Fasten

Mehr oder weniger spontan dachte ich heute morgen beim Laufen über ein paar Tage Fasten nach. Es ist ähnlich wie mit dem Weizengras. Letztendlich überzeugte mich jemand indem Er, oder Sie es mir einfach kommentarlos vorgelebt haben. Und das auf eine ansteckende Weise.
Ich erfuhr aber auch trotz den ersten Tagen Intervallfasten, bei dem ich nur über 8 Stunden täglich gegessen hab, einen Dominoeffekt. Aus 67 kilo wurden 68,5 und dabei hab ich mich schon auf die Leichtigkeit gefreut! Jetzt will ich sie aber auch, verdammt! 🙂
Bald renne ich in das zehnte Jahr Barfuss. Daher kenne ich meinen Körper und meinen Rhythmus schon sehr gut! Dabei erfahre ich deutlich, dass es jährlich schwerer wird in Form zu bleiben!
Durch das Intervallfasten und konsequenter Alkoholabstinenz erfuhr ich mittlerweile aber auch deutlich, dass ich entgifte und, dass meine Grundstimmung deutlich aufhellt!

Auch wenn hier gerade die Sonne unterging.

Gestern knabberte ich bei Giovanni an einer Pizza und die war so gut, dass ich sie heute nicht mehr aus dem Kopf bekam. Nach meiner Barfussrunde am Nachmittag schielte ich bei der Pizzeria vorbei, die heute zufällig Ruhetag hat. Das half mir bei der Entscheidung!  🙂
Inzwischen las ich ein paar Fachberichte, die mich in der Entscheidung bestärkt haben. Dabei fiel mir übrigens mal wieder auf, dass meine Augen über die Jahre deutlich besser wurden!
Der Hunger und die Lust auf Leckereien plagen mich weniger, aber langsam bekomm ich kalte Füße.  😀  Und kalte Hände!
Eben presste ich zwei Zitronen aus, die mir der Hügel bei der vorletzten Wanderung geschenkt hat und verteilte die 200ml auf ne große Wasserflasche, die noch gut 6 Liter hatte. Das hilft mir heute über die Runden.
Werde weiter von meinem Selbstversuch berichten, bei dem ich mir noch kein festes Limit auferlegt hab.
Apropo`s Selbstversuch: Es hat Jahre gedauert folgendes auf den Punkt zu bringen, weil man ja immer viele Faktoren verändert. Kein Schwein – keine Neurodermidis! Ein mal Bacon macht nichts, etwas mehr und ich spüre schon, dass es wieder anfängt. Dann bin ich aber immer noch weit von einem Ausbruch entfernt, was ich sehr schätze. Ich muss also keine strikte Diät machen.
Boah, jetzt mach ich gleich bei 22°C. mein Heißluftöfelchen an, weil mir immer kälter wird. Das Thermometer spinnt!  😉   😀

Wanderung 5.01.2020

Heute haben wir kurzentschlossen die Wanderung von Gestern nachgeholt. Es ging den Berg hoch zum Rand des Naturschtzgebiets das zum Vulkan Chinyero gehört.

In den folgenden zwei Fotos kann man gleich sehen was wir für ein Glück mit dem Wetter hatten.

Denn zwischen den zwei Bildern liegen gerade mal wenige Minuten.

Das hat auch unsere Richtung mitbestimmt, weil wir lieber der Sonne gefolgt sind. Im Schatten geht das hier oben auch bei schönstem Wetter ganz schnell mal auf 14°C. runter.

Ein paar Meter weiter fiel uns erst mal ein sehr großer Hund auf, der uns begegnete. Kaum waren die Leute etwas näher, sagte schon einer, den kennen wir doch – Die Musikmaschine. Witzig, oder? 🙂 Gestern nach dem Konzert kennen gelernt. Ein netter Kerl, der hier aufgewachsen ist und zwei Frauen aus Heilbronn. Allesamt sehr sympathisch! Vielleicht treffen wir uns in den nächsten Tagen nochmal!?
Jetzt ging es erst mal weiter.


Hier bin ich und da ist der Berg. Von hier scheint mir der Teide weiter entfernt zu sein als von meinem Wohnwagen aus.

Insgesamt liefen wir über 12 km weit. Dann hatte ich richtig Hunger! Wegen der Wärme suchten wir uns ein Restaurant ganz unten am Meer aus.
Die Fotos sind Standbilder von dem neuen Videomaterial. Das lager ich alles mal geordnet ein. Vielleicht gibt es Wanderungen in ähnlichen Gegenden, dann kann ich auch mal die Highlights von 2-3 Wandervideos zu einem Film zusammen fassen.

Concierto

¡Primera vez en directo con la máquina música en El Risco!

Das erste Konzert im El Risco lief ganz gut! Es gab ein paar technische Probleme, die aber ausser mir ganz sicher keinen geplagt haben. Im Gegenteil, die Reaktionen waren fantastisch! Groß und Klein war überrascht! Die Chickas tanzten und strahlten mich an, dass ich mich wieder 20 Jahre jünger gefühlt hab.  😀  Das tut so gut mal wieder mitten in der Party zu stecken und mitzufeiern! Alte Freunde wieder zu sehen und viele Neue kennen zu lernen.
Ich konnte mich sogar überwinden etwas auf spanisch zu moderieren und erzählte z.b. meine Geschichte vom Orientexpress. Langsam kenne ich keine Scheu mehr, weil mir meine kleinen spanisch Erfolge immer mehr Spaß machen!
Meine persönlichen Highlights waren wieder die Didgesolos. Das klingt auf den Boxen so geil, dass ich es selbst nicht fassen kann! Echt, dass hat so gefetzt, dass ich mich selber nicht mehr kenne! Auch Stimmeffekte, die sonst nicht so meine Stärke sind, kommen so souverän „aus der Hüfte geschossen“, dass die Leute manchmal zusammen zucken. 🙂 Damit bin ich 100% glücklich und dann ist es auch für die Hörer spektakulär. Vor allem wenn sie sowas noch nie gehört haben.
Mit Maschine hab ich noch nicht ganz die Gänsehautmomente erlebt, wie ich das von meiner Großen gewohnt bin, aber es groovt und gedeiht.
Auf jeden Fall hab ich bei den Gästen und den Gastgebern den Nerv getroffen und der nächste Termin wird bald schon festgelegt.
Leider hab ich drei Dinge vergessen: Fotos zu sammeln, meine Postkarten und „Ode an die Freude“ zu spielen.
Mit der Maschine hab ich jetzt schon neun Lieder und nächstes mal sind es mindestens 10. Plus acht Didgesolos und schon sind fast zwei Stunden rum.
Ein Segen, dass die Solos das Ganze immer wieder auflockern!

Letzte Vorbereitungen

Morgen gehts zum ersten Konzert mit Musikmaschine. Bin ganz schön aufgeregt! 🙂 Hab zu meiner Freude gesehen, dass es viel schöne Resonanz auf die Ankündigung vom El Risco gab. Auf meine Didgesolos kann ich mich schonmal freuen, weil der Sound mit den neuen Boxen ist echt der Hammer!
Auf der anderen Seite kann technisch noch ganz schön viel schief gehen!  🙂
Werde danach berichten!

El Palmar

Ein gutes Jahr 2020 wünsch ich euch! Gestern hats nicht mehr gereicht, weil ich nach ein paar Stunden Schlaf gleich spontan zur nächsten Wanderung aufgebrochen bin. Am Samstag kann ich ja wegen meinem Konzert  nicht wandern.
Es ging gleich wieder ins Teno Gebirge, nach El Palmar, dem ersten Ort vom Tal aus gesehen.

Schon nach wenigen Metern ging es richtig hoch! Ich wollte ja eh Neujahrssport betreiben und ich bekam fast mehr als mir lieb war.  🙂  Das sind Standbilder von einem 4k Video.

Eine traumhafte Abwechslung auf wenigen Metern. Man freut sich vor allem über die erfrischenden Waldabschnitte und ist danach auch wieder froh, ein paar Meter an die warme Sonne zu kommen.

Diesmal band ich zwei kleine Wasserflaschen als Gewichte an meinen Kamerakran, um die Bewegungen etwas zu dämpfen. Es war schon eine deutliche Verbesserung, die mich zur nächsten Idee Geführt hat. Gleich nach der Umsetzung zeig ich euch ein Bild davon.
Jetzt gehts erst mal hoch und zwar etwa so:

Stille, Düfte, Gezwitscher und das perfekte Wetter! Und weiter hoch!
Dann renn ich oft voraus, damit ich meine Gruppe beim Filmen nich bremsen muss. Immer mit dem Gedanke, dass ich es mir richtig geben kann, weil ich ja eh abnehmen will. Aber die Anderen ziehen auch die Steilhänge hoch wie die Profisportler!  🙂

Diese Momente, wenn man den Grad erreicht und es tut sich eine ganz andere Welt dahinter auf.

Bis man wieder die Küste sieht. Immer aus eine ganz neuen Perspektive.

Und immer lockt der nächste Hügel, mit vielleicht einer noch besseren Aussicht. 🙂

Dann geht die Runde weiter Richtung Tal.

Bis wir wieder an dem schönen Ausgangspunkt ankamen, wo die Mandarinen und Zitronenbäume auf uns gewartet haben.  😉

Nach dem Essen bei unseren Freunden Jeanot und Bernadette wollte ich noch eine Weile Musik machen, doch ich schlief beim ersten versehentlichen Bettkontakt sofort ein. 🙂

Bilanz 2019

Gerne denke ich zurück und kann zweifelsfrei sagen, dass es ein gutes Jahr für mich war. Geprüft von manchen Umständen bekam ich schon zum Jahresbeginn einen großen Schub in punkto Selbstkontrolle! Denn bereits im Jahr zuvor kam ich an einen Punkt, an dem ich dachte, jetzt bleiben dir nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder du zerbrichst an den Ungerechtigkeiten, die du in manchen Situationen „schlucken“ musst, oder du wächst daran! Sofort entschied ich mich für die letztere Möglichkeit und dachte an einen guten Freund, der mir mal folgende Worte auf den Weg gab: „Wenn du ein Problem hast, könntest du darunter durch kriechen, oder du gehst darüber. Jedes mal wenn du darüber gestiegen bist, bist du schon wieder ein Stück gewachsen.“ Danke Jochen! 🙂
Zum Glück wusste ich schon vor meiner Heimkehr, dass das erfolgreichste Jahr meines Lebens auf mich wartet. Das war mein Anker und mein Fix-Stern!
Seit dem bin ich fast immer so auf das Wesentliche fokusiert, dass ich überraschendes an mir beobachten konnte: Ich reg mich viel weniger und vor allem nicht mehr so intensiv auf! 😀
Als hätte ich endlich mein Meisterstück in Sachen Bewusstsein gemacht! Jetzt steh ich über vielen Problemen und ihren erbärmlichen Verursachern!
Manche sind nur vermögender als ich, aber ich bin reich! An Ideen, Gefühlen- feelings, Freunden, Grundloser Freude, Dankbarkeit, Freiheit, Vielseitigkeit, Flexibilität, Einsichten, Gesundheit, Erfolg, Sounds, Liebe, Skills, Empathie, Bewusstheit und vor allem an Leichtigkeit!
Allein seit April erreichte ich mit meiner Musik über 1 000 000 Menschen live! Dabei sah ich fast nur in lächelnde Gesichter und fühlte mich eigentlich immer geliebt und willkommen! Die Musikmaschine drehte sich über 2,7 Millionen mal und mit den letzten Umdrehungen auf meiner kleinen Inselmaschine machte ich die drei Millionen Umdrehungen voll. 🙂
Es war aber auch eine intensive Arbeit, bei der zeitweise null Freizeit blieb! Schön, wenn sich die Arbeit wie Freizeit anfühlt!
Apropo`s Leichtigkeit. Leider dachte ich erst vor wenigen Tagen daran, dass es eigentlich viel schlauer wäre die Neujahrsvorsätze auf das Neujahr hin und nicht danach umzusetzen. Hier war mein erschütterndes Bild beim ersten Schritt. – Auf die Waage.  🙂

Das Ergebnis vom 26.12. hab ich ja vor wenigen Tagen schon kommentiert. Mir ist aber auch bewusst, dass die Dinge nicht einfach so sind und vor allem nicht einfach so bleiben, wie wir sie wahrnehmen!
Treffender finde ich, dass wir uns jeden Tag aufs Neue entscheiden müssen, ob wir heute eine Stufe hoch, oder eine runter steigen werden. Denn stehen zu bleiben ist wie auf einer Rolltreppe zu stehen, die vor allem im Alter, immer schneller nach unten rauscht. Mit Zucker, Alk, Produktgiften und dieser selbstschonenden Bequemlichkeit schlagen wir täglich auf den Beschleunigunsknopf, als könne es uns nicht schnell genug gehen!?
Würde ich mich länger als drei Monate gehen lassen, hätte ich einen allmächtigen Ranzen und würde sicher fühlen: „Is halt so!“ Eigentlich ist doch die Rechnung ganz einfach: Wir verbrennen eine gewisse Menge und wir stopfen eine gewisse Menge in uns rein. Wenn das Gleichgewicht ausser Balance ist, sieht man den physikalischen Tatsachen besser ins Auge! Denn der Welt der Physik kann sich niemand entziehen! Entweder sorgt man für mehr Verbrennung, was bei mir zutrifft, oder man wählt Klasse statt Masse.
Am besten Beides!
Und hört auf mit diesen altbackenen Mantren! „Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit“ –  „Schweinehund überwinden“ – „der frühe Vogel fängt den Wurm“ und all diesen Schwachsinn, den eine Generation ungefragt der Vorherigen nachblabbert! Der Körper will morgens entschlacken und dazu kann höchstens Obst helfen… Trinkt mehr Wasser!
Seht euch z.b. „Gedankentanken“ auf Youtube an und holt euch eine gescheite Inspiration! 🙂 Fangt am besten mit Dieter Lange an!
Heute lebe ich erst den sechsten Tag mit der 16 Stunden Regel. D.h. einfach 16 Stunden nichts essen.

Fast ein Pfund Schwabbelmasse am Tag! Mit den nächsten drei Kilos hab ich es nicht mehr soo eilig.

Natürlich hab ich mir in den letzten Jahren eine körperliche Grundlage erkämpft, aber ich finde es leicht dämlich zu hören: „Du bist ja eh sportlich.“ Bin ich nicht einfach so! Hab erst mit 40 wieder angefangen und bin jeden einzelnen Tag durch den Schmerz gerannt, um auf ein berechenbares Niveau zu kommen! Eineinhalb eher schmerzhafter Jahre musste ich mich auf das Ziel fokusieren, das so weit in der Ferne lag. Darum will ich das auch nie wieder verlieren! Somit macht auch ein schwerer Start irgendwann Sinn! Man lernt dankbar zu sein!
Zum Glück war damals die Erinnerung an bessere Zeiten noch lebhaft! Ich konnte mich schon gelegentlich darauf freuen! Erst wird es täglich weniger schlimm, dann besser und besser!
Heut hab ich mich auf 14 Runden gesteigert. Belohnt hab ich mich mit einem frischen Orangensaft, den ich schlückchenweise so extrem genießen konnte. Apropo`s genießen. Gestern wollte ich mal so teure Dinger probieren, die gerade ganz frisch rein kamen:

Mit 68€ das Kilo die teuersten Langusten die ich bisher auf der Insel hatte. Eines von diesen Tieren kommt auf etwa 8 €. Davor und danach gabs dafür nichts, ausser Früchten und etwas Studentenfutter am Abend. Ich fand sie aber nicht ganz so spekatakulär wie die großen Tiere die ich damals mit Flo gebrutzelt hab. Die kosteten „nur“ die Hälfte.

Also macht euch um mich keine Sorgen und kommt entspannt ins neue Jahr!
Ich brutzel jetzt erst mal meine letzte Languste, die im Laden viel kleiner aussah, als auf dem Teller.  😀
Passt auf Euch auf!

Stefan

Zahnräder

Heute Hab ich mal wieder ein richtig unangenehmes technisches Problem  gelöst. Neulich schrieb ich ja bereits, dass ich zwei Kettenspanner bauen muss, um das Geruckel an meiner Magnetwalze zu minimieren. Das größte Problem lag allerdings nicht bei den Ketten, sondern bei diesen Zahnrädern, die ich eingebaut hab damit sich die Walze rückwärts dreht. Rückwärts, damit sich die Magnetwalze zu mir her dreht und ich die Instrumente auf meiner Seite der Walze habe.

Das Problem war, dass wenn es hier nur ein zehntel Millimeter Spiel gibt, sich das Spiel an der großen Walze um 2-3 cm vergrößert. Wenn es aber nur ein halbes Zehntel zu eng wird, verklemmt sich das Ganze gleich und die Maschine dreht sich wahnsinnig schwer! Also brauche ich eine neue Einstellmöglichkeit.
Nächstes Problem: Im folgenden Bild sieht man, dass die Welle sehr knapp am Gehäuse vorbei läuft und somit gar kein Platz für ein bewegliches Kugellager vorhanden ist.

So begann ich also mit den einfachsten Mitteln ein neues Lagergehäuse zu bauen und das alte Gehäuse auszusparen.

Damit könnte das Kugellager bei Bedarf fast schon im alten Gehäuse versenkt werden.

Oben und unten wurde ein Gewinde plaziert, mit dem das neue Gehäuse montiert, aber auch eingestellt werden kann. Das Ganze noch schwarz gemalt und montiert, fertig!

Jetzt ist das Gehäuse so knapp angeschraubt, dass die zwei Zahnräder komplett ohne Spiel auskommen. Es läuft schon minimal schwerer, aber vorerst reichts. Die Tage besorge ich noch längere Schrauben, damit ich das Ganze von der Rückseite genau einstellen und mit Muttern kontern kann.
Viel viel besser! Das freut mich sehr, denn es ist wie das Fundament, auf dem mein ganzer Beat aufgebaut ist.

Nachher flitz ich nach Puerto um mich mit Uwe, einem meiner ersten Schulfreunde zu treffen.  🙂

Wanderung im Teno Gebirge

Die heutige Wanderung mit Geza, Bernadette und Jeanot, dem harten Kern meiner Lieblingswandergruppe, war eines der absoluten Highlights! Damit ich die Fahrt ins Teno Gebirge besser filmen kann, fuhr ich extra mit dem Roller, was sich echt gelohnt hat.

Die ersten Meter unserer Tour kannte ich schon, wie z.b. diese schöne Wand, die sich seit dem letzten mal schon wieder verändert hat.

Auf den ersten Blick in die Ferne könnte man annehmen, dass eine Schlucht aussieht wie die andere.

Aber alle paar Meter wird man wieder aufs Neue überrascht!

Dieses mal kamen wir so weit Richtung Westküste, dass wir sogar den Leuchtturm „Punta Teno“ am westlichen Zipfel sehen konnten.

Wir wanderten praktisch über die mächtigen Felsen von Los Gigantes, die bis zu 800m. steil aus dem Meer ragen.

Schön, gell?  🙂 Es war aber auch ein heftig langes geklettere in der prallen Sonne! Durch den Calima war es da oben fast genauso warm wie unten. Da purzeln die Pfunde wieder! 🙂 Anschließend waren wir zum Essen in einer Guachinche. Das letzte mal hatte Jeanot so eine lecker duftende Cabrito, dass ich sie auch mal probieren wollte. Ein kleines Zieglein, die ja da Oben fast zur Plage wurden, weil sich zu viele ausgewildert haben. Es war unbeschreiblich lecker! Klasse statt Masse, also passend zu diesem Zeitpunkt. Einfach eine seltene Gelegenheit, weil auch damit kann man, laut Jeanot, hier richtig Pech haben!
Auch mit dem Filmmaterial bin ich ganz zufrieden, allerdings bin ich damit schon mindestens drei Videos hinter meinem Wunschplan. Aber zuerst werde ich mich natürlich auf mein Konzert am 4.Januar vorbereiten. Sicher springt da der ein oder andere Song fürs nächste Filmchen raus.
Die Fahrszenen für die letzten zwei Videos, im Anaga-Gebirge und auf dem Teide, werde ich auch noch mit dem Roller nachholen. 🙂

70

Kilo! Heisst für mich – Alarmstufe Rot! Bereits gestern hab ich die Zuckerbremse reingedrückt und steiger jetzt auch wieder meine Runden. Mal sehen, wie lange es dauern wird mindestens 4 kg runter zu trainieren, denn bis dahin hab ich mir ein Knabberverbot auferlegt. Jetzt lese ich immer das Kleingedruckte, sonst holen mich immer wieder solche Überraschungen ein! Z.b. fiel mir jetzt erst auf, dass in einer Dose Alkoholfreies ein Esslöffel Zucker steckt! Im Alkoholfreien Radler sogar 3 gestrichene Löffel, also etwa 20gr. Früchte bleiben erlaubt. 🙂 Im Kaffee hab ich auch schon ne Packung Zucker versenkt, seit ich hier bin…
Heute bin ich 9 Runden gerannt und so eine 800m. Runde hat es echt in sich! Es ist steinig und geht fast den halben Weg bergauf, oder ab. Gerade mal gut 150m sind eben.
Gestern stellte ich fest, dass ich noch schnell zwei Kettenspanner für die Maschine bauen muss, damit die Magnetwalze weniger ruckelt.
Also gings erst mal nach Puerto um Werkzeug und einen guten Kaffee zu holen.   🙂


Die Tage haben wir einen leichten Calima und der Wüstensand schwebt wieder durch die Lüfte. Die Fotos oben sind vom Vortag. Am Nachmittag kletterte das Thermometer noch auf 27°C. Ein Traum zum Rollerfahren!