Bambusplantage

Heute Morgen ging es zum Erde sieben direkt ins Tal. Eigentlich hatte ich befürchtet, dass die ganze schöne Erde in dem großen Loch verschwinden wird, aber nach dem Aufräumen auf der Hochebene, hab ich nur noch fünf Schubkarren gebraucht!

Der geringe Anteil an Steinen sucht hier Seinesgleichen!

Jetzt ist es ausreichend angehäuft, dass es sich auch noch etwas setzen kann! Aber die Erde fällt erfahrungsgemäß nicht sehr zusammen!

Vielleicht ist das für manche lustig, was ich für einen Aufwand für diese paar „Grashalme“ betrieben hab!? 🙂

Aber wenn alles gut läuft, kann der schwarze Bambus, 8 oder gar 12m hoch werden! Erst in zwei Jahren werden die Stengel fleckig und schließlich ganz schwarz!

Die ersten Rizome! 😊

Wegen der braunen Blättchen und der dünnen Stengelchen hatte ich es so eilig! Es tut echt im Herzen weh, wenn ich mich vor lauter Baustelle nicht mehr richtig um die Pflanzen kümmern kann!
Aber es hat sich gelohnt! Nur mit dem neuen Panoramaweg konnte ich Erde von Unten nach Oben schieben!

An den Knoten bilden sie Häärchen, die aussehen wie kleine Wimpern! 🥰

Noch ein paar Tropfschläuche und dann kann ich endlich wieder eine Aktion abhaken, für die ich mal wieder alles gegeben hab!

Uiuiui – Sturm!

Bis um 16 Uhr bekam ich noch einen Schönwetterbonus, dann hörte ich plötzlich das Meer, als würde ein Zug anrauschen!

Gestern besorgte ich noch diese Gummifolie für eine Rizomsperre. Geschnitten und geklebt, konnte sie bis heute trocknen. Also konnte ich am Vormittag mit dem Befüllen beginnen!

Zuerst kam ein Schutthaufen als Drainage in das Loch!
GöGˋs Drainagescherben, die leider keiner kaufen wollte! 😃
Ich wunderte mich, dass da rote Erde drin war, dann fiel es mir wieder ein:
Das Zeugs kam aus dem Durchbruch, durch den Steingarten, im folgenden Bild.

Auch die kommenden Ladungen waren endlich eine Gelegenheit, weitere Hügel auf der Hochebene ab zu graben:

Vorher.
Nachher.
Vorher.
Nachher.
Die gesiebte Recyclingerde hinter dem Wohnwagen und 6 Säcke Pikon um das typische verkrusten zu verhindern.

Neues Experiment: Hier bohre ich 10mm Löcher in die Kokosblöcke, damit sie schneller aufquellen.

Im nächsten Bild siebte ich aus 2-Wahl rote Erde ein erstklassiges Substrat!

Dabei kam der Sturm, der mir den Staub ins Gesicht gefetzt hat! Also stellte ich mich mit meiner 42 Grad Dusche in den Wind. Das war so herrlich! 😊

Fast fertig! 🤸‍♂️
25 Grad im Wohnwagen und jetzt lass ich es mir richtig gutgehen!

Nachtrag: Eine Stunde später konnte ich wieder weiter machen.

Schon wieder verschlafen 😄

Aber es gab eh nicht allzu viel zu erzählen: Das Loch für den Bambus ist ausgegraben und lieferte mir nochmal einen Berg Revuelto.

Beim letzten Einkauf fand ich endlich eine Schere, die ich hier sehnlichst vermisst hatte! 10€

Viel besser als diese Fingergriffe, wenn man mal was schweres schneiden muss!

Ok, 9:00 Uhr, dann gehts wieder los. Viele schwere Entscheidungen treiben mich um! 🙂

Schnitt.

Vorher. Da lag noch Gestrüpp vom Oktober, weil ich bei der Ankuft erst mal Wege räumen musste.
Nachher.

Das Mähen geht immer besser! Während dieser riesen Baustelle blieb halt so viel liegen! Eigentlich wollte ich nur einen Weg frei schneiden, was zur tagesfüllenden Aufgabe wurde!
Danach checke ich immer die Bewässerung, ob alles dicht ist und ob die Tropfer funktionieren!
Wenn nicht, zieh ich das Kernelement aus dem Tropfer und halte es kurz in den Wasserstrahl, der dann rausgespritzt kommt. Nebenher rupfe ich das Unkraut um die Stämmchen herum. Beim nächsten Tropfer kann ich ja wieder die Hände waschen!
Zum Abschluss, lecker Kompost, den es mir bisher immer verregnet hat! Nicht schlimm! Hab Platz und Zeit!

Am Abend ging es spontan zum Einkauf, weil sich eine sehr nette Gelegenheit anbot! Darum kam ich nicht mehr zum fotografieren von diesem saftigen Busch.

…eingeschlafen! Jetzt ist es 7 uhr und hat 18 grad. Endlich ein warmer morgen!

Luxus!

Gestern war das Duschwasser so heiß, dass ich fast schon jaulend in die Knie gegangen bin! Heute hab ich eine Mischbatterie mit Thermostatregelung!

Obwohl es heute nicht so heiß war, blieb mir ewig Zeit, mich ganz gemütlich unter der Dusche zu rasieren!

Alles ist ganz einfach gemacht! Den rechten Warmwasserschlauch nehme ich kurz ab, um das kühle Vorlaufwasser rasch in einen Eimer abzuzweigen.

Kaltwasser klicke ich kurz daneben auf den Wasserhahn. Fertig!
Da fliesst im Verhältnis zur Gartenbrause so wenig Wasser durch, dass locker fünf Leute nacheinander duschen könnten und es käme immer noch warm!

Für 11,80 € brachte ich mir noch drei kleinere Kübel mit, damit ich nicht mehr für jeden Einzelnen aus dem Loch steigen muss!

Bevor ich weiter grabe, hab ich erst mal eine Ladung Sand verarbeitet, damit es wieder Platz gibt! Lustig: Bananentoni lachte heute auch und zeigte mit dem Finger auf die roten Sandsäcke die ich gekauft habe. Er sagte, bei mir liegt dasselbe Zeugs, wie das welches ich vorher säckeweise gekauft hab!

Vorher. Für gesiebten Schutt, immer noch beeindruckend, aber nicht schön!.
Nachher.
Vorher.
Nachher

So sieht es jetzt aus.

und so! 😊

Alles nass gemacht, zum Festtreten und Einspülen. Das wird natürlich/leider noch heller!
Es war ein Genuß, auf dem Panoramaweg Schubkarren zu schubsen, aber die Wege sind echt weit! Bergab kann ich es einfach laufen lassen und flott mitlaufen.
Ein Traum, im Vergleich zu der Schuttrutsche, auf der man überhaupt keine Schubkarre schieben konnte!

Schwarzer Bambus

Die neue Mission:

Vorher.
Nachher.

Wenn man oben reinhacken will, glaubt man auf Beton gestossen zu sein! Allein für das Stück Erdkruste brauch ich mindestens eine Stunde, weil das Werkzeug einfach nur abprallt! Erst wenn man das Ganze von der Seite zerlegt, kann man die letzten Wurzeln mit Erde von den oberen Steinen abkratzen, weil das Afrikagras richtig harte Krusten bildet!
Auch unten würden einem höchstens die Hände schmerzen, wenn man versucht den Pickel rein zu trümmern!
Wenn ich aber das lose Zeugs, mit dem Sacho, über die ganze Länge zu mir her ziehe, um es in den Eimer zu schleudern, löst sich der Sand von den Vibrationen! Also kratze ich mich seitlich durch den Untergrund.

Es gibt Schotter in allen Größen und sogar ein paar schöne Bausteine!

Der Revuelto ist allererste Sahne! 100 € gespart! Der Kies in der Schubkarre, kommt von der zweiten Siebung. Für Beton könnte man den auch drin lassen, aber für Beläge bekomme ich so eine schönere Qualtät!
Drei solche Schubkarren Kies, der sehr hilfreich ist, wenn ich mal wieder Schotter füllen und begradigen will!
Zwei Schubkarren liegen schon auf der Terrasse. Also kommt ein super Verhältnis an total sauberem Revuelto raus!

Je größer und tiefer das Loch, desto größer wird der Bambus!
Aber ich grabe natürlich auch für das Material!
Jetzt muss ich schnell ins Bett, sonst schlafe ich sofort im Sitzen ein! 🥱

Sonne, Wind und Wellen!

Nach zwei schattigen Wochen knallt die Sonne wieder von ziemlich weit oben und knallheiß auf uns herab! Seit dem brauche ich zum Arbeiten wieder ein Hemd und eine Mütze mit Nackenlappen!
Der Sonntag war ein stürmischer Traum in der Hängematte! Heute hab ich das Vorzelt wieder ausgerichtet und verbessert!
Bei der Sonne arbeitet man auch gerne im Vorzelt! Luftige 26 Grad um 17:00 Uhr!
Hier hab ich eben für den Schrank ein Brett von Hand zugesägt!

Es hat zwei Tage gestürmt! Wenn es im Wohnwagen nervt, geh ich in den Park! Hinter der Brücke ist es fast windstill!
Vielleicht schlaf ich heute Nacht unter der Brücke!? 😃

Test: Siebe für Bonsaierde.

Jetzt bin ich schon das zweite mal am Abend, direkt beim Schreiben, eingeschlafen! 😌
Mit dem neuen Weg fühle ich mich wie angekommen! Die Finca wird zum absoluten Traum!

Es geht gleich weiter mit Aufräumen! Eigentlich um Revuelto zu generieren! 🙂
Der wichtigste Weg durch das Pavillon alto war immer noch unangenehm steinig!

Vorher.
Nachher.

Jetzt gibt es wenigstens einen Pfad.

Vorher.
Nachher.

Doch ich brauch bald die ganze Fläche! Einen zusätzlichen Arbeits- und Wohnbereich mit Zeltplane, sowie einen Lagerplatz.
8:00 Uhr, jetzt grab ich ein riesen Pflanzenloch für den schwarzen Bambus. Mal sehen, ob dabei genug Revuelto ans Licht kommt.

Deadline

Eigentlich war es ganz und gar nicht meine Party, sondern es ging um Isabels Sohn, der sie aus Kannada besucht!

Santi und Isabelita

Santi kochte seine geniale Paella und auch mit diesen fantastischen Vorspeisen hat er uns absolut verwöhnt!
Mit ein paar Klängen konnte auch ich meinen Beitrag leisten!
Aber weil alles eine Tür weiter stattfindet und es sich auch um meine Freunde handelt, etikettierte ich die Party einfach zu meiner Camino Eröffnungsparty um! 😃
Diese Tage erinnerten mich an manche Heimwerkerdokus, wenn in letzter Minute noch mehrere Baustellen abgeschlossen werden, damit man fünf Minuten vor der Präsentation gerade nochmal mit dem Besen durchhuschen kann! Was für eine gesteigerte Motivation!
Früh um Acht hab ich schon gemauert, die Übergänge zur Brücke perfektioniert und fertig! Am Morgen machte ich den Weg noch nass und am Mittag schickte ich die ganze Truppe ins Tal, damit der Weg sich schön verdichtet! 😄

Vor dem Fest, holte ich mit Chris noch diesen Herd, den Küchenschrank und eine kleine Waschmaschine, von Jeannot und Bernadette.
Vier Gasflammen mit Elektroherd.
Bald kann ich mir zum Feierabend auch mal ne Pizza rauslassen! 😊

Brücke und Zählerkasten!

Das Beste war heute natürlich, dass mein lieber Jonai mir den Zählerkasten mauerte, während ich die Brücke begehbar machen konnte!

Natürlich lief ich oft rauf und runter und kam so auf meine Kilometer! 😄

Unten: So wie rechts, wird alles mit jeweils drei metrischen Schrauben befestigt. Spätestens wenn das Ganze zum betonieren umgedreht wird. Das kann noch lange dauern, weil es so schon perfekt ist und wichtigere Aufgaben auf mich warten!!
Gewinde schneiden mit dem Akkuschrauber war die reine Freude!

Auf der einen Seite fehlt noch der Übergang, aber vielleicht schaff ich das morgen früh noch. Dann könnte ich die ersten Schubkarren von ganz Unten, bis ganz nach Oben schieben! Das war mal völlig unvorstellbar!

vorher.
nachher.

Am Abend baute ich noch den schwierigeren Übergang und verbreiterte die Kurve. Das ist ja nur mal ein Pfad und wird alles noch viel geräumiger!
Das Beste ist, dass ich jetzt mit meiner Siebstation über die Hochebene ziehen kann! Beim Aufräumen von dem ganzen Geröll, generiere ich so viel Revuelto, wie ich gerade brauche!

Barfußpfad

Ein langer Tag! Um acht, baute ich erst mal ein gröberes Sieb zusammen und begann zu sieben!

Als erstes zerlegte ich den Hügel hinter dem Wohnwagen, der beim Graben vom Badpavillon entstand. Das Grobe, ca. 1 Faust groß, kommt in die Schubkarre und auf den neuen Weg, weil da konnte man sich immer noch leicht den Knöchel verstauchen! An 4 Faust großen Steinen.

Das hier hab ich dann fein gesiebt und die nächst feinere Siebung als Belag auf den Weg gepackt.

Übrig blieb allerfeinste Erde!

Dann siebte ich den ersten Revuelto Haufen, aber nur ein mal grob! Nicht weg zu denken, bei dieser Arbeit: GöGˋs Sammelmatte 2.0 😄
Hab das Ganze für das Video gefilmt.

Vorher.
Nachher.

Da ist das Ganze gelandet, damit es wenigstens mal einen schönen und sicheren Pfad gibt!

Vorher.
Nachher.

Von der anderen Seite:

Vorher.
Nachher.

Jetzt sieht man erst die Länge! 😄

Fortsetzung. Links zum Fahren und rechts, der alte Weg, den ich auch gleich rausgeputzt hab!
Von Oben:

Ich hab meine Wege gekehrt! 😄 Manche erinnern sich vielleicht, wie ich vor Wochen alle Scherben aufgesammelt hab, um sie im Pozo zu versenken!?

Bis zum Tor, sind alle steinigen Stellen geputzt und mit feinem Sand bedeckt

Ideal zum Barfußlaufen, Joggen, oder für Nachtspaziergänge!
Am Abend hat es dann gerade noch zu einer Stellprobe der Brücke gereicht. Zwei Auflagepunkte sind fix und die rechte Mauer wird auch gerade wieder aufgebaut.