Jubiläumsblume!

Gestern wurde „Doretta“, meine erste Musikmaschine, 9 Jahre alt! Mal sehen wie es mit uns weitergehen wird… Jedenfalls gibt es zur Feier wieder eine Blume des Tages. 🤗

Das Salzkraut ist eine sehr gesunde Wildblume, die eigentlich nur über die Wintermonate in Küstennähe wächst. Bei mir kommt halt alles immer etwas später! 😃 Für mich ist dieses komische Sauerkraut jedenfalls ungenießbar! Manche essen es und Andere stehen sogar drauf und suchen es in der Natur.

Waldarbeit

Heute hab ich mir den Wald vorgenommen. An heissen Tagen ist es einer der angenehmsten Orte.

Zu viel Gestrüpp und durcheinander.
Hier soll ein größeres „Fenster“ entstehen. Das Gestrüpp „frisst“ den Feigenbaum regelrecht auf.
Auch die Mauer soll bald etwas gepflegter aussehen.
Stunden später. Man kann immerhin schon seit gestern Abend aufrecht auf der Mauer stehen und auf die nächsten zwei Terrassen runter sehen.
Dieser Halbschatten ist den ganzen Tag über ähnlich. Nicht zu dunkel, aber viel Kühler als oben. Es fiel mir nichtmal auf, dass ich mit einer langen Hose gearbeitet hab. Eben, um 18:30 Uhr, hatte ich beim Vorzelt 30°C.
Ein Sonnensegel, ein Tisch und eine Bank, dann will man gar nicht mehr weg. Das Vogelgezwitscher ist dort echt extrem!
Nirgendwo wachsen die Farne so prächtig wie hier. Vielleicht opfer ich mal ne Orchidee, stopf sie ins Gemäuer und schau mal ob sie dort ebenfalls „wild“  überleben kann.
Den Busch rechts will ich mit einer Bouganville ersetzen. Die bekommt dann eine gebogene Eisenstange als „Fensterrahmen“. Muss mal von der Straße aus sehen, ob man hier reinsehen kann, denn ganz offen wäre auch gut.
Wenn man sich nämlich ganz verschanzen will, gäbe es eins weiter ja noch die kühle „Höhle“. Die wird mal richtig abgefahren, macht aber auch noch viel Arbeit!
Ein Blick von der Mauer nach unten zu den nächsten zwei Terrassen. Man sieht gerade noch die Leiter zum Feigengarten und einen kaputten Fußball vom Nachbarjungen. Nicht der einzige, der in dem undurchdringlichen Dornen-Gestrüpp verloren ging.
Eine Orchideensammlung wäre hier echt ein Traum! Vielleicht mal ich die unterste Mauer mal weiss an, damit es etwas freundlicher wirkt. Was meint ihr?
Ein letzter Blick auf den ganzen Raum. Man fühlt sich hier echt geborgen! Vielleicht werte ich den Boden etwas mit festem Sand auf. Das Buschartige Gestrüpp an der Rückseite wird nach den ersten Wassertropfen wieder überall austreiben.

So wie hinter dem Wohnwagen. Da sah nach meinem Radikalschnitt im Januar ja nur noch Holz!

Huch

Heute Morgen riss mich plötzlich ein unheimliches Geröchel aus dem Schlaf. Es veränderte seinen Klang innerhalb von Sekunden von einem“klack“, über ein pfeifendes Surren, in ein Geblubber, auf das ein erleichterndes Geplätscher folgte. Die Bewässerung. 💧 Zum Glück erst um 8:00, also zu einer humanen Zeit. Jetzt muss ich auch noch die Schaltuhr studieren, aber das ist doch eine tolle Sache!

Nein, da hab ich gestern Abend zufällig ne extra Kanne spendiert, aber die tolle Erde zieht die Feuchtigkeit wirklich schön auf und scheint nach der ersten Nacht klatschnass zu sein.

Was sagt ihr zu meinem alten Naranjero? Der alte Baum hat den Umzug bestens überstanden! Es ist herrlich! 20°C. und windstill. Ich sitz mit meinem Kaffee im Vorzelt und seh nur noch 🍌🍌🍌 die bedrohlich gelb werden! 😃

Expedition Feigengarten

Genug geschnipfelt für heute. Wobei ich gleich im Anschluss zwei Stockwerke weiter oben noch mehr geschnipfelt hab. 🙂 Oben, in dem Halbschattenbusch fang ich jetzt an richtig aufzuräumen, denn mehr Arbeit wird der Rustico-Bereich in Zukunft nicht machen. Zurück zum Feigengarten:

Jetzt kann man auch nach rechts bis zum Ende sehen und laufen. Hinter den Felsen konnte ich noch einen Wasserkanal entdecken. Der Bereich dahinter bleibt erst mal ein Mysterium, weil noch ne Baustelle fang ich jetzt nicht an.
Und die andere Seite. Dahinter geht der Bogen fast nochmal so weit. Der Teil den ihr jetzt seht ist komplett Sichtgeschützt! Da könntest du auch ein großes Zelt komplett verschwinden lassen! Und zu meiner Verwunderung kommt sogar etwas Sonne durch. Echt perfekt für Avocados! Sie lieben den schattigen Nordhang und wenn sie erst gar nicht gesehen werden, werden sie auch nicht geklaut. Das scheinen nämlich die begehrtesten Früchte zu sein.
Weiter hinten hab ich jetzt doch so etwas wie eine Steintreppe entdeckt.
Und noch ein letzter Blick zurück. Nettes Gärtchen, oder? Naja, also darunter liegt echt eine schöne Ebene. 🙂

Expedition 2

Auf gehts in die geheimen Gärten. 🙂

Das ist noch eine Ecke in meinem Lieblingsgarten. Auch hier könnten sich die Chickas oben ohne bräunen und es kommt höchstens mal der Budler vorbei. 😃
Das ist der Ausblick über die Mauer. Man sieht raus, aber nicht rein. Später wird das mal der Mangagarten.
Das kleinere von zwei Fässern, welches zur Feuerstelle umfunktioniert wird. Dann kann ich abends in meinem Steinkreis immer ein wenig Trockenholz und Dornen verbrennen.

Jetzt muss ich bald mal ne Übersichtskarte zeichnen und den Gärten Namen geben, weil ich langsam schon selber den Überblick verliere. Genau das liebe ich daran! Es gibt nur einen Abstieg im Orangengarten, durch den man über den mittleren Steingarten zum Feigengarten runter kommt. Wenn ich da unten arbeite, würden mich meine Besucher nie finden! 😃

Das ist das hintere Ende von dem zukünftigen Orangengarten, den ich euch bei der letzten Expedition gezeigt hab. Links geht der Pfad in den höhlenartigen Busch. Ganz links sind die zwei Mauern mit ihren Wasserkanälen. Von unten gezählt, wären das die vierte und die fünfte Ebene. 🙂

Jetzt gehts zwei Ebenen runter in den „neuen“ Feigengarten. Nicht zu verwechseln mit dem anderen Feigengarten bei der Ruine! 😃 Wie geil, oder? 🙂

Das hab ich heute Vormittag freigeschnitten. Man sieht auf den Bildern leider die Rundung schlecht, aber es ist ein wunderschöner Platz! Da hinten ist er etwa 8 – 10 m. breit und da wo ich gerade stehe ca. 6m. Nach den 6 Metern kommt ein Wasserkanal, bevor es noch ein Stockwerk zur neutralen Zone runter geht. Praktisch könnte ich auch dort unten Bäume pflanzen, will nur nicht ständig meinen Nachbarn auf die Pelle rücken. Hier im Feigengarten sind beide Seiten perfekt sichtgeschützt und ich höre die Stimmen der Nachbarn mehr aus der Ferne. Die haben übrigens einen wunderschönen, sehr melodischen Akzent! Der Feigengarten wäre wahrscheinlich perfekt für Avocados!
Leider mag ich keine Feigen, da hängen nämlich riesen Dinger dran. Hier seht ihr noch Gestrüpp im Originalzustand. Da schneide ich mich heute Mittag durch, um zu sehen wie und wo mein Feigengarten auf dieser Seite endet.

Ich suche noch Naturtreppen, denn irgendwie mussten die Arbeiter früher ja auch die Ebenen wechseln.

Noch mehr Pause.

Gestern musste ich noch einen Tag abhängen! Ich hab mir ja auch seit Januar fast keinen Tag Pause gegönnt. Meine geschickten Schlangenfinger sollen eben nicht zu grobmotorischen Pranken mutieren! 😃 So legte ich also die Füße hoch, genoß die Wärme und futterte eine Banane nach der anderen. Dabei lauschte ich grinsend meiner Bewässerung, die für mich arbeitete. Heute Morgen war ich schon ganz früh wach und voller Tatendrang.

Auf dem Schirm könnt ihr sehen was einen Großteil der Natur hier am Leben hält. Die Nachtfeuchte.
Die ersten Sonnenstrahlen auf dem Teide.
Bei mir scheint auch schon die Sonne. Ich müsste nur nach oben wandern. 😊

Das werde ich auch gleich machen, um zu beobachten von wann bis wann und wo die Sonne scheint. Langam bekomme ich eine Vorstellung davon, wo die besten Plätze für die Orangen-, Mango- und Avocadobäume sind. Werde später nochmal direkt aus dem Busch berichten.

Blume des Tages

Heute nochmal eine Wildblüte. Kleine Varianten davon stecken auch in dem neuen Steingarten.

So stehen die gerade auf meiner Mauer rum.
Noch ein kurzer Blick auf einen meiner Lieblingsplätze, daneben. Links ein „geheimes Eck“ vor dem Bambus und rechts ein Feld mit 6 x 13m. Auf 8m. Breite auslaufend. Wird auch bald aufgeräumt. 😶

 

Expedition

Weil ich nach einer Woche Schonzeit immer noch meine Finger schonen will, stapfte ich durch meinen Park und suchte mir eine angemessene Arbeit. Als erstes schnitt ich zwei schöne Plätze aus, die sich als ideale FKK.-Liegeplätze anbieten würden, weil dort die Sonne scheint, sie aber nach allen Seiten sichtgeschützt sind. Im folgenden Bild  seht ihr einen davon:

Laut meinem Nachbar Jabier ist im Park das schönste Erdreich. Es sieht wirklich sehr vielversprechend und locker aus.
Diese Plattform ist ca. 11 x 3m. groß und wird noch für Orangen, Mango und Avocado-Bäume ganz aufgeräumt. Zwei Orangen und ein Mango warten schon lange darauf, dass sie endlich aus ihren Töpfen dürfen. Links davon seht ihr die Mauer, hinter der es zur nächsten Ebene runter geht.
Heute war die Neugier größer und ich wollte endlich mal sehen wie es da unten weiter geht. Die diagonale Mauer da hinten links ist meine Grundstücksgrenze. Ich kenne also höchstens ein Drittel von meinem Tal.

Es hat auch eine besondere Magie, wenn der scheinbar unergründliche Busch noch nicht ganz abgeklärt ist. Das darf auch ruhig noch ne Weile so bleiben, weil wir allesamt die neutrale Zone zwischen den Nachbarn genießen! Darum interessiert mich vor allem der uneinsichtige Bereich hinter dem Busch.

Seht euch mal das Dornengestrüpp auf dem Boden an. Der Weg ist das Ergebnis von mindestens zwei Stunden meditativen schnipfeln. Die Mauer hab ich vorher noch nie gesehen.

Die ganze Fläche ist gut 2,5m. breit und wird bei der Feige etwas schmäler. Das ist einer von zwei Feigenbäumen, von denen man nicht so genau weiss, wo sie anfangen und wo sie aufhören. Rechts lockt schon wieder die nächste Ebene.

 

Man sieht zwar nichts, aber da hatte ich schon ein Loch reingeschnitten, dass die Leiter überhaupt reinpasst. Links sieht man wie extrem das alles zugewuchert war.
Und trotz Gestrüpp kann man schon sehen, dass auch hier eine richtig schöne Fläche auf mich wartet.  Der Garten scheint etwas größer zu sein. Er ist wie die zwei Ebenen darüber von einer schönen bogenförmigen Mauer gesäumt.
Wie eine Arena. Mit dieser hab ich drei schöne Terrassen übereinander. Die vierte im Tal ist die neutrale Zone. Das heisst, diese untere Ebene auf den Bildern liegt noch oberhalb vom Nachbargrundstück. Auf dem Hügel erheben sich noch zwei Terrassen, plus Aufstieg zur Straße.
Nochmal ein Blick von der mittleren Terrasse nach oben, zu meinem alten Halbschattenbusch. 🙂 Das ist der über dem die zweistöckige Mauer mit den Wasserkanälen kommt. Irre verschachtelt, oder?

Mal sehen wie weit ich morgen komm.