Sonntag.

Das Highlight am Samstag , war das Pizzaessen, mit meinen Freunden aus Luxenburg.

Erinnert ihr euch an meinen jüngsten Schüler? Hier bügelt er mit seiner Schwester, seinen eigenen Pizzateig. 🥰

Die Pizzen bei Rugantoni sind einfach unerreicht!

Sonntag: Bimba stand oft auf der falschen Seite der Tür und verstand nicht, dass sie zurück muss, um von der Türangel, zum Eingang zu gelangen. So wartete sie regungslos und blockierte versehentlich die Türe, wenn ich sie öffnen wollte!
Sagt, wie löst man so ein Problem?

Man fordert sie, ihre Türe selbst zu öffnen!

Am Abend hat Bimba am meisten energie! Dann ist es halt nicht mehr so günstig zu Filmen. 🤷

Einfach, weil es so niedlich aussieht! 🥰

Den ganzen Tag erledigte ich Dinge, wie Mikroorganismen und Kombuchatee, aber am Nachmittag, drückte ich den zehnten Avocadobaum in den Boden.

Dahinter kommt wieder ein Wurmloch und noch ein zweiter Avocado, in den Pfirsichgarten.

Hier rannte ich dann los um mit Bimba das schöne Abendlicht zu nutzen.

Aprilwetter.

Heute ist es ein stetiger Wechsel!

Mein großer Avocadobaum sieht diesmal vielversprechend aus. Vielleicht trägt er im sechsten Jahr endlich mal Früchte. Vielleicht erinnert ihr euch an die Tricks mit den drei rostigen Nägeln und dem Schnitt in die Rinde!?

Dieser hätte den Raum und die Äste, richtig was zu tragen.

Sein kleiner Nachbar, von Bananetoni, hatte letztes mal drei und trägt schon wieder 15 Früchte.

🥰

Es gibt wieder neuen Kombucha. Frische Orange mit Zitronen vom Berg.

Sorte Poison. 😳

Ein Gimmick, mit einem Tropfen Methylenblau, quasi Medizin.

Heute war es Herz zereissend, weil Bimba inzwischen voll checkt, wenn ich kurz mit Cocolisa Laufen gehe. Aber sie kommt nicht zu kurz!
Kurz darauf bei Ester:

Es ist wundervoll, so viel Natur, im geschützten Rahmen, mit den Tieren teilen zu können!

Cocolisa hat altersbedingt Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule und wir müssen jetzt wilde Sprünge vermeiden! 🥺

Stellt euch vor, es ist fast März und ich kann meine letzte Manga Keitt genießen. 🥳

Mit einer Lieblingspapaya und Maracujas, verwöhnte ich mich zum Feierabend. 🤤

Fütterung.

Heute hatten wir einen extremen Calima?

Der Teide war überhaupt nicht sichtbar. Ich dachte erst Wolken, aber nein, der Calima verschluckte sogar die Sonne.

Bokashi Soße in das Jauchefass.

Seht mal wie schön bunt meine fermentierten Küchenabfälle leuchten.

Minuten nach dem Abgießen, verblassen die Farben schon.

Das war die erste große Fütterung für mein neues Avocado Wurmloch.

Noch ein Kleks frische Würmer…

…und eine Begrüßungsdusche.

So füllte ich noch weitere Wurmlöcher.

Inzwischen könnte ich bereits die dreifache Menge verfüttern!

Heute hat es gerade noch für die zwei Hauptkulturen gereicht.

Dort gibt es neben unzähligen Würmern, die schönste Erde, im ganzen Barranco! 😋

Zwischen drin hatten wir allesamt viel Spaß.

Am Nachmittag wieder den Pfusch der kanarischen Bauarbeiter bereinigen. Wieviel Zeit ich schon wegen dieser dunkeldämlichen Volltrottel verloren hab. 🤦 Millionen von Kleinigkeiten, rauben verdammt viel Zeit!

Gefilmt.

Gestern hab ich mein Klagen über das Unkraut und seine Wurzeln acht Minuten lange gefilmt und finde es ist keiner Veröffentlichung würdig! 😀🙈😄
Wichtig ist nur der erste und der letzte Satz:
Es beginnt mit: „Leute, ich könnte kotzen!“ und es endet mit: „Am liebsten würde ich alles zu betonieren!“ 😄
Hier gibt es einen Ersatzfilm:

Der Salat rutscht in der Prioritätenliste weiter nach oben!

Beim zweiten Nachpflanzen, stecke ich wieder etwas Liebe und Aufwand rein.

Zu jeder Jungpflanze stecke ich Würmer…

…und fülle den Erdschwund mit gesiebter Erde nach. Dazu etwas Öko Dünger Granulat.

Es rotieren immer 15 neue Pflanzen.
Abgesehen von meinem super Dressing, liebe ich, dass man eine Schüssel Salat essen kann und ohne Müdigkeit weiter arbeiten! Mit Avocado geht das auch und dann ist man echt eine Weile versorgt!

Am Nachmittag hat sich bereits der Regen angekündigt und gerade, am Donnerstag Morgen, nieselt es gelegentlich.

Trotzdem goss ich das erste Artemisia Feld, damit die Erde das Wasser gleich aufnehmen kann.

Vielleicht sortiere ich nochmal zwei Meter, aber dann muss die Arena, hoffentlich entgültig, gemäht werden.

Gestern besuchte ich, mit Bimba und Cocolisa, meinen lieben Freund Geza. Da steht auch eine Jasmin Duftgranate rum, aber wunderschön mit Morning Glory geschmückt!
Bin trotzdem froh, dass ich mein blaues Unkraut los werden konnte! 🙈
Dann beschäftigt mich noch was merkwürdiges:

Die erste meiner Dattelpalmen, produziert mit jedem Blatt, eine neue Palme! 😳

Erst werde ich zum Blätter schneiden nicht mehr ran kommen und dann wird sie sich selber erdrücken! Sowas hab ich noch nie gesehen, aber es scheint immer so weiter zu gehen!

Ich frage mich, ob die Seitentriebe ebenfalls wieder Seitentriebe ausbilden. 🤔 Vielleicht sollte ich die Spitze komplett kappen und alles auf, z.b. fünf Palmen reduzieren.
Wenn ich Glück habe, bleibt es bei fünf, sonst müsste alles raus. Vom Sichtschutz her, wäre in dieser Lage ein ganzer Palmen Busch ideal!

An diesem Abschnitt, ging ich stundenlang, immer wieder durch. Fast 5 cm abgetragen und immer noch voller Wurzeln und den fiesesten, unterirdischen Unkraut knollen! 🤦 Das ist zum Glück nur über dem Bauschutt so! Gestern war ich verzweifelt, heute denke ich: Grob raushacken, mit Sand einebnen und dann eine Deckschicht aus Erde drauf. 😎

Ein Pfad muss rausspringen!

Der Tag beginnt mit einer sehligen Bimba! ☺️

Es wurde nochmal warm, dass man es in der Sonne bereits als knallheiß wahrnehmen kann!. Zumindest auf der Hochebene!
Die Unkraut Suche geht weiter und mir ist es nach einer neuen Motivaton! 🤸
Mit Kehren und Unkraut kratzen, kann ich die Entwicklung von meinem Barfusspfad, direkt barfuss ausweiten! 😍 Immer wieder Kehren, immer wieder ein paar Wurzeln weg und gesiebte Erde drüber.

Die neuen Fruchtgummis sind klasse! 🤤

Puderzucker erweist sich als super Trennmittel zum Schneiden und Lagern.

In der Arena haben sich so prächtige Artemisia ausgesäht, dass ich bereits die erste Flächen von Unkraut befreie. Diese kann ich heute Abend schon gießen. Da kommt noch viel mehr! Man muss sich nur entscheiden, wieviel Fläche man entkrauten und pflegen will.

Wenn man bedenkt, dass ich hier auch schon auf purem Bauschutt gelaufen bin, sieht es schon ganz gut aus! Jahrelang kratzte ich immer wieder bunte Keramikscherben und Glas aus dem Boden. Jetzt fehlt eine Füllschicht aus Erde und eine Deckschicht aus roter Erde.

Heiß!

Dann holte ich meine liebe Coco mit ihrem Katzenschwesterchen Mini. Am Treffpunkt knipste ich nochmal auf die Wolken nieder, die scheinbar direkt über dem Wasser hingen.

Da hatten wir schon 24°.
Kurz darauf ,fast 30°. 🤸

Es war Zeit für Hühnerfutter und damit ich nicht leer fahre, bringe ich gleich ein Auto voll Stachelzeugs zum Müll.
Die Rückseite von meinem Zaun:

Vorher.
Nachher.

Heute hab ich richtig geschwitzt und genoß es mit einem breiten grinsen! Dabei robbte ich fast den ganzen Tag auf dem Boden rum, um das schlimmste Unkraut zu entfernen.

Mini hat auf uns gewartet. 🥰

Bei zwei mal Gassi gehen, fand ich unterwegs keine einzige von den Pflanzen, die ich heute stundenlang raus gehackt hatte. Nur bei mir, direkt gegenüber und in der Einfahrt von den Nachbarn.

Am Abend brachte ich Mini und Coco heim und richtete noch die rechte Tür, dass auch diese trocknen kann.

Montagecheck, weil es muss ja alles mit verkleidung und den Winkeln passen.

Doppeltüre.

Stundenweise arbeite ich ein paar Schritte voran, damit das Zeugs dazwischen trocknen kann.

Hier hab ich nur mal die Schiene oben drauf gelegt, um alle Winkel auf dieselbe Höhe zu stellen.

🤔

Unten seht ihr Einstein’s Verkleidung und darüber liegt mein Exemplar.

Links sind die Schräubchen, mit denen der Professor eine schwere Schiebetüre montieren wollte. Aber auch die Alternative hat nicht gereicht.
Man sagte mir, es gäbe nur an der linken Türe Probleme, aber ich hätte es ja wissen müssen!

Links hatten wir bereits montiert, aber ich zog es vor, die Winkel unter die Verdeckung zu setzen, damit die Türe anständig dicht anliegt.
Die Winkel haben zwar Langlöcher zum ausgleichen, aber es ist ja blöd, wenn zwei Winkel an die Wand geschraubt sind und zwei, über die Verkleidung, weiter von der Wand abstehen!

Man fummelt bis es dunkel wird, nur damit man nacher nichts mehr sieht.

Die linke Türe ist fertig und die meisten Kleinigkeiten, die man verputzen musste auch. Die rechte Dübel müssen nach dem Einzementieren erst ein paar Tage trocknen.

Schnittchen.

Gestern musste ich mal wieder Früchte verarbeiten. Eine große Papaya war überreif und Maracujas haben gerade auch Hochsaison!

Damit sich der Aufwand lohnt, kaufte ich noch eine zweite Papaya.

Drei Ingwer Eiswürfel.

Entkernte Maracujas. 🤤 Der Duft, Leute, der Duft! 😍

Diesmal: Mehr Agar Agar.

Wenn durch dieses Geliermittel, von den 3l. Früchten, weniger wegschrumpft, hat es sich noch mehr gelohnt.

Sieht sehr gut aus! So gibt es drei fette Matten. Und wie die ganze Hochebene wieder duftet. 🤤 Vorne nach Jasmin und dann mischen sich immer stärker fruchtige Aromen dazwischen. Spektakulär! 😄🥰

Beifang.

Morgenfreude Jasmin.

Weiss nicht wo anfangen, aber die Liebsten sollen davon nichts spüren!

Bimba war heute früh etwas lahm, aber sie genoss es trotzdem! Sie zieht eine gewaltige Aufmerksamkeit auf sich. 🥰
Bin wieder dabei Ester zu helfen. Gerne würde ich zulassen, dass sie es von einem Facharbeiter machen lässt, aber das kannste ja komplett vergessen! Geld und Zeitverschwendung!

Wieder Zuhause, mähte ich die Hochebene. Aber auf den letzten Drücker!

Es geht wieder um die Vermeidung dieser unscheinbaren Stachelkugeln. Diese Samen müssen unbedingt von der Finca verschwinden.

Dabei bin ich nur auf diese Blätter fokusiert, alles andere ist Beifang.
Manche kleben wie ein platt getretener Feldsalat auf dem Boden!

Das macht kein Spaß!

Am Eingang und am Weg, muss ich alles mit der Spachtel, einzeln raus schneiden.

Zusätzlich muss ich die komplette Hochebene absuchen und jede Pflanze erwischen! Die Samen sind noch nicht braun, aber würde man so große Pflanzen mit der Maschine erwischen, könnten schon wieder Stachelkugeln rumfliegen. Wenn die Hunde nachher humpeln und leiden, hätte ich total versagt! Das Kraut gabs hier früher nicht und es muss wieder raus!
Dass die Cooperativa letzten Winter zu dumm war, meinen Mäher zu reparieren, verzeihe ich denen nie, weil damit fing das ganze Dilemma an!

Mit Coco lief ich in einer Pause ein zweites mal und wir stolperten über diesen Kinderkarneval. Mit einem Tinitus zogen wir fix weiter. 😄

Problemlösung.

Leider ging mein gestriger Beitrag als Entwurf verloren. Darin begann ich damit, die ersten Türrahmen zu schneiden und zu kleben.

Auch Bimba findet ihre Beschäftigung. ☺️

Hier hat das Lowlife von einem Vorgänger, („Facharbeiter“🤦) an einfachen Dübeln, eine schwere Schiebetür ran gehängt. Natürlich alles unter einer Verkleidung versteckt. Ziemlich spät, erzählte mit Ester beiläufig, dass hier die Schiene abgesackt war.

Erst mal ausgekratzt.

Also muss ich mal wieder einen fasrigen Spezialzement mischen.

Vorher besorgte ich Spezialdübel, mit metrischen Schrauben.

Damit sie sauber bleiben, klebte ich sie mit Abdeckband ab. Das sollte sich später als meine Rettung rausstellen.

Denn erst nachdem ich das erste Paar, in meinen Zement hämmerte, fiel mir ein, dass ich längere Schrauben brauchen werde, weil ja noch eine Leiste vom Türrahmen darunter passen muss!
Noch wäre es feucht, falls im Innern, die „Mutter“ wegrutschen sollte. 🙈

Längere Schrauben hatte ich zufällig dabei und auch die montierten Schrauben, liesen sich problemlos austauschen.

Die Fasern sind genial, weil wieder konnte ich das Zeugs, mit der Spachtel, regelrecht in den Spalt hämmern.

Jetzt darf das Ganze, mitsamt metrischen Dübeln, aushärten. 🦾

Auch schon wieder ein Tag alt. 😄 Vor lauter extra Arbeit, geht mir einiges durch.