…brachte Geschenke. 🙂 Mir fehlten z.b. noch Schläuche für die Bewässerung. Ein paar Drosseldüsen ersetzte ich mit dieser Improvisation:
Mit einem Holzstück einen Deckel drauf und mit einer Ahle aufstechen bis die Dosis stimmt, fertig!
Jetzt sind fast alle perfekt versorgt und sie danken es mir langsam:
Die kleine Valensia Orange wächst schon wieder.Und auf den Hibiskus freue ich mich auch schon. Hier sind bereits die ersten Blütenknospen. In weinigen Wochen wird es wieder ein dichter und bunter Busch sein, der mir Schatten und Privatsphäre spenden wird.Meine letzten Orangenbäumchen, die noch in Töpfen standen, bekam ich auch geliefert. Die Saftorange blüht schon wieder. Die kleine ist zu meiner Überraschung eine zweite „Navel“. Sehr dankbar! Perfekt in Klasse und Masse!
Die Tage werden sie gemeinsam mit einer kleinen Valencia, den Grundstein für den Orangengarten setzen. Weitere Sorten werden folgen, sobald die Läden wieder offen haben.
Die letzten Wochen haben mich eh ganz andere Dinge gefordert, aber ich genoß die Musikpause auch etwas! Der Didgeansatz ist natürlich noch gepflegt, aber auch nicht mehr als nötig. Wochenlang hörten die Nachbarn gar nichts von mir und wenn ich mal gespielt hab, dann brachte ich höchstens zwei fette Songs auf den Punkt, damit ja kein stundenlanges Gedudel befürchtet wird! Jetzt hören alle ganz andächtig zu und Jabier hört sogar jedes mal mit dem hämmern auf. 🙂
Ab heute lass ich die schwarze Sitar einfach im Vorzelt stehen, dann muss ich nur die Akkubox dazu stellen und kann mit einem einzigen Kabel direkt loslegen. Es kommt ja eh kein einziger Mensch durch meine bewachte Gasse, aber bei den Bose Boxen kennt natürlich auch meine Zuversicht ihre Grenzen!
Die Boxen haben mit ihrem Halleffekt den puren Luxussound! Jedenfalls hat die Kreativpause gut getan und ich kann mit frischen Ohren wieder jeden einzelnen Ton genießen. Die Finger wurden nach 10 Tagen fast- Pause auch wieder geschmeidiger. Das orientalische Schattentuch passt doch prima!? Sollte es noch wärmer werden deponiere ich die Sitar vielleicht mal testhalber im Wald. Dann muss ich nur ein Böxle mitnehmen und kann im Tal die Vögel beschallen. 🙂 Auf jeden Fall schiebe ich den Schwerpunkt allmählich wieder auf die Musik! So lässt es sich echt aushalten!
Gestern wurde „Doretta“, meine erste Musikmaschine, 9 Jahre alt! Mal sehen wie es mit uns weitergehen wird… Jedenfalls gibt es zur Feier wieder eine Blume des Tages. 🤗
Das Salzkraut ist eine sehr gesunde Wildblume, die eigentlich nur über die Wintermonate in Küstennähe wächst. Bei mir kommt halt alles immer etwas später! 😃 Für mich ist dieses komische Sauerkraut jedenfalls ungenießbar! Manche essen es und Andere stehen sogar drauf und suchen es in der Natur.
Heute hab ich mir den Wald vorgenommen. An heissen Tagen ist es einer der angenehmsten Orte.
Zu viel Gestrüpp und durcheinander.Hier soll ein größeres „Fenster“ entstehen. Das Gestrüpp „frisst“ den Feigenbaum regelrecht auf.Auch die Mauer soll bald etwas gepflegter aussehen.Stunden später. Man kann immerhin schon seit gestern Abend aufrecht auf der Mauer stehen und auf die nächsten zwei Terrassen runter sehen.Dieser Halbschatten ist den ganzen Tag über ähnlich. Nicht zu dunkel, aber viel Kühler als oben. Es fiel mir nichtmal auf, dass ich mit einer langen Hose gearbeitet hab. Eben, um 18:30 Uhr, hatte ich beim Vorzelt 30°C.Ein Sonnensegel, ein Tisch und eine Bank, dann will man gar nicht mehr weg. Das Vogelgezwitscher ist dort echt extrem!Nirgendwo wachsen die Farne so prächtig wie hier. Vielleicht opfer ich mal ne Orchidee, stopf sie ins Gemäuer und schau mal ob sie dort ebenfalls „wild“ überleben kann.Den Busch rechts will ich mit einer Bouganville ersetzen. Die bekommt dann eine gebogene Eisenstange als „Fensterrahmen“. Muss mal von der Straße aus sehen, ob man hier reinsehen kann, denn ganz offen wäre auch gut.Wenn man sich nämlich ganz verschanzen will, gäbe es eins weiter ja noch die kühle „Höhle“. Die wird mal richtig abgefahren, macht aber auch noch viel Arbeit!Ein Blick von der Mauer nach unten zu den nächsten zwei Terrassen. Man sieht gerade noch die Leiter zum Feigengarten und einen kaputten Fußball vom Nachbarjungen. Nicht der einzige, der in dem undurchdringlichen Dornen-Gestrüpp verloren ging.Eine Orchideensammlung wäre hier echt ein Traum! Vielleicht mal ich die unterste Mauer mal weiss an, damit es etwas freundlicher wirkt. Was meint ihr?Ein letzter Blick auf den ganzen Raum. Man fühlt sich hier echt geborgen! Vielleicht werte ich den Boden etwas mit festem Sand auf. Das Buschartige Gestrüpp an der Rückseite wird nach den ersten Wassertropfen wieder überall austreiben.
So wie hinter dem Wohnwagen. Da sah nach meinem Radikalschnitt im Januar ja nur noch Holz!
Heute Morgen riss mich plötzlich ein unheimliches Geröchel aus dem Schlaf. Es veränderte seinen Klang innerhalb von Sekunden von einem“klack“, über ein pfeifendes Surren, in ein Geblubber, auf das ein erleichterndes Geplätscher folgte. Die Bewässerung. 💧 Zum Glück erst um 8:00, also zu einer humanen Zeit. Jetzt muss ich auch noch die Schaltuhr studieren, aber das ist doch eine tolle Sache!
Nein, da hab ich gestern Abend zufällig ne extra Kanne spendiert, aber die tolle Erde zieht die Feuchtigkeit wirklich schön auf und scheint nach der ersten Nacht klatschnass zu sein.
Was sagt ihr zu meinem alten Naranjero? Der alte Baum hat den Umzug bestens überstanden! Es ist herrlich! 20°C. und windstill. Ich sitz mit meinem Kaffee im Vorzelt und seh nur noch 🍌🍌🍌 die bedrohlich gelb werden! 😃
Genug geschnipfelt für heute. Wobei ich gleich im Anschluss zwei Stockwerke weiter oben noch mehr geschnipfelt hab. 🙂 Oben, in dem Halbschattenbusch fang ich jetzt an richtig aufzuräumen, denn mehr Arbeit wird der Rustico-Bereich in Zukunft nicht machen. Zurück zum Feigengarten:
Jetzt kann man auch nach rechts bis zum Ende sehen und laufen. Hinter den Felsen konnte ich noch einen Wasserkanal entdecken. Der Bereich dahinter bleibt erst mal ein Mysterium, weil noch ne Baustelle fang ich jetzt nicht an.Und die andere Seite. Dahinter geht der Bogen fast nochmal so weit. Der Teil den ihr jetzt seht ist komplett Sichtgeschützt! Da könntest du auch ein großes Zelt komplett verschwinden lassen! Und zu meiner Verwunderung kommt sogar etwas Sonne durch. Echt perfekt für Avocados! Sie lieben den schattigen Nordhang und wenn sie erst gar nicht gesehen werden, werden sie auch nicht geklaut. Das scheinen nämlich die begehrtesten Früchte zu sein.Weiter hinten hab ich jetzt doch so etwas wie eine Steintreppe entdeckt.Und noch ein letzter Blick zurück. Nettes Gärtchen, oder? Naja, also darunter liegt echt eine schöne Ebene. 🙂
Das ist noch eine Ecke in meinem Lieblingsgarten. Auch hier könnten sich die Chickas oben ohne bräunen und es kommt höchstens mal der Budler vorbei. 😃Das ist der Ausblick über die Mauer. Man sieht raus, aber nicht rein. Später wird das mal der Mangagarten.Das kleinere von zwei Fässern, welches zur Feuerstelle umfunktioniert wird. Dann kann ich abends in meinem Steinkreis immer ein wenig Trockenholz und Dornen verbrennen.
Jetzt muss ich bald mal ne Übersichtskarte zeichnen und den Gärten Namen geben, weil ich langsam schon selber den Überblick verliere. Genau das liebe ich daran! Es gibt nur einen Abstieg im Orangengarten, durch den man über den mittleren Steingarten zum Feigengarten runter kommt. Wenn ich da unten arbeite, würden mich meine Besucher nie finden! 😃
Das ist das hintere Ende von dem zukünftigen Orangengarten, den ich euch bei der letzten Expedition gezeigt hab. Links geht der Pfad in den höhlenartigen Busch. Ganz links sind die zwei Mauern mit ihren Wasserkanälen. Von unten gezählt, wären das die vierte und die fünfte Ebene. 🙂
Jetzt gehts zwei Ebenen runter in den „neuen“ Feigengarten. Nicht zu verwechseln mit dem anderen Feigengarten bei der Ruine! 😃 Wie geil, oder? 🙂
Das hab ich heute Vormittag freigeschnitten. Man sieht auf den Bildern leider die Rundung schlecht, aber es ist ein wunderschöner Platz! Da hinten ist er etwa 8 – 10 m. breit und da wo ich gerade stehe ca. 6m. Nach den 6 Metern kommt ein Wasserkanal, bevor es noch ein Stockwerk zur neutralen Zone runter geht. Praktisch könnte ich auch dort unten Bäume pflanzen, will nur nicht ständig meinen Nachbarn auf die Pelle rücken. Hier im Feigengarten sind beide Seiten perfekt sichtgeschützt und ich höre die Stimmen der Nachbarn mehr aus der Ferne. Die haben übrigens einen wunderschönen, sehr melodischen Akzent! Der Feigengarten wäre wahrscheinlich perfekt für Avocados!Leider mag ich keine Feigen, da hängen nämlich riesen Dinger dran. Hier seht ihr noch Gestrüpp im Originalzustand. Da schneide ich mich heute Mittag durch, um zu sehen wie und wo mein Feigengarten auf dieser Seite endet.
Ich suche noch Naturtreppen, denn irgendwie mussten die Arbeiter früher ja auch die Ebenen wechseln.
Gestern musste ich noch einen Tag abhängen! Ich hab mir ja auch seit Januar fast keinen Tag Pause gegönnt. Meine geschickten Schlangenfinger sollen eben nicht zu grobmotorischen Pranken mutieren! 😃 So legte ich also die Füße hoch, genoß die Wärme und futterte eine Banane nach der anderen. Dabei lauschte ich grinsend meiner Bewässerung, die für mich arbeitete. Heute Morgen war ich schon ganz früh wach und voller Tatendrang.
Auf dem Schirm könnt ihr sehen was einen Großteil der Natur hier am Leben hält. Die Nachtfeuchte.Die ersten Sonnenstrahlen auf dem Teide.Bei mir scheint auch schon die Sonne. Ich müsste nur nach oben wandern. 😊
Das werde ich auch gleich machen, um zu beobachten von wann bis wann und wo die Sonne scheint. Langam bekomme ich eine Vorstellung davon, wo die besten Plätze für die Orangen-, Mango- und Avocadobäume sind. Werde später nochmal direkt aus dem Busch berichten.