Die Entscheidung…

…ist gefallen! Am 1. November hab ich ja schon beschrieben wie unzufrieden ich mit meinen Liveboxen war.
Tagelang suchte ich nach Alternativen und hab keinen Aufwand gescheut um die wichtigsten Kandidaten zu vergleichen.
Naja, für meine Ansprüche bleibt eh nicht mehr viel zur Auswahl!
Problem 1: Die Größe und das Gewicht. Würde ich Doretta einen Zentimeter höher bauen, würde sie weder ins Auto noch in mein Wohnzimmer passen.
Problem 2: Der Verbrauch. 60 kg- Akkus müssen reichen und der Tag darf auch nicht mit tiefentladenen Akkus enden!
Problem 3: Der Sound. Keiner leidet so wie ich! 🙂 Seit Jahrzehnten entwickle ich meinen Ansatz am Didgeridoo facettenreich weiter und wenn nur eine Kleinigkeit nicht stimmt wirkt gleich alles wie „glattgebügelt“. Wenn Boxen ernüchternd klingen ist das einfach ernüchternd! Der einzige Hornlautsprecher den ich ertragen kann ist der den man nicht hört! Auch die Sitar ist sehr anfällig für „Schärfe“ und klingt auf normalen Pa Boxen meist viel zu hart!
Entscheidung 1: Bose.
Auch wenn es eine Frechheit ist diese „Hifiboxen“ als PA. zu verkaufen, sind sie zumindest für viele Situationen genau das richtige für mich! Nämlich für kleine Konzerte, bei denen es einfach nur so schön wie möglich klingen soll.
Die Psychoakustik sorgt für Reichtum ohne die Nachbarn zu belästigen. Auch als Monitor sind sie ein Traum, weil sie weich klingen und die Ohren schonen. Man kann schön in die Tiefe gehen. 🙂 Aber wenn z.b. 20 Leute lautstark reden ginge man damit schon unter. Vom Sound her sind sie die besten Bose-Boxen die ich bisher gehört hab, weil die Höhen nicht ganz so krass überzeichnet sind. Bass ist gefiltert. Jetzt klingen das Didge und die Sitar traumhaft schön!

Entscheidung 2: Die fette Box rechts war ein Glücksgriff in Größe und Verbrauch! Sie passt auf den Millimeter und das Watt genau auf meine Vorgaben und macht einen mega Sound! Doretta hat jetzt vier mal so viel Bums!  🙂 Ohne witz! Brutal! 😀 Es gäbe brilliantere Boxen, aber die trifft mir genau auf den Nerv! Der Sound ist fett, kompakt, rund, warm und trocken. Aber vor allem fett! FETT! Und die Maschine wirkt authentisch! Besser denn je!
Der Hornlautsprecher fiel mir im Gegensatz zur Konkurrenz nicht mal mit der Sitar auf. Ausserdem bläst er eh nur unten aus der großen Musikmaschine raus und wird oben noch durch eine Bose Box ergänzt. Diese ergänzen sich perfekt wenn die Einstellungen stimmen!
Beide machen mich süchtig! Vorgestern hab ich auf Doretta so laut wie noch nie gespielt! Mir kamen die Tränen! 😀

Leder für die Workstation

Gestern hab ich stundelang an dem neuen Deckel rumgeschnipfelt. Der schwarze Deckel wird von einer braunen Paspel und dem schwarzen Rand eingerahmt. Der schwarze Streifen hängt am Rand 4cm nach unten und wird die Beleuchtung abblenden, die im Deckel montiert wird. Seitlich kommen die braunen Dreiecke als Sonneschutz ran. Alle Seitenteile sind bereits zweilagig, damit es schön formtreu bleibt. Mit dem Reißverschluß und dem braunen Rechteck kann man später die Vorderseite verschließen, falls ich die Maschine mal für ein paar Minuten verlassen muss. Und natürlich für den Transport.
Der Papierstreifen gibt euch eine grobe Vorstellung davon wieviel Löcher in das Leder gebohrt wurden. Das braune Leder passt übrigens genau zu den Flügeln. Daraus nähe ich noch die Werkzeugtaschen und weitere Kleinteile, damit das Design wie aus einem „Guß“ wirkt. Das schwarze Wasserbüffel-Leder läuft ebenfalls wie ein roter Faden quer durch das ganze Design. Damit sind z.b. alle Ständer, für Didge, Sitar und Flügel eingenäht.

Kopie

Hier hab ich zwei Teile nachgebaut, die an der Inselmaschine noch fehlen:
Zum einen brauche ich noch den Flügelhalter den ich erst im letzten Sommer weiter entwickelt hab. Damit lassen sich die Flügel für den Transport einklappen und aufgebaut hängen sie gleichmäßig und faltenfrei.

Das Folgende ist ein wichtiges Kickmodul. Die Zunge rechts wird von Kugeln angeschlagen, die auf dem Schwungrad montiert werden. In der Grundstellung hängt der Schlitten ganz oben und wird im viertel Takt gespielt. Je weiter man den Schlitten über eine Schnur und Umlenkrollen nach unten zieht, desto mehr Noten werden angespielt. Damit wechselt der Kick auf achtel, sechzehntel und triolische Varianten.
Ein wichtiger Teil von dem unscheinbaren Instrument wird direkt ins Pedal eingebaut. Dort wird ein kleiner Taster versenkt mit dem ich den Basskick freihändig aktivieren kann. Das bringt gleich eine ganz andere Dynamik ins Spiel und hilft die Parts deutlicher zu strukturieren!

Nicht die Glücklichen sind dankbar…

…sondern die Dankbaren sind glücklich!
Und wer Macht sucht spürt Ohnmacht!  😉

Seit gestern ist ein Teil meines neuen Equipements auf dem Weg in den Süden, was bei mir kurzzeitig für eine große Erleichterung gesorgt hat! Denn es lief mal wieder auf den letzten Drücker hinaus. Morgens musste ich noch früh aufstehen und die letzten Arbeiten abschließen. Alles einpacken und schon wars Zeit zum abgeben. Die Freude war groß, als ich meine zwei Action- und Inselfreunde Chris und Mike bei mir zuhause begrüßen konnte. Die dürften inzwischen bereits in wärmeren Gegenden angekommen sein.

Der heutige Tag wird den Sounds gewidmet. Inzwischen hab ich mich so aufmerksam in meine neuen Kopfhörer eingehört und diese mit meiner super Nova Anlage verglichen, dass ich scheinbar heillos verwöhnt wurde! Ich höre Dinge die ich noch nie gehört habe! 🙂 Das sagt übrigens fast jeder, der die Kopfhörer testet.
Gestern hab ich die neuen Klänge mal testhalber auf meinen kleinen Boxen angehört. Die „tollen“ Lautsprecher mit denen ich seit Jahren auf der Musikmaschine und bei allen kleinen Auftritte spiele.
Mir war klar, dass es neben einer „state of the art“ Anlage für 4000€ ernüchternd sein wird, aber es kam viel schlimmer! Der Schock war so groß, dass ich die Musik nach zwei Minuten abstellen musste! Jeder Trommelschlag schmerzte wie eine Ohrfeige! Die ganzen klanglichen Feinheiten, an denen ich seit Wochen arbeite, waren überhaupt nicht mehr zu hören! Alle Einstellungen der Lautstärken völlig verschoben!
Da ich seit Jahren fast nur noch mit den Musikmaschinen gearbeitet hatte fiel das gar nicht so auf. Es passt auch zur Maschinen-Austrahlung wenn das Ganze etwas Holzig klingt. Es wirkte immer authentisch! Doch auf einen Schlag kam es wie eine Erleuchtung, dass der Klang einen Schmerz bei mir auslöst unter dem ich bereits seit Jahren mehr oder weniger leide! 🙂
Verrückt, gell!? 😀
Die Härte und das Boxige „Husten“ kann ich nicht mehr ungehört machen!
Aber jetzt will ich endlich mit neuen Projekten eine ganz andere Liga erreichen.
Daher kann ich mit den alten AER Boxen überhaupt nicht mehr arbeiten! Völlig sinnlos! Keine fünf Minuten! Und diese Erkenntnis kam zwei Stunden nachdem ich die zweite Box auf den Weg in den Süden geschickt hab. Ein bisschen blöd! 😀 Sofort, bestellte ich andere Boxen, auf die ich eh schon länger ein Auge hatte. Vielleicht weiss ich morgen schon ob damit der Weg weitergehen könnte!?
Der beste Trost ist, dass meine 5 AER Boxen auch gebraucht sehr begehrt sind. Seit dem Kauf stiegen sogar die Neupreise um fast 30%. Für jeden Songwriter, der schlicht mit Gitarre und Gesang arbeitet, gelten sie immer noch als DER Standart. Nur mein Weg geht jetzt in eine andere Richtung.
Also verkaufe ich alle Boxen, wodurch ich die neue Investition mehr als doppelt heraus holen werde. Die Ausgaben nutzen der Buchhaltung.
Jetzt brauche ich halt einen zweiten Koffer um die ebenfalls kompakten Ersatzlautsprecher mitzunehmen. Bis die alten Inselboxen verkauft sind, nutze ich sie als Ergänzung, um ausschließlich unten herum etwas Druck zu machen.
Dafür sind die super!

Und um wieder an den schönen Anfang dieses Beitrags zu kommen:Trotz dieser unzufriedenen Momente bin ich täglich so dankbar! Die Gesundheit, die geschmeidige Leichtigkeit, die Ideen, der Erfolg, die Sonne, meine Freunde!
Ihr seid eh die Besten! Danke! 🙂

Workstation 6

Hier seht ihr die Idee, die mir vorgestern beim Schreiben kam.

Ein funktioneller Sockel für die Musikmaschine. Dank der seitlichen Griffmulden kann ich die unteren Sitareffekte auch noch bedienen, wenn das Ganze dicht neben mir montiert ist. Hoffe ich zumindest! Es geht natürlich auch ums Design! 😉 Die Rückwand bekommt noch dasselbe Lochblech, sobald es trocken ist.
Eigentlich waren kurze Tischbeine darunter geplant, aber jetzt verpass ich dem Teil gleich noch einen Sockel. Innen kann ich den Raum für Kleinteile und Postkarten nutzen und für aussen herum näh ich auf der Insel ein paar hübsche Werkzeugtäschchen aus Leder. Werkzeug finden die Leute immer super und manchmal ist es auch ganz praktisch.

Workstation 5

Voila, das erste Bild von meinem neuen Set:

Das Ipad bedient über Bluetooth das weiße Effektgerät, im Kasten links. Das Laptop verbindet die Musiksoftware mit dem Interface und dem Controller (mein Klavier 🙂 ). Das Ganze ist so mit dem großen Klangerzeuger verbunden, dass man jedes Signal überall hin und her schicken kann.

Das komplette Set arbeitet aber auch Standalone! Das heisst ohne Computer. Würde ich den Kasten mit zwei Schraubgriffen auf die Musikmaschine packen, dann müsste ich nur ein Stromkabel, ein Midi und zwei Lautsprecherkabel einstecken. Damit sind bis zu sechs Geräte komplett mit Strom versorgt. Intern sind ca. 30 Kabel fest verbaut.
Alle Lautstärken sind dann bereits gespeichert. Über das Interface, unten rechts, lässt sich aber alles, ebenfalls ohne Computer, nachstellen.
Für den Einsatz auf der Musikmaschine und zum Transport stelle ich den Synth./Drumcomputer ganz flach.

Jetzt fehlt noch die Sonnenhaube über die ich noch etwas nachdenken werde. Vielleicht näh ich sie aus dem braunen Leder das zu den Flügeln passt. Sie muss zum Schatten spenden die seitlichen Öffnungen vom Deckel bis nach unten abdecken. Am besten auch die Rückwand, damit sich das Gehäuse erst gar nicht in der Sonne aufheizt. So kommt das kleine Set ohne Lüfter aus.

Auf dem Studiotisch klappe ich die Bedienoberfläche fast aufrecht. So macht das Arbeiten sogar mit meinem komplizierten Sorgenkind richtig Spaß!

Im folgenden Bild sieht man, dass der Synth/Drumcomputer mit sechs Kabeln fest verbunden ist. Links kommen noch drei Midi Kabel dazu. Für Studioarbeiten kann ich immer noch zusätzliche Einzelspuren abgreifen, wenn ich diese z.b. für Aufnahmen durch mein Delay/Echo schicken will. Das Delay, welches noch nicht auf den Bildern zu sehen ist, belegt standartmäßig mit der Sitar, zwei von den vier vorderen Eingängen.

…fette Sommerkabel. 😉

Die linken zwei Eingänge bleiben noch für zwei Mikrofone frei. Jetzt fehlt noch ein zweites Boxenkabel, für die Studiomonitore, oder um den Sound an größere Anlagen auszugeben.

Das Delay, vorne links im nächsten Bild, muss ich auf jeden Fall mitnehmen! Das prägt mittlerweile meinen Stil sehr stark. Der „Kemper“ rechts wäre noch eine Option, mit der ich tausende innovative Sitarsounds kreieren könnte.
Diesen und alle kleinen Geräte müsste ich aber auch am Ende wieder nach Hause schleppen.

Mission erfüllt! Morgen zerlege ich das Ganze und pack es für den Transport.
Gerade noch rechtzeitig, denn am nächsten Morgen ist das Rack mitsamt Box und Bühnenlichtern bereits auf dem Weg zur Insel.

Workstation 4 „Fightcase“

Meine neue Wortschöpfung… find wahrscheinlich wieder nur ich lustig!?  🙂  😀
Der Deckel ist angepasst. Die Scharniere bekamen einen kleinen Abstand zum Gehäuse, damit es den Lack nicht verkratzt. So kann man den gewünschten Winkel einstellen, oder den Deckel mit wenigen Umdrehungen ganz abnehmen.

Das Lochblech hielt ich nur mal kurz zur Vorschau dran.

Eben hab ich das Ganze lackiert. Die Kühlbleche und die Innenseiten bleiben schwarz matt. Aussen hab ich das Rack, passend zur Inselmaschine,  mit einer fetten Schicht Hammerschlag-Schwarz voll gewalzt. Die Übergänge hab ich einfach mit dem Pinsel gezogen, was zum Glück ganz akzeptabel geklappt hat.
Wahrscheinlich kann ich das Rack erst übermorgen zusammen bauen. Einen Tag drauf wandert der Kasten dann bereits mit einer Mitfahrgelegenheit Richtung Süden.
Jetzt fehlt ringsherum noch eine abnehmbare Haube für den Sonnenschutz.
Und eine zweite Bodenplatte. Die wird ebenfalls mit zwei großen Schraubgriffen von unten angeschraubt. Damit hätte ich dann bereits das passende Oberteil für den Maschinen-Ständer vorbereitet. Das bringt mich auf ne Idee… 🙂
Nachtrag, 19:30 Uhr:  Konnte es doch nicht erwarten die Gitter für ein Foto kurz rein zu stecken. Bin schon ganz verliebt in mein kleines Custom-made Designer-Case!

 

Workstation 3

Heute Morgen stand ich schon um sechs auf und bereitete die zwei Seitenwände vor, weil ich es nicht erwarten konnte das Ergebnis zu sehen.

Ich dachte lange darüber nach, ob ich alles mit Leder verkleiden soll, dass die Kiste mehr wie eine schicke Hybridtasche wirkt. 🙂 Aber jetzt entschied ich mich für schwarzen Hammerschlaglack und die Lüftunsgitter werden schwarz matt, oder seidenmatt. Die Schraubgriffe an den Ecken kommen für den abnehmbaren Deckel dran. Dann kann man Synth und Deckel bequem und stufenlos einstellen wie man es gerade braucht. Der Deckel bekommt eine Lederschicht mit Seitenteile als Sonnenschutz.

Workstation 2

Bei der Workstation geht es ja hauptsächlich darum, dass ich mir viel Zeit mit dem täglichen Kabelsalat sparen kann und, dass sie beim Einsatz auf der Musikmaschine, sowie auf der Bühne, auch noch gut dabei aussieht. Um meine optischen Vorstellungen umzusetzen, musste ich nicht nur an jedem Zentimeter, sondern an jedem Millimeter sparen! Nachdem ich das schlanke Gehäuse gebaut hab, warf ich einfach mal alle Kabel und Netzteile rein.
Eine krasse Herausforderung! 🙂 Hier die Lösung:

Ein Stromkabel wird über die zentrale Verteilung bis zu sechs Verbraucher versorgen. Mit den einzelnen Flachsteckdosen ist man viel flexibler als mit einer Steckdosenleiste, für die es hier keinen Platz hätte. Die Aussparung rechts am Kasten ist ein Kompromiss, damit das Netzkabel genug Platz hat, wenn man den Synth hochklappen will. Nur weil ein Winkelstecker beim umklappen zwei Zentimeter weiter raus steht, will ich den Kasten nicht tiefer machen. Er bekäme sonst gleich eine viel globigere Ausstrahlung!
Die Aussparung links ist so angelegt, dass der Kabelstrang nach unten abgeleitet werden kann, wenn der Kasten auf der Musikmaschine installiert ist. Wenn der Kasten auf einem Studio oder Bühnentisch steht, muss es nach hinten raus laufen. Es sind die vielseitigen Ansprüche über die ich viel nachzudenken habe. Daher lasse ich mir mit dieser Arbeit auch richtig Zeit.

Selbst die Kabel der Netzteile werden auf ein Minimum gekürzt. Das gekürzte seht ihr rechts im ersten Bild.
So wird fast jedes Kabel maßgeschneidert, damit diese A/D Wandler hinten links auch noch Platz haben. Die zwei Kästchen werden digital mit dem Interface verbunden und erweitern damit das superkompakte Interface um je zwei Ein- und Ausgänge.
Jetzt bekommt man schon langsam eine Vorstellung, was das für ein Kuddelmuddel geben könnte, wenn ich jedes mal drei bis fünf Netzteile, viele Steckdosen plus fast 20 Audiokabel auf- und abbauen müsste. Midi und USB Kabel kommen ja auch noch dazu.

Deshalb hab ich ja 2008 bereits mein erstes Bühnenrack gebaut, während ich mit Dori die Australien Klang & Bilderreise veranstaltet hab. Ich kenne die Vorzüge und bei jedem Festival bekomme ich das nochmal bestätigt. Spätestens wenn ich Kollegen sehe, die zwischen ihren Kabeln rumstolpern, während sie eine Stunde länger aufbauen müssen. Vom Soundcheck ganz zu schweigen!
Bitte verzeiht die Fotoqualität, ich muss schnell weitermachen!  🙂
NACHTRAG, 19:30 Uhr: Eine kleine Vorschau vom ersten Lüftungsgitter, das ich in der Rückwand eingelassen hab, weil es innen keinen Millimeter auftragen darf.
Beides wird Schwarz Matt lackiert.

Seitlich kommen auch noch zwei Lochbleche rein, dann sieht es auf jeden Fall nicht mehr wie ein langweiliger Holzkasten aus.

 

Klingelbeutel 1

Gestern begann ich mit dem Bau eines musikalischen Klingelbeutels.

Das ist der alte Klingelbeutel von der Maschine Nr.2, dem „Beatbuddy“. Diesen hab ich mal in einer Nachtaktion gebaut, weil es kurzfristig nötig war. Jetzt will ich ihn zu einem musikalischen Klingelbeutel umbauen. Der neue Beutel muss auch  größer werden, denn er war bereits am erstenTag überfüllt! 🙂
Jetzt ist die Halterung nicht mehr an der Blechtröte befestigt, sondern bekam einen eigenen Bambus-Rahmen. Unten ist eine kleine fein gefederte Klappe befestigt, auf die später die Münzen prallen werden, womit sie lustige Sounds abfeuern werden. Der Trichter ist einfach reingesteckt.

Jetzt muss ich noch einen Lederbeutel draufschneidern, der über dem Bambus direkt an den Trichter geklemmt wird. Die Haltestangen werden etwa um die Hälfte gekürzt, damit das Ganze kompaker aussehen wird. Die gesamte Konstruktion muss mindestens 20 – 30 Kilo Gewicht standhalten, weil Münzen echt schwer werden und gelegentlich Kinder daran rumreissen könnten.
Der lange Trichter kann übrigens von innen regelrecht mit Scheinen tapeziert werden, wo der andere Beutel schon längt verstopft wäre. 🙂