Bereits heut Vormittag knatterte ein Polizeimotorrad bei mir aufs Gelände. Er kam um zu kontrollieren ob ich auch meine Mauern schön gelegt habe. Ach, hab ich noch gar nicht erzählt? Ich hab die Finca von einem Polizisten gekauft und wir sind mittlerweile Freunde. Hier kenne ich eh mehr Polizisten als in Deutschland! Manchmal muss ich nur drei Türen weiter gehen und kann schon mit dem nächsten rumwitzeln. 🙂 Wirklich sehr nett!
Apropo’s Glück
Liebe Freunde, drückt mir Morgen, also am Freitag bitte die Daumen bis sie euch weh tun! Mit etwas Glück hab ich euch am späten Nachmittag vielleicht ganz tolle Neuigkeiten. Danke!
GLück hab ich ja täglich! Z.b. werde ich täglich von Isabel bekocht und verwöhnt! Eben gabs lecker Lachs… wenn ich zu mir rüber sehe, sehe ich als erstes die Amsel, die immer noch voll auf ihrem Ast abgeht. 🙂 wenn ihr das Bild größer macht seht ihr sie in der Mitte vor dem Wasser.
Palmeritas
Wie schön, es sind sogar 10 Minipalmen. Hab sie eben fein versorgt. Mit vielen Lavasteinchen, damit die Erde nicht mehr so schwer ist und das Wasser besser ablaufen kann.
Daneben stehen noch 11 kleine Physalis. Die mit den kleinsten Wurzeln bleiben noch im Schatten, die andere Hälfte hab ich eben frei gelassen. 🙂


Los Sonidos
„Die Klänge“ sind bezaubernd! Tagsüber dominieren die Amseln, Tauben und Falken, aber fast täglich kommen auch die Papageien vorbei und schreien mir das Ohr voll. Sie sind sehr scheu und machen immer weite Runden, daher will ich sie mit der Kamera gar nicht mehr stören. Da bräuchte man eh ein Teleobjektiv. Im Hintergrund hört man auch oft das Wasser plätschern, wenn sie ihre großen Tanks füllen. Es gibt aber noch eine Vielzahl an weiteren Tierlauten. Manchmal höre ich welche rumschreien, die klingen wie Nymphensittiche. Doch am rührendsten finde ich die ganz winzigen Hüpfer.

Meistens wedeln sie ganz aufgeregt mit ihrem Schwänzchen, während sie nur ganz zart „tsip tsip tsip“ daher zwitschern. Manchmal fliegen sie kurzzeitig wie Kolibries und zupfen jede einzelne weiße Fliege von meinen Orangenbäumen. Ist das nicht nett? Bisher waren die weißen Fliegen das nervigste Schädlingsproblem. Wenn ich grinsend dabei zusehe fliegt das Vögelchen manchmal ne kleine Runde um mich herum. Eben machte es einen akrobatischen Haken nach oben und schnappte noch schnell eine Fliege auf dem Weg. Meisen schimpfen öfter mal, wenn ich im Wald arbeite. So hübsche Spitzköpfe, die aussehen wie Eisvögel, sieht man auch gelegentlich. Große Reiher und gelegentlich hört man die Möven aus der Ferne, oder weit oben in den Lüften. Schwalben hats auch massig! Und Bienen, manchmal summt es nur noch! Tagsüber hört man auch oft Eidechsen am streiten. Das klingt wie eine winzige „Muppets Show“. Abends werden alle von den Fröschen und Grillen abgelöst. Nachts kommen die Fledermäuse und jagen die Stechmücken, die eh total harmlos sind. Das ist alles sehr unterhaltsam und beruhigend zugleich!
Physalis
Oder Kapstachelbeere, Lampionblume, Andenbeere oder Blasenkirschen. Sucht euch einen Namen aus.

Ich liebe sie und denke man kann gar nicht genug von diesen Nachtschattengewächsen haben!

Königspalmen
Seht mal was ich heute für ein tolles Geschenk bekam:


Diese Palme wird auch gerne in Städten wie Puerto de la Cruz für Alleen eingesetzt. Wahrscheinlich weil sie so dankbar sind. Sie wachsen schnell, brauchen wie die meisten Palmen nur ganz wenig Wasser, sind pflegeleicht und machen auch relativ wenig Sauerei. Hoffentlich bringe ich alle neun, vorerst in Töpfen, gut durch, dann kann ich gemeinsam mit den Yukkas einen kleinen Palmenwald arrangieren.
Tagesneuigkeiten.
Bananenmilch und Nackenschatten. 🙂 Dinge die ich zu lange vor mir herschob. Endlich kam der Mixer aus Deutschland mal zum Einsatz. 12 Bananen sind schon gedörrt, heute werden die nächsten vorbereitet. Müsste ich die alle jetzt schnell essen, dann könnte ich wochenlang keine mehr sehen.
Hab schon starke Sonnencreme auf der Nase, weil die Sonne brutzelt echt was runter. Halte mich meistens im Schatten auf, aber man muss sich auch in den kürzeren Zeiträumen schützen.
Ich bin ein Holzfäller…
…und mir gehts gut und manchmal packt mich die Arbeitswut! 😉 😃 Am Nachmittag hab ich den hinteren Wald aufgeschnitten. Folgende Bilder hab ich zuvor geknipst:



Das schlimmste ist diese Masse an Holz wegzuschleppen! Darum lies ich einfach alles liegen. Solls doch aufräumen wer will. 😄 Das meiste ist knuspertrockenes Brennholz. Also hol ich mir einfach gelegentlich ne Ladung und verbrenne es nach und nach in meinem Fass. Leider fand ich irgendwann ein schönes Nest und hörte lieber auf.





Entrada a Bosque
„Der Eingang zum Wald“. Den hab ich mir heute Vormittag vorgenommen, weil ich sehen will wo es nach dem Aufräumen noch Schatten gibt.




Jetzt seht ihr rechts auch eine Problemstelle. Dort sind 3 – 4 Meter der Mauer eingestürzt. Die Mauer ist gut 2m. breit, daher müsste man da irgend wann ein paar Tage extra einräumen. Das kann aber warten, weil die Mauer immer noch breit genug zum rumlaufen ist und vor allem ist dahinter nur Niemandsland. Dort wird also nie ein Nachbar drüber sehen, weil man nur von meiner Seite überhaupt in diesen Bereich kommt. Ziemlich cool, gell? Dort wo ich gerade stehe sehen meine Freunde Jabier und Familie auf mich runter, aber das wird eh der Orangengarten. Rechts vom Eingang zum Wald und in diesem, sieht mich überhaupt niemand mehr.


Zauberbohnen







