Trotz Regen…

…gab es heute schon kleine Erfolge mit großer Wirkung! Das Problem: Wir haben sehr oft Luft in der Wasserleitung, die angeblich von einem Siphon an der Hauptleitung zurück gehalten werden soll! Obwohl ich den Zulauf zum Filter mit einem Ventil reduziert hab, drückte es bei mir die Luft bis runter zu diesem blauen Schwimmerschalthahn! Dieser Hahn zischt dann ganz oft so laut, dass ich es im Tal hören konnte! Dabei schwingt sich meistens so ein rhythmisches „fufufufufufu…“ Geräusch ein! Jedes Zischen erzählt mir und den Nachbarn, wenn ich für Luft bezahle! Dieses Schwingen rupfte auch ständig an den Leitungen und forderte jede Dichtung unnötig heraus!

Nur deshalb lasse ich die Bewässerung am Tag laufen, obwohl es mir bei Nacht viel lieber wäre!

Schon lange denke ich über eine Umweg-Leitung bis ins Tal nach! Wie ein ganz tiefer Siphon, um die Luftblasen zurück zu halten! Es müsste die Luftblasen trotz 10m. Gegendruck in die Tiefe pressen, was ich für unwahrscheinlich halte!? Wenn das aber trotz Gegendruck passieren sollte, kämen die Luftblasen nur umso heftiger zum Ventil!
Probieren geht über Studieren, dachte ich, als ich mit einem Schlauch nach Oben kletterte!
Einen kleinen Schraubenzieher hatte ich auch dabei, um doch nochmal an diesem Druckminderer rum zu schrauben, den ich im Juni 2020 eingebaut hab.

Das Zischgeräusch war gerade akut und die richtige Gelegenheit um den Effekt zu testen!
Den Zulauf öffnete ich komplett, damit ich gleich die Reduktion vom Druckminderer spüren konnte. Und siehe da: Der Druckminderer verringert nicht den Druck beim rein schrauben, sondern beim Öffnen! 😳 🤪 🙈
Sowas passiert, wenn man von Baustelle zu Baustelle rennt und nichts zu Ende bringt!
Das Geräusch verschwand sofort! Was für eine Erlösung, für Alle! Aber das Beste ist, dass es durch den Gegendruck, die Luft in die Versorgungsleitung zurück drängt, ich also nichts mehr dafür zahlen muss!
Damit müsste mein Wassersystem nochmal viel effektiver werden!

Trotz Siesta…

…ging noch was! Schon nach einem kleinen Vesper wurde ich total müde und dann kläffte noch so ein kleiner Köder ohne Luft zu holen! Es dauert schon lang, bis mir sowas überhaupt noch auffällt, aber dann wollte es nicht enden! Passt! Hab einfach die Hängematte, Telefon und die Noise Canceller Kopfhörer geholt, um damit etwas im Pavillon zu schweben. Zufällig war gerade ein Erfolgs- Meditations Coaching in der Playlist. Zum ersten mal bin ich am Tag direkt eingeschlafen! 😄
Dank ein paar größerer Felsenfunde, gab es trotzdem wieder einen Schub nach Vorne, bzw. Oben!

Vorher.
Nachher.

Draufgelegt ist schnell! Aber beim Füllen muss ich oft mit viel Geduld, Stein für Stein passend in die Lücken suchen, damit mindestens die zweite Reihe genauso verzahnt ist, bevor alles mit Schutt gefüllt wird!

Morgen hab ich für eine Fiesta mit einem kleinen Konzert frei!

Immer drauf packen!

Die vierte Nische wurde noch in letzter Sekunde angeschlossen! Dann kamen wieder 15 Schubkarren Füllung drauf. Eigentlich suche ich nur nach Ecksteinen, alles andere ist Beifund! 🙂

Je größer es wird, desto mehr verlieren sich die frisch aufgelegten Steine!

Vorher.
Nachher.

Oben, über der Leiter, sieht man die Nische von hinten. Erst wenn die Mauer annähernd so hoch ist, kann ich den Deckel drauf legen, weil da hab ich nochmal was größeres!

Da hängt schon der Tropfschlauch drin!

Im unteren Bild, geht die Ruine in die Tiefe. Man kann sich höchstens durch graben, weil die Bäume will ich nicht stutzen!

Nach Feierabend zog ich noch einige Schätze aus dem Loch, die mir den Start morgen versüßen werden!

Manchmal läufts…

…und manchmal nicht! Es hat sich zwar einiges bewegt, aber ich verbrachte auch Stunden damit, nur den einen passenden Stein zu finden! Nicht schlimm, wenn das mal vorkommt, aber stellt euch vor das wäre öfter so! Wie Früher! 😄
Naja, an manchen Stellen hat man echt wenig Spielraum, wie zum Beispiel bei meiner neuen Nische! Die Einzige, die ich auf der Sonnenseite bauen werde!

Damit sie eine interessante Höhe erreichen kann, musste ich sie rechts vom Baum setzen! Mehr oder weniger spontan, drückte ich sie bei letzter Gelegenheit noch rein!

Am Ende hat sich die Mühe gelohnt! 😊

Von der Rückseite aus, sieht man am ehesten noch, was sich heute getan hat.

Vorher.
Nachher.

Ecksteine sind auch schwer zu finden! Sie sollten oben und unten gut zum aufbauen sein! Zwei taugliche Seiten ums Eck haben und vor allem sollten sie tief genug in der Mauer verankert sein!
Stellt euch vor, wieviel Steine ich bereits verbaut hab! Deshalb wird es immer schwieriger, große, alte Steine zu finden!
Die Ruine geht mindestens noch ein Stockwerk tiefer, aber da kommt man wegen der Bäume kaum ran! Das wird eine Expedition in ganz neues Land! 🙂

Gefüllter Camino 🙂

Endlich konnte ich mal wieder einen „Sprung“ nach Vorne, bzw. nach Oben machen! Links vom Baum hat die Mauer ihre entgültige Höhe! Jetzt wird die Baustelle also immer kompakter!

21 weitere Schubkarren Schutt und Steine konnte ich von Oben rein füllen! Durch das Entfernen der Wurzel wurde der Weg, links unten, viel besser!

Das Steinelegen ist die reinste Meditation!

Jetzt bau ich an allen Seiten gleichzeitig, aber die Sonnenseite bekam heute mehr Steine ab. Die 6 – 7 größten Brocken legte ich erst am Abend, nach dem Duschen auf. Ganz ohne Erwartungen ein wenig rumspielen, dann hab ich manchmal voll den Lauf! 😄 Da gibts noch kein aktuelles Foto.
Aber es gibt ein Bild vom gesamten Garten. Inzwischen verdeckt die Mauer den Blick auf die Schutthalde!

Mistgabel

Längst überfällig! 🙂

Für den Kompost, oder um Gestrüpp und Gras zu verbrennen!

Nagelneu! Volker und Stefan nahmen mich heute zum Einkaufen mit und das ist immer eine willkommene Abwechslung! Morgens und Abends kam ich noch ein wenig zum Einpflanzen, aber trotzdem hab ich das Gefühl, dass sich gar nichts bewegt hat!

Für einen Avocadobaum grub ich ein riesen Loch auf der Hochebene aus und die Stelle war eine Niete, mit viel Bauschutt, wenn auch erdig! Das letzte Bäumchen ging an der Stelle ein, darum das große Loch!

„Fuerte“, eine neue Sorte! Antonio meinte sie seien gut, aber sie haben relativ große Kerne! Und er schubste mich auch an, das Bäumchen schnell in den Boden zu setzen!
Wegen der Baustelle bleibt so viel liegen! Eine Menge lila Physalis hab ich einfach in zwei Pflanzlöcher verteilt, weil es zum pikieren schon zu spät war! Es warten noch so viele Pflänzchen auf mich und das tut echt weh, wenns denen nicht gut geht! Auf der anderen Seite brauche ich dringend den Weg! Allein schon weil ich im Schnitt zwei mal Täglich auf dem Schutt ausrutsche! Oder flog ich mal wieder über die schwere Sackkarre, weil sie sich verhakt hatte! Ich will wirklich so schnell wie möglich auf diese schrecklichen Zeiten zurück blicken können! In dieses abartige Loch hinab zu steigen! 😆
Aber he, gesundheitlich geht es mir sehr gut und ich will auch nicht undankbar sein!
Naja, zum Abschluß bastelte ich noch etwas an meinem Bambusgitter rum. 😊

Von innen.

Aussen verkleidete ich den Pfosten mit einem aussergewöhnlichen Stein und einem uralten Holzbrett, das schon immer da ist. 😄 Das alte Holz sieht super aus und es ist ein Teil der Finca Geschichte!

Von dem Bambusgitter bin ich ganz angetan! Es fügt sich unauffällig in die Natur ein und lässt dem Bäumchen auch noch Raum, um das alles herumgebaut zu sein scheint! Keine zwanzig Meter Abstand und das Gitter wirkt fast schon durchsichtig, ohne wirklich Blicke durch zu lassen!
Aber auch von der Lastverteilung, finde ich es viel genialer als Drähte! Ich hasse Drähte spannen! 🤣 Beim Draht summiert sich das Gewicht über die ganze Breite, bis er in der Mitte durchhängt!
Was dieser eher zweitklassige Bambus trägt, wird sich zeigen, aber da hab ich keine Zweifel!

Gähn! 🥱

Schon wieder ein Pavillon, wie aufregend! 😄 Nein, man kann natürlich nie genug davon haben, weil jeder Schatten mein kleines Paradies aufwertet! Aber auf Drähte entkuddeln und spannen hab ich gar keine Lust! Es gab noch mehr Gründe warum eine neue Idee her musste! Ich will einen optischen Diffuser, auch schon bevor die Pflanzen gewachsen sind!

Kombiniert mit den dürren Bäumen davor, sieht man von Oben gar nichts mehr!

Der neue Pfosten geht über drei Meter hoch und später spanne ich ganz oben noch 2 – 3 Drähte, bis zur Mauer! Das lässt die Lauffläche der Brücke ebenfalls optisch verschwinden! Die horizontale Stange ist etwa so hoch wie die Brücke wird und sobald die Brücke liegt, kommt ein Dach, von der Stange bis zur Brücke.

Für den Anfang steckte ich mal 30 Bambusstangen tief in den Boden und verband sie mit Kabelbindern, wodurch das Ganze extrem stabil wird! Dann gingen die Kabelbinder aus, weshalb ich mir einen schönen Sonntag Abend gönne!

Wenn man genau hinschaut sieht man links unten eine abgeschnittene Wurzel! An der Stelle verlängerte ich den Übergang, damit der Weg noch flacher wird! Das lässt sich auch noch fortsetzen!

So sieht das Ganze vorläufig von Innen aus. Das gefällt mir extrem gut! Es wirkt natürlich, trägt nicht groß auf und hat doch einen wirkungsvollen Gardineneffekt!
Eben bin ich extra bis zur Straße hoch geklettert.

Von hier oben sieht man nichtmal die Eisenstangen! Hinter dem zentralen Pavillon kann man die Mauer von dem neuen Weg erahnen! Aber die sieht ja eh so aus, als wäre sie schon immer da!

Nochmal eines aus dem Garten: Bin total happy mit der Idee! Wie es oben raus steht und wie leicht alles wirkt! Morgen hol ich Kabelbinder und mache vielleicht nochmal einen kreativen Schontag. Der Dritte in Reihe!
Hey, ihr könnt euch nicht vorstellen wie oft und lange ich darüber nachgedacht hab, wo deser Pfosten stehen muss!
Bin zufrieden, muss aber trotzdem schnell in der Dämmerung kontrollieren ob wirklich alles gut ist! 😄

Pflanztag

Es war höchste Zeit zum Umflanzen und Unkraut rupfen!

Vorher. Das musste schnell weg, bevor es sich millionenfach aussamt!
Nachher. In 30 min. sieht man schon viel!
Vorher.
Nachher.

Mit dem Kompostieren kann ich mich jetzt etwas trösten! Es geht nicht nur ums Unkraut rupfen, sondern um eine wertvolle Rohstoffgewinnung! 😃 Beim Lachen kann ich ja mit den Fingern nachhelfen! 😄
Viele Kräuter sind ganz zart und saftig! Hier steht sicher ein gestopfter Zentner, so wie mich das den Berg hinab gezogen hat!

Meine erste Heißrotte, vom 18.Februar, hab ich nochmal dazwischen geschichtet, weil mir das Häufchen zu klein wurde! Es riecht nach Ammoniak und fast ein bisschen nach Mist! Veganem Mist!

Alles übergossen mit frisch aktivierten Mikroorganismen!

Mein Biomix zum Pflanzen Spritzen, besteht jetzt aus drei Komponenten: Neemöl, gegen Insekten und Mehltau. Asufrex, gegen Mehtau und zum vergällen. Em Mikroorganismen, fressen beim Aktivieren ihr Eigengewicht an Zuckerrohrmelasse und sind sehr Zuckerhungrig! Kurz gesagt, sie sorgen dafür, dass die Pflanzen für Schädlinge weniger attraktiv sind! Ich weiß, dass ich das schonmal erklärt hab! 😉
Im nächsten Bild steht ein schönes Zitronenbäumchen, das mir Chris und Deby geschenkt haben und das ich heute im Pfirsichgarten in den Boden gesetzt hab.

Einen Stock tiefer setze ich ein Avokadobäumchen von Bananentoni in die Erde! Das braune Klebeband fiel mir erst beim zweiten Blick auf! Mein lieber Antonio hat zwei Bäumchen für mich veredelt!

Insgesamt hab ich vier Noni Bäumchen eingepflanzt! Zwei im Pfirsichgarten und zwei am Waldrand.

Noni.


Nicht, dass es so aussieht, als wäre ich in meine eigene Arbeit verliebt, aber: 🥰

Bäm, dritte Nische! 😄

Jetzt gefällt es mir schon besser! Gestern war es mir fast zu möchtegernsymetrisch!

Wenn man davor steht hat es eine viel mächtigere Ausstrahlung und es wirkt echt steinalt!

Obwohl ich den Vormittag wegen dem Regen verlor, lief heute total viel! Aussen legte ich auch schon wieder ein paar Steine auf und hab alles solide von hinten befestigt!

Rechts von dem Baum hab ich aufgeräumt und den Schotter direkt verbaut! Anstatt den Baum zu versetzen entschied ich mich dafür ihn einzumauern, wie ein offener Blumentopf, oder ein Hochbeet! Darin kann ich alle Schläuche und Kabel verwalten!

Zwei Nischen!

Heute Morgen hebelte ich erst mal zwei Steine aus der Wand, um dort gleich eine zweite Nische einzubauen, bevor es zu sehr in die Höhe geht!

Gestern. Der Gelbliche und der links davon, mussten der Nische weichen!
Heute.
Das hat schon ne Ausstrahlung wie zwei Fenster in die Unterwelt!

Die Aktion mit dem Riesenfelsen als Deckel hab ich heute gefilmt! Bei dem ganzen Projekt filme ich immer wieder Ausschnitte, damit ich am Ende ein Zeitraffer Video schneiden kann.

Im unteren Bild hab ich schon eine dritte, kleinere Nische mit Steinen skizziert! Sie wäre gleich neben und über der Rechten, weil dort der untere Teil vom Rahmen so schön wäre!

Die Unterkante der Dritten wäre für mich so hoch wie bis zur Nasenspitze, darum schaue ich dort eher hoch! Deshalb wählte ich dort einen ganz besonderen Deckel, der Oben bunte Flechten hat und auf der Unterseite ganz leuchtend Weiße! Bei farbigem Kunstlicht würde das schön leuchten und vielleicht sogar nach unten reflektieren.

Die zwei fertigen Nischen sind jeweils mit zwei Rohren für Strom und einen Tropfschlauch versorgt. Für die Dritte liegen auch schon Leitungen bereit!

Für solche Spielereien hab ich noch massig Rohre, die ich vor dem Müll gerettet hab!
Achja und beide Nischen haben perfekte Ablaufeigenschaften, damit die Orchideen keine Staunässe bekommen!