Ne, keine Ahnung was das ist, oder wie die heisst!? Aber ich fand sie etwas gruselig.

Seit Tagen muss ich nachdenken… aber wisst ihr was? Erinnert ihr euch an den Umzug mit meinem Wohnwagen, sowie dem Transport von meinem großen Orangenbaum, den der Milo vom Abschleppdienst durchgezogen hat? Das hat funktioniert! Er kam wie abgemacht und hat mich weder belogen, noch versetzt und auch nicht einfach hängen lassen! Heute bin ich echt dankbar, dass ich hier so eine tolle Erfahrung machen durfte und mir scheint, davon muss ich noch lange zehren!
Heute hab ich mir mal die anstehende Arbeit genauer angeschaut. Nur mal ein Eindruck wie die nächsten Flächen aussehen, die ich die Tage räumen muss.

Am einfachsten wäre es den ganzen Hügel abzufackeln, aber das kann ich kaum bringen. 😀 Es ist so voll, dass ich da Oben keinen Platz hab eine Feuerstelle frei zu räumen. Also muss ich ab der sechsten Ebene immer einen Großteil vom Gestrüpp eine Ebene weiter nach unten verschieben. Wie bei einem Solitär Brettspiel. 🙂 Letztendlich brauche ich aber nur die obersten Ebenen für Wassertanks, damit ich wenigstens für den Anfang 1000 L. Wasser auf Vorrat habe, falls mal kein Druck auf der Leitung sein sollte. Quasi meinen eigenen Wasserturm. Hat noch mehr Vorteile! Man kann mit Filtern experimentieren und vor allem Flüssigdünger über das komplette Bewässerungssystem verteilen. Oder Microorganismen! Da jeder Garten seine eigene Abzweigung bekommt ist das sehr flexibel. Ich könnte z.b. 100l. in einem Zwischentank mischen und überall hinschicken. Dann den Tank wieder mit der Wunschmenge füllen usw.
Ein Kakteengarten hat ja ganz andere Ansprüche wie ein Wald, oder ein Mangogarten.
Heute war echt ein schwüler Tag! Immer noch Calima, grau und sehr dämpfig. Zum Rollerfahren absolut genial! Später wurde es etwas kühler und obwohl es immer wieder regnet, hat es um 1:00 Uhr noch 23°C. Um 23:00 Ubr waren es noch 27°.
Ein warmer Wind und immer wieder ist die Stimmung wie kurz vor einem Gewitter, aber es kommt keines. Jetzt regnets wieder. Herrlich! Es reinigt die Luft, ist erfrischend, aber leider wird es nie richtig nass. Hab zum ersten mal beim Wohnwagen das große Fenster Richtung Meer offen. Toll, als säße ich im Freien. 🙂
Endlich kann ich mich auch im Park über den ersten Wachstum freuen!





Es hat geregnet! 🙂 Gestern konnte ich noch die trockene und damit leichtere Erde transportieren. Die Tage kann ich alles staubfrei verteilen. Perfektes Timing!
Heute Morgen war ich extrem müde und spürte noch Nachwirkungen von meiner Nachtschicht und dem sportlichen Rumwerfen von der Erde! Aber alles in allem fühle ich mich noch fitter als bei den letzten großen Aktionen.



Muss gleich noch einen zweiten Spaziergang durch alle Gärten machen. Es ist ganz leicht dämpfig, aber ich liebe das! Entweder duftet es nach Orangenblüten, nach Blumen, oder nach Outback. Letzteres geht in Richtung Harz, Eukalyptus, Erde und Teebaum.
Gestern und heute hab ich meine letzte Erde geholt, die ich bei meinem Freund und ehemaligen Nachbarn Giovanni in der Not zwischengelagert hatte. Damals hatten wir Ausgangssperre und ich musste sie nachts rüber schleppen, damit mir niemand dumm kommen kann. 144 Schubkarren bei Mondlicht.






Herrlich! Jetzt muss ich nur noch die Kiste zurückbringen und dann darf ich mit meinem Roller durch den Sommertraum flitzen.
Das geht auch noch ne Weile! Die gute Nachricht meiner Nachbarin war heute, dass ich am 23. und am 28. Juni große Feuer machen kann.





Die Dornen haben echt schon genug genervt! Darum hatte ich gar keine Geduld mehr für all die Drähte die überall an den Mauern hängen!





Zum Glück hab ich den Humor nicht verloren, sonst hätte ich heut echt manchmal rumgeflucht! Verstehen die ja eh nicht! 😉
Die Mühe hat sich echt gelohnt, weil sich mein Garten-Feng-Sushi schon wieder verbessert hat! Kennt ihr nicht?
Ja, ich benutze gerne Fremdwörter die ich selber nicht versteh. Nur um die Leute zu imprägnieren!
Es war zwar ein sehr schlechtes Spanisch, aber Spanisch!

Es war wie ein Krimi: Die Szene begann mit irgend einer Gewalt im Treppenhaus. Dann rief jemand durch die Tür, um dem jungen ängstlichen Polizisten dahinter eine letzte Chance zur Flucht zu geben. Was der auch tat. Als der junge Polizist später wieder von aussen an die Tür klopfte, sah er ein paar Schuhe verstreut rumliegen. Dann klopfte er immer wieder und wiederholte diesen Satz: „Como estas como Mustava?“ 😀
„Wie gehts dir wie Mustava?“ 🙂 Kann mich allerdings nicht mehr daran erinnern, ob der erste Teil auch auf Spanisch war. Es kommt mir jedenfalls so vor! 😉
Oder einfach, Tag der Dornen!







