So mach ichs.

Hatte zwar keine Nachtschicht, wie der Gecko im Vorzelt, aber ich lasse mich trotzdem mal inspirieren und lege einen lockeren Tag ein. Hab ich mir verdient! Musik läuft… Nachdem ich meine gestrige Aktion überschlafen hab, entschied ich mich doch gegen den Aussichtspunkt über dem Steingarten. Es bleibt hoch, begehbar, aber nicht höher als die Mauer, weil ich eine harmonische Form schaffen will. Große Felsen kann man immer noch draufstellen. Später kommt ein Häuschen auf die Seite, die näher am Meer liegt. Natürlich mit Dachterrasse und das Ganze ebenfalls auf einem Hügelchen. Dann hab ich meinen Mirador. Mit etwas Glück darf ich ab Montag morgens wieder Laufen gehen.

Mirador

Tag 3, geschuftet! Teilweise ist es echt zäh! Dieses Gras ist voll übel, weil es sich ziemlich hartnäckig verwurzelt. Es gehört auch nicht in diese Natur, sondern kam als Invasion aus Afrika. Wenn es dann noch mit Steinen verwachsen ist und die Sonne auch noch von Oben runter knallt, will man am liebsten nach fünf Minuten wieder aufhören. Und wie kann man sich selbst motivieren? Man baut sich zur Belohnung einen Mirador, also eine Aussichtsplattform.

Als Übergang bekommt das Hügelchen einen kleinen Steingarten, der nach rechts in eine kleine Mauer übergeht. Ein kleiner Aufstieg, der bis zum Zaun geht und dann am Zaun entlang bis hinter den Steingarten.
Mein Kreisverkehr ist bald fertig. 😃
Mit so toller Erde hab ich hier gar nicht gerechnet! Lehmige Erde sieht man hier ganz selten. Das gibt es eigentlich nur in einer bestimmten Höhe, auf dem Berg.
Rechts von der Sonne ist La Palma. Jetzt sieht man das Meer über den ersten Dächern. Noch ein großer Fels auf den Mirrador und dann hat man da oben eine schöne Perspektive auf Alles.
Auch in den Steingarten.
Und auf den Teide.

Na, jedenfalls ist die Motivation wieder da. Jetzt muss ich bald mal wieder Steine legen, denn so viel Material hat es jetzt gar nicht mehr zum füllen. 🙂

Zigaretten

Leute, ich hab geraucht und zwar tagelang, bevor ich überhaupt darüber nachdachte, wie das eigentlich begann. Zigaretten kosten hier ja nichts und man kann ja jederzeit wieder aufhören. Man wird halt komisch angeschaut, muss sich erklären und daran bin ich schließlich wieder aufgewacht. Ins Dunkel starrend, musste ich echt ne Weile überlegen: „ohgott, hab ich geraucht?“ 🥵💀💩 ne, oder? Dann war es gewiss! Träume können einem echt ganz üble Streiche spielen! 😅

Es regnet, wunderbar! Der Himmel hat mir ne Zwangspause verordnet. Gut wenn wenigstens einer vernünftig bleibt! Erst mal eine rauchen. No broma, „witzle“ gottseidank! 🙂

Der Lohn am Ende

Es waren nochmal ein paar heftige Stunden schufterei, aber nach einem müsehligen Start, hat sich doch einiges bewegt.

Gestern.
Heute.
Gestern.
Heute.

Gleich dahinter liegt noch so ein zugewachsener Hügel. Alles diese gelblichen Lavesteine und eine extrem gute, lehmige Erde. Rechts liegt ganz viel Lavaschotter, der ebenfalls das Substrat bereichert. Beim letzten halben Meter kam dieser schöne Schatz zum Vorschein:

Würde doch einen Schönen Springbrunnen abgeben!? Ein Kaskaden-Bonsai wäre auch super!
Schöne Akzente für den Steingarten.
Noch ein schöner Tropfen.

Schubsen

Scheinbar hab ich während der Baupause, seit Anfang April, die Erinnerung an das Buddeln und Schubkarren schubsen, schön fantasiert!? Heute nutzte ich das schattige Wetter zum Aufräumen und das war nicht so spaßig! Wiederspenstische Steine aus dem Boden kratzen und schwere Eimer in die Schubkarren heben, war erst mal mühsehliger als erwartet. Blöde Fotos hab ich auch noch gemacht! 😃

Ich wollte eigentlich hier geradeaus Schaufeln, darum hatte ich diesen Ausschnitt gewählt. Wegen der Materialqualität triftete ich aber immer weiter nach rechts ab.

Würde ich nur aufräumen, wäre es echt eine Qual! Aber ich zauber ja auf der einen Seite einen Hügel weg und lass an gewünschter Stelle meinen Hügel wachsen:

Die schlechtere Qualität sollte unten liegen, dass ich nachher die schönere Erde oben drauf packen kann.

In der Mitte will ich nachher eine kleine Hochebene auf der man richtig rumlaufen kann. Von Dort kann man später vielleicht sogar La Palma sehen. Unten soll der Hügel richtig breit werden. Das ist ja auch eine Gelegenheit, das überschüssige Material unter zu kriegen, bevor die nächste Erde kommt.

Es ist ja auch mein Sport und ich muss nichtmal fürs Studio zahlen. Jeder Quatratmeter den ich so dazu gewinne ist ja jetzt für immer mein! Ihr seht schon, ich muss mir mal wieder gut zureden. 😃 Nein, alles gut! Es wird ganz schnell wieder zur Meditation und trotz der Ruhe bewegt sich was. Mit Wolken arbeite ich daran weiter, wenn die Sonne scheint mach ich lieber Musik, oder stapf mal wieder durch den Wald.

Expedition Ausgang

Heute war ich so weit oben, dass ich nur noch drei Schritte vom Ausgang entfernt war. Letztes mal, war bei der neunten Ebene Schluss:

Zum Glück hatte es heute keine Dornen!
Zehn Minuren später ging es auf die zehnte Ebene. Die ist ca. 3 Meter breit.
Hier sitze ich bereits auf der elften Ebene. Ein Sitzplatz auf dem höchstens drei Leute sitzen können.

 

Daneben könnte man mit wenigen Schritten die Straße erreichen. Von Oben sieht man das aber nicht, weil dort eine Mauer mit Fincawasserleitungen im Weg ist.

Vielleicht pflanze ich dort Dornenbüsche und schneide an einer verwilderten Stelle einen steileren Weg frei, für den man unbedingt eine Leiter braucht. Diese Leiter weg zu nehmen, war ursprünglich als mein „Tor“ geplant.

Das ist der Blick von der elften Ebene. Eine Seilbahn wäre doch der Knaller! 😃
Von der zwölften Ebene sieht man sicher schöne Sonnenufgänge! Rechts sieht man noch das Haus von Jabier. Wenn ich mich zurück lehne sieht mich aber keiner mehr. Von hier seh ich meine Freunde, wie sie die Straße hoch und runter fahren. Man sieht aber auch, dass es nicht mehr allzu weit zu den Wäldern auf dem Berg ginge.
Hier hab ich alle im Blick! Rechts, Isabel, Rositha und Manuel. Links von der Plantage sehe ich zu Piet, Chris & Deby, Geza, Mike, Jeannot & Bernadette, Giovanni und Santiago. Muss unbedingt einen Spiegel besorgen! 😃
Der Abstieg sieht noch abenteuerlich aus, aber ich liebe das geheimnisvolle und es geht ganz gut!
Jetzt kann ich sogar dem Strommasten etwas abgewinnen, der mich bisher aber auch nicht sehr gestört hat. Es ist mein Höhenmaß, denn auf den oberen Ebenen hab ich die Spitze etwa auf Augenhöhe. An Tagen wie heute und eigentlich fast täglich gibt mir das Plantagenzelt Windschatten. Und Augen hat es auch keine! Nur tonnenweise Bananen! 🙂
Auf dem Bild hab ich meine zwei Sitzplätze der elften und zwölften Ebene markiert. Ein richtiger Spaziergang! 

Expedition Westhang

Na, spürt ihr schon, wie es vor Spannung kribbelt? 😃 Eigentlich wollte ich nur eine Blume des Tages fotografieren, aber dafür musste ich heute in schwindelerregende Höhen aufsteigen:

Schwer zu sagen, ob ich für dieses Bild in, oder auf meinem Kaktus stand! Eigentlich beides.

Diese Pflanze ist eine Welt für sich!

Unter seinen massiven Stämmen verbergen sich ganze Räume.
Auch nach oben wächst dieses Monstrum weiter als das Auge reicht. Jedes Teil ist so groß und schwer, dass man die Dimension kaum mit der Kamera erfassen kann. Fast schon ein Problem, denn wenn man nur einen Teil aufräumen wollte, hätte man mit jedem Segment 5 – 15 kg Biomasse in der Hand, die nichtmal trocknet. Wenns reicht!?
Eine Terrasse weiter unten sieht er schöner aus. Wo er wie ein Wasserfall nach unten „fliesst“.
Und wenn ich schonmal auf der achten Ebene stehe, sehe ich doch gleich mal nach, wie weit ich noch ohne Werkzeug komme. Das weisse Zelt vom Orangenbaum ist ganz nützlich für den Überblick.

Wollte ich mich von hier aus z.b. mit einem Gast beim Wohnwagen unterhalten, bräuchte ich ein Telefon. Auch Isabel kann mich nicht mehr rufen, die mich eben wieder lecker bekocht hat.

Doch es geht noch weiter hoch als ich dachte. Jetzt sitze ich auf einer kleinen neunten Ebene im Schatten. Weder die Nachbarn oben, noch die unten können mich sehen. Der Wind ist erfrischend! Es gab hier oben Ziegen! Der Geruch erinnert mich an Wildgehege im Wald!
Wald ist fast schon untertrieben! Teilweise ist es so dicht, dass du keinen Meter weit siehst!

Vielleicht finden hier die nächsten Expeditionen in unbekannte Gebiete statt. Gründe gäbe es genug! Erstens muss ich bald von ganz oben eine dicke Wasserleitung nach unten verlegen und zweitens sehne ich mich nach einem Weg, der ganz nach Oben führt. Das wird meine Abkürzung in die Stadt, aber auch runter an eine der schönsten Küsten, die unsere Insel zu bieten hat. Dort bekommt man nach 300 Schritten die spektakulären Sonnenuntergänge geboten! Eigentlich schon nach einem Schritt Aber jetzt kommt das Beste:

Eben entdeckte ich durch die günstige Sonneneinstrahlung, dass es noch weiter oben eine richtig große, zehnte Ebene gibt!

Ist das nicht unglaublich? 😊

Rechts von Jabier’s Haus endet seine Einfahrt an der Mauer. Auf der Höhe saß ich eben. Die Ebene darüber ist dieselbe, auf der das Haus links und der Tank rechts stehen. Würde man von der Straße runter sehen sieht man nichts als Busch und, dass man dort in eine unbekannte Tiefe stürzen könnte. Es gibt hier oben die größten Stämme auf dem ganzen Grundstück. Der Wald auf der zehnten Ebene. Derzeit noch total uneinsichtig! Mein Plan ist es dort mit einer 3m. Leiter durch den Busch auf die Straße zu steigen. Wenn ich die Versteckte Leiter wieder wegnehme ist die zehnte Ebene und damit mein ganzes Grundstück abgeriegelt.

Jetzt ist es wieder Zeit für die geheimnisvolle Moderatorenstimme:

Wie wird es weitergehen? Werden auch noch eine elfte und zwölfte Ebene auftauchen? Wieviele Gärten sind das eigentlich? Wird GöG bald vor lauter Glück überschnappen? Und wird er bald schon Eintritt kassieren? Wird es eines Tages eine Seilbahn bis zum Wohnwagen geben?

Vielleicht klären sich manche der großen Fragen schon bei der nächsten Expedition. Seien sie dabei, wenn es wieder heisst: Die großen Abenteuer, von, mit und bei GöG. 🤗

Valencia

Zwei Orangenbäumchen, die ich wegen ihrem klangvollen Namen gewählt hab. Sie wurden aber auch von der Gärtnerin sehr gelobt! Hätte ich sie nicht umziehen müssen, könnte ich schon bald die ersten vier Früchte probieren. Bin ja neugierig! 🙂 Jetzt entdeckte ich einen Direktsaft, der mir wenigstens eine Idee gibt, in welche Richtung der Geschmack gehen könnte:

Es ist echt spannend, wie weit z.b. die Sorte Navel von Valencia entfernt liegt, obwohl beide zu den säurarmen Edelsorten gehören! Navel gibt bereits den Inbegriff von einem leckeren Orangensaft, wobei etwas im Geruch liegt, das sicher nicht jeden Geschmack trifft! So wie z.b. ein Kristallweizen für manche nach Kotze riecht. 😃 Der Valencia Saft ist auch wirklich sehr lecker, geht aber in eine Richtung, die ich auch mit künstlichen Orangenaromen in Verbindung bringe, weil es mehr nach Orange schmeckt als Orangen. Und weil es mich schlicht an Instand-Orangengetränke erinnert. Natürlich viel besser! Beide sind ein Inbegriff für Orangen, aber jetzt fällt mir erst so richtig auf, wie weit das Spektrum von Orangen überhaupt ist! Insgesamt hab ich bis jetzt fünf Sorten. Der Große hat irgendwas mit Washington im Namen und erinnert mich zumindest optisch etwas an die Saftorange, weil beide Früchte am underen Ende so einen knubbeligen Abschluss haben. Leider finde ich auf die Schnelle nicht das Fähnchen der fünften Sorte. Vielleicht kann Giovanni mir dabei helfen, denn er sagte damals, dass die Sorte in Italien sehr beliebt sei. Sobald wir wieder raus können werde ich noch mehr Bäumchen dazu holen! Allein schon wegen dem Blütenduft! Wenn die Saftorange bald anfängt Früchte zu bilden, wird bereits die erste kleine Valencia anfangen ihre weissen Blütenknospen zu öffnen.

Was ich auch noch bemerkenswert finde: Avocado und Mangobäume sind fast immer veredelt! Also wurden edle Triebspitzen auf solide Stämme gepfropft. Bei Orangen sah ich das bisher nur ein einziges mal! Nämlich bei meinem fetten „Washington“:

Triebe die von unterhalb kommen tragen eine andere Sorte. Meist schlechter, weil die veredeln ja nicht ohne Grund!

Nach dem zweiten Glas Valencia muss ich hinzufügen, dass der nicht nur wenig, sondern scheinbar gar keine Säure hat. Er ist auch nicht übermässig süß, aber sehr fruchtig!

Expedition „Bruch“

Neue Abendteuer, von, mit und bei GöG. 😊 Der Titel steht für Mauerbruch! Muss die Finca wieder zurück geben weil sie kaputt ist. 😄 Vorn Vorne: Heute begann ich nach einer langen Siesta  wieder mit Dornen klein zu schnipfeln.

Diesmal begann ich auf der anderen Seite eine Weg zu erschliessen. Das ist der Abstieg zum Feigengarten.
Der Abstieg ist praktischer als er aussieht. Unten angekommen, geht es links über die Leiter zum Feigengarten.
Nach rechts sieht man heute zum ersten mal, was hinter dem Gestrüpp vorkommt. Das Rohr werde ich kürzen. Wahrscheinlich war hier der original Abstieg, denn ein Teil der Steine rutschte vor sehr langer Zeit hier runter! Davor war hier wahrscheinlich ein schönerer Übergang.
Ein Blick vom Feigengarten, zurück auf den Weg, den ihr auf dem vorletzten Foto gesehen habt. Fast überall muss ich mich durch so ein Gitter von Dornen schneiden. Manchmal schnipfelt man für einen Schritt ne halbe Stunde, von oben bis unten durch. Das meiste wird geich in 20 cm Stücke zerstückelt, damit ich es später mit dem Kübel aufsammeln kann. Soll ja mal ein Barfuss-Pfad werden. 😃
Am Ende vom Feigengarten versuche ich zu verstehen, was in dem Gestrüpp liegt. Der mittlere Kanal sieht aus wie der von gestern.
Einen Schritt zurück getreten. Hier hatte ich schon über dem Steinhaufen aufgeräumt.

Erst nach einer Weile hab ich erkannt, dass der Steinhaufen unter dem Gestrüpp eine eingestürzte Mauer ist.

Lange her weil die Steine eine schöne Patina haben, als würden sie schon immer so daliegen!
Nach 10 Metern…
Stand ich hier. Jetzt noch 6 bis 7 Meter, dann kommt der erste Abstieg von Gestern. Unten ist wieder der Wasserkanal.
Also vom Feigengarten aus gesehen, müsste die Terrasse über 30 Meter lang sein.
Da hinten umgedreht, stehe ich wieder vor einem Aufstieg. Der Weg auf der Mauer, geht bis zur Grundstücksgrenze, ein Stockwerk höher. Dann wieder einen langen Bogen nach links, bevor es von der Rückseite in den Wald geht.
Wieder zurück zu der eingestürzten Mauer. Oben erahnt man eine Stufe, die in der Mauer abgesetzt ist. Vermutlich war das ein Pfad, der sanft in den Feigengarten abstieg. Ich kann es ja jetzt so reparieren, eie ich es für richtig halte.
Jetzt arbeite ich mich direkt nach oben durch und hier fiel es mir auf: auf zwei Ebenen rutschte ein Stück Mauer ab, an derselben Stelle. Zufall?

Jetzt haltet euch fest: An der oberen Grundstücksgrenze ist die Mauer genau an der selben Stelle abgerutscht. Der Bruch fängt genau an derselben Stelle an und hört genau an der selben Stelle auf! Die Bruchstellen liegen mit etwa 15 Meter Abstand genau übereinander. Wahrscheinlich gab es dort eine geologische Verwerfung! In meinem Garten? Vielleicht hab ich ja zwei Grundstücke!? 😅  schnell zurück zum Ostflügel.

Der weisse Fleck ist der erste von den vier Bäumchen im Orangengarten. Darunter ist der monumentale Steinhaufen, der rechts mit einer schönen Mauer abschliesst. Auf der Mauer steht die neue Terrasse, die im Feigengarten endet.
Dasselbe von der Grundstücksgrenze aus.
Zum Abschluss nochmal das Ganze mit Weitwinkel.

Jetzt wäre es wieder Zeit für die geheimnisvolle Moderatorenstimme:

Reicht das zum Spazieren? Wird GöG jemals wieder zurück finden? Oder gar die Finca zurück geben, weil sie kaputt ist? Wird es weitere Expeditionen geben? Sind sie gespannt auf die großen Antworten und schalten sie wieder ein, wenn es heisst: Kletten im Ausschnitt, Dornen in den Sandalen und Shorts. Aua, schhh.. 😅

Auch wenn Morgen…

…die Welt nicht untergeht, pflanze ich heute einen Orangenbaum.

Oder zwei. 🙂
Endlich darf mein erstes Orangenbäumchen entgültig in der Erde stehen! Ich kenne das Gefühl, darum hab ich heute Morgen schon gebuddelt, obwohl ich noch gar keine Lust dazu hatte. Dieser Wildpflanze dahinter gebe ich auch nochmal eine Chance. Das ist mir der liebste Typ unter den Wilden und ich werde sie zu einem Bonsai gestalten.
Die Biene ist voll im Rausch und ich auch! Seht ihr die feuchten Blütenstempel? Das duftet unglaublich intensiv! Und das im gesamten Garten.

Jetzt hab ich gleich noch zwei Valencia Orangen dazu gesetzt. Damit stehen dort drei Sorten und der Orangengarten hat seinen Namen verdient. Der Rest wird für Gemüse und kleinere Pflanzen frei gehalten.

Die stehen ziemlich am Rand, weil der Sockel keine Mauer ist, sondern nur auf den Hügel draufgelegt wurde. Darunter können sie endlos wurzeln.
Der temporäre Parkplatz der kleinen Valencia wurde nun für den prächtigen Kaktus frei. So sieht man ihn auch vom Steingarten aus und er kommt sich mit der filigranen Frangipanis, rechts davon, nicht in die Quere. Seht ihr wie schön der gestresste Hibiskus wieder treibt? Die Frangipanis auch! Eine Freude!