Manga no. 10.

Juhuu, der Mangogarten hat eine neue Bewässerung! Es war ja erst am Vortag ein Schock, zu sehen, dass auch hier die miesen Schläuche vom Fachhandel veregt waren.

Innen stehen noch die alten Tropfer, die für meine Baby Bäumchen gesteckt wurden. Mit die ersten überhaupt, weil hier präsentierte ich das neue Werkzeug, das heute immer noch einen super Job erledigt! 👇

Die großen Mangas bekamen jetzt acht Tropfer. 32 Liter, in zwei Stunden sind möglich und dafür kann ich ihnen auch mal ein, oder zwei Tage Pause geben.

Kleinere kann ich auch mit vier, oder sechs Tropfern ausstatten. Einzelne Ringe lassen sich leichter austauschen, als die ganz kleinen Tropfschläuche. Trotzdem konnte ich richtig spüren, wie die Kraftanstrengung mir den Druck im Kopf steigen lies! Erst war es zu kalt, bis es zu warm und dann wieder zu kalt wurde! 😄 Die Nächte werden schon besser und morgens sinkt es nur noch auf 16,5 Grad!

Osteen.
Manzanillo 1.

👆 Der steht hier seit einem Jahr und ich brach gleich die ersten Blüten aus.

Manzanillo 2.
Manzanillo 2.

👆 Der steht genauso lange und ich lies ihn eine Testfrucht tragen. Ein Winzling, der sich jetzt erst zu erholen beginnt! Dem Manzanillo 1. entferne ich auch in dieser Saison, nochmal die Blüten und so mach ich das jetzt bei allen Neulingen. Mindestens, weil je mehr man hat, desto leichter fällt es, vernünftig zu entscheiden!

Erst um 21:00 Uhr, war ich leicht entnervt, fertig! Am Ende trafen kleine rote Feuerameisen bei mir ein ganz großes Humorloch und die werden heute keinen guten Tag haben! 🤬

Das blieb von den ersten 200 Metern übrig und weitere 100 werden leider nicht reichen. Richtig ärgerlich, dass ich so viel in diesem beschissenen Laden gekauft hatte! Eine kleine Katastrophe, die mich viele Tage kosten wird! Dafür brachte ich diesen Manga Bereich auf ein top Niveau!

Alles hängt zusammen!

Man kriegt es einfach wieder und wieder serviert, wie wichtig das Aufräumen ist. Wenn in einer Ecke, wie hier, Holz liegt, das schon vom Kraut eingewuchert ist, dann reisst ausgerechnet dahinter die Wasserleitung.

Vorher.
Nachher.

Cocolisaˋs Steg ist wieder frei und Miniˋs Rohr, links, auch! 🥰 Für meine Lieblinge freu ich mich immer doppelt und ihre Freude motiviert mich noch viel mehr! ❤️

Das Holz liegt jetzt über der Arena. Wahrscheinlich wird in 4 Wochen alles beim Martinsfeuer ganz gepflegt in Pflanzenkohle verwandelt. Dafür sollte ich aber auch die letzten Wurzeln rechtzeitig raus reissen.

Viele alte, unnütze Tropfer, wurden bei der Reparatur entfernt!

Die kann man zwar, abknicken und ein Rohr drüber schieben, wenn man sie nicht braucht, aber so ein altes Patchwork System verschwendet am Ende doch viel Wasser und ist beim Mähen total anfällig!

Links, liegt noch der alte Mist rum.

Der Orangenbaum bekam das neue System und wird diesmal von Hinten (rechts) versorgt. Vorher kam seine Leitung vom Weg, wo man ständig drauf tritt. 🤦 Damals gab es ja noch nichtmal Wege.

Jetzt ist das größte Bewässerungssystem wieder safe!

Gerade mal gefreut, sah ich, dass im Mangogarten ebenfalls diese Schrottschläuche liegen! 😳

Hier war ich im Bananental, unterhalb von Icod. Dort bleiben immer die Wolken hängen und das „schlechte“ Wetter beginnt hier.

So sehen fette Profi Bananen aus. Die stopfen aber auch einige Sorten und Massen von starkem Kunstdünger rein!
20l/Tag, pro Pflanze und die stehen, so weit das Auge reicht!

Wenn man sich auf eines verlassen kann.

Dann, dass es nicht stimmt, nicht da ist, nicht kommt, nicht klappt, oder nicht passt!

Das Teil, innen: 26mm.

Gestern holte ich ein neues Winkelstück, für meine Motorsense, die ich extra wegen solch einem Service, im Fachhandel gekauft hatte. 44€.

Der Schafft, aussen: 28mm. 🤦
12€.

Einen neuen Alukopf hab ich auch schon und amüsierte mich über diese niedlichen Sehnen. 😀 Gerade mal so lang, wie meine abgefetzeten, wenn ich sie austausche.
Aber die Klemmschraube im Zentrum ist super! Das alte „Profiteil“ hatte sie an der Seite! 🤦

Amor Seco.

Also zupfte ich auserwählte Problemkräuter, die eh erst von Hand raus müssen.

Die Samen kletten sich hartnäckig fest und man muss alle einzeln abzupfen! Am schlimmsten ist das im Hundefell!

Osteen.

Wenn ich mich trösten will, geh ich halt meine Kugeln zählen! 😀

Das Zupfeln der faulen Blüten hat sich gelohnt! Ich schau mehr auf das gesunde Holz, als auf die Früchte. Eine Manga Osteen, wiegt ja über ein halbes Kilo! 😳☺️ Sie muss also noch massig abwerfen, damit sie nicht zusammen bricht!?
Auf der anderen Seite ernteten Freunde, schon Tonnen!

Keitt.

Die Keitt hatte ja teils noch gigantischere Früchte!

👆 Der große Osteen kommt etwas zeitversetzt.

Bei dem stehe ich fast täglich in Meditation und zupfel alte Blüten, damit nichts fault. Man lernt sie echt dabei kennen und wird immer effektiver!

Lippens.

Unser leckere Lippens und auch der Torbert, waren die frühesten und blühen diesmal später. Man kann diese Ernten echt nicht planen, aber Hauptsache zeitversetzt!

Man steht hier immer unter Beobachtung!

Die Chickos lungern um mich herum.

Ein Weg, bis zum Ende der Terrasse, misst 55 Meter. So lange, mal zwei, sind diese Bewässerungsschläuche verlelegt.
Zum Glück wird es hier mucksmäuschen still! An zwei Stellen hörte ich ein ganz leises Zischen und stellte die Bewässerung ab. Einen Teil, mit vielen alten Tropfern, hab ich bereits ausgetauscht und heute weiß ich was zu tun ist!
Einen Bereich hatte ich damals mit Baumarkt Schläuchen verlegt. Top! Die kann man sogar an den Verbindungen lösen und wieder zusammen stecken. Es zieht sich wieder zu und bleibt dicht!

Halb Mitleid, halb Neugier.

Das bezieht sich auf eine weitere Banane, über die ich heute zufällig stolperte.

Schon nachgeschaut: Das ist eine uralte Sorte und eine Zwergbanane. Ich dacht eigentlich, vielleicht so ne lange dünne, weil sie so schlank aussah. Aber bei der Größe kann man da noch nicht viel sagen.

Dann düfte sie gleich, oder sehr ähnlich sein, wie die neueste, die ich gestern gepflanzt hab. Die Kleinen sind extrem lecker!

Ein Wurmloch für Beide.

Dann hab ich mal wieder eine richtige Kamera rausgezogen, weil ich Ester den Vorteil von unkomprimierten .RAW Dateien zeigen will.

Leider war die Kamera falsch eingestellt, als ich mit meinen Models noch Licht hatte.
Hier hab ich nur jpg Formate. Trotzdem ne andere Liga als Handybilder.

Beim Knipsen von Bimba war es schon ziemlich dunkel!

Normales jpg

So ein standart .JPG ist eigentlich wie eine runter gemurkste .mp3, bei Musik.

Unkomprimiertes raw: Dynamik, Kontrast, Klarheit.

Wenn man die ersten zwei Bilder, schnell hin und her wechseln kann, fällt auf, dass ein „normales“ Jpg auch eine leichte Verzerrung hat. Ein leichter Fischaugen Effekt!

raw extrem bearbeitet
Raw, selbst eingefärbt, bleibt der Himmel ziemlich weiß! Schwarz bleibt schwarz!

Hier demonstriere ich, wie krass man Helligkeit und Farben verändern kann. Bei einem Jpg sähe das aus, wie eine milchiger Überzug. Schwarz wird grau, der Himmel wäre bunt, Kontraste und Dynamik gingen sofort verloren.
Die gezeigten Fotos wurden nach dem Verarbeiten aber ebenfalls wieder in kompakte jpgˋs verwandelt und sehen trotzdem deutlich besser aus!

Ich muss also dringend meine kleinen Kompakt Kameras wieder benutzen, Studieren und Einstellen!

Davon hab ich drei, für Videos.

Die sind zwar schlicht, haben aber eine super Optik und große Chips, bei „nur“ 10MP. Physik! Heute haben alle mehr Pixel, auf kleineren Chips. Mehr Pixel, müssen sich also weniger Platz teilen!
Das hat physikalisch zur Folge, dass sie mehr Farbrauschen erzeugen, was elektronisch unterdrückt wird.
Meine haben eine Leica Linse mit 1.4 Lichtstärke.
Als Aufsatz Objektiv, zahlt man für diese Lichtstärke schon Tausende. Das ist auf einer großen Spiegelreflex eine andere Liga, aber die physikalischen Werte sind trotzdem beachtlich.
Zu schade zum verstauben! Allerdings muss ich für jeden Beitrag, die Bilder erst mal in den Laptop übertragen und viele Schritte, gehen, die ich mir mit dem Handy sparen konnte.

Mehr Bananen.

Zwischen Park Pavillon und Wald, grabe ich noch an einer Wurmgruben Toilette. Darum sah ich, dass in dieser Zone das Erdreich ziemlich tief ist.

Dieser Bereich ist windgeschützt und es hat noch Platz für ein paar Bananen.

Statt eines GöG’s Wurzelboosters, entschied ich mich gleich für ein kleines Wurmloch, in das man ebenfalls beschleunigt, Bonuswasser gießen kann.

Das Wurmvolk, deckte ich mit Mist ab, der inzwischen auch schon derart verwurmt ist, dass es eine riesen Party gibt, oder Krieg!? 😳 Zum Glück haben die lieben Würmer keine Zähne! ☺️

Goldene Wurmeier.

Viel mehr braucht es gar nicht. Die Bananen sollen selber zwischen den Felsen suchen und sie können auch unter den Wasserkanal Wurzeln.

Das schwarze, zwischen dem Öko Langzeitdünger, sind Pilzsporen, die vielleicht das Spektrum vom Dünger erweitern, der ja ebenfalls Sporen und Mikroben mitbringt.

Kohle vergessen! 🤦 Werd ich gleich eine Ladung rein kratzen und mit Mikroorganismen laden.

Das ist jetzt die neunte Banane und die nächsten sollen weiterhin zeitversetzt, nachrücken.

Bananen sehen halt auch noch super aus, machen mit ihrem schnellen Wachstum Freude und spenden Schatten auf meinem Weg.

Dann noch die Sorten Vielfalt.

Die Blauen holen bald die Rote ein. Jetzt kommen dann die Riesenblätter.

Die erste blaue Tochter.

Hier brauch ich schon ein Weitwinkel.

Palmen und Farne, über dem Steingarten.

Mal wieder Blätter schneiden.

Der Farn macht untenrum alles dicht. Ein perfekter, kühler Minibusch!

Man staunt jedes mal, wenn man an Supertoni vorbei kommt!

Er blüht und produziert schon wieder unzählige Früchte!

Und davon hab ich neun Bäumchen. 😳☺️

Im Einklang.

Mit Bimba! 🙈😅

Endlich! Seit Tagen hatte sie die Augen kaum mehr geöffnet!

Wobei sie mir gestern schon wieder besser gefiel! Hier lief sie gleich zum Tor, weil sie mit mir Gassi gehen wollte.
Manchmal scheint sie des Lebens müde zu werden und das ist sehr traurig! 🥺 Wir haben alle unsere Phasen und auch ich bin morgens noch ziemlich kränklich. Gestern war ich bei meinen Mädels helfen und nachher gehts gleich wieder los.

Danach, Schläuche tauschen, Pinien an die Automatik anschließen und es ist noch lange kein Ende in Sicht!

Die kleinen Pinien trocknen vor allem auf den Terrassen schnell.

Vorher.
Nachher.

Die neuen Schläuche schließe ich jetzt zum Schutz, von unten an. Hätte ich auch gleich drauf kommen können! 🤦

Granadillas.

Merkwürdige Pilze kommen aus dem Mulch. Das Leben blüht auf und verspricht reiche Symbiosen.

Beatreport.

Dann war da noch der Beatcounter, der am Wochenende 48526 Umdrehungen gezählt hatte.

Bei 10 Auftritten ist der Schnitt leicht zu ermitteln! 🤸

Teilen!

Meine zahlreichen Münzen muss ich nicht einzeln drehen, aber man haut es auch nicht einfach so für Luxus raus!

Wenn der Hühnerfutterverkäufer immer gefragt hat: „¿Premium?“ 18, statt 11€, dann dachte ich, nach dem Festival, machen wir mal einen auf dicke Hose und kaufen den Hühniˋs einen Sack Premium, zum Mischen! 😂
Man soll ja gar nicht voll umstellen, sonst hätte ich das auch probiert.

Huhn.

Auch für Bimba kaufte ich gleich wieder schön ein. Davor gabs nur Schwein, weil ich eben ne Woche krank war!

Rind.
Auch Rind.
Der Papa kriegt ne Banane! 😀
Auch Haruto holt sich immer sein Stückchen ab. 🥰 Haruki mag nichts Echtes! Nur trockenes Fastfood, oder ganz lebendig!
Bimba wirkt in letzter Zeit öfter geknickt. Man ist ja auch einsam, wenn man nichts hört und fast nichts sieht! 🥺

Wir bekamen beide wieder eine Aloe Vera Dusche. Das warme Gel darf richtig lange einziehen.

Danach gehts ihr sofort sichtbar besser! Ihre krustig trockene Haut wird immer geschmeidiger.

Aber seht mal, wie farbig sie noch im letzten Juni war! 👆

Vielleicht mach ich mir nur zuviel Sorgen, aber ich hab das Gefühl, dass Bimba, nach einem langen Aufschwung, gerade in eine sehr müde und antriebslose Phase kommt. 🥺

Die Hühner sind schön verwöhnt und eine zufriedene Stimmung macht sich breit.

Nur der Regen ist schon wieder doof!

Naja, es gibt auch hier Kaffee und Kuchen! 😄 Zelebriere trotzdem, denn es gäbe so viel Arbeit aufzuholen und mit jeder verpissten Stunde, falle ich noch weiter zurück.

10 Auftritte.

Es ist geschafft! Gestern hatte ich noch zwei schöne Konzerte, bevor der Regen kam.
D.h. am Ende vom ersten Set, spielte ich einfach einen Paradesong und fuhr weiter zum nächsten Ort.

Das bot sich an dieser Stelle einfach an.

Ein unvergessliches Erlebnis, durch die schönen, aber auch engen Gassen von Puerto zu fahren!

Dann war da dieses Bild, das man wahrscheinlich kaum mehr steigern kann!?

Überall die Kinderstimmen, in den Straßen: „Hola Stefan!“ 🥰

Beim Einladen trafen uns die ersten Tropfen, dann hats kurz geplatscht.

Ich hab ganz viele Freunde, in unserer kleinen Welt, dazu gewonnen!
Z.b. eine tolle, interessierte Venezolanerin die Videomapping macht.
Ana Teresa könnte z.b. aktive Musikvideos, genau in Flügel, Trommel und Schirm produzieren.

Jetzt lasse ich erst mal die Schönheit des Tages auf mich einwirken, bevor ich die Maschine auslade.
Ein Löffelchen Honig auf den kratzigen Hals und etwas entspannt rum schauen. Die ersten dringenden Aufgaben stapeln sich schon wieder in meinem Kopf! 🤪

Mueca 3.

In fünf Auftritten, von morgens bis abends, durchreiste ich das volle Sektrum.

Mal hielt ich mich gerade so auf meinem Sitz und ein andermal, gelang es mal wieder die Massen weg zu blasen.

Heute noch zwei Auftritte, aber das war soweit schon ein großer Erfolg!

Am Morgen kämpfe ich mich erst mal wieder in meine Spur. Kopf, Hals, Nacken, Nase, Müdigkeit, will alles geschmeidig kanalisisert werden, um im richtigen Moment wieder vergnügt zu liefern.
Der Fokus scheint ganz tief in mir verankert zu sein, weil der Körper im rechten Moment weiß, was angesagt ist.
Gut, ich zieh auch alle Register, die ich an natürlichen Hilfen einsetzen kann.
Es muss hier, auf der Finca, wahnsinnig gestürmt haben! Als hätte jemand rum randaliert, aber es war der Wind,d er hier punktuell ein Chaos verursacht hat.
Ist jetzt aber nicht wichtig.
Um 12 und um 13:00 Uhr, hab ich meine letzten beiden Sets.