle sein wird, durch kommt, ist man komplett aus der Landschaft verschwunden!
Man könnte sogar an diesem windstillen Ort, nachts ein Feuer machen und man sieht es nichtmal, wenn mal von ganz oben den Berg runter fährt! Also die andere Straße, an meinem Westhang.
Nachtrag – Lasermessung: Das neue Abwasserrohr, sitzt 90 cm tiefer, als die gesamte Zone! 🥳 Weit, weit tiefer, als ich das einschätzen konnte!
Ein Tag, voller harter, unangenehmer Knochenarbeit, endet wie eine Fiesta! 🤸
Die hintere Hälfte der Mauer gefällt mir schon ganz gut! Bevor ich den anderen Teil auffüllen kann, muss die Wand erst um die Ecke gehen.

Unten sieht man einen Berg von schöner Erde, der langsam im Weg liegt!

Oben sieht man, wie hoch das Erdreich ursprünglich war und unten sieht man, wie tief ich kurz vor der Ecke ging:

Im Nächsten Bild, hab ich noch tiefer, das Rohr frei Gelegt, das für Strom und Wasser, aus dem Verteilerkasten kommt.

Links, liegen zwei Felsen von der alten Mauer und der hintere, ragt leider weit über die Schnur!

Man sieht unten praktisch die alte Terrassenwand von hinten! Wir „stehen“ quasi auf der Terrasse und hinter dieser Mauer, ging es in die Tiefe! Wir blicken in ein Tal, das mit Schutt aufgehäuft wurde.

Gegenüber sehen wir einen gigantischen Betonblock im Schutt. Es sieht aus, als würde sich dieser Brocken, nur auf einem kleinen Stein stützen! 😳😀

Stellt euch vor, ich ziehe ein Steinchen raus und dann rutscht wieder eine Tonne stinkender Schutt in die Tiefe! 😳🙈😄 Das schlimmste wäre, dass diese Höhle darunter verschüttet wäre, weil aus dieser bläst der kühle Wind!

Heute hab ich fast nur Erde abgegraben! Schöne Erde! Die Vorräte werden aufgestockt!
An diesem Abschnitt ist die letzte Gelegenheit, einen ganz Tiefen Graben zu setzen, damit ich ganz unten ein Abwasserrohr einmauern kann. Das sollte später durch die ganze Zone verlaufen und mit mehreren Abläufen, Starkregen abführen! Der Berg schluckt was weg und das läuft letztendlich, weiter links, in mein eigenes Tal.
Dort, unter dem Miniaturwanderweg, pflückte ich wieder ein paar meiner rosa blühenden Kletterpflanzen:


Unter der Brücke, stehen bereits 5-6 dieser Pflanzen! Vielleicht knüpfe ich alle Stengel an dieses Bambusgitter, damit die Stämme, diese Rauten Form behalten.
Heute früh hab ich mal wieder etwas mit Holz gearbeitet:


Links, kommt das Saugrohr, auf das ich jetzt direkt einen Rohrlüfter stecken kann. Der kommt an die linke Wand. Über das mittlere Rohr, kann man Wasser und von Stromleitungen, bis unter das Erdreich, im Innern leiten. Von dort kommt man dann überall hin! Die zwei verschlossenen, grünen Leitungen, liegen zur Vorsorgem falls man oben herum Kabel durchziehen will. Damit könnte ich z.b. Schaltleitungen für den Lüfter, an eine Schalterleiste führen.
Und von rechts, kann eine Versorgunsleitung, im trockenen, verlegt werden.

Zwei dieser Sicherungs Kästen hab ich noch auf Lager, weil ich mindestens alle 50m. einen Stromanschluss auf der Finca haben sollte!

Unten ist noch ein Streifen offen und im Kasten ist eine Drainage, falls doch mal Wasser rein laufen sollte, was aber ganz sicher nocht passieren wird!

Wenn ich zwei kleine Scharniere habe, kommt noch eine Hängeklappe aus Holz, passgenau ins Gehäuse.

Ansonsten ist vom Holz nicht mehr viel zu sehen! Das Holz ist vor allem innen, damit man angenehm montieren kann. Man kann auch Notizen zur Elektrik rein schreiben!
Aber das Beste kommt erst noch:

Gestern Abend wurde ich noch mit den rechten drei Metern fertig! Hinten muss ich noch einiges füllen und dann kann ich endlich das Gerüst nach links versetzten, um den letzten Meter hoch zu ziehen.

Es ist ein Genuß, dass ich jetzt zum Arbeiten, vom Weg aus, direkt auf diese Mauer hinab steigen kann!

Um drei machte ich die erste Pause und dachte schon, die Wolken hängen aber heute tief! 😳

Auf dem Weg zur Brücke, hängen einem die betörenden Schönheiten, fast schon ins Gesicht! Es ist heute unglaublich still!


Auch die Maracujas hängen wie Lianen vom Busch. Nur die frei hängenden haben hier unten eine Chance!

Bis ich auf der Hochebene war, zogen bereits die Wolken durch das Tal. Vor allem am Westhang entlang, weil der die Luft kanalisisert! Inzwischen nieselt es auch hier!

Ist das nicht herrlich? ☺️


Die Nächte sind windstill und warm!


Gestern Abend machte ich eine Laser Vermessung und staunte nicht schlecht, wie weit ich schon bin!

Seht ihr? 🧐😀

Und total im Winkel! 😄

Am Tag danach, kann man sich an der Schnur orientieren, die ich mit dem Laser eingemessen hab.


Man sieht das Ziel, aber es fehlt immer och ein wahnsinns Volumen!

Der Ozean ist die beste Wasserwaage! 🙂

Von hier aus gesehen, ist sie total niedlich, aber wenn man davor steht, ist es ein Koloss!

Schnell noch ein kleiner Rundgang:

Und das hängt alles an diesem Zweig! Stellt euch vor, wenn das mal richtige Bäume sind.


Ständig am Produzieren!

Vorgestern verköstigten wir bei Freunden. Zwei davon produzieren selber Kombucha und eine Freundin klagte, dass der immer zu sauer wird!
Inzwischen hab ich schon so viel probiert und geforscht, dass ich mich auf meine Geheimnisse berufe, was auch akzeptiert wird! Man weiß ja, dass ich keine halben Sachen mache und jeder andere kann auch sein Geld und seine Freizeit mit Forschen und Experimentieren verbringen!
Am Samstag hab ich mal wieder als Referenz einen roten Kombucha gekauft.
Leute, mittlerweile spiele ich damit in einer Liga, das begreift man schon gar nicht mehr! 😀🤤😄😋🥰
Fruchtig, schaumig und das leicht säuerliche zieht ganz fein nach! Dann noch die Unterschiede der Sorten! Da geht noch viel mehr!
Gestern verköstigten wir mit Freunden ein Sortiment an Maracujas. Die Unterschiede sind so extrem und wenn die Königsklassen es erst mal bis zum Kombucha schaffen, wird sich das Ganze noch steigern!