BUGA 2019

Ratet mal wer im kommenden Jahr bei der Bundesgartenschau Heilbronn fuer das Haupt- Entertainement zustaendig ist!? Richtig, die Musikmaschine! Genauer gesagt: Team GöG und „Doretta“ 🙂
Schon die Vorschau auf die wunderschoene Strecken zum durchfahren sorgt bei mir fuer eine grosse Vorfreude. Ein traumhaft schoenes Ambiente!
Von der unvorstellbaren Menschenmenge die ich mit meiner Kunst erreichen werde ganz zu schweigen!
Bereits ab der medienwirksamen Eroeffnung am 17.April, werde ich mit einem 12 Tagesblock durchstarten.  Zu meinem Eventmanager hatte ich gleich einen sehr speziellen und schoenen Kontakt, dass ich die persoenliche Begegnung kaum erwarten kann. Zum Glueck! Denn beim ersten Telefonat hielt ich ihn fuer einen Freund, der mich auf den Arm nehmen wuerde und haute gleich einen sehr gewagten Humor raus!
So meldete ich mich am Telefon als eine Behoerde, die man nicht unbedingt freiwillig aufsuchen wuerde. 🙂 Doch vielleicht war es genau das, oder die Aufloesung dieser Verwechslung, die uns von Anfang an fast schon freundschaftlich verbunden hat.
Auch von weiteren Kollegen bekam ich bereits im Voraus fuer mein freundliches Entertainement schoene Rueckmeldungen die sogar zu weiteren Anfragen fuehrten.

Sorry, es dauert noch etwas…

Hallo Freunde, es wird noch einige Tage dauern bis ich meinen eigenen Internetzugang habe. Dann werde ich sicher wieder oefter berichten! Gestern erkundeten wir ein paar schoene Kuestenabschnitte, die ich letztes Jahr bereits mit dem Roller gesucht, aber nicht gefunden hatte.
Es war superschoen bis der Regen uns aufgeweicht hatte. Auch als ich klatschnass war musste ich nicht frieren, weil es bisher doch immer warm blieb. Am Morgen hatte es sogar schon 23 Grad. Ansonsten ist das Wetter recht wechselhaft…
Die Natur wurde jedenfalls mit viel Regen verwoehnt!
Am Abend wurde ich von meinen Wanderfreunden lecker bekocht und in ein neues Spiel eingefuehrt, welches in seiner vermeindlichen Schlichtheit durchaus ein hohes Suchtpotential hat. Bin mir jetzt nicht sicher, aber es heisst Romycup, oder so aehnlich. Naechstes mal werde ich ein Foto knipsen und schicke euch den genauen Namen.
Fuer die lange Wartezeit hab ich euch im naechsten Beitrag eine gute Nachricht, zumindest was meine Kunst in Deutschland betrifft…

Experiment

Bei dem schoenen Klima koennen sich Schaedlinge so schnell vermehren, dass dies echt zum Problem werden kann. Darum dachte ich schon lange darueber nach und hatte folgendes Experiment vorbereitet: Erstens eine Lackspruehpistole zum Spritzen zu verwenden, weil das Zeit und Mittelchen spart. Und das Ganze mit Neemoel zu befuellen, weil es giftfrei sogar noch besser wirkt als handelsuebliches Gift.
So ging ich also rum und spruehte wie ein Lackierer meine Baume an.

Die Papaya im Hintergrund ist ja nicht zu uebersehen, oder?

Seht ihr dies Fruechte? Die grossen zeig ich euch bald mal extra. Eine ist schon fast so gross wie ein Fussball. 🙂

So schoene Fruechte mag man ja nicht vergiften. Der Spruehnebel, den ich selbst abbekomme wirkt wie ein edles Hautpflegemittel! Den selben Wirkstoff gibt es auch in Hautcremes zu kaufen. Mit etwas mehr Erfahrung stellte ich das Spruehgeraet noch feiner ein und spitzte bei Geza, der mich schon die ganze Zeit unterstuetzt hatte, auch noch etliche Baume. So konnten wir zig Quatratmeter mit 150ml Oel abdecken. Meine Rechnung ging also voll auf und ich kann noch mehr Nachbarn damit unterstuetzen.
Zur Belohnung gabs dann endlich die grosse Manga, die man sogar ausloeffeln konnte.

Sie war cremig und auch sehr lecker! Fast wie ein Konzentrat.

Nochmal Mango

Also auf diese tolle Mango vom letzten mal muss ich nochmal zurück kommen. Erstens hab ich nur die eine, 😀 aber vor allem gibt es eine tolle Geschichte dazu: Da die Mango, die bei Geza in einem meiner Töpfe schon lange fertig aussah, pfrüfte Geza regelmaessig, ob sie nicht schon abfallen möchte. Aber nein, sie hielt bis zum Schluss. Selbst bevor Geza mich vom Flughafen abholte, hing sie noch am Baum. Geza legte aber schonmal vorsichtshalber ein Nest aus Gras darunter, damit meine einzige grosse Mango nicht platzt, sollte sie doch runter fallen.
Erst als ich kam, lag sie schliesslich auf dem Boden. Sie landete also zufällig zeitgleich mit mir! Ist das nicht klasse?

Von den kleinen Mangas hängen da schon mehr auf dem Baum. Eine hab ich schon probiert. Was soll ich sagen? Es war natuerlich die beste Manga auf der Welt 🙂
Aber wartet es mal ab, bis ich die Tage von meinen Papayas berichte. Das hat mich jedenfalls umgehauen… 🙂

La Esperanza

Heute hatte ich die erste Gelegenheit ein Grueppchen mit einem sehr erfahrenen Reisefuehrer zu begleiten, die regelmaessig auf der Insel Wandern gehen.
Das Beste ist noch, dass allesamt direkte Nachbarn von mir sind: Jeanot, Bernadette und Geza. Jeanot fuhr uns ans andere Ende der Inse, wo wir durch einen schoenen Pinienwald bei La Esperanza gewandert sind. Hier sind ein paar Bilder:


Am Anfang waren es breite Wege auf denen man auch mal mit einem Moped oder Fahrrad durchbrettern koennte.

Geza gings genauso wie mir. Auch neben den Wegen ist die Landschaft so einladend schoen, dass man im zickzack den Wundern des Zauberwaldes folgen koennte.

Ein Baum ist schoener als der andere und der Boden ist schoen mit einem Nadelteppich ausgekleidet.

Stellenweise ging es ganz ordentlich hoch. Wir kamen also heute zu unserem Sport.

Wir starteten uebrigens bei 1000m. und weiter oben wurde es immer stiller.

Nach einer schoenen Tour schlenderten wir schon wieder ins Tal, wo wir erst mal fein Essen gingen. Spontan entschieden wir uns fuer eine Guachinche. Guachinches sind traditionelle Restaurants die ueberwiegend eigene Produkte verarbeiten. Dort gibt es in der Regel auch kein festes Menue, weil die Speisen oft taeglich wechseln. Wir hatten echt Glueck und waren sehr zufrieden! Ich hatte z.b. eines meiner besten Fischmenues auf der Insel.

Laden

Einen Tag vor dem Abflug schaffte ich es gerade noch die Didgeridoos in den Laden zu stellen. Nun stehen drei Instrumente als Blickfang im „Limited Edition“. Gleich neben der Treppe zum zweiten Stockwerk, wo ein schoener Verkaufsraum fuer Instrumente eingerichtet wird.

Mein bester Trick ist der Patrick! Das ist der Ladenbesitzer, der erst am 20.Nov. wieder im Lande sein wird. Dann wird er sicher die Dekoration etwas anpassen.

Angekommen

Hallo, meine Lieben! Gestern Abend kam ich gut auf Teneriffa an, wo ich wegen dem Kopfweh direkt ins Bett bin. Darum melde ich mich jetzt erst, sorry!
Seht mal meine erste Mango von einem Minibaum:

¿Ist sie nicht praechtig?
Und so sehen die ersten Mangas von dem aelteren Baum aus:

Den heutigen Tag konnte ich voll geniessen! Die Luft, der Duft, das Echo im Tal… wunderbar! Es gab auch schon einige herzliche Begruessungen…
Das Didgeridoo und die Sitar haben den Flug auch gut ueberstanden!

10 Spur Magnet Walze

Auch eine weitere Baustelle macht Fortschritte:

Dieses mal bekam jede Spur ein eigenes Instrument. So wären alle aktiv geschaltet…
Zwei Messingkugeln stehen für ein zusammenhängendes Instrument. Z.B. eine Trommel mit einem hohen und einem tiefen Ton. Die vier inneren 4 schwarzen Kugeln bilden nochmal zwei Zweiton, oder ein vierton Instrument. Ganz links und ganz rechts laufen extra Percussions wie eine Snare, Shaker, Sticks oder Glocken. Man kann aber auf Knopfdruck alle 10 Spuren auf ein Melodieinstrument senden. Oder an 6 Trommeln und eine 4-ton Basspur.
Damit kann man allein durch das rein- und rausklappen der Instrumente eine schöne Abwechslung und musikalische Strukturen zaubern. Dann hat man ja noch 320 Magnetnoten zum versetzen… ein Traum von einem Männerspielzeug! 🙂

Letztendlich spielt das Instrument die Klänge direkt von einem Ipad ab. Diese Kombination hat sich in der Sommersaison 18 bereits auf meinem Beatmaker zum ersten mal bewährt. Der Druck und der Groove sind amtlich!

Präsentation…

…steht! Morgen kommt eine ganze Kollektion Didgeridoos in einen Laden in Reutlingen. Um den Glanz zu schützen nähte ich den Instrumenten feine Stoffschläuche und nähte die Preisschilder, die ich auf meine Postkarten druckte direkt ran. So hoffe ich, dass die Leute den Schutzschlauch ähnlich sehen wie die Folie auf dem neuen Smartphone. Aus den Resten nähte ich noch weitere Taschen. Ein schönes Gefühl, wenn man die Gelegenheit hat solche Lagerbestände endlich zu verwerten!
Harz, Holz, Stoff, alles verarbeitet. 🙂

Sieht doch schön aufgeräumt aus, oder? Im Laden gibt es später keine doppelte Reihe, sondern drei Didgeständer die an verschiedenen Stellen plaziert werden.

Gestern bekam ich übrigens Besuch aus Berlin. Marcus, ein erfahrener Didgespieler schnappte sich ein schönes großes Didge. Inzwischern tuckern sie mit dem Bus wieder heim.
Es war mir eine Ehre, dass jemand so einen weitern Weg auf sich nahm, um eines meiner „Holy-Grail“ Didges zu kaufen. Und es war auch ein sehr nettes und unterhaltsames Treffen mit einem neuen Leidensgenossen!  🙂

Problem gelöst

Eines der größten Probleme bei meinen besonderen Didgeridooformen ist die Form der Mundstücke. Gerade die anspruchsvollen Instrumente werden innen bereits 1-2 mm nach dem Mundstück viel größer. Darum passiert es schnell, dass mal ein Mundstück zu groß wird. Nicht viel, aber jeder Spieler weiß, dass genau der Part am wichtigsten ist. Und wie hält man nun den dünnflüssigen Sabber innen, an die richtige Stelle? Gestern löste ich das Problem auf folgende Weise:

Mein altes „Klon-Didge“ wartet schon seit Jahren auf ein neues Mundstück!
der Deckel wird als eine art Syphon eingeklebt.

Aber wie hängt man ein Didge kopfüber an die Decke ohne es zu verkratzen?

Richtig! Mit einer Socke. 😀
Mit der Spritze ein kleiner Einlauf von unten…
Sah nicht ganz so aus wie erwartet, aber mal kurz aufgebohrt.
Geschliffen und mit neuem Glanz veredelt. Man sieht noch die Rillen vom Sprudeldeckel. 🙂

Perfekt! Jetzt spielt sich der alte „Kröten Klon“ besser denn je! Warum Klon? Früher entwickelte ich mal eine Methode um den Innenabdruck originaler Didgeridoos zu kopieren. Auf diesen laminierte ich dann Fieberglass Didges, die verblüffend nah am Original liegen. Das Verfahren war teuer, schwer und aufwendig! Diese kann man auch nicht mehr vervielfältigen, weshalb es für mich so kostbare Einzelstücke sind, wie die Originale!
Würde ich sie vermurksen, wären sie verloren! Deshalb wartete ich jahrelang  bis ich mir meiner Sache sicher sein konnte.
Mit den letzten Tropfen Harz und Herklopfen verpasste ich meinen zwei Klon-Didges ein neues Finish.

Auf dem Bild unten seht ihr ein rituelles Mago aus den frühen Siebzigern. Ein Museumsstück, dessen Klon ich nun in der Gegend rumschleifen kann. Egal ob Hitze oder Kälte, man kann es auch mal im Auto rumliegen lassen, was für den „Opa“ daneben der sichere Tod wäre!

In der Vergrößerung unten sieht man, dass selbst die Maserung bis ins Detail übernommen wurde.