Heute war ich vor allem mit Aufräumen und vielen Kleinigkeiten beschäftigt, aber um 17:00 begann ich noch ein paar Steine für die zweite Reihe zu legen:


Gestern bekam ich noch mehr Unterstützung!




…alles unter der Leitung von Felix:

Frank hat mit raffinierter Technik und Schubkarre viele mega große Felsen bewegt. Der Große hinter dem Container war ein Traum für mich, den ich aber alleine nicht bewegen konnte. Gemeinsam mit Frank scheint es keine Grenzen mehr zu geben. 🙂 Man wird seine schöne Vorderseite erst sehen wenn der Container seinen entgültigen Platz eingenommen hat. Dann steht er zwischen den anderen Giganten im Zentrum von meinem aussen- Wohnbereich.

Auf der linken Seite ist der große Steinhaufen schon fast halb abgetragen. Dabei kommen immer wieder schöne Mauersteine zum vorschein. Und dahinter sieht man auch wieder die Küste mit dem Leuchtturm. 🙂
…dass Mangos nicht von Bienen, sondern von Fliegen bestäubt werden?

Mangos und Mangas sind zweihäusige Pflanzen. Es gibt also Männchen und Weibchen. Zum Glück steht gleich nebenan bei Gibbo ein Macho, der es meinen Mangas mitbesorgen wird! 😀
Auf den Kanaren gibt es übrigens eine alte Tradition/Technik, bei der ein alter Fisch unter den Macho gelegt wurde, damit er die Fliegen anzieht. Das ist bei uns zum Glück nicht nötig! Obwohl, ich könnte ja mal einen rüber werfen. 😀
Heute legte ich weitere Leitungen unter die Erde, damit auch die letzten Kabel aus der Einfahrt nebenan verschwinden.
Das sind die Zuleitungen für Strom und Wasser. Zum Glück kam gerade zufällig Efren vorbei und half mir die Kabel in die lange Schutzhülle zu ziehen. Da sie so dick waren hätte ich es alleine nie geschafft.
Nachdem ich sämtliche Steine aus dem Graben gekratzt hatte kam zum Schutz Sand mit rein.
Dann noch schnell ein Deckel aus Beton drauf. Die Elektrik musste ich bereits wieder mit Stirnlampe umschrauben, da ein langer Tag schon wieder zu Ende ging. Jetzt sind endlich alle Kabel aus sämtlichen Wegen verschwunden! Zwei Wasserleitungen hab ich auch gleich mit versenkt. Da wir davon nur eine brauchen werden, kann man später bei Bedarf durch die Zweite auch ein weiters Kabel ziehen.
Den kleinen Graben weiter hinten werde ich Morgen vollenden, dann kommt auf das Ganze nochmal eine feine Kiesschicht. Zum Schutz und damit es gepflegter aussieht.
Der größere Graben, der unten auf dem ersten Bild zu sehen ist, wird morgen auch endlich geschlossen, damit der gesamte Eingansbereich nicht mehr wie eine Baustelle aussieht.
Ansonsten hab ich noch Pflanzen eingesetzt, einige Felsen gelegt und viel aufgeräumt.
Der gestrige Tag war echt der Gipfel! 🙂 Da lernte ich Frank und Beate kennen. Sie kamen gerade von einem kurzen Deutschland Aufenthalt zurück. Da Geza nach ihren tollen und supercoolen Riesen- Hunden geschaut hat, wollten sie ihm zum Dank einen Gefallen tun. Allerdings ist Geza derzeit so aufmerksam an meiner Seite und unterstützt mich in den letzten Tagen, weil es eh offensichtlich wird, dass ich meine Ziele kaum mehr erreichen kann! Darum winkte er den „Gefallen“ direkt an mich durch. 🙂 So standen sie also am frühen Nachmittag bei mir. Nach einer kurzen herzlichen Begrüßung klatschte Beate in die Hände und fragte wo wir anfangen können. Die neue Mauer vom Vortag musste betoniert werden. Aber vorab halfen mir die beiden Hunde erst mal den dämlichen Streuner zu vertreiben, der gerade mal wieder sein Hundeklo auf unserer Plattform aufsuchte. Die zwei Große sind ganz freundlich! Da wird nicht rumgekläfft, sondern höchstens mal neugierig geschnüffelt. Aber die Größe war eben echt ein Argument für den Streuner ganz schnell das Weite zu suchen! Trotz harter Arbeit konnte ich später das Grinsen nicht mehr los werden!
Heute hab ich den nervigen Streuner, der mich sonst auch noch ankläfft, jedenfalls nicht mehr gesehen. 🙂
Also begannen wir zu viert zu betonieren. Dabei konnte ich direkt eine Maschine nach der anderen anrühren. Frank und Geza verteilten den Beton und Beate steckte pausenlos kleine Steine in die Spalten, damit da nichts rausläuft. Später legte sie noch passende Steine in sämtliche Kerben, die sich oben zwischen den Felsen ansammeln. Frank zog mit dem Rechen immer wieder den Kies zusammen, damit ich schneller schaufeln konnte. So machten wir in vier Stunden die komplette Mauer und zwei weitere Stellen fertig, die ich sonst selbst an einem langen Tag kaum schaffen könnte!

Also konnte ich zum ersten mal schon um halb fünf Feierabend machen und wir gingen gemeinsam nach Puerto de la Gruz bei einem Inder zum Essen. Danach spielte ich den vier, später war das Kind meiner freundlichen Helfer dabei, ein kleines Privatkonzert. Auch das war für mich, wie für die Gäste, eine willkommene Abwechslung. Denn in letzter Zeit laufe ich von Morgens bis Abends, fast pausenlos, wie ein Uhrwerk und kann die Tage kaum mehr auseinander halten. 🙂
Leider vergas ich Fotos von uns zu machen, aber das wird ganz sicher noch nachgeholt, denn beim Essen bekamen wir unser erstes Gefühl bestätigt: Dass wir uns ganz toll verstehen und sehr viel gemeinsam haben! Ein schöner Anfang einer Freundschaft!
Meine Mittagspause verbrachte ich heute unterwegs mit Geza. Erst fuhren wir den Berg hoch um uns, vor allem mich, reichtlich mit Quellwasser einzudecken, dann besorgten wir noch ein paar Baumaterialien und fuhren zum Vergnügen mal neue Wege. Unterwegs vereinbarten wir, dass wir im kommenden Herbst, öfter mal zur Abwechslung schöne Gegenden ablaufen. Die Natur ist wirklich sehr abwechslungsreich und einladend!
Hier gibt es noch ein Bild von meinem Steinhaufen, den ich heute mit einem kleinen Klappstuhl zu meiner privaten Aussichts- Plattform verwandelt hab. 🙂
…schleppt schwer! Pflegte meine Mutter gerne zu sagen!
Heute begann ich mit der zweiten Hälfte meiner Ostwand, die ich zum Schluß eigentlich „schnell“ mit Hohlblocksteinen hochziehen wollte, damit ich sie später verputzen kann. Doch ganz schnell wurde deutlich, dass diese Aktion größeren Behördenärger geben würde! Den konnte ich aber mit meinem unwiederstehlichen Charme und meinem tollen Spanisch nochmal verhindern. 🙂 Zum Glück bekam ich auf der Stelle genehmigt, dass ich mit Natursteinen weiterbauen darf! Wegen dem Gefälle, hätte ich das Ganze sowieso sehr aufwändig vorbereiten müssen, damit es größere Stürme standhalten kann!
Jetzt muss es allerdings schnell gehen, damit ich wenigstens die streunenden Hunde aussperren kann. Das allein schon gibt mir einen wahnsinns Antrieb!
Hier könnt ihr meine ersten putzigen Versuche vom 31. Dezember, an genau der Stelle sehen: „Beginn-der-Natursteinmauer“
Damit ich schnell voran komme und das Ganze stabil wird schleppte ich die richtig großen Felsen an.
Inzwischen kenne ich meine Grenzen so gut, dass ich einen Felsen im Zweifelsfall höchstens noch einmal kurz anfassen muss, um zu spüren, ob das mit uns noch was wird. Grenzwertig ist z.b. was hier inzwischen so vor mir rumliegt. 🙂
Die alte Mauer unterhalb werde ich wahrscheinlich irgend wann mal auffüllen und mit so einer Art Lehmoptik verputzen.
Heute hab ich gut 12 Meter „Burgmauer“ geschafft, die aber im Vergleich zu meinen anderen ersten Reihen nicht mehr so viel Beton verschlingen wird.
…wurde endlich teilweise fertig. Am meisten störte mich der Streifen neben dem Tor, den ich wegen der fehlenden Leitungen nicht auffüllen konnte. Heute hat es sich etwas gebessert.

In der Mitte des Beets ging mir aber leider das Material aus. Die Erde musste ich schon stundenlang mühevoll zusammen kratzen und Steine aussortieren. Keine Ahnung ob ich noch rechtzeitig gute Erde bekomme. Sonst warte ich lieber mit dem fertig stellen, denn nach hinten wollte ich das Ganze für den Steingarten ziemlich hoch auffüllen.

