Hara

Heute hatte ich schon einen ganz seltenen Gast! Ein sehr kluger und interessanter Mensch, der mich früher mit so wenigen Worten so powervoll inspiriert hat! Zum Beispiel die kurze Aussage, „die Hüfte ist das Zentrum,“ schwärmte ich ihm heute vor. 😀 Deshalb denke ich so oft an ihn!
Damit hat er mein Leben als Barfussläufer auf das nächste Level gebracht und es wirkt immer noch nach! Ein Tai Chi Meister muss es ja wissen, dachte ich mir. Das Thema vertieften wir heute unendlich, in vielen Variationen und es ist so interessant! Er ist inspiriert vom Osten, z.b. Tibet und mein Fokus ging übers Laufen und den Evolutionsforscher, Daniel Lieberman, Richtung Peru, wo die Läufer ebenfalls tagelang durch die Weiten laufen! Hara erklärte, anhand eines Gummibandes und zwei Stiften wie die Gazellen hüpfen, was sich mit dem Barfuss-Laufen aus den Sehnen total deckt! Man muss es nur lange genug durchziehen, dann kommt man von selber drauf… Barfuss richtet es einen eh von selber auf. Aus den Sehnen zu laufen wird zum Lebenswerk, wenn man erst so spät anfängt, aber das Interessante ist, dass der Körper es vielleicht am meisten liebt, wenn man bei der Bewegung gar nicht auf diesen fokusiert ist, sondern auf den Flow, auf die innere Mitte! Wenn es still wird im Kopf! Wenn man sich fühlt, als säße man im Schneidersitz in seiner eigenen Mitte. Das ist da wo die Ideen herkommen! 😊 Die Streckung, die Leichtigkeit, die Ruhe… ach, ich bin so inspiriert und es ist draussen so ekelhaft!
Mein neuer Pass ist da und theoretisch könnte ich schon wieder heim, zu meiner Finca.

Meine ersten…

…Stangenbohnen. 😊 Manche Dinge kochte ich ja schon fast meisterhaft. Also das sagen andere! Aber es gibt noch Vieles, was ich noch nie gekocht habe. Um regelmäßig auf Produkte zu verzichten koche ich immer wieder Eintöpfe und Suppen. Man kann halt schnipfeln wie man will, unter einer Stunde kriegt man es einfach nicht hin und da könnte man so viele andere Dinge machen! 🙂 Ein Siku ist was geniales! Spart Zeit!

Mmmmh, so lecker! Ich mag es wenn das Gemüse noch einen minimalen Biss hat! Aber ganz zart. Einfache Gerichte nur mit der richtigen Reighenfolge und dem Timing zur Entfaltung zu kriegen! Erste Röstaromen sind der reine Zauber! Hab ein Buch von Lima Oshawa über makrobiotische Küche, was damit eigentlich nichts zu tun hat. Sie schrieb viel über eine sehr fremdartige Philosophie. Von ihrem großen Meister, seiner Lehre des „Nein“ und wie sie ihren „Ja-Moment“ gefunden hat… über die Balance von Yin und Yang, lauter so schwer greifbare Informationen. Darum ist es so schön, wenn einen das “ ja ja“ überkommt und wenn es dann wirklich richtigh lecker wird! Letztendlich fand ich aber auch viel Inspiration in Videos! 🙂

Von Aussen – von Innen nach Aussen genäht!

Hab das Kissen eben mit einer „Fußballnaht“ geschlossen. Damit sind alle Teile zum anlehnen vorbereitet.

Das Kissen bekam unten vier Klett Streifen. Wahlweise werden zwei abgedeckt. Das hat den Hintergrund, dass man es für lange Flüge umdrehen könnte, falls das Design im Rücken je stören sollte!

Heute bestellte ich ausserdem neue Fäden und ein Spezialwerkzeug für Schuhsohlen, um Nähte auf der Unterseite zu versenken.
Der neue Zwirn wird in zwei Größen bis zu doppelt so dick, wie meine bisher kräftigsten sein!
Dafür ist meine Adler- Nähmaschine mit Trümmern von Riesennadeln ausgelegt!
Die Barfussschuhe werden damit auf das nächste Level gehoben!

Rücklehnen

Wurde heute etwas später, weil so viele Dinge dazwischen kamen. Gleich am Morgen schoß ich einen ersten Bock und musste die erste Naht nochmal auftrennen. Man muss echt aufpassen, wenn man kurvige Teile rechts auf rechts legt, die eigentlich gar nicht zusammen passen wollen! Daran muss ich mich erst mal wieder gewöhnen! Die ersten zwei Teile können wir jedenfalls bald drauf spannen.

6 – 10 cm werden um die Aussenkante geklappt sein. Momentan lehne ich gegen Claudiˋs Kissen, das sehr stramm gefüllt ist. Zu meiner Beruhigung spüre ich nichts von den Design-Nähten!

Gao Schan

wuhuu, äh juhuu, mein Lieblings-Wulong, den ich schon zwei Jahre nicht mehr fand, ist wieder da! Musste mich heute für eine Nähpanne trösten und da kam mir der spektakulärste Tee in den Sinn, für den ich gleich nach Tübingen flitzte.

500 gramm! 😊 🥳

„Gao Shan“ heisst übersetzt: „Hoher Berg“, weil er in 2000m Höhe angebaut wird. Auf den hohen Nebelbergen, gibt es über Tag und Nacht hohe Temperaturschwankungen, was ebenfalls zu seiner Süße beitragen soll. Gerade stöbere ich durch verschiedene Teeseiten und zitiere ein paar Beschreibungen und Besonderheiten: Er wird als unvergleichlich cremig beschrieben, wie Vanille, duftig. Verglichen mit Pflaume, Pfirsich und Mangonoten – Tropisch- Sahnig, dicht und samtig! Die Pflanze heisst „Jin Xuan“ und wächst sehr langsam. Meistens stammt der Tee er aus Familienbetrieben. Das war auch mein erster Eindruck! Ich dachte, so kann nur ein Tee schmecken, den die Farmer für sich selber herstellen.
Da steht zwar Oolong drauf, aber mir erklärte man im Fachhandel, dass „dieselben“ Tees aus Taiwan „Wulong“ heissen. Oolong, oder Wulong bedeutet, dass es sich um einen Grüntee handelt, dessen kurze Fermentierung gleich wieder unterbrochen wurde. Es ist also ein Zwischending, zwischen Grün- und Schwarztee. Doch dieser hier, ist nochmal etwas ganz besonderes!

Er wurde liebevoll geerntet, von Hand gerollt und dabei mit Milchdampf behandelt. Dennoch wunderte ich mich immer wieder, wie es sein kann, dass er so spektakulär blumig duftet! Es ist einfach unglaublich! Jetzt, auf meiner ersten Großpackung, sehe ich zum ersten mal, dass Osmanthus, eine asiatische Duftblüte, eine Rolle spielt! Keine Ahnung wie dieser Duft in den Tee kommen soll und es ist auf all den Teeseiten kein Wort darüber zu finden!
In Teebüchern lernte ich, dass man Grüntee mit 60 und Oolong mit 70 Grad aufbrühen sollte, aber jetzt sehe ich, dass man diesen mit 90 Grad bis zu 7 mal aufbrühen kann!
Mit 17,50 €/100gr. bekam ich ihn super günstig, denn in kleineren Mengen zahlt man schnell mal bis zu 25€/100gr.
Das ist aber immer noch ein super Verhältnis, denn aus einem gehäuften Teelöffel holt mal locker fünf Liter raus! Angeblich sogar bis zu sieben! Also weit über 150l. aus 100gr.

Erster Aufguß 1 min.
Zweiter bis fünfter Aufguß je 5 min.
Ab dem dritten Aufguß, der laut Fachliteratur medizinisch am wertvollsten sein soll, entfalten sich die makellosen Blätter und Spitzen zur vollen Größe. Das war ein Löffelchen Teekügelchen! 🙂

Man kann ihn auch in Flaschen abfüllen und bestens kalt trinken! Er ist wegen seinem hohen Gehalt an wertvollen Antioxydanzien sicher wochenlang haltbar! Grüntee sogar monatelang!
Laut japanischer Forscher sind Grüntees das verjüngende Lebenselexier schlecht hin, weswegen viele Japaner angeblich sehr alt werden! Eines der stärksten Anti- Krebsmittel! Ich sah sogar mal in einem Forschungsbericht, wie ein Forscher mittels Indikator demonstrierte, dass er manche Oxydationen mit einem Tropfen Grüntee binnen Sekunden rückgängig machen konnte! Was das genau bedeutet, kann ich euch auch nicht erklären, aber es sah sehr beeindruckend aus! 😄

Der Flitzer

Flitzt wieder! 😊 Freu mich für den Kleinen und, dass ich wieder eine Aufgabe abhaken kann!

Zuerst schwächelten Kontakte vom Schalter und der Ladebuchse. Der Akku war schlapp und das Lagegerät hat gefehlt. Jetzt hoffe ich natürlich, dass der Roller noch lange leben wird und meinem kleinen Freund nichts passiert!

„Supertag“

Angenommen ich stehe früh auf und hab am Morgen schon viele viele Dinge erledigt, dann gibt mir diese Erkenntnis einen extra Schwung! Dann denke ich mir oft, aus diesem Tag mache ich einen „Supertag“, um auf der Motivationswelle weiter zu reiten! Dann räume und kehre ich sogar zwischen den vielen Aktionen hier und da noch was weg, um möglichst viele Vorher- Nachher Erlebnisse zu haben. Am besten gleich alle Kleinigkeiten erledigen, die sich vielleicht in den letzten Tagen aufgestaut hatten usw.
Und dabei gönnte ich mir sogar schon ein entspanntes Bad und hab auch schon gekocht…
Für mich ist das ne super Idee und vielleicht kann ich ja einen meiner faulen Säcke mit diesen Worten inspirieren!? 😀 Witzle, mit einem quentchen Wahrheit! Die lesen hier eh nicht. 🙂
50 Sattlernadeln kamen eben und halb so viele Ahlen, für meine neuen Werkzeuge. Morgen mach ich erst mal die Lineale fertig, wenn das mit dem Zuschnitt klappt.

Erste Paspel

Puh, das blaue Leder war wie Gummi! Es war ehrlich gesagt, für meine Schulter schlimmer, als alle Steine zu schleppen und Wurzeln rauszureissen!

Den Schaumstoff hab ich einfach mal kurz reingestopft. Wenn sich das Material in seiner neuen Lage entspannt, sieht es natürlich noch etwas besser aus!

Die folgenden Arbeiten werden einfacher und die Erfahrung mit diesem gummiartigen Material war sehr wertvoll! Diesen Aufwand hab ich mir ja selber zum testen ausgesucht! Das neue Werkzeug, das ich die Tage bauen werde, hätte mir heute wahnsinnig weiter geholfen und viel Mühe erspart! 🙂

Was Lernen bedeutet…

Liebe Freunde! Hier schreibe ich in einer ganz anderen Sache, die mir persönlich sehr am Herzen liegt! Nehmt euch die Zeit und schaut euch folgendes Video bei Gelegenheit an!
Vor allem wenn ihr Kinder habt!
Es geht um einen fantastischen Vortrag, von dem Hirnforscher, Manfred Spitzer, der: Und jetzt haltet euch fest, meine Worte benutzt! 😀 Das schreibe ich eher mit meiner tiefenentspannten Haltung und nicht mit, vom Stolz geschwellter Brust!
Egal, alles gut, alles wunderbar!
Ein Beispiel: Eine Zweitsprache kann Demenz um fünf Jahre rausschieben, auch wenn man eine entprechende Krankheit bekommen sollte! Also, lernt eine dritte Sprache, lernt Spanisch! 😀
Noch eins, denn wir werden auch in folgender Sache belogen: Digitalisierung führt zu „leeren“ und antriebslosen Kindern und ist eine ganz schlimme Sache! Und zu Kurzsichtigkeit! Diesen Irrglauben haben wir den Lobbyisten, den sogenannten Medienexperten zu verdanken, von denen sich die Kultusministerien und Politiker immer noch einseitig beraten lassen! Typisch Schland! 🙂 Dazu zitiere ich den Herr Spitzer: „Wenn sie wissen wollen, ob Bonbons für Ihre Kinder gut sind. Fragen sie dann einen Kinderexperten, oder den Süßigkeitenhersteller?“
Zur Zeit kommen mir täglich neue Ideen, was auch mit meiner Verliebtheit zu tun hat! Aber wenn ich gefragt werde, wo ich eigentlich die ganze Motivation hernehme, sage ich gerne: Je besser man sich die folgenden Schritte vorstellen kann, desto stärker brennt das „Feuer“ der Vorfreude darauf! Meistens bin ich mein eigener Lehrer und war mir der Kraft dieser Worte selbst nichtmal derart bewusst! Aber seht und vor Allem: Hört selbst! „Pures Gold“!

Ledernacht

Natürlich musste ich es gleich sehen, in den Händen spüren! Drei so große Teile in 30min vorzulochen, hinterlässt bei mir ein Gefühl, als sei ich ein Maschinchen! 🙂
Gute zwei Stunden später, gegen halb Drei, wars dann so weit.

Leider steckt da schon das erste bittere Lehrgeld drin, das aber nach einer prallen Schaumstoffüllung und ein paar Tagen Benutzung kaum mehr zu sehen sein wird!
1: Muss ich das Leder für diese Design-Elemente viel strenger selektieren und mit mehr Verschnitt arbeiten!
2: Werde ich bei den nächsten Teilen einen Bügelflies auf der Rückseite aufbringen, wobei natürlich einiges schief gehen kann! Damit es formtreuer wird und, dass ich beim Nähen nicht versehentlich in die Perforierung steche, die manchmal knapp daneben liegt! 2 – 3 mal musste ich deshalb schon ein paar Stiche zurück lösen.
3: Folgendes, was ich noch nie gemacht habe, werde ich an diesem Teil gleich testen: Ich versuche es von Hinten, mit einem Sprühkleber und einem eingeschnittenen Watteflies zu füttern! Den Kleber hab ich leider nicht im Haus!
Aber ansonsten werden euch am Ende, liebe Claudi und lieber Klaus, die Augen vor Schönheit schmerzen! 😀